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27.
Juni 2009
Husum
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Proteste gegen Bundeswehr-Bigband Anlässlich
des Konzertes der Bundeswehr Bigband am 27.Juni 2009 kam es in
Husum/Nordsee zu kreativen Protestaktionen von Straßentheater
bis zu einer Kletteraktion. Verschiedene Gruppen machten damit auf
die Machenschaften der Bundeswehr aufmerksam. (Bericht)
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26.+27.
Juni 2009
Müllheim
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Militärspektakel verhindern Freitag,
26.Juni um 16.00 Uhr vor der Martinskirche in Müllheim, Samstag,
27. Juni ab 7.30 Uhr entlang der Werderstasse in Müllheim Am
Freitag, 26.Juni und Samstag, 27. Juni soll in Müllheim, dem Sitz
des Stabes der Deutsch Französischen Brigade, deren
20-jähriges Bestehen mit einem militärischen Spektakel begangen
werden. Am
Freitag, den 26. Juni um 17.00 Uhr soll das Stadtfest von dem
ehemaligen Kommandeur dieser Einheit und jetzigem Inspekteur des
Heeres, Generalleutnant Hans Otto Budde, eröffnet werden; am
Samstag, den 27. Juni sollen 1500 leicht bewaffnete Soldaten in
Felduniform durch Müllheim ziehen. Die Deutsch-Französische
Brigade ist die Speerspitze der kriegerischen Interventionskräfte
der Europäischen Union UND der NATO. (Aufruf)
, Presse im Vorfeld: (1)
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17.
Juni 2009
Berlin
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Pastoren gegen Missbrauch des Kirchentages durch BW Beim
"Abend der Begegnung" spielte auf der Domshof-Bühne die
Big Band der Bundeswehr - Jazz, Swing, keineswegs Marschmusik.
Doch der Auftritt der Band wurde garniert mit "visuellen
Botschaften", mit Werbebannern und mit Transparenten, die für
eine Karriere in der Bundeswehr werben. Bewaffnete Feldjäger
waren anwesend. Und hochrangige Offiziere in Uniform. "Der
halbe Domshof war von der Bundeswehr besetzt" 34 Bremer
Pastoren kritisieren in einer öffentlichen Erklärung den
martialischen Auftritt der Bundeswehr beim ′Abend der
Begegnung′ Dass sich bewaffnete Feldjäger unters
Kirchentagsvolk mischen und dass ebendort für eine
Bundeswehr- Karriere geworben wird, deren integraler
Bestandteil das Töten ist, "hat eine neue Qualität",
sagte Warnecke. Kollege Friedrich Scherrer sprach von einer
"völlig falschen Signalsetzung". Die Rolle der
Bundeswehr am Hindukusch werde verniedlicht, und der Kirchentag
segne das auch noch ab. (Bericht
kreiszeitung.de)
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16.
Juni 2009
Berlin
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DHL kommt nicht zur Ruhe In
Berlin haben erneut Unbekannte Fahrzeuge der Posttochter DHL
angezündet. Der Brand wurde am frühen Dienstagmorgen in der
Gerichtstraße in Berlin-Wedding entdeckt, wie die Polizei
mitteilte. Verletzt wurde niemand. Erst in der vergangenen
Woche waren in Tempelhof sieben DHL-Fahrzeuge angezündet
worden. Hinter dem Brandanschlag werden politische Motive
vermutet. Deshalb hat der Staatsschutz die Ermittlungen
aufgenommen. [Quelle: Welt]
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12.-14.Juni
2009
Frankfurt
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Bundestreffen zur Totalverweigerung Bundestreffen
zur Totalen Kriegsdienstverweigerung. Fr., 12.06. - So., 14.06.09
in Frankfurt-Rödelheim. Anreise: Freitag, 12.06.09 ab 16.00
Uhr. Ort und Unterkunft: ‚Raumstation Rödelheim', Auf der Insel
14, 60489 Frankfurt-Rödelheim; http://www.insel14.de
Kontakt: totalverweigerung@gmx.de
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12.
Juni 2009
Hannover
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Militärgegner foppen Uni Studieren
Sie Krieg! Per Flyer wirbt die Uni Hannover für einen Master in
"Military Studies" - doch den gibt's gar nicht.
