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20.
Dez
2011
Dresden
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Proteste gegen Bundeswehrbeförderungsappell Am
Diensttag fand der Beförderungsappel der Bundeswehr in Dresden
auf dem Theaterplatz stadt. 470 OffiziersanwärterInnen wurden vom
Fähnrich zum Oberfähnrich befördert. Menschen aus Dresden
nahmen eine Bundeswehrveranstaltung auf einem öffentlichen PLatz
als Anlass dagegen zuprotestieren. Am Dienstag den 20.12.2011 fand
in Dresden auf den Theaterplatz ein "feierlicher Appell"
der Bundeswehr statt. Diese unerfreulichen, öffentlichen
Auftritte der Bundeswehr wiederholen sich in Dresden zwei mal
jährlich, jeweils zum Abschluss eines Lehrgangs der
Offizierschule des Heeres. Diesen Dienstag sind 470 Soldaten
befördert worden, damit wird nicht nur der Nachwuchs an
Führungskräften für die weltweit geführten Kriege der
Bundeswehr sichergestellt, sondern auch in einer sorgfältigen
Inszenierung der gewünschte Schulterschluss zwischen der
Bundeswehr und den Bürgern demonstriert. Die dankbare Kulisse
dafür bot der Dresdner Theaterplatz mit der Semperoper im
Hintergrund. (…) (Bericht)
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16.
Dez
2011
Hannover
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BW-Soldatin desertiert „Die
Entscheidung ist sehr lange gereift“, erklärte ihr Anwalt
Bernward Münster am Freitag vor dem Verwaltungsgericht. „Ihr
Gewissen verbietet es ihr, an kriegerischen Handlungen
teilzunehmen.“ Mittlerweile laufen in Hannover mehrere
Disziplinarverfahren gegen die junge Frau, die sich auch
beharrlich weigert, ihre Uniform anzuziehen. Auch wenn „der
Umgang miteinander unwiederbringlich zerstört“ sei, will die
Bundeswehr nicht von dem Dienstverhältnis abrücken, erklärte
deren Vertreter am Freitag. (…) Wegen des Vorwurfs der
fortgesetzten Befehlsverweigerung droht der Offiziersanwärterin
auch ein strafrechtliches Verfahren. Das nehme sie in Kauf, sagte
ihr Anwalt. Sie habe erklärt, lieber ins Gefängnis zu gehen, als
dem Militär anzugehören. (…) Die Bundeswehr wolle keinen
Präzedenzfall schaffen, bei dem sich Soldaten aus dem Dienst
freikaufen könnten – zumal die Kosten für die gesamte
Ausbildung weit über denen des Studiums lägen und die Soldatin
seit 2005 ununterbrochen Gehalt bekommen habe. „Erst kurz vor
dem Abschluss des Studiums stellte sie sich stur und verweigerte
jegliche Befehle.“ (Bericht)
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5.
Dez
2011
Bonn
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Proteste während der Afghanistan-Konferenz Protestschifffahrt
auf dem Rhein , Mahnwache mit Großbuchstaben am Rheinufer gut
sichtbar für die Teilnehmer der Regierungskonferenz, abwechselnd
die Schriftzüge „Time
to go“,
„Bring
the troops home“
sowie
„End
The War in Afghanistan“
(…)
(www.afghanistanprotest.de)
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4.
Dez
2011
Bonn
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Krieg beginnt hier: Bonn zum Konferenzauftakt akustisch markieren
Open
Your Windows - Play loud! Nach 10 Jahren Krieg - Tod, Gewalt,
Vertreibung und Zerstörung - in Afghanistan, treffen sich an
diesem Wochenende zahlreiche Kriegsverantwortliche an
verschiedenen Orten in Bonn, um über die Zukunft des vom
NATO-Krieg gezeichneten Landes zu beraten. Der hier stattfindenden
Propaganda von Frieden, Demokratie und Stabilität im Rahmen der
Kriegskonferenz werden wir unsere radikale Kritik am kriegerischen
Normalzustand entgegensetzen und jede ideologische Legitimierung
von militärischer Gewalt zurückweisen - im Rahmen der Kampagne
"Krieg beginnt hier" wollen wir Bonn deshalb akustisch
als Kriegsschauplatz markieren. Dazu möchten wir vor allem alle
Bonnerinnen und Bonner unter Euch bitten, den Jingle zu "Krieg
beginnt hier" herunterzuladen und vor allem am
Sonntag (4. Dezember) zwischen 18 und 19 Uhr, also
kurz bevor sich die Konferenz-TeilnehmerInnen auf dem Petersberg
zum Dinner treffen, laut und vernehmbar aus Euren Fenstern heraus
abzuspielen. Mit dieser akustischen Markierung wollen wir
gemeinsam deutlich zu machen: Krieg beginnt hier. Und hier lässt
sich Krieg markieren,blockieren und sabotieren. (Quelle)
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3.
Dez
2011
Bonn
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Proteste gegen Kriegskonferenz Petersberg II Die
Antikriegs-und Friedensbewegung ruft zu gemeinsamen und
vielfältigen Aktivitäten in Bonn auf. Unter dem Motto "Sie
reden von Frieden, Sie führen Krieg - Truppen raus aus
Afghanistan!" werden am 3. und am 4. Dezember 2011 eine
bundesweite Demonstration sowie eine internationale Konferenz
stattfinden. Diese sollen ein kraftvolles Zeichen gegen die
menschenfeindliche Politik des Krieges setzen. Rund 4.500 Menschen
haben am Samstag in Bonn gegen die am Montag beginnende
Afghanistan-Konferenz demonstriert, davon beteiligten sich mehr
als 2000 DemonstrantInnen am Internationalistischen Block. Bei der
Abschlusskundgebung wurde der Grünen-Politiker Hans-Christian
Ströbele von einem Ei am Kopf getroffen. (Aufruf)
(Bericht)
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2.
Dez
2011
Bonn
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Krieg beginnt hier – GIZ kurz vor Afghanistankonferenz
besetzt „Wir
möchten mit dieser Besetzung unmittelbar vor der Kriegskonferenz
am 5. Dezember ein Zeichen gegen jede Form zivil-militärischer
Zusammenarbeit setzen. Die Indienstnahme der Entwicklungshilfe als
aktive Kriegshilfe muss sofort beendet werden“
Wir
fordern mit unserer Besetzung der GIZ alle
Nichtregierungsorganisationen (NGO) auf, die Einladung der
Bundesregierung zur gemeinsamen Konferenz auszuschlagen und
jegliche Kooperation mit der Bundeswehr zu verweigern.
Während
15 Personen eine Kundgebung vor der Kantine des Verwaltungscampus
der GIZ abhielten, haben etwa 25 GegnerInnen der
zivil-militärischen Zusammenarbeit ab 11:15 Uhr das
Afghanistan-Büro der GIZ im 4. Stock besetzt. Ein Großtransparent
an der Außenfassade "Krieg beginnt hier" markierte die
GIZ als Ort, an dem kriegerische Enwicklungspolitik
staatlicherseits betrieben wird. Ähnliche Markierungen wurden
offenbar auch in den Fluren des Bürogebäudes angebracht. Aus dem
besetzten Büro ertönten Kriegsgeräusche unterlegt mit Zitaten
der KriegstreiberInnen Niebel und Merkel. AktivistInnen forderten
per Mikro alle NGO auf, die Kooperation mit der Bundeswehr
konsequent abzulehnen. Die Schreibtische der MitarbeiterInnen
wurden mit großen Tüchern verhüllt. Viele MitarbeiterInnen
beendeten daraufhin ihren Arbeitstag vorzeitig. (Bericht)
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1.
Dez
2011
HH
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Bildung ohne Bundeswehr: Proteste gegen Berufsinfobörse Auf
der Homepage des Goethe-Gymnasiums Hamburg-Lurup ist zu lesen,
dass die Schule seit 2006 mit dem „Gütesiegel für vorbildliche
Berufsorientierung ausgezeichnet“ wird, unter anderem weil sie
„außerschulische Lernorte“ in den Unterricht integriere. Das
Ziel der schulischen Arbeit sei, so heißt es weiter, die
Förderung von „Kernkompetenzen im sozialen Umgang mit anderen“,
„Toleranz und Verantwortung“, um „langfristig die
Anschlussfähigkeit“ der SchülerInnen zu steigern. „Von
Beginn an“ werde auf „ein friedliche Miteinander“ und auf
ein „konfliktfreien Umgang“ besonders Wert gelegt.
„Wie
sich diese löblichen Ansprüche damit in Einklang bringen lassen,
dass die Schulleitung jedes Jahr die Bundeswehr zu ihrer
„Berufsinfobörse“ einlädt, ist mir schleierhaft“, so
Christin Bernhold, Sprecherin des Hamburger Bündnisses „Bildung
ohne Bundeswehr“. Der parteiunabhängige Zusammenschluss
protestierte am Donnerstag Abend (1.12.2011) dementsprechend vor
der Aula der Schule, in der SchülerInnen der Jahrgangsstufen 8
bis 12 unter anderem von einem Vertreter der Bundeswehr über –
wie es in den Propagandamaterialien der Militärs heißt – eine
„Karriere mit Zukunft“ beim Bund „informiert“ wurden. „Auf
unsere Briefe an die Verantwortlichen der Schule haben wir keine
Antwort erhalten. Wir hatten die Schulleitung gebeten, die
Bundeswehr wieder auszuladen“, so Bernhold. „13-jährige
Schülerinnen und Schüler zu ausgebildeten und bezahlten
Jugendoffizieren der Bundeswehr zu schicken, die den Auftrag
haben, die Meinung des Bundesverteidigungsministeriums nach außen
zu vertreten, ist verantwortungslos. (Bericht)
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20.
Nov
2011
Essen
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War starts here – Wir feiern 200 Jahre Krupp "
Liebe Essenerinnen und Essener, Ich Herr Krupp, feire heute mein
200 Jähriges Firmenjubiläum. Wir feiern 200 Jahre
Rüstungsproduktion aus Essen. Wir feiern 200 Jahre
Milliardenprofite aus dem Verkauf von Kriegsgerät. Meine größten
Geschäfte waren der 1. und 2. Weltkrieg. Ich lade Sie herzlich
ein, mit mir all das zu feiern.“ - so die AktivistInnen auf dem
Weihnachtsmarkt.
Abgeschieden
von der Öffentlichkeit feierte am 20. November die bundesweite
Schickeria der Industrie und Politik in der Essener Villa Hügel,
dem ehemaligen Wohnhaus der Industriellenfamilie Krupp, das 200
Jährige Firmenjubiläum Krupps. Bundespräsident Christian Wulff,
NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und viele weitere hohe
Vertreter aus Politik und Wirtschaft gaben sich die Ehre.
„Moralischer
Kapitalismus muss die Grundlage sein“, verkündete Berthold
Beitz, Vorsitzender der Krupp-Stiftung in einer Festrede und mit
Moral kennt sich die Firma Krupp, wer wüsste das nicht, blendend
aus. … (Bericht)
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20.
Nov
2011
Heilbronn
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Zentrum für Nachwuchsgewinnung mit Farbe beworfen "
Wir haben in der Nacht vom 19. auf den 20.November ein Gebäude in
der Innenstadt von Heilbronn mit mehreren Farbbeuteln angegriffen.
In dem Haus befindet sich das Heilbronner Büro des "Zentrums
für Nachwuchsgewinnung Süd" der Bundeswehr. Die Bundeswehr
ist seit Ende 2001 am Krieg in Afghanistan beteiligt und als
drittgrößte Truppe mit verantwortlich für 10 Jahre Besatzung
und Terror gegen die afghanische Bevölkerung. In mehreren
belegten Fällen waren Bundeswehrsoldaten an der Ermordung von
Zivilisten beteiligt. (…) Immer mehr Menschen in der BRD sehen
diese Zusammenhänge und die Zustimmung in der Bevölkerung für
Kriegseinsätze wie in Afghanistan wird geringer. Deswegen tritt
die Bundeswehr offensiver in der Gesellschaft auf und wirbt in
Arbeitsämtern und an Schulen um neue Rekruten. In Heilbronn ist
die Bundeswehr zum Beispiel auf jeder größeren Bildungsmesse
präsent und jeden Monat finden Werbeveranstaltungen der
Bundeswehr in der Agentur für Arbeit statt. Auch an Heilbronner
Schulen gab es bereits Veranstaltungen mit Offizieren der
Bundeswehr. Koordiniert werden diese Propagandaaktivitäten durch
das "Zentrum für Nachwuchsgewinnung". (…) “
(Dokumentation)
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19.
Nov
2011
Nürnberg
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Krieg beginnt hier – Waffendiehlern das Handwerk legen! Unter
dem Motto "Krieg beginnt hier" mobilisieren Nürnberger
AntimilitaristInnen nach Bonn und zu einer lokalen Antikriegsdemo.
Denn hier in Nürnberg sitzt mit dem Familienunternehmen Diehl der
fünftgrößte Rüstungskonzern Deutschlands. Nürnberg: 200
Menschen gegen Krieg und deutsche Rüstungskonzerne „Der Krieg
beginnt hier!“ An diesem Samstag beteiligten sich rund 200
KriegsgegnerInnen an einem lokalen Aktionstag gegen die Petersberg
2 Konferenz, die vom 5.-7. Dezember in Bonn stattfindet. Es liegt
an uns, durch öffentlichen Druck, Protest und Widestand für eine
Politik einzutreten die nicht dem Profitinteresse der
Rüstungskonzerne dient. (Bericht)
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19.
Nov
2011
Bochum
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War starts here – Kundgebung gegen BP Am
Samstag fand eine Kundgebung im Rahmen der Kampagne "war
starts here" und der Mobilisierung gegen die
Afghanistan-Konferenz in Bonn statt. Circa 40 Teilnehmer_innen
versammelten sich vor der Deutschland-Zentrale des transnationalen
Ölkonzerns "beyond petroleum" (BP) in Bochum, um auf
die Verstrickung des Konzerns in den Irak-Krieg hinzuweisen.
Darüber hinaus sollte zum internationalistischen Block auf der
Demo gegen die NATO-Afghanistan-Konferenz am 3. Dezember in Bonn
mobilisiert werden. (Bericht+Redebeitrag)
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18.
