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30.
Dez 2010
www
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Webseite von Heckler&Koch gehackt Am
Die Webseite für den us-amerikanischen Raum des deutschstämmigen
Waffenproduzenten Heckler&Koch wurde heute gehackt und die
Seite defaced, sprich optisch verändert.
http://www.hk-usa.com/index.asp We
come in peace 27C3 http://events.ccc.de/congress/2010/wiki/Welcome
(Quelle)
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17.
Dez 2010
Berlin
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Badelatschen vor Gericht Am
17. Dezember 2010 fand der zweite Verhandlungstag gegen eine
Antimilitaristin statt, der vorgeworfen wird, bei der
Ausstellungseröffnung „Bundeswehr im Einsatz“ im Bundestag
die Rede des damaligen Kriegsministers Franz Josef Jung durch
Badelatschenwürfe gestört zu haben. Gleich am Anfang des
Prozesse übernahm die anfangs in Tarnfarbenuniform erschienene
Angeklagte das Kommando im Verhandlungssaal und ließ die
Zuschauer_innen des Prozesses exerzieren. Mit den Kommandos
„Aufstehen!“, „Hinsetzen!“, „Rechts rum!“, „Links
rum!“ wollte sie Ordnung in den Gerichtssaal bringen. Erst als
sie das Publikum aufforderte zu „Zielen!“ wurde es diesem zu
viel und beantwortete den miltärischen Drill mit rosa
Badelatschen, die in Richtung der Angeklagten flogen. Da wurde es
der Richterin zu bunt. Sie ließ den Saal räumen und verhängte
eine Ordungsstrafe gegen die Angeklagte. (Bericht)
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9.-11.
Dez 2010
Freiburg
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Aktionstage gegen deutsch-franz.-Gipfel Am
Freitag, den 10. Dezember 2010, fand in Freiburg zum
zweiten Mal der deutsch-französische Gipfel statt.
Der nächste Tag begann um etwa 8 Uhr mit einem Brunch in der
KTS und einer antimilitaristischen
Fahrraddemo aus dem Stadtteil Vauban in Richtung
Innenstadt. Diese wurde jedoch an der Ecke Basler
Straße/Heinrich-von-Stephan-Straße von der Polizei
gestoppt. Von etwa 20 Menschen wurden die Personalien
aufgenommen. Außerdem wurde ein qualmender
„Dreirad-Panzer“ beschlagnahmt und zum
Polizeirevier Süd gebracht. (Bericht)
(Aufruf+Planungen)
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10.
Dez 2010
Recklinghausen
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Protest gegen BW-Musikorps Am
Eingang der Marienkirche versammelten sich gegen 18:30 einige
Protestierende, während andere im umliegenden Bereich Flugblätter
an Passant_innen und Konzertbesucher_innen verteilten. Die
anreisenden Musikanten in Uniform mussten sich ihren Weg in die
Kirche unter Trillerpfeifen und Parolen gegen Deutschland, den
Kapitalismus und die Rolle der Bundeswehr zwischen die Gruppen der
Protestierenden bahnen. Wie bereits im Oktober
2009 in Haltern als auch im September
2010 in Recklinghausen konnte erneut ein Bundeswehrspektakel
im Kreis Recklinghausen lautstark und inhaltlich gestört werden.
(Bericht)
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8.
Dez 2010
Hannover
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Kennenlernabend der Reservisten gestürmt Am
Mittwoch, den 8. Dezember veranstalte der Arbeitskreis
Sicherheitspolitik der studentischen Reservistenkameradschaft
Hannover ab 19 Uhr einen Informations- und Kennenlernabend in
einer Kneipe. Auf Flyer und im Internet war angekündigt: „Wir
freuen uns auf neue und alte Gesichter und hoffen auf rege
Teilnahme!“ Bis 19.45 Uhr sah es so aus als ob nur eine Hand
voll Reservisten Interesse zeigen würden, doch dann kam es doch
noch zu der erhofften regen Teilnahme... (Bericht)
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3.
Dez 2010
Hannover
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Friedenskonzert gegen Militär in der Kirche Das
hannoversche Friedensbüro hat heute zusammen mit dem
Friedensdienst der evangelischen Landeskirche eine Kundgebung
gegen die Zusammenarbeit der Kirche mit dem Militär veranstaltet.
Ursprünglich sollte die Kundgebung zeitgleich zum jährlichen
Adventskonzert der 1. Panzerdivision in der Neustädter Hof- und
Stadtkirche stattfinden. Das Militärkonzert war allerdings im
September überraschend abgesagt worden. Bericht
und Einschätzung Offiziell wurde die Absage damit begründet,
dass die musikalische Mördertruppe sich auf den
Afghanistaneinsatz vorbereiten müsse – der seit 2007 wachsende
Protest gegen den Schulteschluss von Militär und Kirche habe
nichts mit damit zu tun. (Bericht)
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1.
Dez 2010
Heppenheim
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1.Schule:
Schule ohne Bundeswehr Die
Martin Buber Schule wünscht kein Unterrichten und keine Besetzung
von Unterrichtsinhalten durch Bundeswehroffiziere. Insbesondere
darf keine Anwerbung von SchülerInnen betrieben und das Kollegium
keinesfalls verstärkt belastet werden." Einstimmiger
Beschluss der Gesamtkonferenz der Martin-Buber-Schule Heppenheim
vom 01.12.2010
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1.
Dez 2010
Nürnberg
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flüssiger roter Teppich für die BW-Bigband Am
vergangenen Mittwoch versammelten sich ca. 20 AktivistInnen um der
"Big Band der Bundeswehr" vor der Nürnberger
Meistersingerhalle einen gebührenden Empfang zu bereiten. Mit
Flugblättern, Transparent und eigens mitgebrachtem, flüssigem
roten Teppich machten die ProtestiererInnen deutlich: SOLDATEN
SIND MÖRDER, auch wenn sie heute mal im schicken Sacko und mit
Posaune aufmarschieren. So hatten sich die überwiegend
vergreisten BesucherInnen ihren "humanitären Tanzabend"
anscheinend nicht vorgestellt. Mehr als schockierte Blicke,
Beleidigungen und Kopfschütteln hatten die meisten für die
Aktion nicht übrig - wie auch wenn man daran erinnert wird, dass
gerade Bomben fallen obwohl man doch eigentlich nur Schunkeln und
sein Gewissen mit dieser ach so tollen "Spendengala"
beruhigen wollte. Nach einer viertel Stunde bereiteten
Sicherheitskräfte dem Spass vor der Halle ein Ende. (Bericht)
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28.
Nov 2010
Ruhrgebiet
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Pink für insgesamt 18 Kriegerdenkmäler Nachdem
zum Start
der Kampagne am 14.11. , dem sog. "Volkstrauertag",
10 Treffer zu vermelden waren, wurden im Aktionszeitraum vom 14.
bis zum 28.11. mit 8 weiteren "Ehrenmälern" bzw. dem
Büro des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge in Essen
insgesamt 18 Aktionen gezählt. Hinzu kommen in der Woche vor dem
14.11. insgesamt 4
weitere Treffer in Bochum, die unsererseits allerdings bisher
übersehen wurden und deshalb nicht ausreichend gewürdigt werden
konnten. Seit unserem letzten Newsupdate
vom 23.11. hat es mit dem Farbbombem-
und Grafitti-Anschlag in Essen und der Ehrenmalattacke
in Bochum zwei Treffer im mittleren Ruhrgebiet, mit der
zweiten Farbattacke
auf ein Ehrenmal in Haltern am See und der Farbattacke
in Herne zwei weitere Treffer im nördlichen Ruhrgebiet
gegeben. (Quelle)
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23.
Nov 2010
Essen
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Farbeier für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
(VdK) Heute
Nacht wurde die Fassade der NRW-Landeszentrale mit Farbeiern
beworfen worden; zudem wurde der Schriftzug „Soldaten sind
Mörder“ angebracht. Der "VdK e.V." versteht sich als
"humanitäre Organisation", Teil der Friedensbewegung
und Diplomat der sog. "Völkerverständigung". Die
Praxis des Vereins zielt allerdings auf andere Dinge. Unter
beschönigenden Worten werden die Monumente von zwei deutschen
Angriffskriegen gepflegt. Die offenherzigen Worte der
"Gedenkstätten" auf denen Wehrmachtssoldaten als
"Helden" gefeiert werden, bleiben unkommentiert und
werden dadurch normalisiert. Die Beteiligung der Bundeswehr auf
internationalen Kriegsschauplätzen wird relativiert und als
militaristische Gegenwart akzeptiert. Unter den ersten HelferInnen
des "VdK e.V." finden sich BundeswehrsoldatInnen und
andere ProtagonistInnen gegenwärtiger Kriege. (Bericht)
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22.
Nov 2010
Dresden
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Störungen bei großem Zapfenstreich Bei
nasskaltem Novemberwetter versammelten sich am Königsufer
neben
Bundesverteidigungsminister
Karl Theodor zu Guttenberg (CSU)
zahlreiche Persönlichkeiten aus Militär und Politik und
verfolgten einen Großen
Zapfenstreich. Anlass für das höchste Zeremoniell der
Bundeswehr vor historischer Altstadtkulisse waren "20 Jahre
Armee der Einheit". Während der gespenstischen Zeremonie
versuchten etliche Menschen die Veranstaltung mit Sprechchören
und Trillerpfeifen zu stören. Minutenlang ertönte aus einem
Lautsprecherwagen die Rede
von Joseph Goebbels im Berliner Sportpalast vom 18. Februar
1943. Inzwischen hat die Polizei gegen einige der Störerinnen und
Störer Ermittlungen
aufgenommen. Auf der Brühlschen
Terrasse am gegenüberliegenden Elbufer protestierten
zeitgleich etwa 100 vor allem junge Menschen gegen die
Glorifizierung der Bundeswehr in der Öffentlichkeit. (Bericht)
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21.
Nov 2010
Peißenberg
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Farbe gegen Kriegerdenkmal Am
10./21.11.2010 wurde die Tuffsteinwand am Kriegerdenkmal in der
Hauptstr. Mit roter Farbe bespritzt. (Bericht)
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20.
Nov 2010
Heilbronn
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Demo für Frieden und Freiheit in Kurdistan Für
heute hatten verschiedene Gruppen aus Baden- Württemberg zu einer
überregionalen Demonstration in Heilbronn unter dem Motto
"Frieden und Freiheit für Kurdistan!" mobilisiert. Ca.
500 Menschen versammelten sich am 20. November dann trotz massiver
Behinderungen und Repressionen bei der Anreise am Heilbronner
Hauptbahnhof. (Bericht)
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18.
Nov 2010
Duisburg
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Demo „Stop the imperialist war“ Am
18.12.2010 demonstrierten ca. 120 AntifaschistInnen und
AntiimperialistInnen in Duisburg unter dem Motto: "Stop the
imperialist war! Kampf dem Imperialismus!". Die Demonstration
wurde gemeinsam organisiert von der Kurdischen Jugend Duisburg,
der Roten Antifa [Essen], Young Struggle, YDG und ADGH. Bereits am
11.12. demonstrierten in Mannheim 80 Leute unter ähnlichem Motto.
(Bericht)
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18.
Nov 2010
Bargteheide
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Aktionen gegen BW-Auftritt bei Jobbörse Antimilitarist_Innen
hatten sich eingefunden um als tote Soldaten verkleidet Flyer der
DFG-VK zu verteilen und über den „Beruf“ als Soldat
aufzuklären. Erfolgreich konnten so über 300 Flyer an die
Schüler verteilt werden. Den Aktivist_Innen wurde durch die
Schulleitung ein Hausverbot erteilt und somit konnte nur noch
abseits der Gebäude Infomaterial verteilt werden. Gleichzeitig
wurde demonstriert, wie blutig das Geschäft ist, dem die
Bundeswehr nachgeht. Später fanden sich weitere Aktivist_Innen
ein und belagerten den Stand der Bundeswehr etwa 1 Stunde lang und
stellten unangenehme Fragen zum „Berufsbild Soldat“ sowie
Risiken und Nebenwirkungen. Auch diese Aktion wurde durch ein
Hausverbot beendet. (Bericht)
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17.
Nov 2010
Flensburg
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Verurteilung im Berufungsprozess "Krieg
fängt mit Üben an - jede Vorbereitung dafür ist essentieller
Teil der Kriegseinsätze, die ich ablehne" so eine der
beteiligten Aktivistinnen. Die heute 25jährige stand nun in
Flensburg vor Gericht, weil ihre Ankettaktion in erster Instanz
als Störung öffentlicher Betriebe und Nötigung gewertet worden
war. Bereits im Frühjahr hatte das Amtsgericht Husum den Fall
verhandelt und in einem skandalösen Urteil 120 Tagessätze gegen
sie verhängt. In der Berufung vor dem Landgericht in Flensburg
reduzierte Richter Grisée lediglich die Höhe der Strafe auf 90
Tagessätze. (Bericht)
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16.
Nov 2010
Wittenberge
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38 zerstochene Reifen "In
der Nacht zu Dienstag haben Unbekannte auf dem Parkplatz in der
Wittenberger Wilhelm-Külz-Straße insgesamt 38 Reifen von
Fahrzeugen des Paketdienstes DHL zerstochen. Weitere Autos waren
nicht betroffen. Die Polizei bittet um Hinweise der Bevölkerung
Der entstandene Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.“
[Dokumentation aus interim 720]
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16.
Nov 2010
Hannover
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Durchsuchung http://antimilitarismus.blogsport.de Wie
die Betreiber_innen des antimilitaristischen Nachrichtenblogs per
Mail mitgeteilt bekamen, tauchte das Berliner LKA am 16.11. beim
Betreiber des blogsport-Servers auf und forderte die Herausgabe
der sogenannten Bestandsdaten von
http://antimilitarismus.blogsport.de und die Sperrung einer
Datei. Dem wurde notgedrungen Folge geleistet, weil ansonsten eine
Durchsuchung stattgefunden hätte. Der Durchsuchungsbefehl wurde
am 04.11. vom Amtsgericht Hannover ausgestellt. Nach Angabe der
Bullen wird wegen „öffentlicher Aufforderung zur Begehung von
Straftaten“ § 111 StGB ermittelt. Dies bezieht sich auf einen
Flyer gegen das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision in Hannover, in
dem zu vielfältigen Gegenaktivitäten aufgerufen wird
(Bericht+Dokumentation
des Flyers)
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16.
Nov 2010
Berlin
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DHL-Transportfahrzeug brennt Am
frühen Dienstagmorgen haben Unbekannte einen DHL-Transporter in
der Thaerstraße in Friedrichshain angezündet. Beamte einer
Polizeistreife entdeckten den Brand und konnten das Feuer mit
einem Bordfeuerlöscher ersticken. Das Fahrzeug wurde erheblich
beschädigt, die Höhe des Sachschadens ist noch ubekannt.
Verletzt wurde niemand. Ein politisches Motiv für die
Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. Deshalb ermittelt nun der
Staatsschutz. (Quelle)
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16.
Nov 2010
Göttingen
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Blutbad bei Bundeswehrauftritt Mit
verschiedenen Aktionen haben Antimilitarist*Innen haben am
Dienstagabend, 16. November, vor der Stadthalle Göttingen gegen
einen Auftritt des Heeresmusikkorps 2 aus Kassel protestiert. Um
das Publikum darauf aufmerksam zu machen, dass es sich bei den
Musiker*Innen um Angehörige einer kriegführenden Institution
handelt, legten sich ca. 15 Personen in den Eingangsbereich und
übergossen sich mit Kunstblut. Der Weg zum Militärkonzert führte
die Besucher*Innen aufgrund dieses "Die-In" über
Leichen und durch Blutlachen. Akustisch wurde die 30-minütige
Blockade des Haupteingangs durch laute Sirenen und Kriegsgeräusche
verstärkt. Zahlreiche Transparente und Flugblätter wiesen
während der gesamten Einlassdauer darauf hin, dass sich hinter
dieser vermeintlichen Wohltätigkeitsveranstaltung in erster Linie
eine Werbeaktion der Bundeswehr verbirgt. (Bericht+Fotos)
(Flugblatt)
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15.
Nov 2010
Flensburg
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Mars-TV befragt in der Innenstadt zu Militär Ein
Fernsehteam vom Planeten Mars machte sich in der Flensburger
Innenstadt auf die Suche nach kompetenten Interviewpartner_innen
zum Thema Militarismus und Bundeswehr. Im Besonderen gingen sie
der Frage nach, wie denn die Bewohner_innen der Küstenstadt zur
Äußerung des Kriegsministers stünden, Deutschland führe
Wirtschaftskriege und das sei auch gut so. Ernüchtert musste die
Moderation feststellen, dass viele Menschen von diesen Äußerungen
nichts mitbekommen hatten. Konkret darauf angesprochen, was sie
denn nun dazu sagen würden, verneinten die allermeisten Menschen
jedoch zumindest persönliche Begeisterung für Wirtschaftskriege.
Sonderbar war auch, dass die Erdlinge ständig auf sog.
Verantwortliche verweisen. Die Befragung dieser ergab: Pazifismus
bedeutet nicht, gegen jeden Krieg zu sein und mit Kunduz hatte die
Bundeswehr nichts zu tun. (Bericht)
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13.-14.
Nov 2010
Ruhrgebiet
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zahlreiche Kriegerdenkmäler umgestaltet In
Unna,
Schwerte, Haltern, Fröndenberg, Bochum, Mülheim, Hamm und Lünen
wurden
offenbar mehr als zehn Kriegerdenkmäler zum Volkstrauertag
umgestaltet. Viele wurden in pinke Farbe getaucht oder demontiert.
In Bochum entstand die nebenstehend abgebildete Veränderung.
(Berichte+Fotos)
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14.
Nov 2010
Rheinau
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Heldengedenken erneut verhindert Bis
zum letzten Jahr nahmen Nazis aus den Freien Kameradschaften und
der NPD den Volkstrauertag in Rheinau-Memprechtshofen zum Anlass,
um am Ehrenmal Panzergraben den 27 „heldenhaft“ gefallenen
deutschen Soldaten zu Gedenken. Aber wie auch letztes Jahr blieb
der Panzergraben ohne Naziaufmarsch, hatte er sich doch bis 2008
zum größten alljährlich stattfindenden Naziaufmarsch
Baden-Württembergs entwickelt. Im letzten Jahr wurde die
Kontinuität der seit 1967 stattfinden Aufmärsche erstmals
durchbrochen und in diesem Jahr hielt dieser Erfolg an. (Bericht)
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14.
Nov 2010
Aachen
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Protest gegen Geschichtsrevisionismus der VdK Noch
bevor der VdK-Trauerzug, an dem sich u.a. der Polizeipräsident
Klaus Oelze, sowie mehrere Soldat*innen der Bundeswehr
beteiligten, das Hochkreuz, an dem traditionell die Kränze
abgelegt werden, erreichte, stellten sich etwa 25 Aktivist*innen,
die zuvor am VVN-BdA-Gedenken teilgenommen hatten, neben dem
Hochkreuz auf. Dabei hielten sie ein Transparent, auf dem der
Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan gefordert wurde, ein Banner
mit der Aufschrift "Nie wieder Faschismus - Nie wieder
Krieg", sowie Tafeln mit den Namen der Opfer, die in Kundus
bei der Bombardierung eines Tanklasters durch die Bundeswehr
getötet wurden. Gerade als der Tross von "Trauernden"
auf das Hochkreuz zulief, um dort die Kränze abzuwerfen, enterte
ein Demonstrant den Sockel des Hochkreuzes. Zwischen den zwei dort
stramm stehenden Soldaten prangte nun auf einem Transparent,
welches von dem Aktivisten gehalten wurde, das bekannte Zitat Kurt
Tucholskys: "Soldaten sind Mörder". Zudem rief der
Demonstrant Parolen wie "Und auch 70 Jahre später, keine
Opfer, sondern Täter!" und "Deutsche Täter sind keine
Opfer!". Der "Trauerzug" blieb etwa 20 Meter vor
dem Kreuz stehen und der Polizeipräsident versuchte den
Sockel-Besetzer durch beschwichtigende Worte zum Herabsteigen zu
bewegen. Dies gelang allerdings nicht. Daraufhin drehte der
"Gedenkmarsch" um und hielt die Kranzniederlegung an
etwa 40 Meter entfernten Soldatengräbern ab, nachdem er mit "Nie
wieder Deutschland!"-Rufen gebührend verabschiedet worden
war. (Bericht)
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14.
Nov 2010
Heidelberg
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Protest gegen Heldengedenken Am
heutigen "Volkstrauertag" fanden sich rund 40 Menschen
zu einer Mahnwache vor dem so genannten "Ehrenfriedhof"
auf dem Heidelberger Ameisenbuckel ein. Auf Tafeln gedachten die
DemonstrantInnen ermordeten WiderstandsköämpferInnen, der von
der Wehrmacht umgebrachten Jüdinnen und Juden sowie aller
Wehrkraftzersetzer und SaboteurInnen. De Polizei, die nach den
Erfahrungen des letzten Jahres mit einem großen Aufgebot vor Ort
war, durchsuchte willkürlich Personen und verteilte nach völlig
haltlosen Gesichtskontrollen Platzverweise. (Bericht)
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12.