Militärgegner protestierten mit einem täuschend echten Fake
gegen das, was sie Rüstungsforschung nennen. Humorfrei
erstattete die Hochschule Anzeige. Aktueller Aufhänger für die
Kritik an der Zusammenarbeit von militärischen Dienststellen
mit Wissenschaftlern sei möglicherweise die für Anfang Juli
geplante Veranstaltung "Celler Trialog", bei der
Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Bundeswehr miteinander
diskutieren. [Spiegel-online
12.6.09 ] (Flyer
Vorderseite , Rückseite)
Hintergrundinformationen
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11.
Juni 2009
Berlin
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„Leicht entflammbar“ - DHL Am
frühen Donnerstag morgen haben in Berlin-Tempelhof erneut
Transportfahrzeuge der Post-Logistiktochter DHL gebrannt. Die
sieben Wagen waren in einer Niederlassung in der Schöneberger
Straße geparkt, wie die Polizei mitteilte, und wurden erheblich
beschädigt. (…) Zum Teil brannten die Fahrzeuge komplett
aus.(...) Hintergrund der Aktion könnte eine antimilitaristische
Kampagne gegen den Postdienstleister sein. DHL bewirbt sich um
einen Milliardenauftrag des Verteidigungsministeriums. Konkret
geht es um die Lagerung von Bundeswehrmaterial und den
Transport von Kriegsgerät, Munition, Treibstoffen und Soldaten.
Kriegsgegner haben sich zum Ziel gesetzt, am Beispiel von DHL
die wachsende Verzahnung ziviler und militärischer Bereiche zu
thematisieren. (Mittlerwile ist ein BekennerInnen-Schreiben
veröffentlicht worden) [
jungewelt
12.6.09 ]
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8.
Juni 2009
Konstanz
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Piraten stören ATALANTA-Vortrag der Bundeswehr An
der Universität Konstanz sollte am Montag ein Bundeswehrvortrag
unter dem Motto „ATALANTA-Einsatz der deutschen Marine am
Horn von Afrika“ stattfinden. Eine größere Gruppe
Studierender, darunter auch ein als Pirat verkleideter Student,
verhinderten den reibungslosen ablauf. Darauf hin wurden die
Veranstalter gewalttätig und es kam zu einem Handgemenge
zwischen den Veranstaltern und herbeieilenden Studierenden.
(Bericht)
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6.
Juni 2009
Berlin
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Reichskriegsdenkmal verschönert "zum
auftakt der actionweeks wurde in berlin-lindenberg ein
reichskriegsdenkmal mit rosa farbbeuteln verschönert. dieses
„denkmal“ soll an die getöteten deutschen soldaten aus den
beiden weltkriegen erinnern. doch deutsche täter sind keine
opfer. mehr farbe in den grauen alltag!"
[Dokumentation:
directactionde.blogspot.com ]
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5.
Juni 2009
Herne
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Protest gegen Bundeswehr Big Band Am
Abend sammelten sich ca. 25 Antimilitaristen in Herne, um das
Konzert der Bundeswehr Big Band „Timeless“ mit einem stillen,
sowie friedlichen Protest zu begleiten. Dabei verteilten die
überwiegend Jugendlichen und jungen Erwachsenen 300 Flyer an
das Publikum. Die DemonstrantInnen wurden teilweise massiv von den
KonzertbesucherInnen beleidigt. Dabei wurde auch ein Demonstrant
von KonzertbesucherInnen angegriffen. Dennoch fanden einige
kritische Gespräche zwischen ProtestantInnen und
ZuschauerInnen statt. (Bericht)
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3.
Juni 2009
Düsseldorf
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Rheinmetall verschrottet Am
Mittwoch fand an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU)
der "Recruitingtag" der Campus Messe 2009 statt.
Verschiede Firmen wollten sich den StudentInnen und
AbsolventInnen präsentieren. Unter ihnen die Rheinmetall AG.
Gegen die Anwesenheit des Rüstungskonzern protestierten etwa
15 Personen. Und das mit Erfolg: Nach einer halben Stunde packten
die beiden MitarbeiterInnen ein und verließen den Campus.
(Bericht+Fotos)
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30.