Nov
2011
Frankfurt
(Main)
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Krieg beginnt hier: Beteiligung deutscher Banken am Krieg Um
die Beteiligung der deutschen Banken an Kriegen und den
Kriegsgeschäften zu veranschaulichen zog nach der Kundgebung eine
Gruppe zur naheliegenden Commerzbank. Dort wurde im
Eingangsbereich ein 6 Meter langes Transparent mit dem Schriftzug
„Krieg beginnt hier!“ mit rot-schwarzen Luftballons in die
Kuppel des Eingangsbereiches, weithin für die außenstehenden
Passanten sichtbar, befördert. Hierzu passend wurde ein Beitrag
zur besonderen Rolle der Commerzbank bei der Militarisierung
gehalten. Das Transparent prangte auch noch abends sichtbar für
alle neben dem Logo der Commerzbank! (Bericht)
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13.
Nov
2011
Husum
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antimil. Gleisblockade: Haftantritt verschoben Der
Haftantritt von Hanna wurde vorerst ausgesetzt. Die Vollstreckung
der Strafe ruht bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
über die eingereichte Verfassungsbeschwerde. In ihrer
Verfassungsbeschwerde rügt die Antimilitaristin v.a. die
Missachtung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit durch die bei
der Blockadeaktion
eingesetzten Beamt_Innen sowie sämtliche bisherigen Instanzen.
Siehe dazu Fachgutachten
von Prof. Fischer Lescano zum Thema “Versammlungsrecht bei
Gleisdemonstrationen”.
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13.
Nov
2011
Köln
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Krieg beginnt hier – Heldengedenken Zum
gemeinsamen Volkstrauern nicht nur am rechten Rand, sondern mit
hochrangigen Vertretern der sogenannten Mitte der Gesellschaft,
trafen sich heute im Innenhof der St. Alban Kirche in der Kölner
Innenstadt die Stadtspitze, Soldaten, Reservisten, alte
Wehrmachtsveteranen und Burschenschaftler. Es brauchte nicht viel,
die anwesenden braunen Militaristen zu provozieren, sich selbst zu
demaskieren. (…) Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!
Militaristisches Heldengedenken ist Teil der Militarisierung
von Gesellschaft Krieg beginnt hier - und ist hier angreifbar!
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8.
Nov
2011
Düsseldorf
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AntimilitaristInnen besetzen Rheinmetall AG Heute
besetzten gegen 15:00 Uhr rund 30 deutsche, türkische und
kurdische AntimilitaristInnen die zentrale Geschäftsstelle des
Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall. Währenddessen
demonstrierten vor der Tür einige weitere AktivistInnen mit
Fahnen und Transparenten und machten auf das Geschehen aufmerksam.
Mit der Aktion wurde gegen den Krieg des türkischen Staates gegen
die kurdische Unabhängigkeitsbewegung und die Waffenlieferungen
Deutschlands an die Türkei protestiert. Viele der deutschen
Waffen stammen aus der Produktion von Rheinmetall, wie etwa die
Panzer Leopard 1 und 2, sowie dem Maschinengewehr MG3. Rheinmetall
erzielt durch den Verkauf von Gewalt und Mord milliardenschwere
Profite. Für das Jahr 2011 erwartet der Konzern einen
Rekordumsatz. (Bericht)
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6.
Nov
2011
Kiel
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„Zeitzeugengespräch“ verhindert Engagierte
Antifaschist_innen sorgten dafür, dass Wehrmachtsveteran Klaus
Petersen lieber dort blieb wo er hingehört. Nachdem in den
letzten Tagen die Mobilisierung und einige erste Unmutsbekundungen
(z.B. ein Farbanschlag auf das Haus der „Teuten“
https://linksunten.indymedia.org/de/node/49751
) die Veranstalter (Männerbund, daher ohne „_innen“) des
geschichtsverherrlichenden Vortrags merklich verunsichert hatten,
zeigten heute ca. 50 Antifaschist_innen Präsenz direkt vor dem
Haus der „Teutonia“ in der Moltkestraße in Kiel. Daraufhin
fiel der Vortrag dann endgültig aus. (Bericht)
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6.
Nov
2011
Trittau
(HH)
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„War starts here“: Brandanschlag auf Rüstungskonzern
Rheinmetall Am
Wochenende kam es zu einem Brand in der Mischerei der Trittauer
Waffen- und Munitionsfabrik Rheinmetall nahe Hamburg. Der
Unternehmenssprecher Oliver Hoffmann geht von einem Schaden in
Höhe von 500 000 Euro aus. Dies berichtet das Hamburger Abendbatt
in seiner Online-Ausgabe. Auf directactionde.ucrony.net
wurde ein Bekennerschreiben veröffentlicht, welches den
Brandanschlag in den Rahmen der "War starts here"
Kampagne stellt.
„In
der Nacht des 5. November 2011 traf es nicht das Londoner
Parlament sondern eine Niederlassung von Rheinmetall Waffe
Munition. Mehrere Brandsätze entfachten Feuer auf dem Gelände
der Produktionsstätte in Trittau bei Hamburg. Rheinmetall ist
als einer der größten europäischen Rüstungskonzerne seit mehr
als einem Jahrhundert ein hervorragendes Beispiel dafür, wie
Ausbeutung und Mord für hübsche Bilanzen sorgen. Im Kapitalismus
keine Besonderheit, weil nicht menschliche Bedürfnisse (oder gar
humanistsich 'demokratische' Werte) im Mittelpunkt stehen, sondern
ein möglichst hoher Profit, die Konkurrenzfähigkeit des
nationalen Standortes und die mit staatlicher Gewalt durchgesetzte
Aufrechterhaltung der marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. (…)
„ (Dokumentation)
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5.
Nov
2011
Reinheim
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Gegen die Bundeswehr auf Ausbildungsmessen Am
05.11.2011 fand in Reinheim mal wieder die Ausbildungsmesse der
Volksbank statt. Neben Ausbildungsberufen wie Bürofachmann/frau
usw. hatte auch die Wehrdienstberatung Darmstadt der Bundeswehr
einen Stand. Doch die Bundeswehr bietet eben keine „normalen“
Jobs wie die anderen Aussteller_innen: Die Bundeswehr sucht
Soldat_innen, die für sie in den Krieg zieht um dort Menschen zu
töten oder für sie zu sterben. Deshalb fanden sich einige
Antimilitarist_innen ein, um mit Flyern die Besucher_innen
aufzuklären. (Bericht)
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2.
Nov
2011
Potsdam
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Krieg beginnt hier: Universität markiert “wir
haben in der nacht auf den 2.11.11 die uni potsdam an zwei orten
als institution markiert, an der militarisierung hoffähig gemacht
wird. am campus neues palais und am campus griebnitzsee wurde der
slogan „krieg beginnt hier“ gesprüht. die uni potsdam hat
sich in den letzten jahren zu einem militär- und
sicherheitspolitischen think-tank entwickelt. eine reihe von
zivilen und militärischen sponsoren fungieren als geldgeber für
die uni. dadurch leistet die uni potsdam einen deutschlandweit
einzigartigen beitrag zur normalisierung von krieg und
alltäglicher militarisierung der gesellschaft. vor allem im im
sozialwissenschaftlichen bereich öffnet die uni potsdam tür und
tor für bundeswehr und rüstungunternehmen und leistet so einen
wesentlichen beitrag zur ideologischen kriegsführung. „
(Dokumentation)
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28.
Okt
2011
Berlin
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gegen Bundeswehrbesuch an Berliner Gymnasium Es
war noch dunkel, als ein Jugendoffizier der Bundeswehr am 28.
Oktober kurz vor Schulbeginn das John-Lennon-Gymnasium (JLG) in
Berlin-Mitte betreten wollte. Vorbeilaufen musste er an einem
Dutzend SchülerInnen und AktivistInnen, die mit Transparenten und
einer Vielzahl von Flugblättern eine "bundeswehrfreie Zone"
forderten. Er wollte wissen, woher sie überhaupt von seinem
Besuch wussten, und auch ein paar Zeitungen mitnehmen, um sie
seinen Vorgesetzten zu zeigen. (…) (Bericht)
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22.
Okt
2011
München
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Krieg beginnt hier: Fahrraddemo zur Markierung kriegerischer
Normalität Leider
waren wir nur ca. 50 Leute auf der Demo, dafür hatten wir aber
eine Menge Spass, als wir uns bei schönstem Wetter durch die
Münchner Innenstadt bewegten um an verschiedenen kriegsrelevanten
Orten unsere Meinung kundzutun.
Beginn
war am Geschwister-Scholl-Platz vor der Uni, wo es verschiedene
Beiträge zu Militär und Bildungspolitik gab. Von dort aus gings
zu Siemens, anschliessend zum Bayrischen Hof und zum Abschluss
noch zur Kameradschaft der Gebirgsjäger in der
Schwanthalerstrasse. Abgeschlossen wurde der Tag dann durch ein
Soli-Kuchenessen in der Ligsalzstrasse.
Links
im Menü findet ihr die einzelnen Redebeiträge, die an den
verschiedenen Kundgebungen gehalten wurden. (Redebeiträge)
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10.
Okt
2011
Berlin
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10 Jahre Afghanistankrieg: Brandanschläge auf Bahn und
Telekommunikation “Rien
ne va plus ! Heute geht nicht viel! Viele Nah- u. Fernzüge,
aber auch S-Bahnen, fahren nicht oder unpünktlich.
Kommunikationssysteme sind gestört. Sabotagehandlungen an
mehreren Kabelschächten mit der Bahn zwingen die Hauptstadt
Berlin in den Pausenmodus. Dazu haben wir Brandbeschleuniger und
elektronische Zeitgeber verwendet. Deutsche Soldaten morden
weltweit. Seit 10 Jahren führt die Bundeswehr Krieg in
Afghanistan – ohne Zustimmung der Bevölkerung. Anlass genug,
dass heute nichts so richtig funktioniert. Wir sorgten heute
Morgen für eine Entschleunigung der Hauptstadt als Global Player
des Rüstungsexportes. Denn hier müssen sich grundsätzlich die
Bedingungen ändern, um Kriege zu verhindern. Freiheit für
Bradley Manning! Soldat der US-Armee im Irak-Krieg, der den Krieg
sabotierte. „Ich will, dass die Leute die Wahrheit erfahren,
egal wer sie sind. Weil die Öffentlichkeit ohne Informationen
nicht in Kenntnis der Lage entscheiden kann.“ (Bradley Manning)
„
(Erklärung)
(Richtigstellung
zur Medianberichterstattung)
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8.
Okt
2011
Berlin
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Papp-Panzer vor dem Bundeskanzleramt abgefackelt Seit
zehn Jahren führt die Nato Krieg in Afghanistan. Am 7. Oktober
2001 begannen die US-Streitkräfte mit der Bombardierung
Afghanistans. Die Bundeswehr beteiligt sich seit Ende 2001 an dem
Kriegseinsatz. Die Bevölkerung leidet unter Bombardierungen,
Folter, Elend und Zerstörung. Die BRD ist der drittgrößte
Truppensteller und damit eine zentrale Stütze des Krieges.
Deutsche Truppen sind an Kriegsverbrechen wie in Kundus 2009
beteiligt. Die Berliner Anti-Kriegs-Bewegung traf sich am 8.
Oktober am Potsdamer Platz zu einem Protestmarsch ans Kanzleramt.
Während der Umzingelung des Dienstsitzes von Angela Merkel wurde
vor Ort ein Papp-Panzer angezündet. (Bericht)
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8.
Okt
2011
Berlin
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Krieg beginnt hier: Kriegsministerium markiert Denn
seit zehn Jahren führt die Nato Krieg in Afghanistan, die
Bundeswehr seit Ende 2001. Die Bevölkerung leidet unter
Bombardierungen, Folter, Elend und Zerstörung. Deutschland als
drittgrößter Truppensteller ist eine zentrale Stütze dieses
Krieges und am Kriegsverbrechen in Kundus 2009 schuldig. Hinzu
kommt, das im Dezember 2011 der Afghanistan Gipfel Petersberg II
in Bonn stattfinden soll. Teilnehmen dürfen keine linken und
fortschrittlichen Kräfte wie RAWA oder die Solidaritäts Partei
Afghanistan, sondern die korrupte, illegitime, aus Wahlbetrug
hervorgegangene Karzai Regierung. Stimmen aus der afghanischen
Zivilgesellschaft, wie die „Friedensjirga“ beurteilen diese
Konferenz als eine reine „Show-Veranstaltung“. Das
Protestbündniss dazu:“ Auf dem Gipfel wird Demokratie ala
Afghanistan“ durch die Nato-Staaten demonstriert. Vermasseln wir
ihnen die Show durch vielfältige Protestaktionen in Bonn vom
3.-5.12.!
Eine
alternative ohne Militär und Polizei in Afghanistan und weltweit
hin zur Freiheit kann nur von uns selbst erkämpft werden!
War
starts here. Kampagne gegen die kriegerische Normalität (Bericht)
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3.
Okt
2011
Bonn
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Krieg beginnt hier: Bonn, Deutschlandfest Während
einer zivil-militärischen Rettungsübung im Rahmen der
Deutschlandfeierlichkeiten rund um den 3. Oktober in Bonn
versuchten antimilitaristische Paddler_innen die PS-starke
Militärshow aus dem Ruder zu bringen. Zum diesjährigen
Deuschlandfest unter dem Motto „Freiheit-Einheit-Freude“ singt
Wolfgang Niedecken „Deutschlandlieder“. Im schamlosen
Deutschländer Nationalgetümmel werden Hunderttausende Besucher,
vor zehn Bühnen, 500 Zelten und gleich neben der „Kindermeile“
auch von der Bundeswehr bespaßt... (Bericht+Fotos)
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3.
Okt
2011
HH
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Du und deine Welt: Proteste gegen Bundeswehr auf Bildungsmesse Das
Bündnis „Bildung ohne Bundeswehr“ [BoB] protestierte am 3.
Oktober 2011 gegen die Präsenz der Bundeswehr auf der Messe „Du
und deine Welt“. Am letzten Tag der Messe entfalteten
AktivistInnen über dem Eingang Süd der Messehallen ein
Transparent mit der Aufschrift „Bildung ohne Bundeswehr –
Krieg ist keine Berufsperspektive“, während der Messestand der
Bundeswehr mit Toilettenpapier "verschönert" wurde.