Nov 2010
Essel
(bei Celle)
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Soldatenfriedhof umgestaltet “Die
Steinsäulen mit eingravierten Ehrenkreuzen sowie den Angaben der
Jahreszahlen der beiden deutschen Angriffskriege haben wir mit
roter Lackfarbe bedacht. Der Gedenkstein mit der Inschrift „Den
Toten im Osten“ wurde mit Schnellbeton geglättet und neu
eingraviert steht nun dort: „NS-Täter sind keine Opfer“. Die
57 Doppel-Grabsteine haben wir mit pinker Farbe markiert. Die
Info-Tafel mit dem Schlachtverlauf und der Liste der hier
begrabenen Soldaten und ihrer Wehrmachtstitel haben wir mit einem
neuen Info-Plakat versehen, (…) inglorious basterds“
[Dokumentation autonomes Blättchen #5]
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12.
Nov 2010
München
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Bundeswehrwerbung massiv gestört Nervosität
am Bundeswehrwerbestand auf der "Einstieg Abi"-Messe. Am
12. und 13.11.2010 fand die "Einstieg Abi"-Messe im
Münchner Messegelände M.O.C. Statt. Angehende Abiturient_innen
und Lehrkräfte konnten sich über Ausbildungen, Studium und
andere Möglichkeiten des Berufseinstieges informieren. Zu den
zahlreichen Ausstellern zählte unter anderem auch die Bundeswehr.
Der Bundeswehrstand wurde am Freitagvormittag von ca. 15
Antimilitarist_innen des Antimilitaristischen Bündnisses München
belagert. In der Messehalle vor dem Werbestand der Bundeswehr
zeigten wir unseren Protest gegen die militaristische Propaganda
durch Zeigen eines Transparentes und Verteilen von mehr als 300
Flugblättern die sich gegen den Kriegseinsatz der Bundeswehr in
Afghanistan und die Präsentation der Bundeswehr als „normaler
Arbeitgeber“ auf einer Azubi- und Studentenmesse richteten. Die
anwesenden Soldat_inne und Messe-Securities waren recht hilflos
und wussten nicht was sie mit dem Protest anfangen sollten. So als
ob dies das erste Mal ist, dass Antimilitarist_innen gegen die
Bundeswehr protestierten. Die Polizei bekam von der ganzen Aktion
nichts mit. Auch in Zukunft werden wir es nicht zulassen, dass
sich die Bundeswehr als normaler Arbeitgeber in der Öffentlichkeit
präsentiert. Wir werden es nicht akzeptieren, dass die Bundeswehr
ungestört ihre militaristische Propaganda auf Ausbildungsmessen,
bei Konzerten der Bundeswehr BigBand und mit Jugendoffizieren an
Schulen verbreitet.(Antimil. Bündnis München) (Foto)
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11.
Nov 2010
Flensburg
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Skandal im Berufungsprozess zur Gleisblockade Ein
Transparent vor dem Gericht und solidarische Zuschauer_innen
begleiteten den heutigen Prozessauftakt. Eine 25-jährige
Aktivistin steht seit heute in Flensburg vor Gericht. Die Vorwürfe
gegen sie lauten Nötigung und Störung öffentlicher Betriebe. In
erster Instanz wurde sie vom Amtsgericht Husum wegen einer
antimilitaristischen Blockadeaktion zu 120 Tagessätzen
verurteilt. Gemeinsam mit weiteren Friedensaktivist_innen war es
ihr im Februar 2008 gelungen, anlässlich einer Protestaktion die
Weiterfahrt eines Militärtransportes der Bundeswehr auf dem Weg
zu einem NATO-Response-Force-Manöver für mehrere Stunden zu
verzögern. In einer Verhandlungspause erfuhr die Angeklagte,
dass einer der zwei Schöffenrichter beruflich bei der Bundeswehr
tätig ist. Sie stellte daraufhin sofort einen Ablehnungsantrag
wegen des Verdachtes der Befangenheit. Den lehnte der vorsitzende
Richter jedoch ab. Der Schöffe Kowalski arbeite zwar in der
Streitkräftebasis, und bilde Soldaten in Fernmeldetechnik aus.
Daraus leite sich jedoch noch keine Befangenheit ab. Die
Angeklagte dazu: "Deutlicher kann eine Befangenheit kaum
sein: In unserer Pressemitteilung vom Februar 2008 fordern wir die
Abschaffung der Tötungsinstitution Bundeswehr und nun soll ein
Bundeswehrangehöriger darüber entscheiden, ob meine Handlungen
oder nicht vielmehr die Kriege der Bundeswehr verwerflich sind-
das Ergebnis steht doch fest". Fortsetzung
der Verhandlung am 17. und 19.11.
jeweils um 9.00 Uhr vor dem Landgericht Flensburg (Bericht)
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8.
Nov 2010
Bramsche
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Heldengedenkstein für Jagdflieger eingefärbt “Bereits
in der Nacht vom 7. auf den 8. November 2010 haben Unbekannte das
Denkmal für den Jagdflieger im zweiten Weltkrieg, Walter Nowotny
in Bramsche/ Epe bzw. Malgarten mit Farbe versehen. Die Aktion
erfolgte unmittelbar vor dem Todestag, dem 8. November, an welchem
Nowotny, der als einer der erfolgreichsten Piloten im Zweiten
Weltkrieg auf deutscher Seite zählte, 1944 abgeschossen wurde. An
der Abschussstelle befindet sich ein Denkmal, welches Alt- und
Neo-Nazis jährlich besuchen um einen Kranz niederzulegen. Dieses
Jahr allerdings dürften die Nazis eine Überraschung erlebt
haben.In diesem Sinne: Nie wieder Faschismus, Nie wieder Krieg,
Nie wieder Deutschland“ (Quelle)
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6.
Nov 2010
Berlin
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Proteste gegen internat. Militärmusikfestival Kurz
vor Beginn der offiziellen Eröffnungsveranstaltung am Samstag um
14 Uhr fanden sich 30 - 40 Personen vor der Max Schmelling Halle
zusammen. Ziel war, mit einem Flashmob gegen das dekadente und
kriegsverherrlichende Event zu protestieren. Mit Hilfe von
Theatralik und Musik sollte die Widerwärtigkeit und Verlogenheit
von Militärmusik aufgezeigt und den Besucher_innen ihre Festlaune
vermiest werden. Binnen weniger Minuten wurden einige
Personengruppen von Zivten und privaten Sicherheitstypen umkreist
und abfotografiert. Als sich dann einige zusammen taten um den
Flashmob zu starten, war die Polizei sofort mit Platzverweisen zur
Stelle. Es wurden dennoch Flyer im Mauerpark verteilt und
Parkverbotsschilder in der Nachbarschaft mit militärkritischen
Parolen und Botschaften überklebt...Sprüche wie "tote
Menschen tanzen nicht", "Militärmusik ist wie ein Witz
ohne Pointe" ,"der Tod ist ein Meister aus Deutschland"
(Bericht)
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28.
Okt 2010
Appenweier
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Protest gegen Bundeswehrkonzert Heute
spielte das Luftwaffenmusikkorps 2 Karlsruhe in Appenweier
zugunsten von "Sorgenkindern in Bundeswehrfamilien".
Eingeladen hatte die "Kameradschaft ehemaliger Soldaten
Appenweier e.V."ab 19.30 Uhr in die Schwarzwaldhalle. Dem Ruf
folgte neben rund 300 Gästen, denen das Konzert 12€
Abendkassenpreis wert war, auch allerlei Politprominenz. (…)
Auch wenn nur ein Teil der Besucher sich aufgrund unserer (zu)
späten Ankunft mit dem direkten Protest in Form von Transparent,
Fahnen, Schildern und Flugblättern konfrontiert war, so konnten
wir doch einige Menschen direkt erreichen oder steckten eben die
Flugblätter an ihre Autos. (...) Nächstes Mal kommen wir einfach
früher! Militärmusik abblasen-Nie wieder Krieg! (Bericht)
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28.
Okt 2010
München
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Bundeswehrorchester unterbrochen „Um
gegen die Bundeswehr, Krieg und die Militarisierung der
Gesellschaft aufmerksam zu machen wurde gegen 15Uhr das Konzert
der Bundeswehr mit einem Transparent und lärmenden Gegenständen
das Konzert für ca. 15 min effektiv gestört. Einige
Passant_innen zeigten sich positiv überrascht und zeigten sich
solidarisch. Doch leider kam es auch zu vielen Handgriflichkeiten
und Übergriffen durch Militarist_innen auf die Aktivist_innen.
Dies spiegelt die Normalität und die feste Verankerung der
Bundeswehr und anderen hierarchischen Strukturen wider. Nach der
Aktion verschwanden die Antimils ohne eine Festnahme. Soldaten
sind Mörder! Der Bundeswehr entgegentreten!“ (Quelle)
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25.
Okt 2010
Hamburg
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Dock 10 bei Blohm & Voss besetzt Jugendliche
aus der gesamten Republik besetzten heute Dock 10 der Blohm &
Voss Werft im Hamburger Hafen. Sie begrüßten eine Kundgebung an
den gegenüberliegenden Landungsbrücken mit dem Ruf : Hoch die
internationale Solidarität ! Damit antworteten sie dem Aufruf der
Jugendlichen und Arbeiter der griechischen KKE, die am 4. Mai
diesen Jahres die Rote Fahne auf der Akropolis hissten und den
Völkern Europas zuriefen: PEOPLE OF EUROPE RISE UP . Wir haben
heute geantwortet : Unsere Zukunft ist nicht Krise, Krieg und
Barbarei. Klassenkampf statt Weltkrieg. Für die internationale
Solidarität. (Bericht)
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24.
Okt 2010
Mörfelden
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Protestbrief an Bertha-von-Suttner Schulleiterin “Es
ist für uns unverständlich und verantwortungslos, dass Sie als
Leiterin einer Schule, junge Menschen, die Sie auf ihrem Weg des
Lernens fürs Leben begleiten sollten, bei der Ausbildungs-Börse
im vergangenen Monat mit Werbung für die Bundeswehr
konfrontierten. Die jungen Menschen sollen Anregungen für ihre
Berufswahl bekommen. Und Sie lassen ihnen als möglichen Beruf mit
dem Slogan „Karriere mit Zukunft“ den Weg in den Tod anbieten.
Mehr denn je, seit die Bundeswehr sich an Auslandseinsätzen und
Angriffskriegen beteiligt, erhöht sich die Gefahr für Leib,
Seele und Leben der Menschen, die dort einen Dienst antreten.
Soldaten werden zum Töten ausgebildet. Die Mehrzahl, der bei
modernen Kriegen ums Leben Gebrachten, sind Zivilisten. Schlimm
genug, wenn junge Menschen den Kriegsdienst nicht verweigern, so
bekommen sie nun auch noch in Ihrer Schule den Weg zum Militär
als Berufsperspektive angeboten. (…)“ (Schreiben
des DGB)
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22.-24.
Okt 2010
Balingen
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BW-MUSIX 2010?!? NEIN DANKE!!! Auch
in diesem Jahr hält die Schwäbische Kleinstadt Balingen nahe
Tübingen krampfhaft daran fest weiterhin fester Austragungsort
des Jugendorchesterwettbewerbs der Bundeswehr "Bw-Musix"
zu bleiben. Um die 70 Personen gingen am Samstag, den 23.Oktober
gegen den Blasmusikwettbewerb „BW-Musix“ in Balingen auf die
Straße. Zur Demonstration hatte das Bündnis „BW-Musix
abblasen“ aufgerufen. Der Wettbewerb wurde vom
Militärmusikdienst der Bundeswehr, sowie von der Stadt Balingen
organisiert. Trotz den relativ wenigen
DemonstrationsteilnehmerInnen zog die Demonstration lautstark und
mit guter Stimmung vom Balinger Bahnhof in Richtung Innenstadt.
Auf dem Marktplatz fand neben einer Stellwandausstellung zu dem
Massaker in Kunduz, die Zwischenkundgebung statt. Die Redebeiträge
wurden von den PassantInnen positiv und interessiert aufgenommen.
Schließlich zog die Demonstration weiter in Richtung des
Veranstaltungsortes. Durch Parolen wie z.B. “Deutsche Waffen,
deutsches Geld – Morden mit in aller Welt!“ und „Alle
Besatzer raus aus Afghanistan!“ wurde deutlich, dass sich die
Demonstration nicht nur allein gegen „BW-Musix“ richtete,
sondern auch gegen imperialistische Kriege, wie beispielsweise in
Afghanistan. (Bericht)
(Infos und
Veranstaltungen)
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22.
Okt 2010
Lübeck
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Protestdemo gegen Karrieretruck an Berufsschule In
der Zeit vom 25.10. bis 28.10. will die Bundeswehr mit ihrem
„Karrieretruck“ an den Lübecker berufsbildenden Schulen für
sich werben. Da die Bundeswehr sich momentan im Umbau zu einer
global operierenden Freiwilligenarmee befindet, ist sie besonders
darauf angewiesen, auf junge Menschen als attraktiver Arbeitgeber
zu wirken. Soldat ist kein „normaler Beruf“, die Bundeswehr
ist kein attraktiver Arbeitgeber! Der Kriegsmaschinerie entgegen
treten! Gegen die Militarisierung der Gesellschaft! Demonstration
am 22. Oktober 2010 in Lübeck
Start:
16:30Uhr
auf dem Kohlmarkt
(Aufruf)
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21.
Okt 2010
Rostock
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Der Bundeswehr beim Zapfenstreich den Marsch blasen! Am
Abend des 21. Oktober 2010 feierte sich die Bundesrepublik
Deutschland auf dem Neuen Markt in Rostock mit einem Großen
Zapfenstreich. Motto: „20 Jahre deutsche Einheit“! Nicht
einmal ein Viertel der erhofften Schaulustigen wollten sich bei
kaltem Wetter und Regen den Fackelmarsch der Bundeswehr mit Gewehr
im Anschlag anschauen. Die Anzahl der Gegendemonstranten war
dagegen sehr viel höher, als von Vielen erwartet. Schon in den
Nachmittagstunden wurden Teile der Rostocker Innenstadt
abgesperrt, um die Aufbauarbeiten für die Bühnen der geladenen
Gäste zu gewährleisten. Ab 18 Uhr wurde der Straßenbahnverkehr
lahm gelegt. Ein massiver Polizeieinsatz von über 200 Beamten
begleitete den gesamten Abend die militärische Machtdarstellung.
Schon vor Beginn des eigentlichen Zapfenstreiches war der Protest
der etwa 150 Antimilitarist_Innen zu hören. Mit Trillerpfeifen,
Ratschen und Trompeten machten Bürger aus Rostock und ganz
Mecklenburg-Vorpommern deutlich, was sie von der Bundeswehr
halten. (Bericht)
(Aufruf)
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21.
Okt 2010
Dresden
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Reisebus der Bundeswehr in Brand gesetzt Unbekannte
haben einen Reisebus der Bundeswehr in der Nacht zu Freitag in
Dresden in Brand gesetzt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft
Dresden und des Landeskriminalamtes (LKA) löschte eine
Polizeistreife noch vor Eintreffen der Feuerwehr einen brennenden
Reifen an dem Fahrzeug. Am Nachmittag sei eine Wohnung durchsucht
worden. Weitere Details wollten die Ermittler nicht bekannt geben.
Ein Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf eine Offiziersschule
vor anderthalb Jahren in Dresden werde geprüft, sagte eine
LKA-Sprecherin auf dapd-Anfrage. Im Frühjahr 2009 hatten
Unbekannte einen Brandanschlag auf die Offiziersschule der
Bundeswehr in Dresden verübt. In de Nacht zum Ostermontag waren
damals 42 Autos, Busse und Laster sowie ein Hangar zerstört
worden. Verletzt wurde niemand. Der Schaden betrug 3,3 Millionen
Euro. Die Täter sind bis heute nicht gefasst. Die Ermittler
vermuten nach wie vor Linksextremisten hinter der Tat. (Bericht)
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18.-19.
Okt 2010
Hamburg
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DIE ZEIT richtet Hamburger Kriegskonferenz aus Mit
einer Kundgebung vor dem Grand Elysée Hotel an der
Rothenbaumchaussee hat ein außerparlamentarisches Bündnis
Hamburger Friedens- und Antikriegsorganisationen am Montag, den
18.10.2010 gegen die Konferenz „Internationale
Sicherheitspolitik“ der Wochenzeitung DIE ZEIT protestiert.
Unter dem Motto „Kriegsminister stoppen! Keine Kriegskonferenz
in Hamburg!“ versammelten sich ungefähr 170 Menschen vor dem
Tagungsort, bevor Bundesverteidigungsminister Karl Theodor zu
Guttenberg zu seinem Vortrag anreiste (...). (Bericht)
(Mobilisierung
gegen die Hamburger Kriegskonferenz) (Mobi-Video)
(Leitmedien
im Krieg)
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14.
Okt 2010
Hamburg
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(Vorab-) Proteste gegen Kriegskonferenz Vor
dem Verlagsgebäude der Wochenzeitung ZEIT wiesen etwa 20
AktivistInnen mit Transparent, Flugblättern und „symbolischen
Kriegsopfern“ auf die ZEIT-Konferenz zur „Internationalen
Sicherheitspolitik“ hin. Dort wollen Politiker, Militärs und
Rüstungsfirmen über die Kriege der Zukunft diskutieren. Auf der
Konferenz am Montag und Dienstag im Hamburger Luxushotel Grand
Elysée und an der Universität der Bundeswehr, wird hochkarätige
Prominenz erwartet. Zu den geladenen Gästen zählen
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Gutenberg (CSU),
Ex-Kriegsminister Rudolf Scharping (SPD), der Bundeskanzler a.D.
und Zeit-Herausgeber Helmut Schmidt (SPD) sowie der derzeit
ranghöchste Militär der Bundeswehr Generalinspekteur Volker
Wieker. Unterstützung erhält die Kriegskonferenz von den
Rüstungskonzernen EADS, ThyssenKrupp Marine Systems,
Krauss-Maffei Wegmann und dem Bundesverband der Deutschen
Sicherheits- und Verteidigungsindustrie und anderen
Kriegslobbyisten. Gemeinsam beraten sie über die Zusammenarbeit
ziviler und militärischer Akteure sowie Strategien deutscher
Außenpolitik und der Bundeswehr. (Bericht)
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3.
Okt 2010
GÜZ
Altmark |
Einheitsfeier auf dem Truppenübungsplatz gestört Heute
haben 15 Antimilitaristen die Einheitsfeier der Bundeswehr und der
Honoratioren der umliegenden Gemeinden Colbitz und Neuenhofe auf
dem Truppenübungsplatz Altmark bei Magdeburg gestört. Während
der Ansprache eines Obersten entrollten die Aktivisten
Transparente mit den Aufschriften: »In der Altmark trainiert –
Nach Afghanistan exportiert: der Tod«, sowie »Übung macht den
Mörder« und den 86 Namen der zivilen Opfer des Bombenangriffs im
afghanischen Kundus am 4. September 2009. Feldjäger, Polizei und
Staatsschutz zwangen die Protestierenden daraufhin zum Verlassen
des Platzes. Im Gefechtsübungszentrum Heer – Europas modernster
Einrichtung dieser Art – in der Colbitz-Letzlinger Heide
erhalten alle in Kriegseinsätze geschickten
Bundeswehrsoldaten in zwei- bis dreiwöchigen Lehrgängen ihren
letzten Schliff.
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2.
Okt 2010
Bremen
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Buttersäure auf Stand des Kriegsministeriums Dass
deutsch Verhältnisse und besonders die deutsche Kriegspolitik
vielen Leuten stinken, wurde am Samstag Abend auf der
Einheitsfestmeile offenbar. Im Pavillion der Bundesregierung roch
es aus der Ecke des Stands vom Kriegsministerium verdammt eklig.
Nach, naja, so was wie Buttersäure. Das Ziel war bestimmt kein
Zufall, immerhin wurden weltweite Einsätze der Bundeswehr in den
letzten Jahren massiv ausgeweitet. Statt dem Beispiel anderer
Länder zu folgen und das Militär aus Afghanistan abzuziehen wird
die Zahl der in Afghanistan für westliche Interessen tötenden
Soldaten bis Jahresende sogar noch weiter aufgestockt. Unangenehm
roch es auch im Zelt des Bundeslandes Baden-Württemberg – Es
scheint als stinke auch Polizeigewalt gegen S21-Gegner.
(Bericht)
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2.
Okt 2010
Berlin
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Fahrradrally „Wie der Krieg in die Köpfe kommt“ antimil.