Mai 2009
Köln
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Protest gegen Patenschaft mit der Fregatte „Köln“ Mit
einem Transparent und Flugblättern protestierten Gegnerinnen und
Gegner der Kriegspolitik vor dem Kölner Rathaus. Die Stadt
Köln und die Bundeswehr wollten an diesem Tag feiern: 100 Jahre
Patenschaft der Stadt Köln mit der jeweiligen Kriegsmarine
und den bisher 5 Kriegsschiffen mit dem Namen Köln. Während
draußen „Keine Patenschaft für Kriegsgerät – auch nicht
für die Fregatte Köln - Bundeswehr wegtreten“ gefordert wurde,
vertrat Vizeadmiral Nolting die Auffassung, dass die Sicherung
des Wohlstandes nicht ohne Konflikte zu erreichen sei und der
Einsatz der Bundeswehr zur See eine zentrale Rolle im globalen
Markt spiele ...(Bericht)
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30.
Mai 2009
Mittenwald
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Massives Denkmal für NS-Opfer Am
Pfingstsamstag stellte der Arbeitskreis „Angreifbare
Traditionspflege“ auf dem Bahnhofsvorplatz in Mittenwald ein
Denkmal für die Opfer von Nazi-Verbrechen auf. An der
Feierlichkeit nahmen über 200 Menschen aus verschieden Ländern
teil. Das
Denkmal wurde in einem bewegenden Akt von Maurice Cling, Max
Tzwangue, Marcella und Enzo de Negri enthüllt.
Mit
einem Denkmal für die Bevölkerung Mittenwalds wurde ein „Stein
des Anstoßes“ im Ort der Täter aufgestellt, in dem sich das
Gedenken an die Opfer deutscher Kriegsverbrechen und deren
Forderung nach Entschädigung manifestiert. (Presseerklärung)
(Programm:
Veranstaltung+Demo)
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29.
Mai 2009
Rheine|
GelöbNIX – Gegen Militärspektakel und
Auslandseinsätze Anlässlich
des fünfzigsten Standortjubiläums führte die Bundeswehr ein
öffentliches Rekrutengelöbnis durch. Gegen dieses
Militärspektakel demonstrierten rund 200 Menschen. Es kam zu
einer Brückenblockade, die kurz darauf von der Polizei aufgelöst
wurde. (Presse)
(Aufruf)
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18.
Mai 2009
Rosenheim|
Militär in Rosenheimer Berufsschule Bereits
am frühen Morgen pflasterten Leichen den Weg der Bundeswehr.
Aktivist_innen hatten sich symbolisch für Millionen von
Kriegstoten in die Einfahrt der Berufsschule gelegt. Dadurch wurde
die Zufahrt des Bundeswehr-Karriere- Trucks kutzzeitig
verzögert. Vom 18. bis zum 20. Mai wollte die Bundeswehr an der
Berufsschule II in Rosenheim Nachwuchs rekrutieren. In einem
offenen Brief wurde die Schulleitung aufgefordert, diesen
Reklameeinsatz zu verhindern. Die Schulleitung hielt
allerdings am geplanten „Einsatz an der Heimatfront“ der
Bundeswehr fest. (Ankündigung)
(Bericht)
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17.
Mai 2009
Augustdorf|
Friedensaktivisten erobern Panzer Auf
dem diesjährigen „Soldatentag“ im ostwestfälischen
Augustdorf hinderten Aktivisten der Friedensbewegung die
Bundeswehr daran sich nach belieben darzustellen. Die
Antimilitaristen kletterten auf einen Panzer und breiteten ein
Transparent mit dem Tucholsky-Zitat „Soldaten sind Mörder“
aus. (Bericht)
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15.
Mai 2009
Bernau/Berlin
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Bundeswehr bei Ausbildungsplatzbörse gestört Im
Gymnasium fand eine Ausbildungs- und Studienbörse statt, auf der
zahlreiche Aussteller, darunter Rüstungskonzerne, die Polizei
und eben auch die Bundeswehr, Kinder und Jugendliche für sich
begeistern wollten. Seit Jahren gibt es Proteste gegen die
Bundeswehr bei dieser Bernauer Veranstaltung. In diesem Jahr war
die Bundeswehr, anders als ursprünglich vorgesehen, nicht mit
ihrem Info-Truck vor Ort. Einer ihrer Info-Trucks wurde
schließlich einige Tage zuvor in Heilbronn abgefackelt. Die
Bundeswehr zog sich in einen Klassenraum zurück … (Bericht)
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15.Mai
2009
Mittenwald
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Protest gegen Gebirgstruppen AntimilitaristInnen
haben aus Protest gegen das Gebirgstruppentreffen im bayerischen
Mittenwald eine hakenkreuzverseuchte Kapelle im Stadtzentrum
symbolisch geschlossen. (Bericht)
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13.Mai
2009
Berlin
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Minister Jung von der Bühne vertrieben Zwei
Aktivistinnen stürmen das Podium in der Urania mit grün
schillerndem Transparent: "Kriegsstrategen das Handwerk
legen!", als zwei Schuhe in Richtung des Referenten
fliegen. Kriegsminister Jung geht in Deckung und verlässt
fluchtartig das Rednerpult und lässt sich von dem
Bundeswehroffizier und seinen Bodyguards aus dem Gebäude bringen.