Unser Bündnis hat sich aus diesem Grund zum Ziel gesetzt, Protest
und Widerstand gegen die Rekrutierung und die öffentlichen
Auftritte der Bundeswehr in Hamburg zu organisieren. Mit unserer
Forderung „Bildung ohne Bundeswehr“ bezwecken wir die
Entmilitarisierung der sogenannten Heimatfront. Wir setzen uns
dafür ein, dass die VertreterInnen der Bundeswehr weder in den
Hamburger Schulen, Universitäten und anderen staatlichen
Bildungseinrichtungen auftreten noch bei sonstigen öffentlichen
Anlässen werben dürfen. (Bericht)
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2.
Okt
2011
Leipzig
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Bundeswehr auf Hobbymesse umzingelt Am
Wochenende trafen sich 62 Delegierte der Deutschen
Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
zum Bundeskongreß in Leipzig. Als sie am Sonntag vormittag
erfuhren, daß die Bundeswehr mit einem Stand auf einer
Hobbyausstellung in den Messehallen vertreten ist, statteten sie
diesem spontan einen Besuch ab. Der Militärstand wurde mit Fahnen
und Transparenten abgeschirmt, die den Abzug der Bundeswehr aus
Afghanistan forderten. An die Messebesucher, darunter viele
Familien mit Kindern, wurden Flugblätter verteilt, die davor
warnten, den Anwerbeversuchen der Bundeswehr nachzugeben. Als nach
einer halben Stunde die Polizei mit Räumung drohte, brachen die
Aktivisten die Aktion ab, um ihre Beratungen fortzusetzen.
(Bericht)
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24.
Sep
2011
Nürnberg
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Krieg beginnt hier: Messestand der BW abgeriegelt Nachdem
die Bundeswehr am vergangenen Wochenende in der Nürnberger
Frankenhalle bei „abi pure -. die Messe für Studium und
Ausbilidung“ einen Vortrag zu Karrieremöglichkeiten abhielt und
den größten Stand auf der Messe unterhielt, beschlossen
AktivistInnen von "Tatort Alltagskrise" den Stand zu
besuchen. Über ein Dutzend junger Menschen riegelte für
kurze Zeit den Stand ab. Als Leichen verkleidet, versammelten sich
die AktivistInnen um den Stand, riefen Parolen wie „Rauf mit der
Bildung – runter mit der Rüstung“ und verteilten an die
BesucherInnen Flugzettel. Nicht nur Aufmerksamkeit und positive
Reaktionen erhielten die AktivistInnen, der Sicherheitsdienst
sprach schnell ein Hausverbot für alle KreigsgegnerInnen aus.
(Bericht+Fotos)
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21.
Sep
2011
Grafenberg
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Bundeswehr an Berufsschule und auf Stuttgarter Bildungsmesse Am
Mittwoch, 21.09.11 fand in Stuttgart – Bad Cannstatt im
Römerkastell die Ausbildungsmesse PARENTUM unter der
Schirmherrschaft der Bundesbildungsministerin Frau Prof. Dr.
Annette Schavan statt. Zudem versuchte die Bundeswehr von Montag,
19.09.11 bis Freitag, 23.09.11 in Schorndorf an der Grafenberg
Berufsschule eine sog. Informationswoche durchzuführen ...
(Bericht)
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11.
Sep
2011
Emden
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laute Musik gegen Bundeswehrkonzert Am
11. September 2011 fand im Rahmen des „Sparkassen-Musiksommers“
ein Konzert des Marinemusikkorps Nordsee im Innenhof des
Kunsthauses Faldern statt. Offizieller Anlass war es, Geld für
die Anschaffung von Instrumenten für SchülerInnen der örtlichen
Musikschule zu sammeln. Eine Gruppe von GegnerInnen der
Bundeswehr ließ es sich nicht nehmen, die BesucherInnen über den
militärischen Charakter der Veranstaltung zu informieren und ein
Zeichen gegen die zunehmende Präsenz des Militärs im
öffentlichen Raum zu setzen. Nachdem das Abspielen lauter
Musik von einem Nachbargebäude aus vor Beginn des offiziellen
Konzertes vom Veranstalter unterbunden wurde, gab es an einem
Informationsstand die Möglichkeit zur Diskussion. Als ein
Transparent mit der Aufschrift „Töten nach Noten“ entrollt
wurde, war dies jedoch scheinbar ein zu direkter Verweis auf den
Kernauftrag der Bundeswehr. Mit Hilfe der anwesenden
Sicherheitskräfte wurde eine Räumung des Standes angedroht.
(Bericht)
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9.
Sep
2011
Worms
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"Lass dich nicht verheizen!" - Kein Militär auf der
Berufsinfomesse Worms Jedes
Jahr im September veranstaltet die „Industrie- und Handelskammer
Rheinhessen“ eine Berufsinformationsmesse an der
Karl-Hofmann-Schule Worms, diesmal am 9. und 10. September. Nach
den
massiven
Protesten
gegen die Bundeswehr in den letzten Jahren, sollte deren Teilnahme
nun offenbar verheimlicht werden. So erschien die
Berufsinformationsmesse erstmalig nicht in der offiziellen
Auflistung der Bundeswehr-Werbetermine, die auf Anfrage von MdB
Jelpke jährlich veröffentlicht wird. (Bericht)
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5.
Sep
2011
Hamburg
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Brandanschlag auf den Neubau von Rolls-Royce
Marinetechnik Aktivisten
der "Autonomen Gruppe selbstbestimmte Abrüstung" haben
in der Nacht zum Montag als Nachklapp zum Antikriegstag einen
Brandanschlag auf den Neubau von Rolls-Royce Marinetechnik am
Reiherstieg in Wilhelmsburg verübt. Man habe den
Rüstungslieferanten "die Fassade verkokelt", heißt es
in einer Bekenner-E-Mail an die taz. Polizeisprecher Jens Ratfeld
bestätigt die Aktion. "Es haben zwei Autoreifen gebrannt,
die eine Streifenwagenbesatzung mit Bordmitteln löschen konnte."
Es habe Beschädigungen an der Eingangstür gegeben.
Begründet
wird die Aktion, die im Rahmen der "europaweiten Kampagne zum
Markieren, Blockieren und Sabotieren der Kriegs-Infrastruktur"
stattgefunden habe, mit dem Engagement des britischen Konzerns in
der Kriegsproduktion. Dabei wird Rolls-Royce selbst zitiert:
",Rolls-Royce (RR) ist der zweitgrößte Hersteller
militärischer Luftfahrttriebswerke der Welt und liefert Antriebe
für rund 25% der weltweiten Militärflotte' heißt in der
Firmen-Werbung." In dem vierseitigen Schreiben werden diverse
Punkte angesprochen: das Agieren der Bundeswehr als "Kampftruppe"
im Kosovo-Krieg, die Bombardierung zweier gestohlener Tankwagen in
Afghanistan oder die Umwandlung der Bundeswehr in eine
Freiwilligen-Armee. "Zukünftig werden nur noch
,Spezialisten' gebraucht, die auch wirklich kämpfen und
Deutschland dienen wollen." (taz 6.9.2011, indymedia)
(Nachtrag)
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1.
Sep
2011
Dresden
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Bundeswehrauftritt bei Podiumsdiskussion gestört Wie
jedes Jahr sollte auch in diesem Jahr wieder zum 01. September
eine Podiumsdiskussion über Krieg und Frieden in den Räumen der
Dreikönigskirche in Dresden stattfinden. In Anbetracht des
historischen Tages und der eine Stunde vorher stattfindenden
Friedenskundgebung vor der Kirche, eine durchaus nachvollziehbare
Veranstaltung. Wäre da nicht ein Haken: Ein Vertreter der
Bundeswehr als Diskussionspartner! … (Bericht)
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1.
Sep
2011
Berlin
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Waffenproduzent Krauss-Maffei in Blut gebadet Mehrere
engagierte Antimilitarist_innen und Internationalist_innen haben
am Abend des 31. August 2011 das Berliner Büro des
Rüstungsunternehmens Kraus-Maffei am Pariser Platz besucht und
dutzende Liter Blut vor deren Eingang verschüttet um auf die
blutige Geschäftspraxis des Konzerns hinzuweisen. Darüber hinaus
wurden mehrere tausend Handzettel auf dem Pariser Platz verteilt,
die auf die blutigen Verstrickungen des Konzernes im Krieg gegen
die kurdische Bevölkerung in der Türkei aufmerksam machen sowie
ein Transparent mit der Aufschrift „Tatort Kurdistan:
Rüstungsexport ist Massenmord“ ausgebreitet. (Bericht+Bilder)
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1.
Sep
2011
HH
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Demo zum Antikriegstag Rund
1000 Menschen haben gestern in Hamburg gegen Krieg, Faschismus und
Imperialismus demonstriert. Anlässlich des 72. Jahrestages des
Überfalls von Nazi-Deutschland auf Polen, wurde heute in Hamburg
der Antikriegstag begangen. Unter der Teilnehmern waren Angehörige
aller Altersgruppen und unterschiedlicher Organisationen und
Strömungen. Auch der DGB war vertreten, der in den 50er Jahre die
Initiative ergriff, das Datum des Überfalls zum Weltfriedenstag
zu machen. Einen besonderen Raum nahm die Verurteilung der
Angriffe auf das kurdische Volk ein, welche derzeit sowohl von der
Türkei als auch vom Iran aus stattfinden. Im Übrigen wendeten
sich viele Demonstrationsteilnehmer gegen die
Bundeswehrwerbemissionen in Schulen. (Bericht)
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17.
Aug
2011
Dortmund
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Kriegerdenkmäler eingefärbt Soldaten
sind Mörder - in Dortmund und überall! In der gestrigen
Nacht wurden drei Kriegerdenkmäler in Dortmund mittels Farbe
umgestaltet.(Bericht)
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19.
Juli
2011
Stuttgart
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Wir. Töten für. Deutschland. - Aktion gegen
Bundeswehranwerbung Heute
und morgen ist die Bundeswehr Aussteller auf der Bildungsmesse
Vocatium im Carl Benz Center in Stuttgart. Die Bundeswehr sucht
dringend neues Kanonenfutter. Mit dem Slogan "Bundeswehr:
Wir. Dienen. Deutschland." wirbt die Armee um neue Rekruten.
Die
Bundeswehr ist jedoch kein Arbeitgeber und Ausbilder wie jeder
andere, denn Töten ist kein Beruf. Um dies deutlich zu machen und
die BesucherInnen der Messe über das mögliche Ende einer
Karriere bei der Bundeswehr zu informieren, verteilten einige
AktivistInnen des Offenen Treffen gegen Krieg und Militarisierung
Stuttgart Flyer vor dem Messestand der Bundeswehr. Zudem wurde
eine Rede gehalten und ein Transparent gezeigt, auf dem, angelehnt
an den neuen Werbeslogan "Bundeswehr: Wir. Töten. für.
Deutschland." stand.
Dies wurde abrupt durch ein
Eingreifen der Bundespolizei unterbrochen, welche ihren Stand
direkt gegenüber von dem der Bundeswehr hatte. Alle AktivistInnen
bekamen ein Hausverbot für das gesamte Gelände und sämtliche
Personalien wurden aufgenommen. (Bericht)
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12.
Juli
2011
Gö
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Besetzung der CDU wegen Panzerlieferung Heute,
am 12.07.2011, wurde das Göttinger CDU-Parteibüro von uns
kurzzeitig besetzt. Da die anhängende Pressemitteilung während
der Besetzung nicht an alle vorgesehenen Presseorgane übermittelt
werden konnte, veröffentlichen wir diese auf diesem Wege.
Dies
war eine Protestaktion gegen die Sicherheits- und Rüstungspolitik
der BRD unter der aktuellen Federführung der CDU. Damit wollten
wir auf die geplanten oder eventuell bereits beschlossenen
Panzerlieferungen an das autoritär-diktatorische Regime
Saudi-Arabiens aufmerksam machen.
Eine solche Politik ist
nicht hinnehmbar, sondern bedarf eines breiten öffentlichen
Protestes. (Bericht)
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8.
Juli
2011
Hannover
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Sommerbiwak angreifen Gestern
hat das 38. Sommerbiwak der 1. Panzerdivision Hannover
stattgefunden. Mit drei Demos, vielen kleinen Aktionen und einigen
militanten Aktionen im Vorfeld wurde versucht das Fest der
Militaristen und Militaristinnen zu stören und die anreisenden
Gäste zu verjagen. Auch wenn die Demos durchgängig erfreulich
offensiv, laut und aggresiv waren, ist es den Bullen insgesamt
gelungen den Stadtpark und das Congress Centrum abzuschirmen.
Leider ging nicht nur die Zahl der Biwakgäste erneut stark
zurück. Auch die Demos waren mit ca. 300 Teilnehmer_innen
deutlich weniger gut besucht als im letzten Jahr. Die Bullen
nahmen mehrere Rauchbombenwürfe auf sie und ihre Pferdestaffel
zum Anlass eine Person brutal anzugreifen und dabei sie sowie
zahlreiche solidarisch zu Hilfe Eilende mit Pfefferspray- und
Knüppeleinsatz zu verletzten.
(...)
(Aktuelle
Informationen)
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22.-29.
Juli
2011
Sweden
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War starts here - International action camp in Northern Sweden
Europe's
largest military training area is located in Swedish Lapland.
Industries and air forces from around the world come here for
advanced military training and to test their new weapons. NEAT
consists of an area 360 by 100 km of restricted air space and
1,650 sq km of restricted land area (expandable to 3,000sq km) and
is Europe’s largest overland test range. It is a cooperation of
the Swedish organisations FMV (the Swedish Defence Material
Administration which operates the Vidsel Test range) and SSC (the
Swedish Space Corporation which operates the Esrange Space
Center). It has been used for over 50 years for testing missiles
and aircraft and for unmanned vehicle operations and weapon
integration. We will not let the war preparations continue
undisturbed. On July 26th, we use the color pink to mark NEAT as
one of the cornerstones of the global warmachinery. (website)
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28.
Juni
2011
Hannover
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Aktionen gegen die Bundeswehr im Vorfeld des Biwak Anderthalb
Wochen vor dem 38. Sommerbiwak der 1. Panzerdivision in Hannover,
nimmt der Widerstand Fahrt auf. Schon vor rund 3 Wochen waren
Plakate aufgetaucht, die die Verwundung des Kommandeurs der 1.