Fahrradrally im Kontext der „Berlin
on Sale“mit folgenden Stationen: Commerzbank,
Deutsche Post DHL, Neukölner Arkaden, Jugendmesse YOU Vor
dem großen Posteingang lagen Personen blutverschmiert auf den
Boden, umgeben von einem blutroten Schleier (symbolisch für:
Überall wo die Bundeswehr auftaucht, hinterlässt sie eine
Blutspur.) Auf den Rolltreppen flogen hunderte von Flyern in das
Foyer und wurden an Interessierte verteilt. MG Salven,
Hubschrauber Motoren dröhnten durch die Arkaden. Einkaufende
liefen zusammen und blieben nachdenklich stehen. Eine Stimme war
deutlich hörbar: „ Deutschland führt Krieg, die deutsche Post
AG/ DHL ist Teil der Kriegsführung, DHL transportiert
Kriegsgerät, Munition, Soldaten in die Kriegsgebiete, profitiert
von Massakern und Bombardierungen. Mehr Kriegseinsätze heißt
mehr Kriegslogistik...Ausbeutung und Verhöhnung von
„Überflüssigen“ hier geht Hand in Hand mit der Ausweitung
der Kriegseinsätze dort.“ (…) (Bericht+Flugblatt)
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2.
Okt 2010
Köln
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Militärfreie Zone in der Fußgängerzone abgesperrt Bundswehr
raus aus den Schulen! - Mit Flatterband haben rund 30 SchülerInnen
am Einkaufs-Samstag ein Stück von Kölns belebtester
Fußgängerzone abgeriegelt und zur Militärfreien Zone erklärt.
Mit einem öffentlichen Beispielunterricht wurden
Widerstandsmöglichkeiten beim Besuch eines Bundeswehroffiziers an
der Schule „vorgespielt“. (Bilder: 1
– 2– 3)
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1.
Okt 2010
Mörfelden
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Keine Bundeswehr in der Bertha-von-Suttner-Schule! Die
DKP/Linke Liste hat am Freitag gegen die Beteiligung der
Bundeswehr an der Ausbildungsbörse in der
Bertha-von-Suttner-Schule protestiert. Vor dem Stand der
Bundeswehr verteilte die DKP/LL kurzzeitig Flugblätter, ehe die
Schulleiterin von ihrem Hausrecht Gebrauch machte und die
Demonstranten des Geländes verwies. Die Beteiligung der
Bundeswehr sei von einer Lehrerversammlung gebilligt worden. Die
DKP/LL hält es dagegen »für unerträglich«, dass Jugendliche
für das Militär begeistert werden sollen - erst recht in einer
Schule, die den Name Bertha-von-Suttners trage. Die
Friedenskämpferin und Verfasserin des Buchs »Die Waffen nieder!«
hatte im Jahr 1905 den Friedensnobelpreis erhalten. (Bericht)
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24.
Sep 2010
Neuruppin
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Bundeswehr kneift Vor
mehr als zwei Wochen rief das frisch gegründete Bündnis
"Ruppiner Anti-Militaristische Aktion" (Rama) zum
Protest gegen eine geplante Infotour der Bundeswehr auf. Über
einen längeren Zeitraum wurden kreative Aktionen vorbereitet,
Redebeiträge geschrieben, Gespräche mit Verbündeten geführt
und Vorbereitungen getroffen. Aber die Bundeswehr ließ sich nicht
blicken. Kein "Sterbenswörtchen" in der Presse. Nix.
Nun gut! Wir sind nicht böse darüber - im Gegenteil. Und
vielleicht hat unser angekündigte Protest ja auch dazu geführt,
dass sich die Bundeswehr von ihrem Vorhaben distanziert hat.
Schließlich hatte schon 2007 ein provisorisches Feldlazarett vor
dem Bundeswehrtruck die "Mordsstimmung" ordentlich
versaut. Für uns ist klar: wir bleiben trotzdem dran! (…)
(Bericht)
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19.
Sep 2010
Siegen
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Protest gegen Auftritt der Bundeswehr beim NRW-Tag Beim
diesjährigen Landesfest von Nordrhein-Westfalen am 18./19.
September 2010 in Siegen protestierte die Fraktion DIE LINKE gegen
den Auftritt der Bundeswehr. Mit Protestschildern und Flugblättern
zogen sie zum Parcours der Bundeswehr, wo mit Panzer und
Helikopter, Drillvorführungen, Show und Quiz sowie
"Exerzierübungen" für das Militär geworben wurde.
(Bericht)
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17.
Sep 2010
Worms
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Protest gegen Bundeswehr-Recruitment Am
17. und 18. September möchten Soldaten der Bundeswehr die
Ausbildungsmesse in Worms nutzen, um Rekrutinnen und Rekruten für
eine militärische Karriere zu gewinnen. Gemeinsam mit
Linksjugend, Grüner Jugend, DFG-VK, Linkspartei und B’90/Die
Grünen werden wir dies mit kreativen Aktionen unmöglich machen!
Der Antrag der Linken, die IHK als Veranstalter zur Ausladung der
Bundeswehr aufzufordern, wurde vom Stadtrat abgelehnt. Damit
stehen die Zeichen auf Protest! Mit der Eröffnung der
Ausbildungsmesse am 17. September um 13 Uhr vor der lokalen
Politprominenz starten wir auch die Gegenproteste. Kein Werben
fürs Sterben! Macht mit beim Die-In vor dem Bundeswehr-Truck
(Aufruf+Infos)
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15.
Sep 2010
Berlin
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DHL-Transporter abgebrannt Dokumentation:
„Wir haben am frühen Morgen des 15. September eine
antimilitaristische Aktion in Berlin-Neukölln durchgeführt.
Damit tragen wir einen Bruchteil der Kriege, die die Bundeswehr
führt, zurück in die Stadt. DHL ist teil der deutschen
Kriegsführung in Afghanistan. Der brennende DHL Transporter in
der Lichtenrader Strasse sollte daran erinnern (…) Autonome
Gruppe Kunduz“ (Quelle)
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13.
Sep 2010
Bonn
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Bundeswehr Wegschirmen Zwei
Tage lang besetzt die Bundeswehr ausgerechnet den Friedensplatz in
Bonn; das bleibt jedoch nicht unbeantwortet, wie bereits in
anderen Artikeln nachzulesen.Während ganze Schulklassen zum Teil
in Bussen (von der BW gesponsort?) angefahren und auf den
Karriere-Truck gelotst werden, artikulieren Militärgegner_innen
aus unterschiedlichen Spektren ihren Protest dagegen, u.a. mit
stelzenden Großpuppen und einem “Antimilitaristischen
Abschirmdienst”: mit zwei je zehn Meter langen und drei Meter
hohen Wandschirmen wurde der Truck der Kanonenfütterer und
Akzeptanzbeschaffer zeitweise weggeschirmt. Und so verschwand der
riesige Truck für eine knappe Stunde hinter dem
antimilitaristischen Schirm und wurde so unsichtbar und weitgehend
unzugänglich für das geneigte Publikum. (Bericht)
(Bericht
der Clownsarmy)
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12.
Sep 2010
Gammertingen
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falsche Einladung zur Musterung AntimilitaristInnen
haben in Gammertingen, einer Kleinstadt auf der Schwäbischen Alb
im Kreis Sigmaringen, mit einem gefälschten amtlichen Schreiben
für Verwirrung gesorgt und Diskussionen entfacht. Der Brief
fordert Gammertinger Bürger auf, sich zur Musterung zu Melden, um
elf gefallene Bundeswehrsoldaten in Afghanistan zu ersetzen.
Hintergrund der Aktion ist die Übernahme einer Patenschaft für
eine Sigmaringer Bundeswehrkompanie durch die Stadt Gammertingen.
Wie zahlreiche andere Gemeinden in Deutschland war Gammertingen
die Patenschaft eingegangen, um die Militarisierung der
Gesellschaft voranzutreiben und Akzeptanz für den
Afghanistankrieg und andere Kriegseinsätze zu schaffen. Die
Entscheidung über die Patenschaft wurde vom Stadtrat beschlossen,
selbstverständlich ohne die Bevölkerung dazu zu befragen.
(Bericht)
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11.
Sep 2010
Bietigheim-Bissingen
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Friedensdemo Unter
dem Motto "Schluss mit euren Kriegen - Gemeinsam für Frieden
und Abrüstung" findet am 11. September in
Bietigheim-Bissingen eine Friedens-Demonstration statt. Treffpunkt
ist um 14 Uhr auf dem Bahnhofplatz in Bietigheim-Bissingen.
Deutsche SoldatInnen töten seit dem Angriff auf Jugoslawien im
Jahr 1999 wieder weltweit mit. Heute stehen die deutschen
SoldatInnen vor allem im weit entfernten Afghanistan als Teil
einer US-geführten Besatzungsarmee. Der Krieg kostet den
Steuerzahler jährlich mehrere hundert Millionen Euro. Geld, dass
besser in Bildung, Gesundheit oder eine nachhaltige
Entwicklungshilfe investiert werden könnte. Die deutschen
Kriegsherren redeten zunächst von einem „Friedenseinsatz“ der
Bundeswehr. Nach langer Heuchelei geben sie jetzt zu, dass die
SoldatInnen in Afghanistan sich in einen „Krieg“ befinden und
im Zweifelsfall auf Befehl hin töten müssen. Bundeswehr -
das bedeutet Unterwerfung, Gehorsam, Disziplin, unnötige
Schikanen, vaterlandstreues Gedöns und deutscher Imperialismus.
(Aufruf)
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10.
Sep 2010
Köln
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Blutbeutel gegen Schulbesuch der Bundeswehr “Nicht
werfen!“ Die Notrationen Blut für SoldatInnen fanden bei den
SchülerInnen reißenden Absatz. Jedes Jahr zum
Schuljahresanfang findet an der Edith-Stein-Realschule ein
"Berufsorientierungstag" für die Jahrgangsstufen 9 und
10 statt. Dabei stellen Vertreter/Innen verschiedener
Berufssparten ihre Ausbildungsberufe vor - in diesem Jahr wurde
als ein möglicher Ausbilder auch die Bundeswehr eingeladen, um
die Schüler/Innen über eine mögliche Ausbildung zu informieren.
Grund genug für einige wackere Skelettierte, vor Schulbeginn am
Schultor zu stehen, Flugblätter und "Blutbeutel" an die
Schüler/Innen zu verteilen und deutlich zu machen:
Soldat/Soldatin ist KEIN normaler Beruf! Bundeswehr raus aus der
Schule! (Bericht+Flugblatt)
(Blut-Beutel)
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9.
Sep 2010
Illertissen
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Bundeswehrgelöbnis verhindern! Am
Donnertag, den 9. September findet um 17 Uhr im Illertisser
Stadion ein öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr statt. Doch
davor wird es eine große Attraktion auf dem Marktplatz geben. Die
Bürgermeisterin von Illertissen, Marita Kaiser und Kommandeur
Oberstleutnant Ralph Christian Meyer werden um 12 Uhr, die
Feierlichkeiten eröffnen. Wir werden es nicht hinnehmen, daß die
Bundeswehr in Gemeinden und Kleinstädten versucht mobil zu machen
und einen weiteren Versuch unternimmt mit trügender Fassade, sich
friedlich und bürgerlich zu präsentieren. Es ist traurig, dass
Marita Kaiser,diese freundliche engagierte bürgernahe Person,
sich mit dem Teufel einlässt, obwohl sie doch für Friede Freude
Eierkuchenpolitik bekannt ist. Wir rufen zu Protest und
Blockadeaktionen auf! In Stuttgart wurde das Gelöbnis zwar nicht
verhindert,aber erfolgreich gestört, dies wahr auch den zahlreich
erschienenen Antimilitaristen/innen zu verdanken. Die Aktionen von
Stuttgart gehen mit gutem Beispiel voran. (Aufruf)
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7.
Sep 2010
Rheinau
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Kriegerdenkmal zerstört Völlig
unklar ist weiterhin, wann die unbekannten Täter das mehr als
vier Meter hohe Steinkreuz umgeworfen haben und wie sie es
geschafft haben, das doch sehr massiv gebaute Sandsteindenkmal auf
dem Soldatenfriedhof zu zerstören. Die Tat war am
Freitagnachmittag entdeckt worden, kann sich aber schon in den
Tagen zuvor ereignet haben. Die Polizei geht nach wie vor davon
aus, dass die Tat einen politischen Hintergrund hat. Sie
bestätigte gestern auch BZ-Informationen über eine Schmiererei
in gelber Farbe, die "Deutsche Soldaten sind Täter, keine
Opfer" lautet. (Badische
Zeitung)
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6.
Sep 2010
Hamburg
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Bundeswehrfahrzeug ausgebrannt Am
Montagmorgen hat sich die Serie von Brandanschlägen auf Autos in
Hamburg fortgesetzt. Vier Fahrzeuge standen im Stadtteil
Harvestehude in Flammen. In der Sophienterrasse brannten ein Saab
Cabrio, ein VW Golf Cabrio, ein VW Polo und ein VW Passat der
Bundeswehr vollständig aus, wie NDR 90,3 berichtete. Drei weitere
Fahrzeuge wurden durch das Feuer beschädigt. (Bericht)
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5.
Sep 2010
GÜZ
Altmark |
Konzert im Gefechtsübungszentrum „Geigentöne
statt Kriegsgedröhne“ war das Motto der Gruppe Lebenslaute, die
am Sonntag, dem 5. September, gemeinsam mit über 100 Menschen aus
verschiedenen antimilitaristischen Gruppen in das militärische
Sperrgebiet der Colbitz-Letzlinger Heide eingedrungen ist. Mitten
auf dem Gelände, auf dem sonst mit modernsten Mitteln der Krieg
trainiert wird, gaben über 60 Musikerinnen und Musiker ein
Konzert von ca. 90 Minuten Dauer. Die Aktion fand im Rahmen des
206. Friedenswegs der Bürgerinitiative „Offene Heide“ statt,
die schon seit 17 Jahren gegen die militärische Nutzung des
Platzes kämpft. (Bericht)
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4.
Sep 2010
bundesweit
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antimil. Plakataktion zum Kunduz-Massaker “Deutschland
führt Krieg- Blockieren / Sabotieren / Desertieren rettet
Menschenleben“ Am 1. September 2010 startete in über 30 Städten
eine Plakat- und Postkartenkampagne, mit der anlässlich des
Kunduz-Massakers vom 4.9.2009 der zivilen Opfer von Kriegen
gedacht werden soll. Gleichzeitig dokumentiert die Serie
Aktivitäten von Friedensaktivisten, die sich gegen Krieg und
Militarisierung engagieren. Die Kampagne fordert dazu auf, sich
der Logik des Krieges aktiv entgegenzustellen.
(Plakate/Postkarten+Texte)
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2.
Sep 2010
Wunstorf|
Blutiger Empfang für die Bundeswehr Wir
haben gestern den Eingang des Wunstorfer Stadttheaters für 15
Minuten mit einem Die-In blockiert. Wir protestierten damit gegen
die Inszenierung des Militärs als eine der Allgemeinheit zu gute
kommende Institution und den Ausbau des Fliegerhorstes. Der
Freundeskreis des Fliegerhorst Wunstorf veranstaltete das als
Benefizkonzert ausgegebene Militär- verherrlichende Spektakel mit
dem Heeresmusikkorps 1. Doch Krieg ist kein Konzert! (Bericht)
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2.
Sep 2010
Hannover|
Bundeswehr sagt Adventskonzert ab! Das
diesjährige Adventskonzert der 1. Panzerdivision Hannover ist
überraschend abgesagt worden. Dies bestätigt die 1.
Panzerdivision in der gestrigen Ausgabe der Hannoverschen
Allgemeinen Zeitung. Das Konzert, das seit 10 Jahren in
Hannoverschen Kirchen veranstaltet wurde, war in den letzten
Jahren von Protesten begleitet worden. 2007 fand das
Militärkonzert noch in der größten Hannoverschen Kirche, der
Marktkirche statt. (Bericht)
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1.
Sep 2010
Telgte/Münster|
Mit Kunstblut gegen Söldnerfirma Eine
wilde Verfolgungsjagd in der 19.000-Einwohner-Stadt Telgte nahe
Münster. Junge Menschen rennen schreiend über den Marktplatz.
Hinter ihnen zwei bewaffnete Männer. Vor einem Transparent
brechen die Jugendlichen zusammen: „Deutsche Söldner, deutsches
Geld, morden mit in aller Welt“. Das Straßentheater einer
linken Jugendgruppe zog am 1. September, dem traditionellen
„Antikriegstag“, die Blicke vieler Bürger auf sich. Mit der
Aktion protestierten die zehn Jugendlichen gegen das in der
Kleinstadt ansässige Söldnerunternehmen „Asgaard – German
Security Group“. (Bericht)
(Fotos 1 | 2
)
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1.
Sep 2010
Hannover|
Protest gegen BW bei Gedenken für NS-Opfer Am
heutigen Antikriegstag fand in Hannover auf dem Ehrenfriedhof für
im Nationalsozialismus ermordete Zwangsarbeiter - größtenteils
Angehörige der Roten Armee - eine Gedenkveranstaltung statt.
Diese wird seit Jahren von der IG Metall in Zusammenarbeit mit der
Stadt Hannover und dem Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge
organisiert. Auch Soldaten und Soldatinnen der 1. Panzerdivision
und der Luftwaffe waren anwesend. Gegen diesen Umstand haben wir
mit einem Transparent protestiert. (Bericht+Fotos)
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1.
Sep 2010
Düsseldorf
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Tatort Kurdistan "Deutsche
Panzer raus aus Kurdistan!" - Anlässlich des bundesweiten
Aktionstages "Tatort Kurdistan" am 1. September hat es
in 17 Städten Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen gegeben,
die auf die Verbindung von Politik und Rüstungskonzernen mit dem
Krieg in Kurdistan aufmerksam machten. In Düsseldorf
demonstrierten etwa 150 KriegsgegnerInnen lautstark von der
Nordstraße zum Firmensitz der Rheinmetall AG. (Bericht
zum bundesweiten Aktionstag)
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1.-3.
Sep 2010
Kiel
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Celler Trialog abgesagt
!!! Am
22.6.2010 ließen das Kriegsministerium und die Commerzbank
zeitgleich verlauten, "vor dem Hintergrund der massiven
Sparzwänge im Haushalt der Verteidigung [...] hat der
Bundesminister der Verteidigung [...] mit dem Vorstand der
Commerzbank entschieden, den Anfang September 2010 in Kiel
geplanten Celler Trialog auszusetzen. Über die Zukunft [..] des
Celler Trialogs in den kommenden Jahren wird im Lichte der
weiteren Entwicklungen und mit Blick auf die gesamte
sicherheitspolitische Konferenzlandschaft zu entscheiden sein."
Der
Wegfall
des Trialogs in diesem Jahr und vielleicht auch darüber hinaus
ändert nichts an den bestehenden Verhältnissen. Er ändert
nichts an der aggressiven Militarisierung der Gesellschaft, den
damit einhergehenden patriarchalen Verhältnissen, dem Mord und
Totschlag auf dieser Welt und dem globalen Raubzug des alles
umspannenden Kapitalismus. Das bedeutet für uns, eine
Neuausrichtung unseres Protestes und Widerstands gegen
Militarismus in Kiel vorzunehmen. Kiel bleibt auch ohne Trialog
als Rüstungs- und Militärstandort prädestiniert für
antimilitaristische Politik. Wir werden keine Ruhe geben, die
militaristischen Verhältnisse und ihre KriegstreiberInnen mit
unseren Widerstand zu belästigen und an die erfolgreiche Arbeit
anzuknüpfen! (Meldung)
(Commerzbank
22.6.) autonomes
antimilitaristisches plenum kiel, 23.6.2010
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1.
Sep 2010
Kiel
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Antikriegstag und antimil. Straßenumbenennung Am
1. September demonstrierten in Kiel etwa 100 Menschen anlässlich
des internationalen Antikriegstages. Zu der Demonstration haben
linke & antimilitaristische Gruppen aus dem "Bündnis
gegen den Celler Trialog" und die Kampagne "Tatort
Kurdistan" aufgerufen. (Bericht
I) „Krieg ist nicht die Fortsetzung der Politik mit anderen
Mitteln, es ist das größte Verbrechen, dass an der Menschheit
verübt werden kann.“ (Alfred Adler) In der Nacht vom 30. auf
den 31. August wurde die Iltisstraße in Kiel-Gaarden als
symbolisches Zeichen in "Tientsinstraße" umbenannt.
(Bericht
II)
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30.
Aug 2010
B+HH+Kiel|
Farbe und Steine gegen Wohnhäuser von Verteidigungspolitikern Sie
nennen sich „AG Arschkarte für die Taschenkarte“, und sie
haben es auf Deutschlands Verteidigungspolitiker abgesehen. In
einem Schreiben, das jetzt bei der MOPO einging, bekennt sich die
Gruppe zu dem Farbanschlag auf die Häuser von Burkhardt
Müller-Sönksen (FDP) und zwei weiteren Bundespolitikern. Und:
Die AG ruft zu weiteren Attacken „gegen alle Krieger_innen“
auf. Das Haus von Müller-Sönksen (Niendorf) war in der Nacht zu
Montag mit Steinen und Farbgläsern beworfen worden (MOPO
berichtete). Zeitgleich wurden auf ähnliche Weise das Büro von
Hellmut Königshaus (Berlin) und die Wohnung von Hans-Peter
Bartels (Kiel) angegriffen. Müller-Sönksen und Bartels (SPD)
sind Mitglieder des 34-köpfigen Verteidigungsausschusses des
Deutschen Bundestages. Königshaus (FDP) ist seit Mai
Wehrbeauftragter des deutschen Parlaments. (MOPO-Artikel)
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30.