"Krieg ist Frieden!" schallt ihm hinterher und "Nie
wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!". Tumult im Publikum.
Alle sind aufgesprungen, reden und gestikulieren wild
durcheinander. (Kurzbericht)
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9.Mai
2009
Heilbronn
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Bundeswehr-LKW brennt aus Eine
Zugmaschine der Bundeswehr brannte am Samstagmorgen vor dem
IHK-Gebäude in der Heilbronner Ferdinand-Braun-Straße
vollständig aus. Nur noch schwarze Brandflecken wiesen am
Samstagmittag darauf hin, wo das sogenannte Info-Mobil abgestellt
war. Seit Donnerstag hatte sich die Bundeswehr gemeinsam mit
anderen Unternehmen auf der IHK-Bildungsmesse präsentiert.
(Presse)
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8.Mai
2009
Berlin
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Umfärbung einer DHL-Paketstation ”Montag
Nacht ist eine DHL-Station komplett in grüner Frabe verschönert
worden. Es soll hiermit der Protest und die Wut gegenüber der
Unterstützung dieser Firma für die deutsche Bundeswehr gezeigt
werden. DHL bewirbt sich gerade um den Auftrag der Bundeswehr bei
Kriegseinsätzen logistische Unterstützung zu leisten, natürlich
bezahlt. Das Anmalen von Post- und DHL-Stationen in grüner
Frabe stellt symbolisch die Umwandlung in so genannte
Feldpostkästen dar. Bundeswehr wegtreten! Kapitalismus
abschaffen! Nie wider Krieg.” [dokumentation
interim 691, 15.5.09]
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5.Mai
2009
Köln
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BW-Musikkorps in massiver Polizeibegleitung Konzertbesucher
eilen zum Haupteingang durch Einsatzfahrzeuge und Ketten von
polizeilichen Einsatztruppen. Ein ähnliches Bild hat man auf
dem Heinrich- Böll- Platz, der lärmempfindlichen Decke des
Konzertsaals der Philharmonie. Ein zusätzlicher Bauzaun bietet
Schutz vor potentiellen Poltergeistern. Hier wird Un- Kultur
durch Polizei vor Protesten bewahrt. Un-
Kultur deshalb, weil sich das Musikkorps der Bundeswehr zu
einem wohltätigen Einsatz für die Altenhilfe der Kölnischen
Rundschau angebiedert hat. Die Musik aber dem Militär dazu
dient, seine wesentliche Funktion, das fachgerechte Töten, zu
vernebeln und zu verharmlosen. Zusätzlich wird das
marsch-freudige aber höchst unkritische Publikum mit
schneidigen Märschen der Nazi- Zeit erfreut. Ein
Grund mehr, Proteste gegen diese Art von Musikveranstaltungen
zu verstärken! Ein Großtransparent hat es dennoch in den
Konzertsaal geschafft … (Briefwechsel 1,
2 )
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5.Mai
2009
Bremen
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EADS überflüssig gemacht An
der Bremer Universität hat die „Praxisbörse“ schon eine
mehrjährige Geschichte - und auch der Widerstand dagegen. In
den letzten Jahren haben immer wieder "Überflüssige",
Jubel-Demonstrant_innen und andere entschlossene Studierende den
anwesenden Unternehmen klar gemacht, dass sie hier nicht nur auf
Sympathie stoßen. Gegen 10.30 Uhr sorgte zunächst eine
Gruppe von etwa 10 "Überflüssigen" für Tumult in der
Veranstaltungshalle - mit Musik, Megaphon und Flyern gehörte
ihnen kurz die Aufmerksamkeit der Anwesenden. Nur einige
Minuten später wurde dann von einer anderen Gruppe der Stand des
größten europäischen Rüstungsunternehmen EADS (Airbus) mit
Farbbeuteln angegriffen. Teile des Informationsmaterials und
des technischen Equipment wurden hierbei unbrauchbar gemacht, auch
einige weiße Hemden und Anzüge bedürfen einer ausgiebigen
Reinigung. (Bericht)