Panzerdivision mit den Worten: „Am 8. Juli ist wieder
Sommerbiwak diesmal gibt es was zu feiern - Endlich hats den
Richtigen erwischt!“ kommentierten. Nun wurde in der Nacht
vom 26. auf den 27. Juni der Reserveoffizier und Chef der
Reservistenkameradschaft an der Uni Hannover, Marco Langerwisch,
zu Hause besucht. Seine Wohnungstür wurde mit roter Farbe bemalt
und sein Türschloss verklebt. Außerdem wurde eine Schablone mit
seinem Namen und der Parole „Der Krieg beginnt hier!“
gesprüht. Nur eine Nacht später wurden sechs
Soldatendenkmäler mit Teerfarbe verziert. Laut der HAZ wurden
außerdem in der selben Nacht antimilitaristische Parolen gegen
Sommerbiwak und die Grünen an den niedersächsischen Landtag
gesprüht. (Bericht+BekennerInnenschreiben+Presse)
(Denkmäler)
(Plakate)
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28.
Juni
2011
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War starts here. Kampagne gegen die kriegerische Normalität “Krieg
beginnt hier. Markieren, Blockieren und Sabotieren Wir rufen
auf, aktiv einzugreifen in die kriegerische Normalität und die
zahllosen zivilmilitärischen Verflechtungen. Der Fokus unserer
Kampagne liegt auf der erweiterten Infrastruktur und der
ideologischen Legitimierung von militärischer Gewalt. Wir wollen
die verschieden Facetten dieser Herrschaftssicherung sichtbar
machen, stören und angreifen. Das Vorbereiten, Üben und
Koordinieren von Krieg, das Produzieren, Transportieren, Forschen,
Werben und Rekrutieren für den Krieg findet direkt vor unseren
Augen statt. (…) “ (Kampagnen-Aufruf)
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27.
Juni
2011
Karlsruhe|
mg-Prozess: BGH verwirft Revision, Urteil gegen Kriegsgegner
rechtskräftig Der
Bundesgerichtshof (BGH) hat die Verurteilung von drei Berliner
Antimilitaristen bestätigt. Das Urteil des Berliner
Kammergerichts vom Oktober 2009 gegen Axel H., Florian L. und
Oliver R. wegen versuchter Brandstiftung an Bundeswehr-LKW und
Mitgliedschaft in der militanten gruppe (mg) in Höhe von 3 und
3,5 Jahren ist damit rechtskräftig. Oliver R., einer der drei
Betroffenen, äußert sich anlässlich der BGH-Entscheidung:
„Widerstand, der sich gegen die Gewalt des Krieges, die
Kriegswirtschaft sowie das Militär richtet, um eine Situation der
Besatzung, die Ermordung von Zivilisten und Zivilistinnen und die
Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen zu unterbinden, bleibt nach wie
vor legitim.“ Arthur Schüler kritisiert die deutsche
Rechtsprechung als doppelzüngig: „Während durch ein
Bombardement auf Tankwagen in Kundus im September 2009 etwa 140
Menschen starben – und die Verfahren gegen den verantwortlichen
Bundeswehr-Oberst Georg Klein eingestellt wurden –, müssen
Kriegsgegner mehrjährige Haftstrafen absitzen, die durch eine
konkrete Abrüstungsinitiative Kriegsgerät unschädlich machen
wollten.“ (Bericht)
(Soli-Aufruf)
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24.
Juni
2011
Nürnberg
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Proteste gegen Kriegstagung Am
Freitag und Samstag den 24. und 25. Juni trafen sich
VertreterInnen von Nato, Bundeswehr, Presse und Bundestag zur
Nürnberger Sicherheitstagung 2011 am Gewerbemuseumsplatz. Unter
dem Motto "Die Bundeswehr im Auslandseinsatz - Politische
Verantwortung und militärische Führung" sollten Konzepte
für künfitge Kriegseinsätze diskutiert werden. Im Rahmen einer
breit angelegten Propagandakampagne, versucht die Bundeswehr sich
seit längerem in der Gesellschaft zu verankern. Am Freitag,
traf sich spontan organisiert eine Gruppe von 20 Leuten, um gegen
die Nürnberger Sicherheitstagung zu protestieren. (...) Einige
der Gruppe schafften es in den Tagungsaal vorzudringen und
gelangten bis vor das Rednerpult, wo sie die Versammlung mit
Parolen wie "Krieg dem Krieg überall bringt die NATO jetzt
zu Fall " und ähnlichem störten. Des weiteren trug eine
Person ein blutverschmiertes T-Shirt mit der Aufschrift
"Kollateralschaden" um damit auf das menschenverachtende
Kriegstreiben, der beteiligten Gäste und Institutionen zu
verweisen. Eine weitere Person legte sich mit blutverschmiertem
T-Shirt vor den Eingang des Tagungsraumes, das die Aufschrifft
"Nur Banken und Konzerne sehen Kriegseinsätze gerne"
trug. (Bericht)
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22.
Juni
2011
Frankfurt
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Demo gegen Militarisierung - Innenministerkonferenz Am
22.6. tagt die Innenministerkonferenz (IMK) in Frankfurt am Main.
Wieder einmal setzen sich die Innenminister der Länder zusammen
um bestmögliche Bedingungen für die Profite des hiesigen
Kapitals zu schaffen. Das heißt: Verschärfung der Repres- sion
nach Innen, denn für eine Ausweitung der weltweiten Kriege
braucht es ein ruhiges Hinterland.
StellenwirdiesemAngriffunsereinternationaleSolidaritätentgegen!
Kämpfen wir gemeinsam gegen ihren Polizei- und
Repressionssap- parat gegen ihre Politik der Abschottung und
Ausgrenzung; gegen ihren Krieg und die Miltarisierung der
Gesellschaft; gegen die rassistische Hetze und die
Kriminalisierung von sozialen Kämpfen und politischen
Organisationen. Verteidigen wir unser Recht auf Widerstand,
denn es sind die selben Kriegstreiber, die andere Länder
überfallen und hier die Löhne senken, Armut schaffen und uns
gegeneinander aufhetzen. Kommt zu den Veranstaltungen und
Demonstrationen gegen die IMK! 30. 05. / 19.30h
Info-Veranstaltung mit Renate Münder Studierendenhaus KOZ 20.06.
/18.00hDemogegendasAbschieberegime Flughafen Terminal 1 Bereich B
22.06. /18.00h Bundesweite Demo gegen die IMK! Frankfurt
Hauptwache (Website)
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20.+21.
Juni
2011
Kiel
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Bundeswehr-BigBand zweimal gestört Am
20.06.2011 spielte die Big Band der Bundeswehr in Sankt Peter
Ording an der Strandpromenade vor dem Steg, der zum Strand führt.
Viele Menschen, ein Großteil von ihnen Urlauber, schauten sich
dieses Musikspektakel an. Vielen von Ihnen war gar nicht bewusst,
dass dies eine Propaganda-veranstaltung der Bundeswehr war, obwohl
doch der große Karriere-truck gut sichtbar am Rande des Platzes
stand. AntimilitaristInnen hielten ein Banner mit der Aufschrift
„Spiel mir das Lied vom Tod – Krieg ist keine fröhliche
Musikveranstaltung“ und verteilten Info-Flyer, welche darüber
informierten, wozu man die Bundeswehr (nicht!) braucht.
Der
nächste Tag in Kiel sah schon etwas anders aus, als die
Bundeswehrbigband unter dem Motto „Swing&Pop in Uniform“
auf der Rathausbühne der Kieler Woche spielte. Auch hier hatten
sie ein Banner mit der Aufschrift „Krieg ist kein Wunschkonzert“
dabei und es wurden Flyer verteilt. Nach nicht einmal 5 Minuten
bekam einer der BannerträgerInnen Hausverbot für den
Rathausplatz für die nächste Stunde, verhängt von der
Bundeswehr – konnten dennoch vor Ort bleiben. (Bericht)
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15.
Juni
2011
HH
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Schwabinggrad-Ballett gegen Muse-und-Mörder-Treffen Eingeladen
zu dem Hamburger Symposium »Die Kunst der Intervention.
Gesellschaftliche Eingriffe von Kunst, Politik und Militär«
hatten die Hochschule für bildende Künste Hamburg (HfbK), die
Universität der Bundeswehr und die Körber-Stiftung. Einen
»Assoziationsraum zu eröffnen, zwischen militärischer und
künstlerischer Praxis« sei die Idee des Manövers, erklärte
Kurator Friedrich von Borries. Neben diversen Künstlern, traten
auch Amelie Deuflhard, Intendantin der Spiel- und
Produktionsstätte Kampnagel Hamburg, der Chef des Internationalen
Sommerfestivals der Hansestadt, Matthias von Hartz, und der
Direktor der Führungsakademie der Bundeswehr, Jörn Thießen,
auf. Der erklärte, Jesus habe in der Bergpredigt nicht, wie
irrtümlich angenommen, die Friedfertigen, sondern die
Friedensstifter gepriesen. Dass zu denen auch die Bundeswehr in
Afghanistan zählt, versteht sich für Thießen von selbst.
Ein
markerschütterndes Jaulen ertönte vor dem Sitz der
Körber-Stiftung in der Hamburger HafenCity. Mit einer
»Jammerperformance« wollte die Agitprop-Künstler-Gruppe
Schwabinggrad Ballett in letzter Sekunde Kollegen »davon
abhalten, mit der Bundeswehr darüber zu räsonieren, wie aktives
Eingreifen soziale Wirklichkeit verändert«. Vergeblich.
Künstler-Gruppen wie LIGNA aus Hamburg und WochenKlausur aus Wien
kamen zum Treffen von Muse und Mörser. Dafür ernteten sie von
den linken Künstlern vor der Tür Hohn: »Wie wär`s mit einem
spektakulären Die-In am Hindukusch?« (ND
17.6.) (Flyer)
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10.-13.
Juni
2011
Husum
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antimilitaristisches Camp „Sicherheit geht ganz anders“ Auch
in Husum ist das Thema Antimilitarismus weiterhin aktuell. Unter
dem Vorwand, „Sicherheit“ zu schaffen, sind die Husumer
Militärs Mitglied der Nato Response Force und weltweit an allen
sogenannten „Auslandseinsätzen“ beteiligt. Am Freitag
errichteten Antimilitarist_innen vor der Fliegerhorstkaserne in
Husum/Nordfriesland unter dem Motto „Sicherheit geht GANZ
anders“ ein Protestcamp. Zum Eröffnungsvortrag zur Rolle der
schleswig-holsteinischen Bundeswehreinheiten erschienen zahlreiche
Menschen aus Husum und der näheren Umgebung. In den nächsten
Tagen gibt es in der neu errichteten Zeltstadt Aktions- und
Argumentationstrainings, Lesungen, Filmvorführungen,
Kabarettvorstellungen und Vorträge. Noch bis Montag zelten die
Antimilitarist_innen vor den Toren der Fliegerhorstkaserne. Sie
demonstrieren für ein anderes Verständnis von Sicherheit, dass
sich nicht an militärischer Aufrüstung und Konkurrenzgedanken
orientiert, sondern an einem solidarischen Miteinander. (Bericht)
(Ankündigung+Programm)
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10.
Juni
2011
Detmold
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Polizei stürmt autonomes zentrum wegen BW-Trauer Am
Freitag dem 10.06. fand in Detmold in der Heilig-Kreuz-Kirche eine
Trauerfeier für einen gefallenen Soldaten in Afghanistan statt.
Anwesend waren u.a. der amtierende Bundesminister der Verteidigung
Thomas de Maizière und der Generalinspekteur der Bundeswehr,
General Volker Wieker. Nicht weit entfernt vom Spektakel
wurden im Vorfeld bundeswehrkritische Transparente an dem
autonomen Zentrum „alte Pauline“ angebracht, um deutlich zu
machen, dass es sich bei Soldaten nicht bloß um Opfer ihrer
„Pflicht“ sondern um Täter handelt. Diese wurden mit Hilfe
eines Leiterwagens der Feuerwehr entfernt. Noch lange vor Beginn
der Trauerfeier fühlten sich wohl einige Teilnehmer*innen
belästigt, da in dem autonomen Zentrum, welches einige hundert
Meter vom Veranstaltungsort entfernt ist Musik lief. Die Musik
wurde bereits nach kurzer Zeit wieder abgeschaltet. Kurz darauf
brach die Polizei die Eingangstür des Gebäudes auf und zerstörte
das Schloss. Später wurde ein neues Schloss eingesetzt. Der
entsprechende Schlüssel sei bei der Polizei abzuholen. Ebenso
wurde eine Zwischentür aus Holz zerschlagen, bevor die
Beamt*innen sich entschieden, doch den Weg durch eine offene Tür
zu nehmen. Im Haus nahm die Polizei mehrere Menschen fest.
Dabei zerstörte sie u.a. die Boxen einer Musikanlage. Die
Betroffenen wurden in Handschellen abgeführt und in das 20km
entfernte Bad Salzuflen in Gewahrsam gebracht, wo sie über
mehrere Stunden verweilen mussten. (Bericht)
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5.
Juni
2011
München
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„Die-In“ bei schönstem Wetter auf „friedlichem“
Straßenfest 10
blutverschmierte Körper lagen diesen Samstag bei praller Sonne
auf der Leopoldstraße, umringt von zahlreichen Schaulustigen.
Auch Schüsse und ein Flugalarm waren zu hören. Das
Antimilitaristische Bündnis München veranstaltete zusammen mit
dem Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus ein sogenanntes
„Die-In“. Zweimal im Jahr wird mit großem Tamtam die
Leopoldstraße gesperrt, um das „Streetlife“ auszurichten, ein
von „Green City“ initiiertes Stadtfest mit Bratwurstbuden und
Fitnessständen, auf dem aber auch politischen Parteien vertreten
sind. Mehrere Tausend Menschen lockte es bei strahlenden
Sonnenschein an diesem Samstag (4.6.2011) auf die Straße. Doch
auch das schöne Wetter kann nicht über eine Tatsache
hinwegtäuschen: Die NATO führt Krieg, und Deutschland ist ganz
vorne mit dabei. (Bericht)
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28+29.
Mai
2011
Braunschweig
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Kongress
„Nein zur Militarisierung von Forschung und Lehre“ „Ich
möchte mich lieber in Stücke schlagen lassen, als mich an einem
so elenden Tun beteiligen“ (Albert Einstein) . An über 40
deutschen Hochschulen wird Forschung für den Krieg betrieben. Der
Einfluss der Militärs auf die akademische Lehre wächst. An
ersten Hochschulen werden Lehrveranstaltungen von den
Jugendoffizieren der Bundeswehr ausgerichtet. Rüstungskonzerne
vergeben Forschungsarbeiten und finanzieren Stiftungsprofessuren.