Aug 2010
B+K+W+Tü|
DHL erneut im antimil. Visier In
verschiedenen Städten, darunter in Berlin, Köln, Tübingen und
Wuppertal wurden in der letzten Woche zahlreiche Paketstationen
umlackiert und die Deutsche Post DHL als weiterhin amtierende
Deutsche Heeres Logistik gekennzeichnet. (…) Im Frühjahr diesen
Jahres sollte feststehen, wer künftig 16 Materiallager mit rund
2000 zivilen Bundeswehr-Angestellten betreibt und den weltweiten
Transport der Bundeswehr-Kriegsgüter in die nächsten
Auslandseinsätze übernimmt. Der Startschuss für die Übergabe
sollte bereits zum 1. Juli erfolgen. (…) Doch die
Neuformulierung des Logistikauftrags wird noch eine Weile auf sich
warten lassen. Die Pläne für eine tief greifende
Restrukturierung des Bundeswehrapparats liegen zwar auf dem Tisch.
Auf der militärischen Führungsebene reagiert man mit jedoch mit
Widerwillen auf die „zu radikalen“ Transformationsabsichten.
(…) Die Karten für einer weitere Privatisierung der
Kriegslogistik sind neu gemischt ! (Bereits vor einem neuen
Vergabeverfahren) DHL weiter auf die Finger (sc)hauen ! (Bericht)
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27.
Aug 2010
Kassel
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rosa Brücke: Rüstungskonzern Henschel zum Jubiläum Die
Teufelsbrücke im Bergpark Wilhelmshöhe ist immer noch rosa. Die
Brücke war in der Nacht zum Freitag, 27. August, von
Unbekannten mit Farbe besprüht worden. Ein „Autonomes Komitee
gegen die Glorifizierung von Kriegsprofiteuren und
Geschichtsrevision“ hatte sich in einer E-Mail an die
HNA-Redaktion zu der Tat bekannt. Man wolle damit zum
Henschel-Jubiläum auf die Rolle der Firma als Rüstungsproduzent
hinweisen, hieß es in dem Bekennerschreiben. Werner Henschel
(1782 - 1850), der Bruder von Carl Anton Henschel, hatte 1826 die
gusseiserne Brücke gebaut, um das Vorgängermodell aus Holz zu
ersetzen. Nach Angaben von Judith Reitter, Pressesprecherin der
Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK), sei derzeit noch nicht
klar, ob nur die rosa Farbe von dem Brückenbau entfernt oder ob
diese auch neu gestrichen werden müsse. (Bericht)
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20.
Aug 2010
Köln
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GAME OVER für die Bundeswehr auf der gamescom Die
Bundeswehr spielt nicht - sie tötet - Es gibt kein zweites Leben!
Auch auf Europas größter Computer-Spielemesse, der gamescom in
Köln, hat die Bundeswehr nichts zu suchen. Dank
antifaschistischer Unterstützung haben 30 AktivistInnen den Stand
der Bundeswehr mit rosa Klopapier und sonstigen
Hinterlassenschaften in einen unansehnlichen Haufen Scheiße
verwandelt. - Bundeswehr Wegklicken (Bericht+Fotos)
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19.
Aug 2010
Hannover
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Bundeswehr-Gelöbnis in Bordenau abgesagt Wie
der Leine Zeitung vom 18.08.2010 zu entnehmen ist, hat das
Verteidigungministerium das für den 12. November geplante
Gelöbnis in Bordenau bei Hannover abgesagt. Das Gelöbnis wäre
mit 950 Rekruten und bis zu 5000 Besucher_innen eines der größten
Militärspektakel der BRD geworden. Die offizielle Begründung für
die Absage durch Kriegsminister Guttenberg: "Wir wollen das
Gelöbnis in einem würdigen Rahmen abhalten, das geht nicht bei
Enge." (Bericht)
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7.
Aug 2010
Hannover
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Widerstand gegen Bundeswehr-SommerBiwak Über
500 Antimilitarist_innen haben sich an den Protesten gegen das
Sommerbiwak der 1. Panzerdivision Hannover beteiligt. Die Zahl der
Biwakbesucher und Besucherinnen sank dagegen erneut auf nun noch
5500. Die Demos und Kundgebungen rund um den Stadtpark waren die
meiste Zeit sehr laut und wurden durch kleinere Aktionen wie
blutige Händeattrappen auf Gäste und Farbeier auf eine
Guttenberg-Puppe werfen, begleitet. Der Eingang des Biwaks wurde
ca. 20 Minuten durch einen Die-In von 30 Leuten blockiert. Auch
innerhalb des Stadtparks kam es erneut zu Protesten. Im Vorfeld
und am Abend gab es einige militante Aktionen … (Bericht)
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7.
Aug 2010
Hannover
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Blutiger Empfang für das Sommerbiwak Es
ist 19:10h, der Soldat in der Paradeuniform, die Dame mit Hut und
Galarobe, der Kapitalist im Abendanzug, die Stadtvertreterin im
kleinen Schwarzen... Zusammen streben sie freudig dem Haupteingang
des Hannover Congress Centrums entgegen. Eine Jazzkapelle trötet
schwungvolle Willkommensmusik. Doch kurz vor dem Eingang gerät
der Strom der Gäste ins Stocken. Auf dem Boden liegen reglos 30
Frauen und Männer in Abendkleidern und Anzügen über und über
mit Kunstblut verschmiert und blockieren den Zutritt. Daneben ein
Transparent mit der Aufschrift: „Den Kriegstreiber_innen einen
blutigen Empfang!“ … (Bericht+Fotos)
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7.
Aug 2010
Hannover
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Polizeifahrzeug wegen Demoverbot angezündet? Gegen
02:10 Uhr haben Unbekannte an der Rundestraße (Mitte) den rechten
Vorderreifen eines Einsatzfahrzeugs der Bundespolizei in Brand
gesetzt. Eine Fußstreife der Bundespolizei war am gestrigen
frühen Morgen durch Passanten auf das brennende Dienstfahrzeug
aufmerksam gemacht worden. "Aktionserklärung Hannover ist
Kriegsgebiet! Während die Bullen rundherum das schwere
Kriegsgerät bewachen, haben wir in der letzten Nacht mit
handelsüblichen Hilfsmittelchen ein paar Bullenkarren am
Raschplatz angefackelt. Wenn sie uns nicht demonstrieren lassen,
wie wir möchten, müssen und werden wir andere Wege finden,
unseren Widerstand zum Ausdruck zu bringen. Bundeswehr wegtreten!
Polizeistaat einschmelzen! Für die soziale Revolution!"
(Dokumentation
des Kurzschreibens) Darüber hinaus hatte ein Zeuge die
Polizei alarmiert, nachdem er in der vergangenen Nacht
Farbschmierereien an der Polizeistation Hemmingen bemerkt hatte.
Die Beamten stellten bräunliche Farbanhaftungen an der
Eingangstür, mehreren Fenstern, der Außenfassade und dem
Polizeischild neben der Tür fest.
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6.
Aug 2010
Hannover
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Polizei verhindert antimil. Rave Der
Protest gegen das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision sollte bereits
am Vortag der Feierlichkeiten beginnen. Mit einer Rave-Parade
wollte das Bündnis gegen Rechts unter dem Motto „Nie wieder
Krieg! Nie wieder Faschismus!“ am Stadtpark vorbei in die
Innenstadt ziehen. Der Rave konnte jedoch nicht stattfinden. Der
Grund dafür war eine Demo-Auflage, die festlegte die Musikanlage
auf eine bestimmte Lautstärke einzustellen und von einer
Fachkraft der Stadt versiegeln zu lassen … (Bericht)
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5.
Aug 2010
HH
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Haus eines Oberstleutnants der 1. Panz.Div. attackiert “Aktion
gegen Torsten Sevecke, Eimsbütteler Bezirksamtsleiter und
Oberstleutnant der Reserve im Stab der 1. Panzerdivision Hannover:
(…) Wir haben am 5.8.2010 die Haustür in der Roonstrasse 32 in
Hamburg eingeworfen und Farbe an der Wand hinterlassen. Wir
solidarisieren uns mit dem antimilitaristischen Widerstand in
Hannover gegen das jährlich im Stadtpark stattfindende
Sommerbiwak der 1. Panzerdivision, herzliche Grüße an die
Genoss_innen. Zusätzlich wollen wir die Tatsache denunzieren,
dass ein hoher Offizier der Bundeswehr einen Hamburger Bezirk als
Bürgermeister leitet. Auto abbrennen geht in der dicht geparkten
Roostrasse nicht, also erstmal nur Steine und Farbe gegens Haus.
(...)“ (Dokumentation)
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5.
Aug 2010
Hannover
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Warum Polizei und SPD vor Biwak angegriffen? „Wir
haben bei der Polizeiwache in der Höfestr. und einem SPD Büro in
Hannover Linden die Scheiben eingeworfen und beides mit Teerfarbe
verziert. Polizisten forden leise Demos haben wir in der Zeitung
gelesen. Wenn die Polizei mit Demonstrationsauflagen den
Widerstand gegen Krieg, Bundeswehr und das Sommerbiwak mundtot
machen will, werden wir uns militant Gehör verschaffen. Die
Polizei hat es aber auch wegen ihrer offiziellen Unterstützung
fürs Biwak erwischt. Die SPD hat es getroffen weil sie als
Regierungspartei in Hannover die Patenschaft mit der 1.
Panzerdivision pflegt. Und als Regierungspartei im Bund die Kriege
gegen Serbien und Afghanistan angefangen hat. Wir kämpfen für
eine Welt ohne Partein, Polizei und Krieg. Deshalbwerden wir am 7.
August das Sommerbiwak angreifen und im November die
Innenministerkonfernz in Hamburg versenken! Polizei und Militär
den Kampf ansagen!“ (Bericht+Fotos)
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3.
Aug 2010
Hamburg
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Offener Brief an die Kirchenleitung Die
Kirche und der Krieg – Eine offene Kritik „Der
Einsatz militärischer Gewalt (ist) in Afghanistan weiterhin
ethisch legitim“! So äußerte sich der höchste theologische
Repräsentant der Nordelbischen Kirche (NEK), Bischof Gerhard
Ulrich am 3. Mai 2010 auf dem „Forum Nordelbien“ (…) Da ich
weder Proteste, noch öffentlichen Widerspruch oder öffentliche
Distanzierung aus der NEK wahrnehmen konnte und kann, muss ich
davon ausgehen, dass Herr Bischof Ulrich ausspricht, was in den
kirchenleitenden Gremien der NEK offensichtlich Konsens ist.
(Offener
Brief von Christian Arndt, Pastor i.R.)
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1.
Aug 2010
Mainz
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DHL Mitarbeiter kündigt wegen Kriegslogistik Wie
der DFG-VK Mainz erst jetzt zugespielt wurde, hat bereits Ende
letzten Jahres ein Mitarbeiter der DHL-Niederlassung in Mainz mit
Verweis auf die Kriegsunterstützung des Konzerns gekündigt. Wir
dokumentieren hier das Kündigungsschreiben. Die Deutsche Post DHL
ist weiterhin und in wachsendem Umfang für die NATO in
Afghanistan und im Irak im Einsatz. Zu diesem Zweck schreitet der
Ausbau des Kriegslogistik-Drehkreuzes am Flughafen Leipzig/Halle
ungebremst voran. (Bericht)
(Kündigungsschreiben)
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30.
Juli 2010
Stuttgart
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Gelöbnix – Kein Werben fürs Sterben! Massive
Störungen des öffentlichen Gelöbnis.
Die
Bundeswehr versuchte zum ersten Mal seit 1999 wieder in Stuttgart
ein Gelöbnis zu feiern. Dank der großen Protesten damals mied
die Bundeswehr 11 Jahre Stuttgart. Heute gab es von etwa 1000
GegnerInnen lautstarke und vehemente Proteste. Nein
zur Normalisierung von Krieg! Nein zu Auslandseinsätzen der
Bundeswehr! Nein zu öffentlichen Gelöbnissen! Für eine Welt
ohne Krieg! (Bericht)
(Bewertung)
(Live-ticker)
(Aufruf)
(Blockade-Details)
(77
InGewahrsamnahmen)
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29.
Juli 2010
Nürnberg
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Kreiswehrersatzamt markiert Mit
Parolen und Peacezeichen, drückten Nürnberger
AntimilitaristInnen ihre Solidarität mit den Stuttgarter
Blockierern aus. Auch Farbbomben wurden gegen das
Kreiswehrersatzamt Nürnberg, welches zuständig für den Raum
Mittelfranken ist, geworfen. Am Haupteingang war nun für die zu
musternden jungen Männer ein großes "Soldaten = Mörder"
zu sehen und auch das Bundeswappen ist nun mit einem Peacezeichen
geziert. Auch wenn die Blockade in Stuttgart gescheitert ist
werden wir weiter kämpfen bis die Bundeswehr Geschichte ist, denn
wir haben keinen Bock auf eure Kriege. (Fotos)
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27.
Juli 2010
Nürtingen
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Büro von Rainer Arnold (SPD) eingefärbt Dokumentation:
"Wir
haben in der Nacht von Montag auf Dienstag das Büro von Rainer
Arnold in Nürtingen mit Farbe angegriffen. Wir möchten damit auf
seine Kriegspolitik hinweisen. Rainer Arnold ist seit 2002
"Verteidigungspolitischer Sprecher" der SPD im
Bundestag. Außerdem ist er Mitglied des Präsidiums der Deutschen
Gesellschaft für Wehrtechnik, einer Gesellschaft die laut ihrer
Homepage für die "effektive Ausgestaltung der Partnerschaft
zwischen Bundeswehr und Wirtschaft sowie der Verlagerung von
Bundeswehraufgaben in die Wirtschaft" zuständig ist, also
Kriegsaufgaben in den privaten Sektor bringt und sie so versucht
zu legitimieren. Des weiteren hat er einen Sitz im Förderkreis
Deutsches Heer. Das wurde allerdings erst 2009 bekannt, da Herr
Arnold dies nicht dem Bundestag gegenüber angemeldet hatte. Er
ist aber auch Mitglied des Präsidiums der Deutschen Gesellschaft
für Wehrtechnik und Mitglied des Beirates von Strategie &
Technik.Strategie & Technik- auch Soldat & Technik genannt
sieht sich selbst als: "Führungs- und Fachzeitschrift für
Sicherheitspolitik, Strategie, Wehrtechnik, Streitkräfte, Rüstung
und Logistik." Die Redakteure kommen "aus Heer,
Luftwaffe, Marine, Wehrtechnik, Rüstung und Logistik sowie
sicherheitspolitischen Fachredakteuren". Rainer Arnold ist
also vielseitig damit beschäftigt Kriege und die damit
verbundenen Kriegsgeräte und deren Lobby zu unterstützen. Rainer
Arnold hat sich in seinen Abstimmungen stets für kriegerische
Auslandseinsätze abgestimmt. Er stimmt für den AWACS-Einsatz
in Afghanistan und wiederholt für eine Verlängerung des
Afghanistaneinsatzes (ISAF), sowie für die Verlängerung des
"Anti-Terror- Einsatzes" OEF. Er stimmte ebenfalls für
die Verlängerung der Bundeswehreinsätze in Somalia, Darfur, im
Libanon und im Kosovo. Doch Rainer Arnold setzt sich nicht nur für
Kriege im Ausland ein, er unterstützt auch die innere
Militarisierung Deutschlands.
Er unterstützte den verfassungsfeindlichen Einsatz von Tornado-
Flugzeugen zum Ausspähen der Gegner des G8- Gipfels in
Heiligendamm im Mai und Juni 2007. Obwohl sich die SPD gegen
die militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide als
"Bombodrom" aussprach, hatte sich allerdings Rainer
Arnold gegen seine Partei gestellt und befürwortete die
militärische Nutzung der Heide, da sie "optimal geeignet"
sei. Auf seiner Homepage schreibt Rainer Arnold er sehe seine
"Verteidigungspolitik" als "spannende Sache".
Als seine Ziele nennt er Folgendes: "Sicherheitspolitik als
Friedenspolitik in unserer Gesellschaft zu festigen und die
vorbildliche Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft zu
stärken". Genau diese Verankerung der Bundeswehr in der
Gesellschaft versucht die Bundeswehr am morgigen Freitag. Am
morgigen Freitag findet nämlich auf dem Stuttgarter Schlossplatz
ein riesiges Militärspektakel statt." [Quelle]
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26.
Juli 2010
Oldenburg
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Kriegerdenkmal geteert und gefedert Unbekannte
haben die sogenannte Artillerie-Ehrenhalle an der Ofener Straße
geteert und gefedert. Die Täter beschmierten das Gebäude, die
offene Halle und die daneben befindlichen Gedenksteine mit
Teerfarbe und bewarfen sie mit Federn. Wie erst jetzt bekannt
wurde, spielte sich der Vorfall in der Nacht zu Freitag ab. Bei
der NWZ ging ein Bekennerschreiben ein. In dem mit „Kommando
Andi, NRW“ unterzeichneten Schreiben wird der Abriss aller
Bundeswehr-Ehrenmale und die Auflösung der Partnerschaft zwischen
Bundeswehr und Stadt Oldenburg gefordert. (Bericht)
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25.
Juli 2010
Stuttgart
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Gelöbnis-Kirche bestezt Mehrere
Personen haben die St. Eberhard-Kirche auf der Königstraße in
der Stuttgarter Innenstadt mit friedlichen Mitteln besetzt. Die
Besetzerinnen und Besetzer haben sich und ihr Anliegen am Ende des
Gottesdienstes vorgestellt, danach mit der Gemeinde diskutiert und
seitdem die Kirche nicht mehr verlassen. Ihr Ziel war es, bis zum
Soldaten-Gottesdienst vor dem öffentlichen Gelöbins am 30. Juli
in der Kirche zu bleiben. Nach etwa dreieinhalb Stunden wurden die
BesetzerInnen unter den Augen der Presse und weiterer
UnterstützerInnen von der Polizei geräumt. 8 Personen wurden
festgenommen, von weiteren wurden die Personalien aufgenommen.
(Bericht)
(Bericht2)
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24.
Juli 2010
Nürnberg
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Jubeldemo für die Bundeswehr Unter
dem Motto: „Schau nicht weg! – Mach mit beim Krieg!“
begrüßte das Nürnberger Kriegsforum den Karrieretruck der
Bundeswehr in der Innenstadt. Gut gekleidete Deutsche haben sich
am Samstag, den 24.7., am Nürnberger Hauptbahnhof getroffen, um
gemeinsam zum „Karrieretruck“ der Bundeswehr zu ziehen. Auf
Schildern war zu lesen: „Gib auch Du deinen Sohn für die
Mädchenschule in Kabul!“, „Afghanistan – sind sie zu stark,
bist Du zu schwach!“ oder „Gebt eure Söhne für den
Heldentod!“. Mit diesem überspitzten Abfeiern militärischer
Präsenz im öffentlichen Raum, wurden die Floskeln und Phrasen
der Bundeswehr-Werber auf die Spitze getrieben. Lautstark ging es
durch die Fußgängerzone, wobei hunderte von Flugblättern an
erstaunte Passanten verteilt wurden. (Bericht)
(Bericht
zum Karrieretruck)
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20.
Juli 2010
Berlin
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Keine organisierten GELÖBNIX-Proteste 2010 GelöbNIX-Proteste
in organisierter Form wird es in diesem Jahr, soweit wir wissen,
nicht geben. Wir zumindest verzichten darauf. Das mag irritieren,
schienen die GelöbNIX-Demos doch eine antimilitaristische
Tradition zu sein. Wir können nicht für andere Gruppen reden,
wollen aber einige Stichworte nennen, um unsere Haltung zu
erklären. Die
70-Prozent-Mehrheiten, die sich in Umfragen gegen den
Afghanistan-Krieg aussprechen, zeigen sich nicht auf der Straße.
Selbst innerhalb der linksradikalen Szene ist die Mobilisierung zu
einer GelöbNIX-Demonstration kein Selbstläufer. Es gibt zwar
eine bemerkenswerte Bereitschaft zu klandestinen Aktionen in
unterschiedlichen Militanzgraden, aber größere Kundgebungen
gegen den deutschen Militarismus sind nicht drin.
Die
rege Beteiligung an den Protesten gegen den NATO-Gipfel im Vorjahr
war überraschend und erfreulich, aber ganz offensichtlich spielte
hier der Gipfel als Event eine zentrale Rolle für die
Mobilisierung. Was die GelöbNIX-Demos der letzten Jahre angeht,
so waren sowohl die Mobilisierungsfähigkeit auf Seiten des
Bündnisses als auch die Mobilisierungsbereitschaft in der Szene
eher mau.(...) (Erklärung
der Bamm)
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19.
Juli 2010
Bremen
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Protest gegen Weltraumkongress und mil. Nutzung 60
Leute demonstrierten am 19.07. in Bremen gegen die Verknüpfung
von Weltraumforschung und militärischer Nutzung. Anlass ist die
internationale Weltraummesse COSPAR, auf der sich Tausende von
WeltraumforscherInnen treffen. Die COSPAR ist kofinanziert von den
beiden großen Bremer Rüxtungsfirmen EADS Astrium und OHB, die
EU-weit führed in der Herstellung von Satelliten sind. OHB
erhielt unlängst den Zuschlag zum Bau der Galileo-Satelliten.