Das Verteidigungsministerium stellte 2010 insgesamt 1,1 Milliarden
Euro für Rüstungsforschung bereit. Die zunehmende
Militarisierung von Forschung und Lehre ist Bestandteil einer
Politik, die auf militärische Interventionen und Krieg setzt.
Dazu wird die Bundeswehr zu einer weltweit einsetzbaren
Interventionsarmee umgebaut, die Rohstoffquellen und Transportwege
für die deutsche Wirtschaft zu sichern habe. Während die
Bundeswehr vom Balkan bis zum Hindukusch eingesetzt wird, ist das
Militärische auch im Inneren auf dem Vormarsch. Die Armee zieht
in die Schulen ein und schließt Abkommen mit den
Kultusministerien. Zivile Ausbildungs- und Forschungskapazitäten
von den Betrieben bis zu den Universitäten werden für
militärische Zwecke vereinnahmt... (Programm)
(homepage)
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27.
Mai
2011
B
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Veranstaltung
„Die Angeklagten erscheinen nicht“ Bereits
seit 11. November 2009 findet vor dem Militärgericht im
italienischen Verona einer der letzten großen NS-Strafprozesse
gegen ehemalige deutsche Wehrmachtsangehörige statt. Den neun
Angeklagten wird vorgeworfen als Mitglieder der
Fallschirmjäger-Panzerdivision „Hermann Göring“ im Frühjahr
1944 bei als „Partisanenbekämpfung“ getarnten Massakern in
Norditalien über 400 ZivilistInnen ermordet zu haben. Trotz der
Schwere der Vorwürfe weigert sich Deutschland bis heute, Täter
aus der NS-Zeit ohne ihr Einverständnis auszuliefern: „Die
deutsche Regierung ist dafür verantwortlich, dass keine der im
Ausland verurteilten NS-Täter jemals ihre Haftstrafen antreten
müssen, sondern hier unbehelligt ihren Lebensabend genießen
können“ Ziel der Veranstaltung ist es, das Schweigen zu
durchbrechen und über den Prozess im Vorfeld der
Urteilsverkündung zu informieren. Es wird aufgezeigt, wie der
aktuelle Prozess bislang verlaufen ist, welche Verbrechen den
Angeklagten zur Last gelegt werden und wie sich angeklagte
Wehrmachtssoldaten in vergangenen Prozessen abgesprochen haben –
dokumentiert durch Abhörmaßnahmen. Die Veranstaltung geht aber
auch auf die Gründe ein, die dazu geführt haben, dass die
Prozesse in Italien so lange verschleppt wurden und in welchem
politischen Klima sie stattfinden. (Bericht)
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23.
Mai
2011
B
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„Kurz.Schluss“ bei der Bahn nach Brandanschlag auf
Kabelbrücke „Wir
streiken! Deshalb haben wir heute einen Teil der Bahninfrastruktur
am Ostkreuz, einem zentralen Verkehrsknotenpunkt der deutschen
Hauptstadt, sabotiert: An einer Kabelbrücke haben wir die
Schutzgitter unterhalb der Türen durchtrennt und Feuer gelegt, um
damit etwa einhundert Signal-, Telekommunikations- und Stromkabel
kurz zu schließen. Dabei haben wir die Gefährdung von Menschen
nach bestem Wissen ausgeschlossen. Die für den Fahrbetrieb
relevanten Sicherheitssysteme der Deutschen Bahn sind mehrfach
ausgelegt. Unsere Aktion ist ein Haltesignal. Wir haben die
Schnauze voll! (…) Über die staatseigene Deutsche Bahn AG
werden deutsche Waffensysteme zu den Häfen und Flugplätzen
transportiert und von dort in die weltweiten Kriege geschickt.
Herrschaftsverhältnisse wurden mit diesen Waffen u.a. in Ägypten,
Tunesien, Libyen abgesichert. Auch zur Abwehr von
Flüchtlingsströmen wurden Hubschrauber, Waffen und
Überwachungstechnik z.B. bis vor kurzem an Libyen geliefert.
Deutschland ist einer der führenden Waffenexporteure der Welt.
Deutschland verdient gut an diesem Geschäft. Und es führt dann
Krieg, wenn es um die eigenen Interessen geht. Zum Beispiel um
Energieressourcen. Berlin ist die Hauptstadt des Krieg führenden
Deutschlands. (…)“
[Dokumentation]
[Ein
Nachtrag]
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22.
Mai
2011
HH
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Solidaritätskundgebung für somalische wegen Piraterie
Angeklagte Am
22. November letzten Jahres hat der Prozess gegen zehn somalische
Männer vor dem Hamburger Landgericht begonnen. Ihnen wird
Eingriff in den Seeverkehr und versuchter erpresserischer
Menschenraub – also versuchte Entführung mit Lösegelderpressung
– vorgeworfen. Die zehn Männer wurden Ostern 2010 auf der
damals unter deutscher Flagge fahrenden MS Taipan von
niederländischen Spezialeinheiten festgenommen – obwohl bis
heute keiner der Zeugen des niederländischen Militärs Aussagen
dazu machen konnte, wer eigentlich den Befehl dazu gegeben hat.
(Bericht)
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21.
Mai
2011
München
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Bundeswehrfahrzeug brennt auf Transportzug Gegen
02.40 Uhr, bemerkte ein Lokführer beim Durchfahren des
Südbahnhofes im Bereich Thalkirchner Straße/Tumblinger Straße
eine Rauchentwicklung an einem Bundeswehrfahrzeug, welches
zusammen mit zahlreichen weiteren Militärfahrzeugen auf einem
Transportzug abgestellt war. Die unmittelbar nach Verständigung
eingetroffenen Polizeibeamten stellten einen brennenden
Bundeswehr-Jeep fest und konnten diesen, noch rechtzeitig vor
einem möglichen Übergreifen des Feuers auf weitere Fahrzeuge,
löschen. (Bericht)
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21.
Mai
2011
Bad
Reichenhall
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Demo für die Entnazifizierung und Entmilitarisierung des
Kurorts Am
Samstag demonstrierten über 200 Menschen im oberbayrischen Kurort
Bad Reichenhall für die Entnazifizierung und Entmilitarisierung
des Ortes. Die Demonstration war der bisherige Höhepunkt einer
Kampagne des Bündnis RABATZ, deren Ziel es ist, auf die
geschichtsrevisionistische, militaristische und den
Nationalsozialismus glorifizierende Grundstimmung in Bad
Reichenhall und der Region aufmerksam zu machen und dagegen zu
intervenieren. So ist die lokale Gebirgsjägerkaserne in
Reichenhall noch immer nach dem Nazigeneral Konrad benannt, einem
der maßgeblichen militärischen Verantwortlichen für den
Vernichtungskrieg auf der Krim, alljährlich Mitte Mai gedenken
Altnazikameradschaften, Neonazis, Bunderwehrsoldat_innen und
lokale Politprominenz, wie der Reichenhaller Bürgermeister
Herbert Lackner dem deutschen Überfall auf Kreta vom 20.5.1941.
Ein Gedenken an die Opfer der Nazis sucht mensch in Bad
Reichenhall jedoch vergeblich. (Bericht)
(Braunzone Bundeswehr)
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19.
Mai
2011
Erlangen
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Aktion gegen Bundeswehr-Kapelle Rund
35 junge Menschen folgten am Donnerstag, den 19.05. dem Aufruf der
Linken und kritischen Student_Innen (LUKS) und der banda sinistra
das "Wohltätigkeitskonzert" der BundeswehrBigBand
kritisch zu begleiten. Auf der Zugangsstraße zum
Konzertschauplatz, vor dem Schloß der Universität verteilten sie
Flyer und wiesen mit einem Die-In auf die eigentliche Funktion
"unseres" Militärs hin. (Bericht)
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18.
Mai
2011
Stuttgart
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Schulbesuch der Bundeswehr an der Waibinlinger Berufsschule Am
18.05.2011 warb die Bundeswehr an der Waiblinger Berufsschule für
ihre Kriege und neues Kanonenfutter. Sie war mit einem Werbetruck
und Werbematerial vor Ort. Zusätzlich suchten Jugendoffiziere die
SchülerInnen direkt in ihren Klassen auf. Mit lukrativen
Angeboten wie einem sicheren Ausbildungsplatz unter
verhältnismäßig hoher Bezahlung, lockt so die Bundeswehr
perspektivlose Jugendliche für den Kriegsdienst. Um der
Bundeswehr zu zeigen, dass Kriegspropaganda an Schulen und
anderswo unerwünscht ist, störten einige KriegsgegnerInnen die
Werbetour. Mit Transparenten und Parolen machten die
AntimilitaristInnen ihren Protest deutlich. Von Seiten der
Schulleitung wurde der Gegenprotest nicht geduldet und es wurde
mit der Polizei gedroht. (Bericht)
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18.
Mai
2011
Stuttgart
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Kirchenbesetzer wegen Hausfriedensbruch verurteilt “Ich
war am 25. Juli letzten Jahres, wenige Tage vor dem öffentlichen
Gelöbnis der Bundeswehr, mit andern Antimilitaristen in der
Eberhardtskirche und habe diese mit dem Ziel, den
Militärgottesdienst zu verhindern, besetzt. ...“ Heute
fand vor dem Amtsgericht Stuttgart der Prozess gegen einen
Antimilitaristen statt. Ihm wurde vorgeworfen an der Besetzung der
St. Eberhardts Kirche, im Vorfeld des öffentlichen Bundeswehr
Gelöbnisses 2010 in Stuttgart, beteiligt gewesen zu sein. Die
Anklage war Hausfriedensbruch, Nötigung und Einschränkung der
Religionsfreiheit. Zu Prozessbeginn verlas
der
Angeklagte eine politische Erklärung um aus antimilitaristischer
Sicht die damalige Situation darzustellen (Erklärung im
Anschluss). Am Tag des Bundeswehr Gelöbnisses war ein
Militärgottesdienst für die zu vereidigenden Rekruten geplant.
Um den Gottesdienst der Rekruten am 30. Juli 2010 zu verhindern,
besetzten 15 AntimilitaristInnen fünf Tage vor dem öffentlichen
Gelöbnis die St. Eberhardts Kirche in Stuttgart. Drei der acht
festgenommenen KriegsgegnerInnen wird nun der Prozess gemacht. Der
Angeklagte wurde wegen Hausfriedensbruch zu 15 Tagessetzen zu je
15 Euro verurteil, die anderen Anklagepunkte wurden
fallengelassen. (Bericht)
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8.
Mai
2011
Oldenburg
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Bundeswehrkonzert massiv gestört – Gäste gehen vorzeitig Wir
haben heute die militaristische und geschichtsrevisionistische
Botschaft des Bundeswehrkonzerts im Oldenburger Schlossgarten
übertönt und massiv gestört. Das große Polizeiaufgebot von
vier Hundertschaften Bereitschaftspolizei, der Hundestaffel und
Feldjägern konnte nicht verhindern, dass der vielfältige
Widerstand diesen Tag für die Bundeswehr und die anwesenden
Militarist_innen zum Desaster machte. Sambamusik, kämpferische
Chormusik, Tröten, Gestank, Boote, Sabotageaktionen und Rufe
machten das Konzert ungenießbar – viele der 200-300 anwesenden
Militarist_innen gingen extrem genervt schon während des
Konzerts. Zur gleichen Zeit gab es eine Gegenkundgebung am
Pulvertum, die sich im Anschluss in eine ausgelassene Demo mit 150
Leuten verwandelte. (Bericht)
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7.
Mai
2011
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Kampagne gegen Waffenhandel gestartet „Aktion
Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel“ – heißt eine Kampagne
gegen deutsche Rüstungsexporte, die zehn
Nichtregierungsorganisationen aus der Friedens- und
Entwicklungszusammenarbeit heute starten. Ziel ist mit einer
Klarstellung des Grundgesetzes ein allgemeines Verbot deutscher
Rüstungsexporte zu erreichen. Laut Rüstungsexportbericht der
Bundesregierung wurden 2009 Waffen im Wert von 2.034.770 Euro nach
Bahrain geliefert, darunter Maschinenpistolen und Munition. Nach
Saudi-Arabien gingen Waffenlieferungen im Wert von 167.953.616
Millionen Euro. Dazu zählten Teile für Raketen, Flugkörper und
Granaten sowie Teile für Kampflugzeuge. Nach Libyen lieferte
Mercedes Benz 2010 25 Panzertransporter. Die Bundesregierung
genehmigte die Lieferung von Kommunikationsausrüstung sowie
Störsendern in Höhe von 53.154.423 Euro. Störsender sind
optimal dazu geeignet, die Kommunikation der Widerstandsbewegung
per Handy, Twitter oder Facebook zu unterbinden. Kleinwaffen,
einer der Exportschlager der deutschen Rüstungsindustrie, fordern
weltweit den größten Teil der Todesopfer in Kriegen und
Bürgerkriegen. (Bericht)
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6.
Mai
2011
Kiel
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Empfang der Gorch Fock: „Marine
torpendieren Militarismus versenken“ Das
Ausbildungsschiff für Soldaten hatte durch verschiedene Skandale
Schlagzeilen gemacht, aber trotzdem wurde es als Stolz der
deutschen Marine empfangen und auch ein pompöses Feuerwerk ab
Vorabend galt dem Einlaufen des Bundeswehrschiffes. „Marine
torpendieren Militarismus versenken“ stand auf einem Transparent
das die AktivistInnen hielten. Außerdem sendete „Mars-TV“ zu
den Zuständen rund um Bundeswehr, Machtstrukturen und Uniformen
auf der Erde. Die Befragten wussten auf die Frage „Warum gibt es
so etwas?“meistens keine Antwort und die Uniformierten selbst,
die das rosafarbene Kriegsschiff das die AktivistInnen aus einem
Einkaufswagen gebastelt hatten sehr skeptisch ansahen, wollten
schon gar nicht danach gefragt werden. (Bericht)
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5.