Galileo ist der EU-Ersatz für GPS; das Militär soll nicht nur
auf alle zivilen Galileo-Daten Zugriff erhalten, sondern hat auch
zwei eigene Galileo-Kanäle. EADS und OHB sind auch maßgeblich
beteiligt an EU-Programm GMES, ein Satellitenvernetzungsprogramm,
dessen Daten zur Bootsüberwachung und also explizit zur
Flüchtlingsabwehr dienen soll. Mit einem "Solidaritärsappell"
richteten sich 60 Demonstrierende an die heute in Bremen
eröffnende Weltraummesse COSPAR. Unterstützt von einer
uniformierten Blaskapelle "begrüßten" die
DemonstrantInnen die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und
Militär in Hinsicht auf die Nutzung des Weltraums mit dem Ruf
"your
science, our wars".
(Bericht)
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16.
Juli 2010
Freiburg
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BW-Werbung an Päd. Hochschule unter Polizeischutz Am
heutigen Freitag warb Oberstleutnant Schröter an der
Pädagogischen Hochschule
für Studium und Arbeitsplätze bei der Bundeswehr. Er versuchte
die Auslandseinsätze zu legitimieren und mit ihnen das
militaristische Weltbild der Bundeswehr zu vermitteln. Begleitet
wurde die Veranstaltung durch ein unverhältnismäßiges
Polizeiaufgebot, Staatsschutz, Militärischem Abschirmdienst und
Zivilpolizei. Noch vor Beginn der Veranstaltung wurde
Hochschulstudierenden der Zutritt in ihre Hochschule verweigert,
kritisch erscheinende Studierende abgefilmt und Taschen von
Seminarteilnehmern durchsucht. Einigen wurde mit Platzverweisen
und Anzeigen gedroht. … (Bericht)
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14.
Juli 2010
Hannover
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Commerzbank-Filalien angegriffen Dokumentation:
"Wir haben 2 Commerzbankfilialen in Hannover mit Farbe und
Steinen angegriffen. Während die Sozialausgaben immer weiter
zusammengestrichen werden, kassierte sie über 18 Mrd.
Bankenrettungsgelder. Denn Kapitalismus ist ohne Krise nicht zu
haben. Das weiß auch die Commerzbank. Deshalb arbeitet sie
fleißig mit an der Absicherung dieser Wirtschaftsweise durch das
Militär. Die ist z.B. an dem Aufbau zivilmilitärischer
Verbindungskommandos beteiligt, die Aufstände bekämpfen sollen.
Kapitalismus ist auch ohne Krieg nicht zu haben. Deshalb steht sie
ideell voll und ganz hinter dem Militär. Während die Bundeswehr
in Afghanistan Menschen tötet feiert sie mit der 1.Panzerdivision
das Sommerbiwak. Commerzbank und Bundeswehr angreifen! Alle die am
7. August mit der Bundeswehr das Biwak feiern machen sich zum Ziel
antimilitaristischer Aktivität!" (Bericht)
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13.
Juli 2010
Fürstenfeldbruck
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Bundeswehr stinkt “Heute
versammelten sich 13 Antimilitaristinnen und Antimilitaristen in
Fürstenfeldbruck um bei der dortigen Ausbildungsmesse der
schmutzigen Werbung der Bundeswehr um Kanonenfutter mit
reinigender Kraft entgegen zu treten. Die Aktivistinnen und
Aktivisten stürmten den Propagandastand der Bundeswehr und
putzten das gesamte Material weg. Um dem ideologischen Müll noch
besser entgegen treten zu können, wurden eigene Flugblätter
verteilt und ein Transparent aufgespannt. Obwohl die Resonanz der
Besucher für die Putzaktion durchweg positiv war, gelang es der
Hausherrin, durch Unterstützung der Beamtinnen und Beamten vom
benachbarten Werbestand der Polizei, die mutigen Streiterinnen und
Streiter gegen den olivgrünen Dreck aus dem Messegelände zu
verbannen. Sofort begannen die Propagandaoffiziere wieder ihre
stinkenden Lügen vom (tod-)sicheren Job bei der Bundeswehr zu
verbreiten, mit dem kleinen aber feinen Unterschied das der
Gestank ihrer Lügen nun für jeden Besucher gut zu riechen war
...“
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10.
Juli 2010
Stuttgart
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keine Militärwerbung in der Stadt! Kundgebung
von 11 - 13 Uhr vor dem Kreiswehrersatzamt (Heilbronnerstr. 188)
und Sternmarsch zum Hauptbahnhof Stoppt die Militärwerbung!
Wir brauchen keinen Tag der Spezialeinheiten!
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1.
Juli 2010
Rostock
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Protest gegen Bundeswehr auf Jobmesse Am
01. und 02.Juli fand die Berufsmesse „nordjob“ auf dem Gelände
der Hansemesse in Rostock-Lütten Klein statt. Veranstalter waren
die IHK (Industrie- und Handelskammer) zu Rostock und das IfT
(Institut für Talententwicklung). Ständiger Gast auf solchen für
Schulabgänger_Innen organisierten Messen: die Wehrberater_Innen
und Jugendoffiziere der Bundeswehr.AntimilitaristInnen wurden bei
ihrem Protest gegen die Bundeswehr von der Polizei aus der Halle
geholt. „Wir gewähren niemandem den Einlass, der nicht zur
erfolgreichen Beendigung dieser Veranstaltung beiträgt.“
(Bericht)
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30.
Juni 2010
Münster
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Zapfnix: Vuvuzelas gegen Marschmusik Den
eigentlich geplanten Zapfenstreich hat das Lufttransportkommando
der Bundeswehr bereits abgesagt. Friedensaktivisten hatten zum
Protest »Gegen Militärspektakel und Auslandseinsätze«
aufgerufen. Rund 250 Demonstranten kamen und brachten Trommeln,
Trillerpfeifen und die von der Fußball-Weltmeisterschaft
bekannten Vuvuzelas mit, um die Veranstaltung zu stören. Die
angemeldete Kundgebung auf dem nahe gelegenen Hindenburgplatz
wurde schon kurz nach Beginn wieder aufgelöst, und die
Friedensaktivisten strömten direkt an die Absperrgitter vor dem
barocken Schloß. Die schwarz gekleideten, behelmten und mit
Fackeln ausgestatteten Soldaten wurden beim Einmarsch auf dem
Schloßplatz von einem lauten Getöse empfangen. (Bericht)
(Homepage) (Jingle)
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28.
Juni 2010
Berlin
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erneut „Schule ohne Militär“ gefordert Für
das Bündnis „Schule ohne Militär“ gab es bereits heute
erneut Anlaß, aktiv zu werden. Unter dem Motto »Wir wollen der
Bundeswehr nicht das Feld überlassen« protestierten am Montag
Schülerinnen und Schüler vor der Alfred-Wegener-Oberschule in
Berlin-Dahlem. Dort unterrichteten an dem Tag
Wehrdienstberatungsoffiziere vier zehnte Klassen im Fach
Arbeitslehre. Während die Militärveranstaltung für die Schüler
in Marzahn vor vier Tagen freiwillig war, fand sie heute in Dahlem
im Rahmen einer Pflichtveranstaltung statt! (jungewelt)
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24.
Juni 2010
Berlin
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Schule ohne Militär - Berlin.
Kriegsgegner mußten draußen bleiben, als Offiziere am Donnerstag
in Berlin-Marzahn bei den Berufsorientierungstagen am
Melanchthon-Gymnasium auftraten. Knapp 30 Jugendliche waren dem
Aufruf des Bündnisses »Schule ohne Militär« gefolgt, um gegen
die Bundeswehr zu protestieren. Polizeibeamte hinderten sie
allerdings am Betreten des Gebäudes. Immerhin drei Schüler
versuchten mit einer Sitzblockade vor dem Klassenraum, den Beginn
der Veranstaltung zu verhindern. Daraufhin griff die Polizei auch
im Schulgebäude ein und nahm ihre Personalien auf. Am Ende waren
es aber nur sechs Zwölfkläßler, die den Soldaten Gehör
schenkten. (jungewelt)
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22.
Juni 2010
München
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übelriechender Karrieretruck an Schule Heute
plante die Bundeswehr, mit ihrem Bundeswehrtruck an dem Münchner
Lion-Feuchtwanger-Gymnasiums eine Propagandaveranstaltung
abzuhalten. Den SchülerInnen wurde dieser Auftritt erst einen Tag
vorher angekündigt, womöglich um massive Proteste zu verhindern.
Am Morgen verteilte die SDAJ Flugblätter und erwirkte
Aufmerksamkeit durch ein Transparent mit der Aufschrift:
»Bundeswehr raus aus Schulen«. Relativ schnell kam der Rektor
des Gymnasiums, um den legitimen Protest zu verhindern. Als sich
die Gegendemonstranten nicht beeindrucken ließen, wurde die
Polizei angefordert, die sehr rasch kam. Die Demonstranten hielten
nun vor dem Eingang der Schule eine Spontankundgebung ab und
wurden viele Flyer verteilt. Wir erhielten deutlichen Zuspruch von
den SchülerInnen, die sich alle sehr abgeneigt von der
Bundeswehrpräsenz zeigten. Der sogenannte »Karrieretruck«
konnte für die Veranstaltung der Bundeswehr nicht genutzt werden.
Anscheinend stinkt Kriegspropaganda so stark, dass ein Benutzen
dieses Lastwagens nicht mehr möglich war. Auch fiel zeitweise der
Strom aus bzw. hatten die Propagandaoffiziere wohl vergessen, ihre
Stromkabel auch richtig einzustecken. Das Glück scheint nicht auf
der Seite der Bundeswehr gewesen zu sein … (Bericht)
(Foto groß)
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22.
Juni 2010
Hannover
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VIP-Bereich vor Sommerbiwak der BW abgebrannt Wie
den lokalen Hannoverschen Zeitungen zu entnehmen ist, gab es in
der Nacht zu Dienstag einen Brandanschlag auf den Rosenpavillon im
Stadtpark. Dieser wurde während des Sommerbiwaks, einem
Gartenfest der 1. Panzerdivision, als VIP-Bereich genutzt. Laut
der bürgerlichen Presse fanden die Ermittler vor Ort ein
Schreiben. „Der Inhalt deutet darauf hin, dass der oder die
Täter aus der linken Szene stammen könnten“, sagte ein
Polizeisprecher.
Der
Sachschaden wird nach ersten Schätzungen 100.000 Euro betragen.
(Bericht)
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17.
Juni 2010
Strausberg
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Urteil im Totalverweigerer-Prozess Jan-Patrick
wurde 2008 zum Wehrdienst eingezogen und hatte dann konsequent
jeden Befehl verweigert. Von aussen wurde er in dieser Zeit durch
eine Soligruppe unterstützt. Nach 42 Tagen im Bundeswehrarrest
(Einzelzelle, 23 Stunden am Tag) wurde er aus der Bundeswehr
entlassen. Da das Nicht-Befolgen militärischer Befehle aber für
Soldaten eine Straftat darstellt, wurde er nun auch noch mit einem
zivilem Prozess belästigt.Wie die Staatsanwaltschaft in
Strausberg schön offenlegte, geht es dabei um die Erhaltung der
‚Disziplin‘ und zudem habe das Nicht-Befolgen von Befehlen,
das Potential ‚Menschenleben zu gefährden‘(!) Das Resultat:
50 Tagessätze à 20 Euro ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt.
(Bericht)
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12.
Juni 2010
Kiel
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antimil. Stadtrundfahrt: Infos zum Celler Trialog Kiel
ist Kriegsgebiet! - Unter diesem Motto fand am Samstag, den 12.6.
eine antimilitaristische Stadtrundfahrt statt, die zur
(Selbst-)Information und als Beitrag zur Mobilisierung für
Aktionen gegen den Anfang September in Kiel stattfindenden „Celler
Trialog“, einem Treffen zwischen SpitzenvertreterInnen aus
Wirtschaft, Politik und Bundeswehr, gedacht war. Neben
verschiedenen Schauplätzen militaristischer Politik und
Rüstungsproduktion wurde auch dem Konferenzort des „Celler
Trialogs“, dem Gut Salzau im Kreis Plön sowie dem Kriegsdenkmal
in Laboe ein Besuch abgestattet. (Bericht)
(nd)
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3.
Juni 2010
Husum
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120
Tagessätze für Militärtransportblockiererin Das
Amtsgericht Husum verurteilte heute die Antimilitaristin Hanna
Poddig zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 15 Euro.
Hanna Poddig hatte am 10.2.2008 gegen 4 Uhr einen Transportzug der
Bundeswehr, der zu einer Truppenübung für Auslandseinsätze
unterwegs war, für vier Stunden aufgehalten. „In Anbetracht der
Kriegsereignisse in Afghanistan, wo regelmäßig Menschen durch
Soldaten der Bundeswehr sterben, erscheinen mir Aktionen des
zivilen Ungehorsams als absolut legitim!“ kommentiert Hanna
Poddig die unerwartet hohe Verurteilung. Die Angeklagte hat
Rechtsmittel gegen dieses Urteil einlegen. Außerdem läuft ein
Zivilverfahren der Bahn gegen die Beteiligten in dem die Bahn 14
000 Euro Räumungskosten geltend macht. „Zur Deckung der
Anwaltskosten und zur Finanzierung weiterer Aktionen bitten wir um
Soenden, aber natürlich gilt: Jede Aktion, die ihr selber macht
ist wertvoller als Spenden. Abrüstung bleibt Handarbeit.
Militarismus entschlossen angreifen!“
(Bericht)
(Solidaritätserklärung)
(Unterstützungsaufruf)
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2.
Juni 2010
Kiel|
Bundeswehr-Logistikbewerber
DB-Schenker angegriffen “Wir
haben in der Nacht zum 2. Juni die Räumlichkeiten der Deutschen
Bahn Tochter "DB Schenker" in Kiel Gaarden-Süd mit
Steinen und Buttersäure angegriffen. Die
Firma DB Schenker bewirbt sich derzeit als Logistikpartner der dt.
Bundeswehr für Waffen, Panzer & anderes schweres Kriegsgerät.
Wir bringen mit diesem Angriff unsere Forderung an DB &
"Schenker" zum Ausdruck, sich sofort aus dem
Kriegsgeschäft zurückzuziehen! Anderenfalls werden beide ebenso
Zielscheibe militanter Aktionen werden wie die Post-Tocher DHL.
Weiter beziehen wir uns auf den im September in Salzau & Kiel
stattfindenden "CELLER TRIALOG". Auch zukünftig wird,
nicht nur in Kiel, jeder Bemühung von
wirtschaftlich-militärischer Zusammenarbeit unser Kontra
entgegenschlagen! Schulterschluss zwischen Wirtschaft &
Militär den Kampf ansagen! BUNDESWEHR ABSCHAFFEN! CELLER TRIALOG
VERHINDERN! militante
kochgruppe kiel“
[Quelle]
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2.
Juni 2010
München|
Beatz
against Bundeswehr! Im
Rahmen einer Aktionsreihe gegen die Bundeswehr und ihre Versuche,
Einfluss auf uns Jugendliche zu gewinnen, veranstaltete die SDAJ
ein antimilitaristisches Konzert u.a. Mit SAALSCHUTZ (Audiolith |
Zürich), DJ´s UPSTART (disko b | München), DEPT.AUDIO.EXE +
MICHI BERGER (Volxvergnügen | München), DEROPTIKER (Tanzdrang |
München) und FEIERHOLZ (München) ( www.gegenkultur.net
)
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1.
Juni 2010
Schwerin
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Bundeswehr-Vertrag zunächst „gestoppt“ Zwanzig
Minuten dauerte die Debatte im Kabinett um die
Kooperationsvereinbarung von Bildungsminister Henry Tesch (CDU)
mit der Bundeswehr - und sie wurde grundsätzlich geführt. Die
Frage war: Sollen Soldaten Schulvorträge zum Afghanistan-Einsatz
halten, wie Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg
(CSU) gefordert hatte. "Es kann nicht sein, dass Soldaten in
die Schulen geschickt werden, um einseitig für den Kriegseinsatz
zu werben", konterte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD)
und hatte dabei die SPD-Minister hinter sich. Ohnehin hat sich die
SPD im Land für einen schnellstmöglichen Abzug der Bundeswehr
aus Afghanistan ausgesprochen. Sellering forderte gestern von
CDU-Minister Tesch, in der Kooperationsvereinbarung zu verankern,
dass genau der Guttenberg-Fall ausgeschlossen werde. Eine genaue
Formulierung muss gefunden werden. Die Vereinbarung wurde zunächst
gestoppt, es droht nun aber eine Überarbeitung. Proteste sind
notwendig, um die Koalitionsvereinbarung tatsächlich zu Fall zu
bringen. (Schweriner
Zeitung)
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1.
Juni 2010
Berlin
u.a. |
Proteste gegen Angriff auf Free Gaza Flotte Protestkundgebungen
und eine Demonstration aus Protest gegen den brutalen Angriff des
israelischen Militärs auf die humanitäre Free Gaza Flotte. An
den Protestaktionen in Berlin nahmen insgesamt über 1000 Menschen
teil. Bereits um 16 Uhr und um 17 Uhr gab es Kundgebungen u.a. vor
dem Auswärtigen Amt mit hunderten DemonstrantInnen, woran sich
Menschen aus der Türkei, PalästinenserInnen und verschiedene
Linke Gruppen sowie israelische FriedensaktivistInnen und
Anarchists Against the Wall beteiligten. Antifagruppen riefen für
den Tag zu einer Demonstration ab 19 Uhr Alexanderplatz auf. Das
Spektrum der DemonstrantInnen war so breit gefächert wie es die
Zusammensetzung der FriedensaktivistInnen der vom israelischen
Militär angegriffenen humanitären Free Gaza Flotte waren.
(Bericht)
(Solidaritäts-Demos
in Israel)
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29.
Mai 2010
Stadtallendorf
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Proteste beim BW-Aftritt am Hessentag 15
DemonstrantInnen protestierten am vergangenen Samstag, 29.5.2010,
gegen einen riesigen Werbestand der Bundeswehr auf dem Hessentag
in Stadtallendorf. Mit Panzern, Helikoptern, Raketenwerfern und
Vorführungen der Feldjäger versuchte die Bundeswehr dort
Jugendliche als Kanonenfutter für ihre Kriege zu gewinnen. Eine
Gruppe mit einem Transparent mit der Aufschrift „Keinen Menschen
und keinen Cent der Bundeswehr“, die sich direkt vor dem
sogenannten „Karrieretruck“ der Bundeswehr postierte, wurde
innerhalb kürzester Zeit von ca. 10 Feldjägern angegriffen und
vom Platz gedrängt. Nach dem Angriff durch die Feldjäger
formierten sich die AntimilitaristInnen zu einer
Spontandemonstration zu einem weiteren Bundeswehrstand auf dem
Hessentag, dessen Aufmachung mehr an ein Feldlager in Afghanistan
erinnerte.
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29.
Mai 2010
Husum
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Antimilitaristische Fahrraddemo Am
heutigen Samstag fand in Husum eine antimilitaristische
Fahrradtour statt. Die Teilnehmer_innen zogen als bunter
Demonstrationszug mit geschmückten Rädern unter dem Motto
„Radeln gegen Rüstung“ durch die Nordseestadt.
Zwischenkundgebungen thematisierten die Bedeutung des Militärs in
dieser Gesellschaft. Stationen: Commerzbank, Rathaus, Kaserne.
(Bericht)
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28.
Mai 2010
Husum
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2.Prozesstag „Krieg fängt schon mit Üben an“ Die
Antimilitaristin Hanna Poddig, die sich im Februar 2008 in
Ohrstedt/Nordfriesland an die Schienen gekettet hatte, und damit
einen Transportzug der Bundeswehr für mehrere Stunden aufgehalten
hatte, steht seit dem 26.5. in Husum vor Gericht. Die Vorwürfe
lauten Nötigung und Störung öffentlicher Betriebe. Der
Verhandlungstag endete erneut mit einem Eklat (…) Der nächste
Verhandlungstermin ist der 3.6.2010 um 9:00 Uhr.
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26.
Mai 2010
Husum
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1.Prozesstag „Krieg fängt schon mit Üben an“ Die
Atmosphäre in der Verhandlung war von Anfang an sehr angespannt.
Ein Zuschauer wurde wegen einer sachlichen Anmerkung aus dem
Gerichtssaal geworfen. Selbst die Rechtsanwälte mussten um ihr
Rederecht kämpfen. So setzte ein Anwalt sein Antragsrecht mit den
Worten „Jetzt halten Sie sich endlich an die
Strafprozessordnung!“ gegenüber dem Richter durch. Auch im
weiteren Prozessverlauf ging es mehrmals zur Sache. Die
Verhandlung wird am Freitag, den 28. Mai fortgesetzt und am
nächsten Donnerstag, den 03. Juni wird das Urteil verkündet. Die
Verhandlungstage beginnen jeweils um neun Uhr. Während dieser
Zeit „dauer-demonstrieren“ unterstützende Aktivisten und
Aktivistinnen vor der Fliegerhorst-Kaserne in Husum (Bericht)
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25.
Mai 2010
Dresden
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„beachteter“ Protest gegen BW an der Schule An
dem Gymnasium Dresden Klotzsche fand heute eine
Informationsveranstaltung mit einem Jugendoffizier der Bundeswehr
in einer 10. Klasse statt. Eine Protestaktion kritischer
Schüler_innen gegen das Anwerben von Menschenmaterial für
Kriegseinsätze, die ohne polizeiliches Zutun garantiert eine viel
geringere Tragweite gehabt hätte, wird nun DAS Gesprächsthema an
besagter Lehranstalt sein. Somit ist ein seltener Fall
eingetroffen, bei dem sich die repressive Fratze der Polizei den
größtenteils unbedarften Schüler_innen offenbarte und damit
sowohl die Aktion verstärkte, als auch Anstoß zum Hinterfragen
staatlicher Organe allgemein lieferte … (Bericht)
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25.
Mai 2010
Bremen
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Farbeier auf DLR-Gebäude “satelliten
sind ein baustein der festung europa. Sie sind ein Element der oft
tödlichen eu-flüchtlingsabwehr durch die eu-grenzschutzagentur
frontex. jedes jahr sterben viele menschen vor den eu-grenzen.
satelliten sind ein hauptbestandteil der umwandlung des weltraums
von zivil zu militärisch. sie kommen aus bremen. in der nacht zum
25.5. haben wir das gebäude der dlr/ceon mit farbe
gekennzeichnet. hier wird hochgerüstet. hier werden
überwachungstechnologien vermarktet. hier macht man geschäfte
mit dem tod von menschen.“ (Dokumentation)
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24.
Mai 2010
Telgte
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Protest gegen deutsche Söldnerfirma Asgaard In
der 19.000-Einwohner zählenden Stadt Telgte (nahe Münster, NRW)
kam es am Montag zu einer spontanen Protestaktion gegen eine
ortsansässige Söldnerfirma. Laut einem NDR-Bericht vom Samstag
plant das Unternehmen "Asgaard - German Securitiy Group"
mit mehr als 100 ehemaligen Bundeswehrsoldaten für den
selbsternannten Präsidenten Abdinur Ahmad Darman in den
somalischen Bürgerkrieg einzugreifen. An der kurzerhand von der
unabhängigen Jugendgruppe "Telgte - Links ab!" -
www.telgte-links-ab.de
- organisierten Protestaktion vor dem Asgaard-Geschäftssitz
mitten in einem Wohngebiet nahmen rund 20 Personen teil. Nach
einer kurzen Kundgebung wurden zahlreiche Flyer
in die Briefkästen der umliegenden Häuser verteilt. (Foto)
Weitere
Informationen: http://www.tagesschau.de/inland/asgaard100.html http://www.tagesschau.de/inland/asgaard108.html http://www.ndrinfo.de/programm/sendungen/streitkraeftesendemanuskript202.pdf
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24.
Mai 2010
Husum
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Antimilitaristisches Camp anlässlich der Prozesse Anlässlich
der Prozesse gegen eine Antimilitaristin die sich im Februar 2008
nahe Husum an die Bahnschienen gekettet hatte um einen
Transportzug der Bundeswehr zu stoppen begann heute ein
antimilitaristisches Protestcamp gegen Krieg und Auslandseinsätze
vor der Fliegerhorstkaserne in Husum. Unterstützung ist
erwünscht! (Bericht+Wegbeschreibung
zum Protestcamp) (Ein weiteres Protest-Happening planen Hansen
und seine Freunde am Samstag, den 29.5. in Husum. Mit einer
Fahrradtour wollen sie um 14:00 am Marktplatz starten, und die
Militärstandorte der Stadt abfahren, um vor Ort die Teilnehmenden
über die internationalen Machenschaften der Militärs hinter dem
Zaun zu informieren.)
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24.
Mai 2010
Husum
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Prozess wegen antimil. Gleisblockade Am
Amtsgericht Husum wird am 24.
Mai, dem 26. Mai und dem 3. Juni jeweils ab 9:00 Uhr
erneut
gegen eine Antimilitaristin verhandelt, die mit einer
Ankett-Aktion anlässlich eines Militärtransportes der Bundeswehr
für die Nato-Response-Force ihren Protest verdeutlichte. Die
Weiterfahrt der Militärs verzögerte sich damals um mehrere
Stunden. Ein erster Versuch, die Betroffene im Dezember 2009 wegen
Nötigung und Störung öffentlicher Betriebe scheiterte
spektakulär an Befangenheitsanträgen. Parallel zum zweiten
Verhandlungsversuch versuchen außerdem lokale
Friedensaktivist_Innen, den Protest und die Ablehnung gegen die
Auslandseinsätze der deutschen Militärs auch in Husum sichtbar
zu machen: „Ab dem 24.5 veranstalten wir eine Dauer-Demo vor der
Fliegerhorst-Kaserne. Wir werden dort bis zum 4.6. protestieren!“
(Bericht)
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20.
Mai 2010
Berlin
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Schulleitung lädt Bundeswehr aus Zum
ersten Mal seit Jahren wird an einem Berliner Gymnasium wegen
massiver Proteste eine Veranstaltung mit Jugendoffizieren der
Bundeswehr abgesagt. Ursprünglich sollten am 27. Mai
Bundeswehrangehörige an das Hans- und Hilde-Coppi-Gymnasium in
Karlshorst kommen, um Elfklässlern von den Aufgaben der Armee und
den dortigen Berufsmöglichkeiten zu berichten. Schüler machten
dagegen mit Flugblättern mobil und auch einige Eltern äußerten
sich kritisch. Schließlich stellte die Schülervertretung einen
Eilantrag an die Schulleitung, die Veranstaltung so nicht
stattfinden zu lassen. Die Schule folgte der Aufforderung, gestern
wurde dies am Schwarzen Brett bekannt gemacht. "Zur
Beschwichtigung der Gemüter und aufgrund der guten Argumente der
Schülervertretung" sei die Veranstaltung vorerst abgesagt
worden, berichteten Schüler. Die Schulleitung überlege, eine
Podiumsdiskussion über die Rolle der Bundeswehr zu organisieren,
an der womöglich auch die Jugendoffiziere teilnehmen sollen. Ein
Termin
dafür steht noch nicht fest. (Bericht)
(Presse)
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19.
Mai 2010
Bad
Oeynhausen|
„Farbe bekennen“ gegen Kriegswerber Die
Berufseinsteigermesse in Bad Oeynhausen endete für die
Bundeswehr, bevor sie begann. Kurz
vor Beginn der Ausbildungsplatzbörse „Step One“ auf dem
Aqua-Magica-Gelände tränkte eine größere Gruppe AktivistInnen
den Infotruck und einen Militärjeep der Bundeswehrwerber mit
literweise blutroter Farbe und bereitete der heutigen
militärischen Rekrutierung das direkte Aus. Die Fahrerkabine
wurde geöffnet und mit „Feuerlöschern“ unter Farbe gesetzt.
Danach wurden der Auflieger und das daneben geparkte
Militärfahrzeug innen und außen eingefärbt. Die Reaktion der
SoldatInnen war zurückhaltend. Die AktivistInnen konnten die
Szenerie problemlos verlassen. Ein Polizei-Hubschrauber kreiste
nach 20 Minuten vergeblich über dem Platz. Das
Infomobil der Bundeswehr, das in ganz NRW unterwegs ist, fällt
auf unbestimmte Zeit aus. "Wir haben bundesweit fünf solcher
Fahrzeuge. Aber einen solchen Anschlag hat es noch nicht gegeben",
sagt Oberleutnant Iris Evers-Tigges. Der Fotograf der Lokalpresse
berichtet: Staatsschutz, Verfassungsschutz, Feldjäger,
Militärischer Abschirmdienst, alle versammelten sich im Anschluss
vor dem Truck. Den Veranstaltern war die Sache sehr peinlich, sie
haben sich wiederholt bei der Bundeswehr entschuldigt. Sogar von
einem Fax an das Verteidigungsministerium in Bonn war die Rede.
(Bericht)
(Video)
(Fotostrecke)
(LokalPresse)
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18.
Mai 2010
Köln|
Töten und Musizieren – Spende für KriegsgräberVORsorge! Mit
vergrämten Gesichtern betraten die meist ältlichen Besucher,
viele gestützt auf Krücken, am Abend die Kölner Philharmonie.
Sie wollten der Militärmusik der Bundeswehrkapelle lauschen. Aber
ihre freudige Laune wurde ihnen durch die antimilitaristische
Begrüßung verdorben. Ausgerüstet mit Rollstuhl, Rollator,
Krücken und laut klimpernden Spendendosen riefen die
Antimilitaristinnen und Antimilitaristen unüberhörbar: „Spendet
für die Kriegsgräbervorsorge! Heute Musik zum Töten! Denken Sie
an Ihre Enkel! Günstige Versicherungsprämien für die
Kriegsgräber 2010 und 2011!“ Da die Zeitung „Kölner
Rundschau“ den Erlös an die Altenhilfe spenden wollte,
gedachten die Kritiker, einen Zuschuß für die Altenhilfe zu
erbringen, indem sie die Kriegsgräber-Vorsorge ankurbelten. In
einem verteilten Flugblatt wurde festgehalten: „Abschaffen von
Militär bedeutet Vorsorge.“ Die Liebhaber der Militärmusik
fanden zwar ihre Rolle in dieser künstlerisch hochwertigen und
öffentlichen Vorstellung nicht so angenehm, konnten ihr aber
nicht ausweichen. Nachdem die nicht sehr zahlreichen Fans der
Kriegspolitik in der Philharmonie verschwunden waren, entdeckte
die Polizei einen angeblichen Verstoß gegen die
Bürgersteigsordnung und hielt Personalien fest. (Flugblatt-Text)
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17.
Mai 2010
Bremen
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mobiles
Deserteursdenkmal Bremen
hat sein Denkmal „Dem unbekannten Deserteur“ seit 1986, das in
jenem Jahre von der Gruppe „Reservisten verweigern sich“ im
Foyer des Gustav-Heinemann- Bürgerhauses aufgestellt wurde. Nun
bekam „Der unbekannte Deserteur“ von einem zweiten Denkmal
Besuch! Seit dem 17. Mai steht im Foyer auch das vom
Aktionskünstler Joachim „Bommel“ Fischer geschaffene mobile
Deserteursmahnmal. Im Rahmen der zweiten Denkmals-Aufstellung gab
es eine kleine Feierstunde mit anschließender Diskussion. Beide
Mahnmale stehen jetzt im Bürgerhaus Bremen-Vegesack für einige
Zeit einträchtig nebeneinander! (Bericht)
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15.
Mai 2010
Müllheim|
Aufmarsch
der Deutsch-Franz. Brigade abgesagt! Der
geplante Appell der Deutsch Französischen Brigade am 15. Mai im
Innenhof des Markgräfler Museums wird nicht stattfinden. Dies
bestätigte der persönliche Referent des Müllheimer
Bürgermeisters gegenüber dem Friedensrat Markgräflerland. Dies
sei auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Müllheim so
bekannt gegeben worden. Der
Sprecher des Friedensrats, Uli Rodewald, erklärte, dass er darin
einen Erfolg des sich abzeichnenden breiten Protestes gegen Krieg
und Militär sähe, der sich in Müllheim ähnlich wie im letzten
Jahr gegen den geplanten Aufmarsch der Brigade während der
Heimattage formiert habe. Rodewald betonte, dass gerade in der
Zeit neuer Kriege auch von den Heimattagen Impulse für den
Frieden auszugehen hätten und verwies auf den „Müllheimer
Appell“ des Friedensrates, in dem die Bundesregierung
aufgefordert wird, Maßnahmen zur sofortigen Beendigung des
Krieges in Afghanistan zu ergreifen.
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10.
Mai 2010
Berlin
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Auto eines Sport-Soldaten „kontrolliert abgebrannt“ „
(…) Dieses Auto
wurde von einem Soldaten genutzt. Rene Lohse ist erfolgreicher
Eiskunstläufer und diplomierter Reise-und Verkehrskaufmann. Seit
1996 ist Lohse auch Soldat! Als Teil der Bundeswehr Sport
Fördergruppe,erfüllt er Propagandaaktivitäten für die
Bundeswehr und stellt sich somit aktiv auch hinter die
Auslandseinsätze der Bundeswehr. Lohse unternimmt durch seine
prominente Anteilnahme auch Verantwortung für diese Politik und
auch die Opfer dieser Kriege! Stop
Gentrifikation! Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! Autonome
Gruppe für Abrüstung" (Dokumentation
des BekennerInnenschreibens)
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10.
Mai 2010
Kiel
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blutiges Soldaten-Ehrenmal “In
der Nacht des 10. Mais auf den 11. haben wir das Ehrenmal für die
gefallenen Soldaten beider Weltkriege auf dem Nordfriedhof in Kiel
mit roter Farbe bluten lassen. Dieses Zeichen gegen den
Militarismus und gegen den Kult gefallene Mörder zu achten und zu
ehren haben wir gesetzt, weil wir die aktuelle Situation in der
sich die Bundesrepublik Deutschland wieder in Kriege stürzt und
wir uns noch immer von Faschisten und Faschistinnen bedroht
fühlen, verändern wollen. (…)“ (Bericht)
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8.
Mai 2010
Hamburg
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Farbe gegen Fregatte 'Hamburg' auf Hafengeburtstag Rote
Flecken auf der Fregatte "Hamburg": Jugendliche haben am
Sonnabendnachmittag mit Farbe gefüllte Marmeladengläser gegen
das Kriegsschiff geschleudert. Die Fregatte war anlässlich des
821. Hafengeburtstages nach Hamburg gekommen. Nach
dem Farbanschlag flüchteten die jungen Männer zunächst.
Feldjäger der Bundeswehr machten sie jedoch kurz darauf in der
Menge der Feiernden ausfindig und übergaben sie der Polizei. Die
Farbwerfer müssen nun mit einer Strafanzeige rechnen.
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8.
Mai 2010
Hamburg
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Schiffs-Demo gegen BW auf Hafengeburtstag Während
die BesucherInnen des Hafengeburtstags im Rahmen des Open
Ship-Programms die anliegenden Kriegsschiffe der Bundesmarine
besichtigten, veranstaltete das Bündnis eine Kundgebung direkt
vor den Schiffen und eine weitere vor der Überseebrücke. Die
Protestierenden flankierten die Gangway zur Fregatte „Hamburg“
mit Transparenten, auf denen z.B. zu lesen war „Mit Kapitalismus
ist kein Frieden zu machen!“. Im Verlauf der Kundgebungen wurden
auch Flyer zur Aktion verteilt, auf denen die Beteiligten das Ende
der schleichenden Militarisierung der deutschen Gesellschaft
forderten. (Bericht)
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7.
Mai 2010
Stuttgart
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Stand der BW auf Azubi-Messe gekapert Die
Bundeswehr ist kein Arbeitgeber und Ausbilder wie jeder andere,
denn Töten ist kein Beruf. Um dies deutlich zu machen und die
BesucherInnen der Messe über das mögliche Ende einer Karriere
bei der Bundeswehr zu informieren, legten sich rund 20 aktive
AntimilitaristInnen mit „blutverschmierten“ Leinentüchern vor
den Bundeswehrstand. Dazu wurden rund 300 Flyer verteilt und eine
Rede gehalten. (Bericht+Fotos)
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7.
Mai 2010
Bremen
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antimilitaristisches reclaim the streets Am
Freitag, 7.Mai, fand in Bremen mal wieder eine Reclaim the streets
statt. Im Rahmen der Veranstaltungswoche zum 6. Mai 1980 trafen
sich die AktivistInnen mit musikalischer Untermalung am
Kriegerdenkmal in den Wallanlagen hinter der Kunsthalle. Später
ging es dann in Kleingruppen weiter zum Marktplatz, wo es eine
inszenierte Schlacht mit Panzern, Holzgewehren, Spielzeuggranaten
und -raketen gab … (Bericht)
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7.
Mai 2010
Bremen
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Farbe auf Wehrmachtsdenkmal Im
Vorfeld des 8. Mai, dem Jahrestag der Kapitulation der deutschen
Wehrmacht im 2. Weltkrieg und damit der Befreiung vom Faschismus,
haben antifaschistische Aktivist_innen einen „Anschlag“ mit
roter Farbe auf das Soldatendenkmal in der Waller Heerstraße in
Bremen-Walle verübt. (Bericht)
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4.
Mai 2010
Köln
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Werbeoffiziere ausgesperrt "Wir
müssen draußen bleiben" Kurz vor Eintreffen der
Werbeoffiziere zum regelmäßigen Rekrutierungstermin der
Bundeswehr am Kölner Arbeitsamt Mitte um 14 Uhr wurde der
Veranstaltungsort per Fahrradschloss verschlossen. „Wegen
Bundeswehrpräsenz G E S C H L O S S E N - Kein Werben fürs
Sterben! - Bundeswehr aussperren!“ (Fotos)
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4.
Mai 2010
Dresden
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Protest gegen Rüstungsindustrie und Rekrutierung Gegen
die Vereinnahmung der Universitätsräume der TU-Dresden durch
Rüstungsindustrie und Bundeswehr bei der Firmenkontaktmesse regt
sich in Dresden breiter Protest. Die Protestierenden machten mit
Sambatrommeln, Sprechchören und Transparenten auf sich
aufmerksam, bevor durch eine Kletteraktion ein riesiges Banner
zwischen den Säulen des HSZ gehisst wurde. Die Kritik an der
Firmenkontaktmesse, in deren Vorfeld Rüstungskonzerne, wie EADS,
Thales, Daimler und Diehl, proaktiv mit Ihrer "Sicherheitssparte"
geworben hatten, erreichte tausende Studierende von denen sich
ungeahnt viele mit der Aktion solidarisierten oder die Flyer lasen
… (Bericht)
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2.
Mai 2010
Düsseldorf
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Militär beim Marathon getortet Am
2. Mai wurden in Düsseldorf die ReservistInnen in Militäruniform
beim Marathonlauf 2010 mit Torten begrüßt. Dabei flogen zwei
Torten auf einen Streckenposten, denn immer öfter versuchen die
Bundeswehr und ihre angegliederten Organisationen, wie die
ReservistInnen, in der Öffentlichkeit Präsenz zu zeigen. Dies
ist eine schleichende Militarisierung der Gesellschaft. Auch der
Einsatz als Streckenposten während des Marathons ist eine Werbung
für das Kriegsgeschäft der Bundeswehr, denn die ReservistInnen
sollen Sympathie erzeugen … (Bericht+Fotos)
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28.
April 2010
FFM|
antimil. Empfang bei DHL-Jahreshauptversammlung 9
Uhr morgens Sektempfang an der Jahrhunderthalle in Frankfurt
-
Der Rückzieher der Deutschen Post DHL aus der Bewerbung um den
milliardenschweren Zehn-Jahres-Vertrag mit der Bundeswehr ist
ein guter Start in den Ausstieg aus dem Kriegsgeschäft. Leider
ist dieser „Ausstieg“ alles andere als umfassend und daher
versammelten sich in und vor der Halle rund 40 AntimilitaristInnen
und kritische Aktionäre der Initiative „Zivile Post 2011“.
Diese bemängelt das ungebremste Engagement des Kriegslogistikers
für die NATO-Truppen im Irak und in Afghanistan, den weiteren
Ausbau des maßgeblich militärisch genutzten
DHL-Luftfahrtdrehkreuzes in Leipzig/Halle und die fortgeführten
militärischen Logistik-Dienstleistungen für die Bundeswehr. In
der Halle wurde die Rede des Vorstandsvorsitzenden Appel mehrmals
unterbrochen ...
(Bericht+Fotos)
(Titel-Foto FTD / Foto
groß) (Investor
relations Flugblatt)(Einladung
zum Empfang, PDF)
(Pressemitteilung Dachverband
kritischer Aktionäre) (Bericht
einer AktionärIn)(DHL-Broschüre,
PDF)
(ND-Artikel)
Pressereaktionen 28.4.: BILD,
FR,
Financial
Times Deutschland
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25.
April 2010
Hamburg|
Protest gegen BW auf Europamarkt Heute
hat ein Bündnis verschiedener antimilitaristischer Jugendgruppen
mit ca. 30 Personen gegen den öffentlichen Auftritt und die
Rekrutierungsversuche der Bundeswehr auf dem Europamarkt in
Hamburg lautstark protestiert. Die deutsche Armee war mit ihren
Jugendoffizieren und einem Stand vor Ort. Mit Flyern, Reden,
Transparenten und Parolen wie „Deutsche Waffen, deutsches Geld,
morden mit in aller Welt!“ oder „Nur Banken und Konzerne sehen
Kriegseinsätze gerne!“ machten die AktivistInnen deutlich, dass
Krieg für Jugendliche keine Berufsperspektive ist und
BundeswehrsoldatInnen in der Hamburger Öffentlichkeit nicht
erwünscht sind. Die Aktion und die Argumente gegen die
öffentlichen Auftritte der Bundeswerhr stießen bei vielen
ZuschauerInnen auf Zustimmung. (Bericht)
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22.