Mai
2011
Fürth
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Farbbeutel auf Kriegerdenkmal In
der nacht vom 5. auf den 6. Mai kam es in Fürth zu einer
Farbbeutelattacke auf das hiesige Kriegerdenkmal und zu einer
Outing-Sprühaktion der Anwaltskanzlei des FaschistInnen-Anwalts
Frank Miksch. Die Aktionen stehen im unmittelbaren Zusammenhang
zum 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus. Das
Fürther Kriegerdenkmal, welches den gefallen Soldaten des 1. und
2. Weltkriegs gewidmet ist, stellt den größten Schandfleck des
ansonsten schönen Fürther Stadtpark dar. Jährlich wird an
diesem Denkmal, am sogenannten Volkstrauertag, eine
Gedenkveranstaltung für die gefallenen Soldaten der beiden
Weltkriege abgehalten. Nicht selten beteiligten sich an diesen
Gedenken auch die regionale Naziszene, und dies unter Akzeptanz
der Stadtoberen. Wir werden weiterhin auf allen Ebenen und mit
allen Mitteln gegen Imperialismus, Militarismus, Patriachat und
Faschismus kämpfen! (Bericht)
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3.
Mai
2011
Rostock
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Sieben Bundeswehrfahrzeuge
abgebrannt In
den frühen Morgenstunden des 03. Mai 2011, gegen 02:10 Uhr, haben
ein oder mehrere unbekannte Täter in der Rostocker Südstadt,
Charles-Darwin-Ring, auf dem Parkplatz der DEKRA sieben Fahrzeuge
der Bundeswehr in Brand gesetzt.
Bei
den Fahrzeugen handelte es sich um fünf VW T5 Kleinbusse und zwei
VW Kleintransporter Pritsche. Alle sieben Fahrzeuge wurden durch
das Feuer vollständig zerstört. Der entstandene Sachschaden
beläuft sich auf ca. 130.000,- Euro. (Quelle)
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1.
Mai
2011
HH
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Bundeswehrfahrzeug abgebrannt Am
Rande der 1. Mai-Demonstration für den Erhalt der Roten Flora und
für das Recht auf Stadt, kam es auch zu einem Brandanschlag auf
ein Bundeswehrfahrzeug, das in unmittelbarer Nähe des
Demonstrationszuges abgestellt war. (Quelle)
(Video)
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28.
April
2011
Köln
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BILD-Zeitungskästen umdekoriert In
Köln wurde gestern weiträumig die Außenwerbung der
BILD-Zeitungsautomaten umdekoriert. "Wir werben fürs Rauben,
Morden und Vergewaltigen - Bild rekrutiert für die Bundeswehr".
Da auf grund der Aussetzung der Wehrpflicht seit März keine
Wehrpflichtigen mehr eingezogen werden, und die Freiwilligenzahlen
kaum nennenswert sind, sieht die Bundeswehr drastische personelle
Engpässe. Daher hat das Verteidigungsministerium seit April 2011
in 'Bild', 'Bild am Sonntag' und 'Bild'-Online großflächige
Werbungen für Nachwuchs bei den Mannschaftsdienstgraden der
Bundeswehr geschaltet. Die Bundeswehr hat die Agentur
ZenithMedia mit der Konzeption einer breit angelegten
Werbekampagne beauftragt, die mindestens bis Ende 2011 andauern
soll. Insgesamt seien zunächst 4,8 Millionen Euro für die
Werbung für eine Mannschaftslaufbahn bei der Bundeswehr
vorgesehen. Nach der derzeitiger Planung entfallen 600.000 Euro
auf die 'Bild'-Gruppe. TV- und Kinospots sollen die Werbekampagne
ergänzen. - Krieg beginnt hier! (Bericht)
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22.
April
2011
B
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Protest gegen Veolia
(Wasserprivatisierer+Rüstungstransporteur) Der
Global Water Summit 2011 in Berlin: Der Dienstleistungskonzern
Veolia ist einer der Sponsoren. Mit dieser Tagung versuchen genau
die Firmen, die davon profitieren, dass unter den aktuellen
Rahmenbedingungen relevant viele Menschen von öffentlichen Gütern
ausgeschlossen sind, sich als die Lösung des Problems
darzustellen! Um diese Inszenierung zu verhindern, protestierten
verschieden Kampagnen vor dem Tagungsort nahe des Berliner Zoos.
(...) Allein für die Bundeswehr führe Veolia jährlich über
18.000 Militärtransporte durch. Und über die Tochterfirma ELGA
Berkelfeld profitiere Veolia direkt von den sog.
„Auslandseinseinsätzen“ der deutschen Militärs. Zudem sein
der größte Aktieninhaber des Konzerns der französische
Rüstungsbetrieb Dassault. „Selbst die Gewinne aus Transport und
Abfall landen so in der Kriegswirtschaft (Bericht)
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20.
April
2011
Dresden
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Protest gegen Rüstungsfirmen auf Firmenkontaktmesse Nachdem
schon
im Januar der Industriekonzern ThyssenKrupp an der Dresdner
Universität offensiv Werbung für Praktikas und Jobs in seinem
Unternehmen gemacht hatte und das einige Studierende zum Anlass
für Kritik genommen hatten, ist das Hörsaalzentrum seit gestern
erneut Schauplatz des Protestes zahlreicher Studierender. Neben
ThyssenKrupp, EADS und Diehl hatte wie
schon im vergangenen Jahr das Bundesamt für Wehrtechnik und
Beschaffung mit einem eigenen Stand auf der von Studentinnen und
Studenten der TU organisierten "Firmenkontaktmesse" für
"krisensichere" Jobs in ihren Unternehmen geworben... In
einem offenen
Brief riefen die Protestierenden das Rektorat der Universität
erneut
dazu auf, die Zusammenarbeit mit Firmen, die Mitverantwortung
für Kriegsopfer auf der ganzen Welt tragen, einzustellen und
forderten die Verankerung einer Zivilklausel in die Grundordnung
der Universität. Dazu verteilten sie vor dem Hörsaalzentrum
Flugblätter und informierten interessierte Besucherinnen und
Besucher der Messe an einem Informationstisch über die
Hintergründe der beteiligten Unternehmen. (Bericht)
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18.
April
2011
Reykjavík
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Bürgermeister lehnt Empfang von Bundeswehr-Offizieren ab Der
Bürgermeister der isländischen Hauptstadt Reykjavík, Jón
Gnarr, hat es abgelehnt, Offiziere eines deutschen Marineverbandes
zu empfangen. Zum Besuch der beiden Fregatten und eines
Einsatzgruppenversorgers habe der bekennende Pazifist
erklärt, "dass Reykjavík eine Stadt des Friedens sein
sollte" und die Isländer "auch in der Praxis zeigen
(sollten), dass wir eine Nation ohne Armee sind". Wie weiter
Iceland Review online berichtet, sei es eigentlich üblich, dass
der "Erste Offizier" der besuchenden Marine durch den
Bürgermeister empfangen werde. (Bericht)
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14.
April
2011
HH
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Protest gegen Girls' Day bei der BW Bundesweit
konnten heute Schülerinnen ab der 5. Klasse für einen Tag in
Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik,
Informationstechnik, Handwerk und Naturwissenschaften
reinschnuppern, die von Frauen immer noch eher selten gewählt
werden. Seit 2003 nutzt auch die Bundeswehr den Girls' Day als
Möglichkeit, Nachwuchs zu rekrutieren und um gesellschaftliche
Akzeptanz zu werben - was ihr angesichts fehlender Freiwilliger
nach Aussetzung der Wehrpflicht und als Armee, die sich an immer
mehr Kriegen beteiligt, dringende Anliegen sind. In diesem Jahr
beteiligte sich die Bundeswehr an mehr als 200 Orten am Girls'
Day, um für die angebliche "Karriere mit Zukunft" zu
werben. Auch in diesem Jahr konnte der Girls' Day an der HSU nicht
ungestört beginnen und wir haben bei den Schülerinnen
Bewusstsein und Aufmerksamkeit dafür geschaffen, was ihnen von
der HSU nicht erzählt werden wird: dass Soldatin sein ein
blutiges Handwerk ist und sie dafür ausgebildet werden,
Zerstörung und Tod zu bringen. Bundeswehr als Arbeitgeber? Nein
Danke! Bundeswehr raus aus Schulen, Universitäten und
Arbeitsagenturen! Bundeswehr wegtreten! Amiga -
antimilitaristische FrauenLesbenGruppe Hamburg (Bericht)
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28.
März
2011
Halle
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Kundgebung gegen Vortragsreihe der Gesellschaft für Wehr-und
Sicheheitspol. Seit
September 2010 findet in Halle eine Vortragsreihe der
"Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V."
und des Reservistenverbandes der Bundeswehr statt. Nachdem
mehrfach Menschen ihren Unmut über diese Kriegs- und
militärverherrlichende Reihe zum Ausdruck brachten, ist es
nunmehr nurnoch mit vorheriger Anmeldung, unter Angabe von Name
und Anschrift, möglich an den Vorträgen teil zu nehmen. Ein
Bündnis aus militärkritischen Gruppen rief deshalb, zur
Abschlussveranstaltung dieser Reihe, zu einer Kundgebung vor dem
Stadthaus in Halle auf (…) (Bericht)
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24.
März
2011
Kiel
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Infostand vor der Veolia-Tochter NOB Mit
einen Infostand am Raiffeisenplatz vor der Zentrale der
Veolia-Tochterfirma Nord-Ostsee-Bahn (NOB) wiesen AktivistInnen am
23.3. auf die Verwicklungen des multinationalen Großkonzerns in
internationale Militärgeschäfte. „Veolia verschmutzt nicht nur
die Umwelt und verteuert öffentliche Dienstleistungen, wie im
Film „Water makes Money“ gezeigt wird. Der Konzern profitiert
auch direkt von den als Auslandseinsätzen verharmlosten
Kriegsbeteiligungen deutscher Militärs!“, sagte Jan Hansen,
einer der AktivistInnen. Während der Aktion vor dem
Veolia-Geschäftssitz verteilten er und seine MitstreiterInnen
Flugblätter an PassantInnen. „Wir rufen dazu auf,
Protestschreiben an die Konzernleitung zu verschicken“.
(Bericht+Infos
zum Militärgeschäft)
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24.
März
2011
Berlin
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3. Schule: Robert-Blum-Gymnasium
ist Schule ohne Militär Am
24.03.2011 hat unsere Schulkonferenz beschlossen, die Bundeswehr
nicht in die Schule zu lassen. Wir als Kooperationsschule der
DGB-Jugend und “Schule ohne Rassismus” sind damit eine der
ersten Schulen Berlins, die sich klar gegen die Präsenz der
Bundesarmee in der Schule ausspricht und deren Werbeangebote
deutlich ablehnt. “Das vermeintliche Lösen von Konflikten mit
militärischer Gewalt widerspricht der an unserer Schule
gepflegten Kultur und unseren Erziehungsidealen. Wie sollen wir
Jugendliche zum gewaltfreien Lösen von Konflikten erziehen, wenn
das Vertreten von Wirtschafts- oder Länderinteressen mit
militärischen Mitteln von uns mit unterstützt wird?” So die
Begründung der Antragssteller. Die Schulkonferenz des
Robert-Blum-Gymnasiums lehnt eine Zusammenarbeit im
Bildungsbereich mit der Bundeswehr grundsätzlich ab. Hierzu
gehören z.B.: -
Kooperationsverträge mit der Bundeswehr. -
Einladen von Bildungsoffizieren in den Unterricht oder zu
schulischen Veranstaltungen -
Werbung für Praktika in Bundeswehreinrichtungen -
Exkursionen zu Bundeswehreinrichtungen oder von der Bundeswehr
durchgeführten Veranstaltungen -
Werbung für Ausbildungsgänge bei der Bundeswehr oder für ein
Studium an einer Bundeswehrhochschule -
Teilnahme der Schule an Wettbewerben, Jugendmessen,
Arbeitsplatzbörsen, die von der Bundeswehr ausgestaltet werden. -
Das Verteilen von Werbematerialien der Bundeswehr. Begründung:
Das vermeintliche Lösen von Konflikten mit militärischer Gewalt
widerspricht der an unserer Schule gepflegten Kultur und unseren
Erziehungsidealen. Wie sollen wir Jugendliche zum gewaltfreien
Lösen von Konflikten erziehen, wenn das Vertreten von
Wirtschafts- oder Länderinteressen mit militärischen Mitteln von
uns mit unterstützt wird? Dies widerspricht dem in Paragrafen 1
des Schulgesetzes formulierten Erziehungsziel der friedlichen
Verständigung der Völker. (…) (Bericht)
(Bekanntgabe
der Schule)
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24.
März
2011
Offenbach
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2. Schule: Käthe-Kollwitz-Schule
ist
Schule ohne Militär Die
Schulkonferenz beschließt, den Antrag der Gesamtkonferenz vom
23.3.2011 gegen die Kooperationsvereinbarung zwischen dem
Hessischen Kultusministerium und der Bundeswehr zu unterstützen,
und begründet dies wie folgt: Die Bundeswehr ist keine
Verteidigungsarmee mehr, wie vom Grundgesetz vorgesehen. Sie ist
eine Armee im Einsatz und dient den Interessen der Wirtschaft, wie
der „Sicherung der Rohstoff- und Warenströme, der
Transportwege“ und vielem mehr – so als offizielle
Regierungspolitik festgeschrieben im Weissbuch der Bundesregierung
im Jahre 2006. Wir wollen nicht, dass unsere Schülerinnen und
Schüler für einen Krieg gegen andere Völker rekrutiert werden.
Und wir wollen auch nicht, dass sich die Bundeswehr als
friedensschaffende Kraft anpreisen kann. Deshalb lehnen wir es ab,
dass Jugendoffiziere der Bundeswehr an die Käthe-Kollwitz-Schule
kommen und stellen uns damit einer immer stärkeren
Militarisierung der Gesellschaft entgegen. (einstimmig) (Dokument)
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21.
März 2011
Duisburg
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Demo gegen Libyen-Krieg Etwa
200 Menschen versammelten sich an einem sonnigen Montag in der
Duisburger Innenstadt, um gegen den Krieg in Libyen, sowie kurze
Zeit später auch gegen Atomkraft zu demonstrieren. (Bericht)
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20.
März 2011
HH
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Demo gegen Libyen-Krieg Heute
eversammelten sich 70 bis 80 Menschen am S-Bahnhof Sternschanze um
spontan gegen den Angriff auf Libyen zu demonstrieren. Das Bündnis
gegen imperialistische Aggression hatte zur Demonstration
aufgerufen. Neben "deutschen" KommunistInnen und
AnarchstInnen waren es vorallem Menschen der migrantischen Linken,
die sich beteiligten. Das Fronttransparent machte deutlich um was
es ging: "JA zum Aufstand - NEIN zur Intervention". Mit
Redebeiträgen über Megaphon und Parolen wie "Hoch die
internationale Solidarität" oder "Merkel, Gaddafi,
Mubarak - Tod dem Diktatorenpack", sowie Flugblättern wurden
die PassantInnen über das Anliegen der DemonstrantInnen
aufgeklärt. (Bericht)
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19.
März 2011
B
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Solikundgebung für die Aufständischen in Bahrain In
Berlin fanden sich am Samstagnachmittag mehrere Dutzend Menschen
vor der bahrainischen Botschaft zusammen, um gegen die
wiederholten blutigen Angriffe auf friedliche Demonstrant(inn)en
in Bahrain zu protestieren. Der bahrainische König hatte zur
Niederschlagung der seit Wochen andauernden Protestbewegung nicht
nur eigene "Sicherheitskräfte" eingesetzt, sondern vor
ein paar Tagen auch noch mindestens 1500 saudiarabische Soldaten
und Polizisten mit Panzerfahrzeugen und entsprechenden Waffen ins
Land kommen lassen. Auch bei deren Einsatz war es zu mehreren
Toten und vielen Verletzten auf Seiten der unbewaffneten
DemonstrantInnen gekommen. (Bericht)
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13.
März 2011
Bochum
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Bundeswehrzentum West angegriffen “In
der Nacht vom 12. zum 13. März wurde das Bundeswehrzentrum West
angegriffen. Die Eingangstür sowie die Bürofenster wurden
eingeworfen, zudem wurde ein abgestellter Wagen des Fuhrparks
enorm beschädigt und beschmiert. Ebenfalls wurde die Hauswand
farblich markiert. (…) Deutschland war, ist und bleibt kein
Grund zum Krieg führen! Bundeswehr und Kapitalismus sabotieren!"
(Dokumentation)
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8.
März
2011
Berlin
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Badelatschenwurf im Bundestag straflos Freispruch
für Kriegsgegner. Protest gegen früheren Verteidigungsminister
überrumpelte die Sicherheitskräfte. In Bundestagsgebäuden darf
nicht mit Badelatschen auf einen Verteidigungsminister geworfen
werden: Das stellte am Dienstag das Amtsgericht Berlin-Tiergarten
in der Verhandlung gegen einen Antimilitaristen klar. Der
30jährige Angeklagte wurde dennoch freigesprochen, weil ihm seine
Tatbeteiligung nicht nachgewiesen werden konnte … (Bericht)
(jungewelt)
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3.
März
2011
Berlin
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Kampagnenstart
gegen
Militärdienstleister Mit
einer Auftaktaktion am Veolia-Geschäftssitz in der
Bundeshauptstadt starteten heute AktivistInnen eine Kampagne zur
Thematisierung der Verwicklungen des multinationalen Großkonzerns
in internationale Militärgeschäfte. „Veolia verschmutzt nicht
nur die Umwelt und verteuert öffentliche Dienstleistungen, wie im
Film „Water makes Money“ gezeigt wird. Der Konzern profitiert
auch direkt von den als Auslandseinsätzen verharmlosten
Kriegsbeteiligungen deutscher Militärs!“ (Bericht)
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27.
Feb 2011
Kiel
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Straßenumbenennung Gutenberg → Guttenbergstraße Petition"
zur "Umbenennung der Gutenbergstraße in Guttenbergstraße:
In dem satirischen Text wird unser Kriegsminister übelst
abgefeiert und der Oberbürgermeister Torsten Albig wird von den
Unterzeichner_innen dazu aufgefordert, die Gutenbergstraße in
Dr.-Karl-Theodor-Maria-Nikolaus-Johann-Jacob-Philipp-Franz-Joseph-Sylvester-Freiherr-von-und-zu-Guttenberg-Straße
umzubenennen. (Bericht)
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27.
Feb 2011
Schleswig
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Antimilitaristin wegen Gleisblockade eines Militärtransports
verurteilt Bis
zu 14 000 Euro soll eine Friedensaktivistin an die DB Netz zahlen,
weil sie sich im Februar 2008 in Ohrstedt/ Nordfriesland an die
Bahnschienen gekettet hatte, um auf die Militärtransporte der
Bahn und die sog. „Auslandseinsätze“ der Bundeswehr
aufmerksam zu machen. Ihr Protest richtete sich grundsätzlich
gegen die Existenz der Bundeswehr, also einer Institution, die
Menschen zum Töten abrichtet. Richter William verkündete heute
die Entscheidung des Gerichts, die Aktivistin sei dem Grunde nach
schadensersatzpflichtig. (Bericht)
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26.
Feb 2011
Berlin
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Schuhdemo gegen Guttenberg Die
Zustände der Politik in Deutschland verkommen ins unerträgliche.
Die BILD-Leser wollen einen adeligen Blenderkönig haben. Wenn wir
uns das gefallen lassen, wenn ein Minister in Deutschland mit so
einem Monsterplagiat durchkommen kann ohne zurückzutreten, ist es
bald vorbei mit Wissenschaft und Politik in Deutschland. Schicken
wir Guttenberg zurück auf sein Schloß, zeigen wir dem Lügenbaron
den Schuh! (Bericht)
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24.
Feb 2011
Stuttgart
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Bundeswehr auf der DIDACTA gestört Vom
22. bis zum 26. Februar 2011 fand in Stuttgart mit 95.000
Besuchern die größte Bildungsmesse Europas statt. Wie
fast bei jeder Bildungsmesse war auch diesmal wieder die
Bundeswehr mit einem der größten Stände auf der Messe präsent.
Schon in Vorfeld warb die Bundeswehr auf der didacta Homepage für
ihr Spiel Pol&is sowie im Messe Guide massiv. Neben
Flyer-Verteilen am Messeingangn kam es am Nachmittag noch zu einer
direkteren Aktion von über zehn Personen gegen den
Bundeswehrstand. Während eine Person eine Rede hielt, in der es
um die Rolle und Funktion der Bundeswehr ging, ertönten plötzlich
laute abgespielte Schusssalven worauf zeitgleich mehrere Personen
blutüberströmt und -spritzend auf die Werbefläche der
Bundeswehr fielen. Dabei wurde diese großflächig mit „Blut“
verschmiert. Auch wenn das nur aus Ketchup und Tomatensauce
bestand, so sollte damit symbolisch aufgezeigt werden, dass für
solche Art von „Blutbädern“ die Bundeswehr in verschiedenen
Ländern mitverantwortlich ist. Währenddessen wurden Flyer an die
BesucherInnen der Messe verteilt. Mit antimilitaristischen Parolen
wurde die Aktion beendeten. Leider kam es noch zur Festnahme von
zwei AktivistInnen, die unnötigerweise ED-behandelt
(erkennungsdienstliche Behandlung) wurden. (Bericht)
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23.
Feb 2011
Oldenburg
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Bundeswehr-Verpflegungslager abgebrannt Bei
einem Großbrand ist in der Nacht zu Mittwoch in
Oldenburg-Osternburg ein Verpflegungslager der Bundeswehr zerstört
worden. In dem Gebäude waren u.a. Einmannpackungen (EPa) für die
Verpflegung der Soldaten in Afghanistan gelagert. Nach Schätzungen
der Bundeswehr entstand bei dem Brand auf dem Gelände an der
Kampstraße ein Schaden von mindestens einer Million Euro.
Zunächst hatten zwei vor dem Lager abgestellte Sattelzüge
gebrannt. Brandstiftung gilt nach Polizeiangaben als
wahrscheinlich. Die Flammen griffen dann auf das knapp 1400
Quadratmeter große Gebäude des Verpflegungsamts der Bundeswehr
über. Die Polizei richtete eine zehnköpfige Ermittlergruppe ein,
um die Brandursache zu klären. Ein technischer Defekt sei ebenso
möglich wie Brandstiftung. In der Halle und in den beiden
Lastwagen waren Lebensmittel, die zu Kasernen und Schiffen der
Marine in Norddeutschland gebracht werden sollten, wie ein
Mitarbeiter des Verpflegungsamtes sagte. Die Bundeswehr
korrigierte die Schadenshöhe am
Freitag
nach oben. „Wir gehen von knapp 1,5 Millionen Euro aus“, sagte
Verteidigungs-Staatssekretär Thomas Kossendey. Der CDU-Politiker
machte sich am Nachmittag ein Bild von der Brandruine. Am Montag
soll mit dem Abriss der ausgebrannten Halle begonnen werden. Der
Zeitpunkt für einen Neubau steht noch nicht fest. (Berichte)
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20.
Feb 2011
Löttringhausen
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Kriegerdenkmal verziert “In
einer
nächtlichen Aktion vom 19.2 auf den 20.2 verschönerten wir das
Kriegerdenkmal in Löttringhausen. Wir finden, dass deutsche
Soldaten aus dem 2. Weltkrieg keine Denkmäler verdienen, da sie
den Tod von 6 Millionen Juden ermöglicht und verteidigt haben.
Menschen, die solche Grausamkeiten möglich machten, und nach der
Machtübernahme Hitlers diese Taten auch noch im Krieg
verteidigten, sind nicht mehr als ehrbare Menschen anzusehen und
verdienen kein Denkmal. Wir finden es grausam, dass es immernoch
Leute gibt, die diesen Menschen noch gedenken, da sie mithalfen
eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte zu
ermöglichen“ [Dokumentation]
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10.
Feb 2011
Oldenburg
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„unehrenhafte“ Verabschiedung von Kriegsforscher Prof.
Daxner Heute
haben ca. 20 Antimilitarist_innen die Abschiedsvorlesung von Prof.
Daxner (Arbeitsstelle Interventionskultur) kurzzeitig gestört, um
gegen dessen Beteiligung an militärischer Forschung zu
protestieren. Daxner ist Leiter der Arbeitsstelle
Interventionskultur an der Carl von Ossietzky Universität
Oldenburg. Die Arbeitsstelle befürwortet den Kriegseinsatz der
Bundeswehr in Afghanistan, um dort – nach eigener Aussage –
eine „Staatsgründung nach westeuropäischem Muster“,
voranzutreiben. Die Arbeitsstelle ist zudem über das „Netzwerk
Interventionskultur“ mit dem Sonderforschungsbereich (SFB) 700
in Berlin und dem von der Bundeswehr ausgestalteten Studiengang
„Military Studies“ an der Universität Potsdam verbunden und
befindet befindet sich damit in bester Gesellschaft mit anderen
deutschen Kriegstreiber_innen. Die Aktion hat die Verabschiedung
Daxners kurzzeitig unterbrochen, auch weil er bereits angekündigt
hat nach seiner Pensionierung weiter im Sinne deutscher Militärs
zu forschen. (Bericht)
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5.
Feb 2011
München
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5000 protestieren gegen Sicherheitskonferenz Wieder
einmal ist es soweit: Militärstrategen, Generäle und
Rüstungsexperten, Außen- und Verteidigungsminister der Nato- und
EU-Staaten, sowie Vertreter der Rüstungsindustrie und der Medien,
treffen sich im Nobelhotel „Bayerischer Hof“ in München. Bei
dieser Konferenz werden gegenwärtige und zukünftige Kriege
geplant und Rüstungsgeschäfte abgewickelt. Offiziell wird die
Kriegskonferenz in München von der BMW-eigenen
Herbert-Quandt-Stiftung ausgerichtet und finanziert. Weitere
Gelder kommen von der Rüstungsindustrie. Die Konferenz wird aber
auch erheblich aus staatlichen Geldern mitfinanziert. Ungefähr
5000 Menschen zogen aus Protest gegen die
„NATO-Sicherheitskonferenz“, einem Treffen hochrangiger
Militärs, Politiker und Vertreter_innen der Rüstungsindustrie,
durch die Münchner Innenstadt. Begleitet von einem massiven
Polizeiaufgebot samt USK-Schläger_innen zog der Protestumzug von
Marienplatz in die Nähe des „Hotels Bayrischer Hof“ in dem
das Spitzentreffen der Kriegstreiber stattfindet. Die
Versammlungsbehörde verbot den Antimilitarist_innen wie in den
Jahren zuvor ihren Protest direkt vor die Sicherheitskonferenz zu
tragen. (Bericht)
(Zeitung+neuer
Aufruf) (Aufruf
I) (Aufruf
II)
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5.
Feb 2011
Göttingen
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Rekrutierung an Schule gestört Mit
Kunstblut bespritzte AktivistInnen legten sich auf den Boden vor
den Rekrutierungsstand zu Füßen der in Flecktarn gekleideten
Soldaten, um die Realität von Krieg und Militär begreiflich zu
machen. Auf Papierschildern forderten sie "Keine Ausbildung
zum Töten". Weitere AktivistInnen platzierten sich mit einem
Großtransparent ("Halte deine Schule sauber! Militär
wegfegen!") vor den Werbetafeln der Bundeswehr. 15
AntimilitaristInnen behinderten für 20 Minuten das bis dahin
ungestörte "Werben für's Sterben" der Bundeswehr auf
der Ausbildungsmesse Göttinger Berufsinformationstage an der
Berufsbildenden Schule II. (Bericht)
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4.
Feb 2011
München
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SiKo Auftakt: Kundgebung und Videoprojektion bei „Kaefer“ Als
am Freitag vom offiziellen Aktionsbündnis gegen die
„Sicherheitskonferenz“ zu einer Kulturveranstaltung am
Marienplatz mobilisiert wurde, gab es im Anschluss ab 20 Uhr eine
Kundgebung vor dem Bonzen-Lokal „Feinkost Käfer“ im noblen
Stadtteil Bogenhausen. Dorthin lädt der Münchner Rechtsanwalt
Wolfgang Seyboldt traditionell Teilnehmer_innen der SIKO und
Promis zum abendlichen Dinner ein. Hauptsächlich sind dort
deutsche und US amerikanische Vertreter_innen von Kapital, Politik
und Militär, sowie sonstige Leute, die sich in irgendeiner Weise
der Elite zugehörig fühlen, zu Tische. (Bericht)
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4.