April 2010
Brandenburg
|„Reifen
platt“ bei etlichen DHL-Transportern Die
Autonome Vereinigung „reifen platt“ zersticht die Reifen von
„etlichen DHL-Transporten“ (56
Reifen) und fordert den kompletten Ausstieg der DHL aus dem
Kriegsgeschäft und den generellen Ausstieg aus dem Krieg. Die
Gruppe verwehrt sich gegen die Kriminalisierung von
AntimilitaristInnen und unterstützt das „Unternehmen Zivile
Post 2011“ … (Erklärung
in jw vom 24.4.) (Fotos
+ Bericht)
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22.
April 2010
Hamburg
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Girls' Day an der Bundeswehrhochschule Aus
Anlass des Girls`Day haben wir FrauenLesbenTrans* am 22.4.2010 die
Universität der Bundeswehr in Hamburg/Jenfeld aufgesucht: Wie wir
im Vorfeld in Erfahrung bringen konnten, hatten sich 110
Schülerinnen zum „Reinschnuppern“ bei der
Bundeswehrhochschule entschieden. Wir hatten Transparente, Plakate
und Flugblätter vorbereitet mit dem Ziel den jungen Frauen zu
vermitteln, dass das Interesse der Bundeswehr an ihnen ein rein
militärisches ist: sie sollen später einmal mit dazu beitragen,
dass die Bundeswehr ihre als Ziel gesetzte Quote von 15 % Frauen
erreicht und – natürlich – mit ihrer späteren Ausbildung dem
Militärapparat nützlich sein.(Bericht)
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22.
April 2010
Berlin
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Girls' Death zum Girls' Day der Bundeswehr Heute
am 22.04.2010 haben wir FrauenLesbenTrans* vor der Julius Leber
Kaserne in Berlin gegen den Girls'Day bei der Bundeswehr
protestiert. Am Girls'Day soll Schüler_innen Einblick in
sogenannte Männerberufe bekommen. Auch die Bundeswehr
präsentiert sich den Mädchen an diesem Tag unter dem Deckmantel
eines seriösen Arbeitgebers. In Wirklichkeit jedoch versucht die
Bundeswehr gezielte kriegsverherrlichende Propaganda unter die
Schüler_innen zu bringen, sie für Kriegseinsätze im Ausland zu
begeistern und letztendlich zum töten anzuwerben. Auf dem Weg
zur Kaserne erwartete die Schüler_innen ein antimilitaristischer
kreativer Aktionsparcour, der sie auf die Kriegsrealität
hinweisen sollte. Dieser Protest reiht sich in die vielen Aktionen
der letzten Monate ein gegen die Anwerbung von Schüler_innen an
Schulen durch die Bundeswehr. (Bericht+Fotos)
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20.
April 2010
Kiel|
Angriffe auf zivil-militärische Zusammenarbeit Der
nächste Celler Trialog findet vom 1. bis zum 3. September 2010 in
Schleswig-Holstein, in Kiel und im Landeskulturzentrum Salzau,
statt. Dreimal kam es in den letzten Wochen zu nächtlichen
Aktionen, die direkt Bezug auf den Celler Trialog 2010 nahmen. So
wurde am 20. April 2010 das Jobcenter in Kiel-Gaarden angegriffen,
wo die Bundeswehr laut Erklärung der BekennerInnen "werbung
für ihr blutiges und gewaltverherrlichendes handwerk macht"
(DOKUMENTATION: Erklärung1).
Die Gruppe bekannte sich in ihrem Schreiben auch zu einem
Farbanschlag auf eine Commerzbank-Filiale im Kieler Stadtteil
Gaarden einige Zeit zuvor, als Reaktion auf die federführende
Rolle der Bank bei der Initiierung des Trialogs. (DOKUMENTATION:
Erklärung2)
Außerdem wurde das Gebäude der Commerzbank in der Kieler
Innenstadt mit Steinen und Farbe attackiert. (DOKUMENTATION:
Erklärung3)
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19.
April 2010
Berlin|
Razzia gegen AntimilitaristInnen In
diesen Minuten durchsuchen Polizisten den Berliner Buchladen
"Schwarze Risse" auf der Suche nach Beweismitteln des
"Büros für antimilitaristische Maßnahmen". Wie
zu hören ist, wird vor allem der Flyer zum "Tag Y"
gesucht, der unter dem Motto "Feste feiern, wie Sie fallen"
dazu einlädt, am Ehrenmal der Bundeswehr Schampus zu saufen, wenn
der nächste Bundeswehrsoldat "fällt". Wie das Bamm
allerdings schon vor zwei Wochen erklärt hat, ist die Aktion
"verlegt" worden und war anscheinend von Anfang an als
satirische Provokation gemeint. (Bericht)
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18.
April 2010
Drensteinfurt|
DHL erneut als Kriegslogistiker angegriffen 500.000
Euro Sachschaden. 12 Postfahrzeuge ausgebrannt. Radikale
Kriegsgegner haben sich zu dem Brandanschlag am Sonntag im
münsterländischen Drensteinfurt bekannt. Am Sonntag waren in
Drensteinfurt auf einem Firmengelände zwölf Transportfahrzeuge
der Post-Logistiktochter DHL in Flammen aufgegangen. DHL wickelt
den Transport von Kriegsgerät nach Afghanistan für die
Bundeswehr logistisch ab. In der Vergangenheit hatte es wiederholt
Anschläge auf DHL-Fahrzeuge gegeben, etwa in Hamburg, Berlin. In
einem dreiseitigen Brief, der an Zeitungsredaktionen und an
Beschäftigte der Deutschen Post DHL verschickt wurde, gehen die
Antimilitaristen auf ihre Motivation ein. Der Brief ist
unterzeichnet von „Friedfertigen PhilatelistInnnen und
antimilitaristischen AktivistInnen“(…) (Bericht)
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8.
April 2010
Berlin|
Farbe und Steine gegen Postfiliale Die
Scheibe einer Postfiliale wurde heute früh in Friedenau durch
Unbekannte zerstört. Die Täter warfen gegen 3 Uhr 40 die Scheibe
der Filiale in der Handjerystraße mit Kleinpflastersteinen ein,
um dann anschließend mit Farbe gefüllte Glühbirnen in den
Innenraum des Gebäudes zu werfen. An die Außenfassade wurde ein
Schriftzug gesprüht. (Bericht)
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8.
April 2010
Gera|
kritischer Empfang der „tapferen Helden“ Am
8. April 2010 begrüßte die Bundeswehr im thüringischen Gera
ihre zurückgekehrten "tapferen Helden" aus dem
Afghanistaneinsatz. Neben der "Kampagne gegen
Gewaltverherrlichung" folgten knapp 200 Menschen dem Aufruf
"der Linken" und protestierten gegen den
Afghanistan-Einsatz. Auf dem Marktplatz wurde während der Parade
an die Opfer des Angriffes in Kunduz erinnert. (Bericht
1) (Bericht
2)
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4.
April 2010
bundesweit|
Ostermärsche eine
zusammenfassende Auswertung folgt ...
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4.
April 2010
Berlin|
Wehrdienstberatungsstelle verschönert In
der jüngsten Vergangenheit verschönerten Aktivist_innen der
Gruppe Klassenkampf International Bankfassaden in Berlin und
Potsdam und nun auch zum wiederholten Mal die
Wehrdienstberatungsstelle in Potsdam in der Behlertstr. 4 um auf
die wachsende Militarisierung der Bildungseinrichtungen aufmerksam
zu machen. (…) Nehmt Rekrutierungsversuche der Mördermaschinerie
nicht einfach tatenlos hin! Bildet Banden und stellt Euch ihnen
gemeinsam in den Weg; in den Schulen und Universitäten, in
Jobcentern und Beratungsbüros, auf Messen und überall! (Bericht)
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4.
April 2010
Bombodrom|
Osterwanderung Treffpunkt
ist am Ostersontag um 14 Uhr an der Mahnsäule bei Schweinrich.
Überraschend
hat die Bundeswehr den fünf Initiativen, die für Ostersonntag zu
einer Wanderung über das ehemalige Bombodrom-Gelände aufrufen,
mitgeteilt, dass sie dazu einen Mitbenutzungsvertrag unterzeichnen
sollen. Die Initiativen halten den vorgelegten Vertrag für
rechtswidrig und halten an den mündlich bereits im Detail
getroffenen Vereinbarungen fest. (Bericht)
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4.
April 2010
Köln|
Friedensfahrt der MotorradfahrerInnen Start
11.00 Uhr, Südverteiler – Schwerpunkt-Thema diese Jahr: Die
Welt atomwaffenfrei! Abschlusskundgebung 14 Uhr Roncalliplatz
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2.
April 2010
Stadtallendorf|
Brand beschädigt Halle für Hessentag “Nach
dem Brand seiner Mehrzweckhalle an Karfreitag muss sich
Hessentags-Gastgeber Stadtallendorf möglicherweise nach einem
anderen Veranstaltungsort umsehen. Es sei noch nicht abzusehen, ob
das beschädigte Gebäude bis zur Eröffnung des Landesfestes am
28. Mai wieder eröffnet werden kann, sagte Bürgereister Manfred
Vollmer (CDU) am Dienstag. Zur Not müsse ein Zelt als Ersatz
dienen. Während des Hessentages hatte die Bundeswehr die Halle
Nutzen sollen. Die Brandursache war am Dienstag noch unklar. Laut
Polizei ist ein technischer Defekt unwahrscheinlich. Das Feuer war
am Freitagabend an der Außenwand des Gebäudes ausgebrochen und
griff auf die Dachkonstruktion der Halle über. Es entstand
Schaden von mehreren hunderttausend Euro.“ (dpa/FR 7.4.2010)
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26.
März 2010
Berlin|
Militär raus aus der Schule! Gegenveranstaltung
zur gleichzeitig stattfindenden Militärveranstaltung am
Schadow-Gymnasium in Berlin Zehlendorf Am Morgen des 26ten März
über 100 Schüler_innen, Eltern und Antimilitarist_innen an einer
Kundgebung vor der Schule teil. Unerschrocken waren offenbar auch
einige nächtliche Aktivist_innen, die die Schule und das daneben
befindliche Gebäude der Post mit antimilitaristischen Parolen
besprüht hatten. (Bericht) (Militärwerbung
an Schulen illegal)(Bundeswehr
an Berliner Schulen) (http://alltag-und-krieg.de.tl)
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24.
März 2010
Laufen|
Kriegerdenkmal mit Farbe beworfen Bürgermeister
Hans Feil ist fassungslos: Wer kann so etwas nur tun? Über Nacht
haben Unbekannte das Kriegerdenkmal im Stadtpark Laufen mit roten
Farbbeuteln beworfen und auf den Denkmalsockel den Schriftzug
„Soldaten sind Mörder“ gemalt. Die Polizei schätzt den
Schaden auf 1000 Euro. Was der Auslöser für den Anschlag war,
ist ein Rätsel. War es eine verspätete Reaktion auf den Auftritt
des Ministers in Bad Reichenhall? Oder die Unzufriedenheit eines
Laufeners mit dem Bestreben seiner Stadt, die Patenschaft für
eine Kompanie der Gebirgsjäger zu übernehmen? Oder steckt
dahinter eine Form von gewaltbereitem Pazifismus?
(chiemgau-online)
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20.+21.
März 2010
München+Mittenwald|
antifa. + antimil. Ratschlag Die
Gebirgsjäger, das Nachleben der Vergangenheit in der Gegenwart
und der
Militarismus heute Einladung
zu einem antifaschistischen und antimilitaristischen Ratschlag
Samstag,
den 20. März |
10.00 bis -17.30 Uhr | Gewerkschaftshaus München |
Schwanthalerstr. 64 und zur Wiederaufstellungsfeier für das
zu Pfingsten 2009 aufgestellte, von der Gemeinde Mittenwald
demontierte und nun wieder errichtete Denkmal, das an die Opfer
der NS-Verbrechen der Gebirgstruppe erinnert Sonntag,
den 21. März |
15.00 Uhr | Grund- und Hauptschule Mittenwald (Rede
des AK Angreifbare Traditionspflege) (Flyer
vorne hinten)
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20.
März 2010
Oldenburg|
Demo no bombs, no war, no capitalism Seit
Mitte Februar wird die Luftlandebrigade (LlB) 31 „Oldenburg“
in den Norden Afghanistans verlegt. Ihr Kommandeur, der
Brigadegeneral Frank Leidenberger, ist bereits seit Ende letzten
Jahres dort in der Position des Kommandeurs der Isaf Truppen Nord.
Diese Tatsache nahmen etwa 120 AntimilitaristInnen zum Anlass, um
auf das mörderische Treiben dieser „Oldenburger“ Einheit und
der Bundeswehr im Allgemeinen aufmerksam zu machen. (Bericht)
(Aufruf)
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18.
März 2010
Köln|
„antimilitärischer Abschirmdienst“ auf der Didacta
2010 „Bewaffnet“
mit dem „antimilitärischen Abschirmdienst“ in Gestalt so
beschrifteter Schirme verteilten AktivistInnen vor dem Eingang
Europas größter Bildungsmesse Flyer an das Publikum der
„Didacta“, in denen die Forderung nach bundeswehrfreien
Schulen und Bildungsmessen erläutert wird. In der Messe selbst
wurden Interviews mit AusstellerInnen geführt, die deren Position
zur massiven Anwesenheit des Militärs auf der „Didacta“
erfragten. Entschiedene Ablehnung – ca. 10 % - hielt sich mit
klarer Zustimmung die Waage. Indifferenz bestimmte das Bild der
übrigen Befragten, die oft erstaunt waren, dass der
„Bildungsauftrag“ der Bundeswehr in Frage gestellt wurde. Dass
ihre besondere Ausbildungsart dem Töten und Getötetwerden gilt,
erregte bei diesen Befragten wenig Anstoß. Sie verwiesen auf die
Ausbildung im Sanitätswesen und in technischen Bereichen.
Gespräche mit anwesenden VertreterInnen der Gewerkschaft
Erziehung und Wissenschaft GEW und der „Naturfreunde“ ergaben
hingegen engagierte Unterstützung für das Verlangen nach einer
militärfreien Bildungsmesse. An 35 Schülerinnen und Schüler,
die das Bundeswehr-Rollenspiel Pol-Is am Stand der Truppe
spielten, wurde das Flugblatt „Das Spiel spielt euch“
verteilt. Es wurde interessiert gelesen. Die angesprochenen
BesucherInnen, meist Lehrerinnen und Lehrer oder PädagogInnen in
spe, reagierten häufig entsetzt über die massive
Bundeswehrpräsenz auf der „Didacta“ und stimmten ebenfalls
der Forderung nach einer militärfreien Bildungsmesse zu, so dass
man überlegen könnte, demnächst Unterschriftenaktionen dazu zu
starten. Ermutigt fühlte sich „Bundeswehr wegtreten“ durch
die erfolgreichen Proteste gegen die Bundeswehrpräsenz auf der
Leipziger Buchmesse, die seither ohne Propaganda-Stand der
Militärs stattfindet. (Text
Flugblatt) (Flugblatt
für die POLIS-“Spieler“) (alternatives
Bildungsforum) (Video
der Bundeswehr zum Messe-Stand)
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18.
März 2010
Minden|
Bundis Wegputzen Auf
der Berufs – und Ausbildungsmesse Go@Future haben heute ca. 15
Jugendliche ihr Missfallen darüber zum Ausdruck gebracht , dass
die Bundeswehr dort mit angeblich „sicheren Arbeitsplätzen“
wirbt . Um deutlich zu zeigen, dass sie die Verbreitung dieser
widerlichen Propaganda nicht mehr einfach so hinnehmen , haben
sich die Jugendlichen als Putzkolonne verkleidet zum
Bundeswehr-Stand auf der Go@Future aufgemacht und diesen einmal
von oben bis unten sauber gemacht . Bei dieser notwendigen und
absolut überfälligen Putz-Aktion wurde nicht nur das ganze Blut
am Stand aufgewischt , es wurde ausserdem säckeweise dreckiges
Propaganda-Material dahin befördert , wo es hingehört und
definitiv keinen Schaden anrichtet – in die Mülltonne .
(Bericht+Fotos)
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13.
März 2010
Hamburg|
Protest gegen Militärmusikparade Am
Samstag, hat ein Bündnis verschiedener antimilitaristischer
Gruppen mit ca. 80 UnterstützerInnen ab 13 Uhr am Hamburger
S-Bahnhof Stellingen gegen die „Internationale Musikparade 2010
- Militär- und Blasmusik“ protestiert, die am selben Tag ab 15
Uhr in der Color Line Arena stattfand. (Bericht+Flyer)
(zweiter
Bericht+Aufruf)
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11.
März 2010
Berlin-Spandau|
Soldaten-Ehrenmal eingefärbt Unbekannte
haben gestern Nachmittag ein Ehrenmal für Soldaten des 1.
Weltkrieges in Spandau mit Farbe beschmiert. Beamte des
Polizeiabschnitts 21 stellten gegen 17 Uhr in einer Parkanlage im
Stabholzgarten eine mit schwarzer Farbe aufgetragene politische
Parole an dem Denkmal fest. Der Polizeiliche Staatsschutz beim
Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.
(Polizei-Ticker)
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11.
März 2010
B+HH+Freiburg|
Bahnaktionstag Atomtransporte,
Militärtransporte, Bespitzelung, Mobbing, Lohndumping,
Börsenpläne, Einsparungen zu Lasten der Sicherheit, Blockade
von Erinnerungs- und Entschädigungspolitik, (...) Die Bahn
fungiert als Dienstleister für die Bundeswehr und transportiert
Kriegsgerät. Sie ist damit mitverantwortlich für die Kriege des
deutschen Militärs. Gegen antimilitaristische Aktivist_innen geht
die Bahn mit Klagen vor. Kriege verhindern, Bundeswehr abschaffen!
(Berlin)
(Hamburg)
(Freiburg)(Aufruf)
(Webseite)
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10.
März 2010
Flensburg|
Antimilitaristin wg. Gleisblockade verurteilt Im
Prozess der Bahn gegen eine Antimilitaristin hat das Landgericht
Flensburg heute in erster Instanz entschieden, dass die Aktivistin
die Räumungs- bzw. Reparaturkosten übernehmen muss. Die Beklagte
kündigte an, Rechtsmittel dagegen einzulegen. Die Angeklagte
hatte im Februar 2008 mit einer Gruppe Antimilitarist_innen nahe
Husum gegen einen Transportzug der Bundeswehr protestiert. Die
Angeklagte hatte sich an die Gleise angekettet, um ihren Protest
zu verdeutlichen. Auf Anweisung der Bahn zersägten die
Einsatzkräfte von Polizei, THW und Feuerwehr das Gleis auf einer
Länge von 7 Metern, um die Aktivistin aus dem Gleisbett zu
entfernen. (Bericht)
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8.
März 2010
Aachen
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Proteste bei „Euregio Wirtschaftsschau“ Im
Rahmen der »Euregio Wirtschaftsschau« in Aachen stellte sich,
neben vielen Unternehmen aus der Region, auch die Bundeswehr vor.
Sie warb mit militärischem Gerät, Hochglanzbroschüren und einem
Quiz um die Aufmerksamkeit der Jugendlichen. KriegsgegnerInnen
protestierten gegen den Auftritt der Bundeswehr bis sie (nach etwa
15 Minuten) des Geländes verwiesen wurden. Dann verlegte mensch
sich auf den Eingang zum Gelände. Die Reaktionen auf die Proteste
waren überwiegend positiv … (Bericht)
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6.
März 2010
Stuttgart|
BW raus aus Bildungsmesse! Vor
der Aktion wurden bereits Flyer vom Offenen Treffen gegen Krieg
und Militarisierung vor dem Haus der Wirtschaft verteilt – bis
die Organisatoren der Bildungsmesse die Polizei holen ließen. Am
6. März 2010 hat die Bundeswehr wie so oft wieder versucht, auf
einer Aufbildungsmesse Jugendliche für ihre Kriege und als
Kanonenfutter zu werden. Aus diesem Grund kam es zu einer
antimilitaristischen Aktion vor deren Stand im Haus der Wirtschaft
in Stuttgart.Keinen Platz der Militarisierung! Bundeswehr raus aus
den Schulen und rein in die Schrottpresse! Gegen Krieg und
Militarisierung Widerstand organisieren! (Bericht)
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4.
März 2010
Bückeburg|
Soldatisches Ehrenmal ramponiert Das
Ehrenmal ist 1922 nach einem Entwurf des Braunschweiger Künstlers
Daniel Thulesius errichtet worden. Die Stirnflächen haben
Nischen, in der das Wappen der Stadt Bückeburg, Stahlhelm und
Lorbeerkränze sowie auf der anderen Seite ein Hubertuskreuz und
Jägertschako im Gedenken an das 7. Jägerregiment zu sehen sind.
Auf der Rückseite befindet sich ein flammendes Schwert. Die
Beschriftung auf der Vorderseite, die jetzt die massiven
Beschädigungen davontrug, trägt die Inschrift: „Den toten
Helden zum Gedächtnis / Der deutschen Jugend zum Vermächtnis /
Die Stadt ihren im Weltkrieg gebliebenen Söhnen / Den alten
Jägern ihren gefallenen Kameraden“. Das Ehrenmal wurde
nachmittags beschmiert und mit Steinen beschädigt.(Schaumburger
Nachrichten)
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27.
Februar 2010
Bünde
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Konzert der Marine gestört Heute
gab das Marinemusikkorps Nordsee ein so genanntes
Wohltätigkeitskonzert im Stadtgarten in Bünde (NRW). Als Form
des Protestes versammelten sich zwei Stunden vor Beginn der
Veranstaltung ca. 25 junge Menschen vor dem Stadtgarten. Sie waren
dem Aufruf "Die Perversion des Krieges kennt keine Grenzen"
der Kriegsgegnerinnen und Kriegsgegner in der Villa Kunterbunt,
dem örtlichen Autonomen Zentrum, gefolgt. Die Band fuckin' power
untermalte die Aktion mit moderner Musik der Richtung Freie
Improvisation. Die Protestgruppe hielt den ankommenden Besuchern
und Besucherinnen des Konzertes Transparente mit den Aufschriften
"Soldaten sind Mörder" und "Kein Orchester sondern
ein Tötungsapperat" entgegen und verteilte Handzettel …
(Bericht+Handzettel)
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27.
Februar 2010
Hamburg
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Krieg ist keine Berufsperspektive! Rund
20 Mitglieder der Linkspartei-Jugend [’solid], der
Sozialistischen Linken (SoL) und anderer antimilitaristischer
Gruppen überraschten die Militärs des Bundeswehr-Stands auf der
Jobmesse »Einstieg – Hamburgs Messe für Berufsausbildung und
Studium« mit einer Aktion gegen »Krieg als Berufsperspektive«.
Einige Demonstranten blockieren die Zugänge mit Bannern, auf
denen »Keinen Fußbreit der Bundeswehr!« zu lesen war. Andere
verteilten Flugblätter in der Menschenmenge, die sich
zwischenzeitlich vor dem Stand versammelt hatte. Der
Sicherheitsdienst griff nicht ein. Nach rund 15 Minuten und der
Androhung eines Polizeieinsatzes durch die Messeveranstalter
verließen die Aktivisten das Gelände. (Bericht)
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27.
Februar 2010
München
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Rekrutierung von Kriegsstatisten gestört Wie
bereits auch in anderen Städten, fand an diesem Sonnabend eine
Rekrutierungsveranstaltung der Firmo optronic
(Info+Videos)
im Best Western Hotel Cristal statt, die die Anwerbung von
Statist_innen für Kriegsübungen statt. COB – „Civilians on
the Battlefield“ oder "Zivilisten auf dem Schlachtfeld"
heisst ein Programm, wo Statisten für Rollenspiele bei
Trainingseinsätzen der U.S. Army eingesetzt werden. Damit
simuliert man den Umgang mit Zivilisten in den Kriegsgebieten, um
ein realitätsnahes Übungsszenario für die amerikanischen
Soldaten für deren Kriege zu bekommen. Die Einsätze finden drei
Wochen lang durchgehend auf dem Truppenübungsgelände Hohenfels
zwischen Nürnberg und Regensburg statt und dafür können sich
Leute melden. Laut Tätigkeitsbeschreibung spielen die Teilnehmer
kleine Statistenrollen wie z. B. ein Viehzüchter, Ladenbesitzer
oder auch der Bürgermeister eines Dorfes in Afghanistan, der hin
und wieder auch mit den anwesenden U.S. Streitkräften vermittelt
und verhandelt. Auf dem Übungsgelände sind bis zu 10 Dörfer
künstlich angelegt die jeweils aus 10 bis 30 Häusern bestehen.
(Bericht)
(Abbruch
nach Störaktion in Kassel)
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27.
Februar 2010
München
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Besuch der Bundeswehr bei Abimesse Am
Samstag den 27.02.2010 fand eine Abiturmesse im Holiday Inn am
Rosenheimerplatz in München statt. Ein Anlaufspunkt für viele
Schülerinnen und Schüler, gerade in Zeiten wie diesen, wo
prekäre Arbeitsverhältnisse oder ein Studium auf Pump bereits
Realität geworden sind. Dies ist auch der Bundeswehr klar und so
gab es an der Messe ebenfalls einen Stand, um zu werben. Dies
wiederum nahmen auf Initiative der SDAJ ein Dutzend Jugendliche
zum Anlaß um dagegen zu protestieren. Frühmorgens wurde vor dem
Holiday Inn ein Infotisch aufgebaut, antimilitaristische
Transparente entrollt, sowie Flugblätter verteilt. Die Aktion
traf insgesamt auf gute Resonanz. (Bericht)
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26.
Februar 2010
Berlin
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unerlaubtes Gedenken im Bundestag Die
Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE stehen vor der Debatte zum
Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr geschlossen von ihren
Plätzen auf und halten Plakate mit Namen und Alter von Opfern der
tödlichen Luftangriffe Anfang September bei Kunduz in
Afghanistan hoch. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU)
verweist die gesamte Fraktion des Saals. Die Linke will nach
eigenem Bekunden dagegen protestieren, dass es bislang im
Bundestag kein offizielles Gedenken an die Opfer des
Luftschlages gegeben habe. (spiegel-online)
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24.
Februar 2010
Rosenheim
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Gerichtserfolg für Friedensaktivisten Im
Mai letzten Jahres demonstrierten in Rosenheim (Oberbayern)
Friedensaktivisten_innen gegen die Rekrutierungs- einsatz der
Bundeswehr an der Berufsschule II. Einige der Kriegsgegner_innen
erhielten daraufhin von der Stadt Rosenheim einen
Bußgeldbescheid, gegen welchen sie Einspruch einlegten. Heute
wurde der Einspruch von drei Aktivisten vor dem Amtsgericht
Rosenheim verhandelt und das Gericht gab Ihnen großteils recht.
(Bericht)
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24.
Februar 2010
Berlin
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Wehrdienstleistender angegriffen Plötzlich
und unerwartet griff ein Mann gestern Nachmittag einen Angehörigen
der Bundeswehr in einem BVG-Bus der Linie 237 an. Der uniformierte
21-Jährige befand sich in Begleitung seiner Freundin gegen 17 Uhr
30 in dem Linienbus in Richtung Staaken, als sich der bis dato
Unbekannte völlig überraschend auf den Wehrdienstleistenden
stürzte, ihn würgte und fragte, wie er afghanische oder
arabische Kinder töten könne. Mehrere Fahrgäste kamen dem
jungen Mann zu Hilfe und rissen den Angreifer weg. Alarmierte
Polizeibeamte nahmen den offenbar verwirrten Mann fest. Er kam zur
stationären Behandlung in eine Klinik, das Opfer wurde leicht
verletzt. Die junge Frau erlitt einen Schock. Die Ermittlungen
übernahm der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.
(Polizei-Ticker)
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24.
Februar 2010
Flensburg
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rote Farbe gegen Commerzbank geworfen Die
Fassade der Commerzbank-Filiale in der Flensburger Fußgängerzone
ist rot gesprenkelt. In der Nacht wurden Farbbeutel dagegen
geschleudert. Eine Lache roter Farbe bedeckt bis Montagvormittag
den Boden vor dem Eingang zur Bank. (Bericht)
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20.
Februar 2010
Berlin
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Kein Soldat mehr! - Dem Frieden eine Chance Bundesweite
Kundgebung mit anschließender Demo | Auftakt 13 Uhr Bebelplatz
Anlässlich
der parlamentarischen Beratung zur Verlängerung und Ausweitung
des ISAF-Mandats der Bundeswehr am 26.02.2010 fordern wir
insbesondere die Abgeordneten des Deutschen Bundestages zudem
erneut auf, sich für einen sofortigen Rückzug der Bundeswehr
aus Afghanistan einzusetzen und das Mandat entsprechend
abzulehnen. Mit der Mehrheit der Bevölkerung sagen wir dazu
Nein. Wir fordern die Bundestagsabgeordneten auf: Stimmen Sie mit
Nein! Schicken Sie keine weiteren Truppen, sondern ziehen Sie
diese ab! Nur dann hat der Frieden eine Chance, können die
humanitären Hilfsorganisationen ungefährdet arbeiten.
(Aufruf)
(Bericht)
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18.
Februar 2010
Seedorf
(Bremerhaven) |
Demonstration bei Verabscheidung Etwa
30 Kriegsgegnerinnen und Kriegsgegner demonstrierten anlässlich
der Verabschiedung von 1200 der 3400 in Seedorf stationierten
Fallschirmjäger, Aufklärer, Pioniere, Unterstützer und
Flugabwehrsoldaten, die von Ende Februar 2010 bis März 2011
in Afghanistan eingesetzt werden. Die Demonstration zog von
Ortsausgang zur Kaserne; Transparente und Plakate wurden
mitgeführt und vor der Kaserne aufgestellt. Eine
Kranzniederlegung wurde von den Feldjägern untersagt. (jungewelt)
(Zevener
Zeitung)
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17.
Februar 2010
Flensburg
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Deutsche Bahn fordert 14.000 Euro für Gleisblockade Entscheidung
wird für den 10.3.2010 erwartet !!! Nachdem
im Dezember 2009 der Versuch, die Aktivistin Hanna Poddig wegen
ihres Widerstandes gegen die Auslandseinsätze der Bundeswehr
strafrechtlich zu belangen, vorerst scheiterte, steht nun der
nächste Vergeltungsversuch vor dem Landgericht Flensburg am
17.2.2010 um 14:00 Uhr bevor. Hanna hatte sich im Februar 2008 an
die Bahngleise in der Nähe eines Militärdepots in Nordfriesland
gekettet, um ihrem Protest gegen die Auslandseinsätze der
Bundeswehr Nachdruck zu verleihen. Wegen des anschließenden
Polizeieinsatzes konnte ein Materialtransport der Bundeswehr für
ein Manöver der Nato-Response-Force für mehrere Stunden seine
Fahrt nicht fortsetzen. (Bericht
vom 1. Prozesstag)(Vorfeld-Bericht)(mehr
infos)
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10.
Februar 2010
Düsseldorf
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Kundgebung gegen BW-Konzert Am
10. Februar, haben etwa 100 Menschen, trotz eisiger Kälte,
lautstark gegen das „traditionelle Neujahrskonzert des
Heeresmusikkorps 300 Koblenz“ unter der Schirmherrschaft von OB
Dirk Elbers (CDU) in der Düsseldorfer Tonhalle demonstriert.
"Für uns sind Soldaten Mörder, egal ob mit Waffen oder mit
Instrumenten. Wir fordern den sofortigen Abzug der Soldaten
aus Afghanistan und anderen Kriegsgebieten. Die Bundeswehr muss
endgültig wegtreten und aufgelöst werden."(Bericht)
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9.
Februar 2010
Dresden
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Mahnmal für Luftkriegstote beschmiert Unmittelbar
vor dem 65. Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten
Weltkrieg haben Unbekannte auf dem Heidefriedhof das Mahnmal
für die Opfer des Bombenangriffs im Februar 1945 beschädigt. Sie
beschmierten es mit Farbklecksen und Spitzern, wie die
Polizeidirektion Dresden gestern mitteilte. Die beschädigte
Fläche ist rund sechs mal drei Meter groß. (Bericht)
(indymedia-Ergänzung)
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9.
Februar 2010
Lübeck
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Verfahren gegen Fabian wegen Totalverweigerung 11:15
Uhr | Amtsgericht Lübeck, Am Burgfeld 7, Saal 263| Ein
besonders krasses und skandalöses Vorgehen offenbart der
Umgang des Bundesamtes für den Zivildienst (BAZ) gegenüber dem
Totalverweigerer Fabian aus Lübeck. Ihm wird bereits zum
dritten Mal der Prozess wegen Zivildienstflucht gemacht …
(Bericht)
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5.+6.
Februar 2010
München
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NATO-Sicherheitskonferenz Die
starke Mobilisierung gegen die NATO-Kriegskonferenz geht in ihr
9.Jahr. Seitdem gab es zahlreiche Aktionen, Demos und
Kundgebungen gegen die alljährliche Tagung im Bayerischen Hof.
Wir sind in den letzten Jahren zu einem permanenten Störfaktor
geworden, durch uns müssen sich die Regierungsmitglieder aus
NATO-Staaten, Militärs, Kriegsstrategen und Rüstungslobbyisten
hinter Wasserwerfern, gepanzerten Bullen und Stacheldraht im
Bayerischen Hof verschanzen. Ein durchaus erfreuliches Ergebnis an
dem wir auch in diesem Jahr festhalten werden und das
sicherlich noch ausbaufähig ist (Bericht)
(Bericht 2)
(Übersicht+Aufrufe)
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4.
Februar 2010
Schwäbisch
Hall |
Hannes Prozess wegen Totalverweigerung Hannes
vertrat sich vor Gerciht selbst und kritisierte in seinen
Stellungnahmen den Zivildienst als Kriegsdienst ohne Waffe, der
im Kriegsfall genauso für das Leid vieler Menschen verantwortlich
sei. Außerdem sei ein Dienst, der nicht freiwillig, sondern
erzwungen sei, generell abzulehnen. Schließlich sprach er dem
Gericht die Legitimation ab, über sein Gewissen und Handeln
zu urteilen und kritisierte die Justiz als Macht, die, angeblich
um Gewalt zu verhindern, selbst brutale Gewalt anwende.das
Urteil gegen Hannes: 90 Tagessätze Geldstrafe zu je 8 Euro und
das Anerkennen der Verweigerung aus Gewissensgründen.
(Bericht)
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2.
Februar 2010
Berlin
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Demo gegen Europäischen Polizeikongress In
Berlin fand heute eine Demonstration mit 250 TeilnehmerInnen gegen
europäische Sicherheitsarchitekturen, Homelandsecurity und
rüstungsrelevante Unternehmen statt. Dem war bereits eine bunte
Kampagne vorausgegangen … (Bericht)
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2.
Februar 2010
Berlin
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Stiftung Wissenschaft und Politik angegriffen In
der Nacht zu Dienstag haben Unbekannte einen Brandanschlag auf die
Stiftung Wissenschaft und Politik am Ludiwgkirchplatz in
Berlin-Wilmersdorf verübt.“Das SWP ist als deutsches
Forschungsinstitut und als Think Tank der Bundesregierung am Krieg
und an der Bundeswehraufbau beteiligt. So beteiligt es sich am
schon in die Kritik gekommenden zivil-militärischen
Sonderforschungs- bereich 700 "Governance in Räumen
begrenzter Staatlichkeit. Neue Formen des Regierens?" in
Kooperation mit der FU Berlin, Universität Potsdam,
Wissenschaftszentrum Berlin und Hertie School of Governance.
Blutige Schreibtisch und Denkarbeit leistete dass SWP auch zur
Vorbereitung zur Afghanistan-Konferenz ...“ (Dokumentation)
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31.
Januar 2010
Berlin
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Firma für Sicherheitssoftware r.o.l.a. angegriffen Die
Softwarefirma r.o.l.a. am Märkischen Ufer 28 in Berlin wurde mit
Farbe und Steinen angegriffen. Der "Marktführer in der
Entwicklung von Sicherheitssoftware" ist auf dem
diesjährigen Europäischen Polizeikongress in Berlin vertreten.
„Bei diesen Treffen kommen Vertreter der Wirtschaft (Software-,
Sicherheits- und Rüstungsunternehmen), der Politik, des Militärs
und der Polizei- und Sicherheitsbehörden zusammen, um an ihrer
europäischen Sicherheitsarchitektur zu feilen. Es sollen neue
Konzepte u.a. zur Aufstands-bekämpfung, die positive Verankerung
des Militärs in der öffentlichen Wahrnehmung diskutiert und
vorangetrieben und neue Software, z.b. um das sogenannte
Bevölkerungscanning noch effektiver zu machen, vorgestellt
werden.“ (Dokumentation)
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30.
Januar 2010
Rosenheim
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Kundgebung gegen SIKo 2010 Unter
dem Motto „Gegen Krieg und Krise“ demonstrierten am Samstag
rund zwei Dutzend Antimilitarist_innen in der Rosenheimer
Fußgänger_innenzone. Anlass für die Protestkundgebung ist die
am kommenden Wochenende stattfindende sogenannte „NATO
Sicherheitskonferenz“ in München.(Bericht+Fotos)
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23.
Januar 2010
Freiburg
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Demo gegen Bundeswehr an Schulen 500
Menschen demonstrierten gegen das Kooperationsabkommen zwischen
den Jugendoffizieren
der Bundeswehr und dem Kultusministerium Baden-Würtemberg.
Dieses Abkommen wurde im Dezember 2009 unterzeichnet und soll nun
den Werbefeldzug des deutschen Militärs auf die Schulen des
Landes ausdehnen.Aus diesem Grund haben Aktivistinnen und
Aktivisten aus dem Freiburger
Bildungsstreikbündnis die Demonstration „Bunderwehr
raus aus dem Klassenzimmer“ organisiert und eine
inhaltliche
Debatte angestoßen. (Bericht)
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21.
Januar 2010
Köln
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Gegen Kardinal Meisners Soldatengottesdienst Kardinal
Meisner wird erneut rund 1.500 deutsche und ausländische Soldaten
und
auch die politische Führung samt Kriegsminister zu Guttenberg
für ihr mörderisches Handwerk segnen. Das bewährte Motto des
Kriegstreibers: „Einem
gottlobenden Soldaten kann man guten Gewissens die Verantwortung
über Leben und Tod anderer übertragen, weil sie bei ihm
gleichsam von der Heiligkeit Gottes abgesegnet ist.“ (Aufruf)
(Fotobericht)(Bericht)
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21.
Januar 2010
Berlin
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Kriegsdienstverweigerer Finn ist frei ! Der
Kriegsdienstverweigerer Finn ist frei. Er wurde heute von den
Verantwortlichen in der Clausewitz-Kaserne in Nienburg vom
Dienst beurlaubt, da sein Antrag auf Anerkennung als
Kriegsdienstverweigerer (KDV-Antrag) bearbeitet worden ist.
Zitat eines der Verantwortlichen Militärs: "Ich habe noch
nie erlebt, dass ein KDV-Antrag so schnell bearbeitet wurde."
(Bericht)
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20.
Januar 2010
Berlin
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Protestaktion am Kriegsministerium Am
Kriegsministerium in der Berliner Staufenbergstraße 18 kam es
heute zu einer kleinen Protestaktion gegen die Bundeswehr. Auf
mitgebrachten Bannern forderten AktivistInnen die Abschaffung der
Bundeswehr und „Freiheit für Finn“. Finn ist ein
Wehrpflichtiger, der zum 1.1.2010 eingezogen wurde, und
mittlerweile den Kriegsdienst verweigert, aber immer noch in
der Kaserne festgehalten wird, weil sein Antrag auf Anerkennung
als Kriegsdienstverweigerer noch nicht zu Ende bearbeitet ist.
(Bericht)
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14.
Januar 2010
Berlin
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Prozess gegen Totalverweigerer Stefan
wurde im August 2009 zum Zivildienst einberufen.
Den Zwangsdienst trat er für zwei Wochen an. Seine
Entscheidung, total zu verweigern, stand aber bereits mit der
Einberufung fest. Er teilte gegenüber der Einberufungsbehörde
und seiner Dienststelle mit, dass er den Zivildienst nicht leisten
werde: Die "Wehrpflicht und demzufolge auch der
Zivildienst haben Krieg zur Bedingung". Der Zivildienst
"verschleiere jedoch diesen Zusammenhang, indem er als
soziales Produkt beschworen wird." Als
Kriegsdienstverweigerer könne er einen Kriegsdienst nicht
leisten.
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9.
Januar 2010
Berlin
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Bundeswehrfreie Zone Weltweit !!! Rund
40 Mitglieder der SDAJ protestierten am Sonnabend in Berlin vor
dem »Ehrenmal der Bundeswehr« und setzten damit den Auftakt
für eine Kampagne, mit der »bundeswehrfreie Zonen« gefordert
werden. SDAJ- Bundesvorsitzender Björn Schmidt bezeichnete die
Bundeswehr in einer Ansprache als »Zukunftskiller«, der von
der verschärften sozialen Lage profitieren wolle und sich
Jugendarbeitslosigkeit und Bildungsmisere zunutze mache. Für
ihren Krieg in Afghanistan brauche das Militär immer mehr
Nachwuchs und werbe dafür an Schulen, in Universitäten und
auf öffentlichen Plätzen... (Bericht)
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1.
Januar 2010
Bombodrom
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Neujahrswanderung Neues
Jahr - neuer Weg" Unter diesem Motto wanderten einige dutzend
gegen eine militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide
("Bombodrom"). Im Sommer 2009 hatte die Bundeswehr
verkündet, auf einen Bombenübungsplatz in Nordbrandenburg zu
verzichten. Das war und ist für große Teile der Bewegung für
eine "Freie Heide" nicht genug. Daher demonstrierten
zwei Neujahrswanderungen am vergangenen Freitag, dem 1.1.2010.
Rund 150 Bombodrom-Gegner_innen forderten eine zivile Nutzung
der Kyritz-Ruppiner Heide. (Bericht)
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