Feb 2011
Göttingen
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Open Viewing gegen Militärmusik Am
Abend des 4. Februar protestierten knapp 40 AntimilitaristInnen
gegen eine Militärmusikveranstaltung in der Göttinger Lokhalle.
Schon aus der Ferne war Marschmusik zu hören, die sich im
Eingangsbereich als Untermalung zu projizierten Aufnahmen von
Kriegshandlungen und -opfern entpuppte. Die Bild-Ton-Collage einer
KünstlerInnengruppe zeigte auf einer großen Leinwand unter
anderem schockierende Szenen aus dem 2. Weltkrieg, Vietnam, dem
Kosovo-, Afghanistan- und Irakkrieg. (Bericht)
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4.
Feb 2011
Schleswig
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Berufung Militärzugblockade In
dem Rechtsstreit zwischen dem Privatkonzern in Staatsbesitz „Die
Bahn“ und einer Antimilitaristin vertagte das Oberlandesgericht
Schleswig seine Entscheidung auf den 25.2.2011. In der Verhandlung
ging es um die Berechtigung einer Schadensersatzforderung der Bahn
über 14.000 Euro für eine angeblich nach einer Protestaktion
notwendig gewordene Reparatur eines Schienenstrangs im Jahr 2008.
Damals hatte die Aktivistin gegen einen von der Bahn
durchgeführten Militärtransport protestiert, bei dem
Bundeswehrfahrzeuge für die NATO-Response-Force verlegt wurden.
Der Militärtransport verzögerte sich damals um mehrere Stunden,
weil die Bahn entschied, die Polizei anzuweisen, das Gleis zu
zersägen, um die angekettete Aktivistin räumen zu können. „Wir
wollten auf die Beteiligung deutscher Militärs an der
NATO-Angriffsarmee hinweisen!“ sagte die Angeklagte. (Bericht)
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2.
Feb 2011
Mainz
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Kampagnenstart „Schulfrei für die Bundeswehr“ Vor
genau einem Jahr wurde in Rheinland-Pfalz wie in 8 weiteren
Bundesländern eine Kooperationsvereinbarung zwischen
Kultusministerium und Bundeswehr unterzeichnet. In RLP läuft
aktuell eine Kampagne gegen diese promilitärische Zusammenarbeit
zwischen SPD-Landesregierung und der deutschen Armee. Was will die
Bundeswehr mit ihrer Werbeoffensive besonders an Schulen? Was sind
Ziele und Hintergünde der Kampagne? Was läuft konkret? Wie sehen
Möglichkeiten für eine Schule ohne Bundeswehr, für
Friedensbildung statt Militarisierung aus? (Kampagnenaufruf)
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29.
Jan 2011
München
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Jubeldemo Das
Motto: Party, Ballern, Panzerfahrn – Join the Bundeswehr! Damit
greifen wir die momentane Werbeoffensive der Bundeswehr auf, mit
der sie versucht Freiwillige in Schulen und Jobcentern zu
rekrutieren. Wir wollen die Bundeswehr mit unserer Jubelparade bei
ihrem Werbefeldzug unterstützen und zeigen wie geil es ist, sich
als SoldatIn verpflichten zu lassen. Die Vorzüge eines Berufs,
der Abenteuerurlaub, Waffen und Saufen miteinander verbindet, sind
ja eh nicht zu übersehen. Im entsprechendem Outfit (Dresscode
Military & Party) werden wir diese Botschaft verbreiten.
(Bericht)
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29.
Jan 2011
Spandau
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Farbeier auf Abgeordnetenbüro “Wir
haben heute Nacht das Bürgerbüro des Bundestagsabgeordneten Kai
Wegner von der CDU in Spandau Hoher Steinweg 4 mit Farbeiern
beworfen und den Schriftzug: Kriegstreiber! sowie "Bundeswehr
raus aus Afghanistan" an der Fassade hinterlassen. Kai Wegner
hat für den Kriegseinsatz gestimmt und wurde deshalb von uns
ausgewählt.(...)“ [Dokumentation]
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28.
Jan 2011
Sindelfingen
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Farbe
auf
Abgeordnetenbüro “Am
Abend des 28.1.2011 haben wir das Wahlkreisbüro des
CDU-Bundestagsabgeordneten, (Mitglied im Verteidigungs-
und Innenauschuß und 20 Jahre hochrangiger Bulle)
Clemens Binninger in Sindelfingen bei Stuttgart mit roter
Farbe markiert und den Schriftzug „Kriegstreiber“ an
die Fassade gesprüht. Binninger hat, wie zu erwarten
war, am Freitag mit seiner Fraktion und der Mehrheit des
deutschen Bundestags für die Verlängerung des
Afghanistan-Mandats gestimmt. (…) Den Kriegstreibern keine
ruhige Minute! Für einen revolutionären Anti-Militarismus!“
[Dokumentation]
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28.
Jan 2011
Rostock
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Mahnwache gegen Kriegsverlängerung Das
Rostocker Friedensbündnis hielt heute Vormittag von 8 bis 9 Uhr
eine Mahnwache am Universitätsplatz ab. Es wurden 44 Kerzen, für
jeden in Afghanistan gestorbenen Bundeswehrsoldaten, aufgestellt
und Flugblätter verteilt. Kurze Ansagen machten den Passant_Innen
das Anliegen der etwa ein dutzend Friedensaktivisten deutlich.
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28.
Jan 2011
München
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Aktionstag gegen Kooperationsabkommen mit der Bundeswehr „Wer
will unter die Soldaten?“ führt vor Augen, was die Jugendlichen
in Zukunft erwartet: 15.00 Uhr: Kultusministerium,
Salvatorplatz: „Auf dem Kopfe einen Helm“: Ausgabe von Helmen
an Kinder und Jugendliche 16.00 Uhr: Marienplatz: „Ein Herze
muss ihm sitzen, tapfer auf dem rechten Fleck“: Feierliches
Gelöbnis der in der Schule gewonnenen Rekruten 17.00 Uhr:
Feldherrnhalle: „Sonst erreicht ihn die Blamage“: Der
Heldentod (Foto)
(Aufruf
GEW)
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28.
Jan 2011
Leonberg/Stuttgart
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Ziviler Ungehorsam auf der Anklagebank Prozess
gegen den Webadministrator und die Koordinatorin der GAAA wegen
"Aufrufs zu Straftaten" (zu Aktionen zivilen Ungehorsams
im Sommer 2009) vor dem Amtsgericht in Leonberg bei Stuttgart. Die
Aktion richtete sich gegen den Fliegerhorst Büchel in der Eifel
wo ca. 20 USAtomwaffen lagern, deren Sprengkraft derjenigen von
150 Hiroshimabomben entsprechen dürfte. Das Jagdbombergeschwader
33 der Bundeswehr trainiert deren Einsatz und muss diese auf
NATO-Befehl im Ernstfall abwerfen, was als „deutsche nukleare
Teilhabe in der NATO“ bezeichnet wird.
(Aufruf)
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27.
Jan 2011
Berlin
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Jubeldemo „Mehr Geld, mehr Soldaten, mehr Blut, mehr Krieg“ Wir
haben es endlich geschafft! Die Deutsche Bundeswehrmacht ist die
mächtigste Friedensbewegung der Republik, der potenteste
Arbeitgeber mit Aufstiegschancen bis 2 m unter die Erde und auf
dem Weg zum größten Reiseveranstalter mit Abenteuerbonus! Ihre
Truppen sorgen in aller Welt für unseren Wohlstand! In
Afghanistan vor allem. Große Aufgaben liegen noch vor ihr. „
Einen Tag vor der Bundestagsabstimmung über die erneute
Verlängerung des Afghanistan-Mandats der Bundeswehr forderte eine
bunte Truppe in Berlin mehr Geld, mehr Soldaten, mehr Blut, mehr
Tote und noch mehr Krieg vom unwilligen Volk und von der sehr
willigen Regierung. Wirtschaft und Aufschwung sollten durch mehr
Investitionen in die Rüstungsindustrie (beispielsweise die
Produktion von Streubomben, an der die deutsche Wirtschaft und die
Banken und Versicherungen schon jetzt prächtig verdienen) weiter
in Schwung gebracht, Andersdenkende könnten am Hindukusch
entsorgt werden - Mäh (Bericht)
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24.
Jan
2011
Nürnberg
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Bundeswehr-Diskussion läuft fast aus dem Ruder Tumultartige
Szenen im Sigmund-Schuckert-Gymnasium (SSG): Gegner der Bundeswehr
haben eine Podiumsdiskussion zum Thema „Krieg in Afghanistan —
Aussetzung der Wehrpflicht“ lautstark gestört und beinahe für
einen Eklat gesorgt. Unbekannte hatten auf dem Schulkomplex in
Eibach sowohl Wände der Henlein-Realschule als auch des
Schuckert-Gymnasiums mit Anti-Bundeswehr-Parolen beschmiert. Die
Veranstaltung mit rund 400 Besuchern stand schon im Vorfeld unter
keinem guten Stern: Unbekannte beschmierten Türen und Wände des
Schulgebäudes mit Anti-Bundeswehr-Parolen (wir berichteten). Die
Schule schaltete die Polizei ein. Am Freitagabend haben sich
schließlich einige Zivilbeamte unter die Besucher gemischt, um
härtere Ausschreitungen zu verhindern. Pfiffe, plötzlicher
Beifall und lautstarke Zwischenrufe aus dem Publikum am Anfang
drohten die Veranstaltung tatsächlich zu kippen. Dann aber
beruhigte sich bis kurz vor Ende die Situation doch noch.
(Nürnberger
Nachrichten)
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22.
Jan 2011
dezentral
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Aktionstag gegen Mandatsverlängerung Bereits
Ende Januar soll der Bundestag über die Kriegsbeteiligung.
Deutschlands in Afghanistan abstimmen. Das Mandat für den
Bundeswehr-Einsatz läuft am 28. Februar 2011 aus. Als Zeitpunkt
für die Abstimmung im Bundestag ist der 28. Januar vorgesehen.
(Berichte Stuttgart,
Berlin,
Freiburg,
Duisburg,
Essen,
Köln , Hamburg
)
(Aufruf)
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17.
Jan
2011
Hamburg
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Protest beim Besuch des Kriegsministers Zum
Auftakt des Hamburger Wahlkampfes hatte sich die CDU am Montag
Kriegsminister zu Guttenberg eingeladen.
Während
Guttenberg
noch
ausgiebig die Meinungsfreiheit in den westlichen Demokratien
preist, entrollen jugendliche AntimilitaristInnen
ein
Transparent mit der ironischen Aufschrift »Weltkrieg – jetzt
sofort«. Nachdem Ordnungskräfte sie aus dem Saal geführt haben,
versammeln sich etwa 25 Demonstranten, einige trugen
blutverschmierte Felduniformen, draußen zu einem Die-In gegen den
Afghanistaneinsatz der Bundeswehr. (Bericht)
(ND,19.1.)
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15.
Jan
2011
Neumarkt
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Proteste
gegen
Guttenberg Heutefand
im Neumarkter Maybach-Museum der CSU-Neujahresempfang statt, mit
Verteidigungsminister Karl-Theodor von und zu Guttenberg als
Gastredner. Diesbezüglich positionierte sich die Antifa
Neumarkt mit einem Infostand/Mahnwache am Oberen Markt um auf die
Kriegseinsätze der Bundeswehr in Afghanistan aufmerksam zu
machen, die Geostrategischen und Wirtschaftlichen Interessen
aufzudecken und an die Wirklichkeit des Krieges zu erinnern,
welcher nicht aus Brunnen bauen besteht, sondern täglich Opfer
fordert. Gegen 18 Uhr kam der V-Minister in seiner Limo an das
Maybach-Museum gefahren, zuvor versammelten sich bereits etwa 40
Kriegsgegner protestierend vor dem Gebäude. Sprechchöre,
Bongo-Trommel-Einlagen und Street-Poetrie-Slam waren bis ins das
innere zu hören, was Guttenberg später zum Anlass nahm vor
versammelter Menge (laut Presse 1300 Personen) über
„Versammlungs- und Meinungsfreiheit“ zu philosophieren, welche
aber, seiner Meinung nach „mit Stil und Respekt genutzt werden
müsse“… (Bericht)
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14.
Jan
2011
Plauen
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Demo gegen Guttenberg-Besuch Am
Freitag Abend demonstrierten etwa 20 Aktivist_Innen in der
Plauener Innenstadt gegen den Besuch des
Bundesverteidigungsministers Karl Theodor zu Guttenberg. Die
öffentlichkeitswirksame Marionette Guttenberg ist der
Shooting-Star einer konservativen Medienöffentlichkeit, die in
guter deutscher Tradition Kriegseinsätze zu Friedenseinsätzen
und Profitinteressen zu humanitären Maßnahmen umdeutet. Wer die
Öffentlichkeit will, muss sie auch ertragen. Wir werden deutscher
Kriegspropaganda auch in Zukunft offensiv entgegentreten.“
(Bericht)
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13.
Jan
2011
Dresden
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Protest gegen ThyssenKrupp-Veranstaltung an Uni Heute
Mittag protestierten Studierende der TU Dresden gegen eine
Werbeveranstaltung des Industriekonzerns ThyssenKrupp. Ziel der
jährlichen Veranstaltung ist es, Studentinnen und Studenten über
potenzielle Tätigkeitsfelder und Berufszweige zu informieren,
aber auch um Karrieremöglichkeiten in Deutschlands größtem
Stahl- und Rüstungsunternehmen aufzuzeigen. (Bericht)
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13.
Jan
2011
Köln
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Proteste beim Soldatengottesdienst von Meisner und
Guttenberg Gegen
die kirchliche Absegnung des weltweiten Kriegsterrors der
Bundeswehr und der NATO- Armeen protestierten vor dem Dom mehr als
50 Kritiker_innen. Jugendliche wandten sich gegen die verstärkte
Werbung der Bundeswehr an den Schulen und stellten sich vor einen
Domeingang mit dem Transparent "Bundeswehr raus aus den
Schulen" auf. Das Ergebnis von Meisners Predigt wurde
symbolisch dargestellt: Leichen pflasterten den Domplatz, bedeckt
mit weißen Tüchern und naturidentischem Kunstblut. "Soldatinnen
und Soldaten: Raus aus der Bundeswehr" und "Bundeswehr
raus aus Afghanistan" war auf Transparenten und Schildern zu
lesen. … (Bericht)
(Fotos)
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