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26.April
2009
Scheeßel
(Bremen)
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„Angrillen“ bei DHL “Angrillen
bei Deutsche Heeres Logistik in Scheeßel bei Bremen – 4
Transporter abgewrackelt DHL angreifen – BUNDESWEHR
angreifen – NATO angreifen – Entzückte Grüße nach Dresden
!!!“ [Dokumentation
interim No 691 (15.5.09)]
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25.April
2009
Mittenwald
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Think pink: riesiges Gebirgsjäger-Ehrenmal eingefärbt “Die
Traditionspflege der Gebirgsjäger angreifen - Wir haben das
Ehrenmal der Gebirgsjäger auf dem Hohen Brendten in Mittenwald
mit pinker Farbe überzogen. Gebirgsjäger verübten während
des Zweiten Weltkrieges zahlreiche Kriegsverbrechen. Sie
ermordeten tausende Zivilistinnen und Zivilisten und
massakrierten insbesondere in Italien und Griechenland ganze
Dörfer. Keiner der Mörder wurde in Deutschland verurteilt -
keines der Opfer entschädigt. Dieses Jahr wollen wir mit dem in
Pink gestalteten Denkmal der Gedenkfeier der Gebirgsjäger und
ihrer jungen Kameraden aus der Bundeswehr für die gefallenen
Mörder einen unübersehbaren antimilitaristischen Kontrapunkt
entgegensetzen. Die Opfer von NS-Kriegsverbrechen entschädigen!
NS-Kriegsverbrecher zur Verantwortung ziehen!“
[Dokumentation
indymedia]
(Bericht)
(Film)
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23.April
2009
Kirchheim
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Aktion gegen Bundeswehrtruck 20
AktivistInnen fanden sich vor dem Technischen Gymnasium „Max
Eyth Schule“ in Kirchheim unter Teck zusammen und statteten
dem dort stehenden Bundeswehr-Werbetruck einen Besuch ab. Mit
Flugblättern und Parolen wie „Niemals Salutieren - lieber
Sabotieren“ machten sie den Werbeoffizieren das Rekrutieren auf
dem Schulhof schwer. (Bericht)
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23.April
2009
Solingen
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Farbe auf Museum Baden vor NATO-Festvortrag Aus
Protest gegen eine NATO-Veranstaltung „60 Jahre NATO – 60
Jahre Frieden in Freiheit“ im Museum Baden, bei der
Brandenburgs Innenminister und Generalleutnant a.D Jörg
Schönbohm und Bernd Wilz (ehemaliger parlamentarische
Staatssekretär beim Bundesminister für Verteidigung geladen
sind, haben AktivistInnen die Fassade mit roter Farbe beworfen und
Parolen angebracht. „(...) Solidarität mit den Verhafteten
von Strasbourg! No Nato! AG Kein Frieden mit der Nato“
directactionde.blogspot.com
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22.April
2009
Wolfenbüttel
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Bundeswehr-Vortrag gestört Im
Wolfenbütteler Hotel Antoinette war gestern Abend Oberstleutnant
Lange, Sprecher für den Einsatz der Bundeswehr in
Afghanistan, Gastgeber. Das Hotelmanagement und die Bundeswehr
luden zu einem Vortrag über Afghanistan. Die rund 50 Gäste waren
vom Einsatz der Bundeswehr überzeugte Pensionisten, einige
wenige Personen mittleren Alters und etwa 20 Schülerinnen und
Schüler. Nach den ersten Ausführungen des Oberstleutnants
standen zwei Aktivisten auf, hielten die Friedensfahne hoch und
sagten laut „Nein zu Krieg!“ ... (Bericht)
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13.April
2009
Dresden
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Bundeswehr-Fuhrpark unbrauchbar gemacht Am
Morgen des Ostermontages bricht in der Offizierschule in Dresden
an drei Stellen Feuer aus. 42 PKW, Busse und Lastwagen sowie
ein Hangar brennen aus. Es entsteht ein Schaden von mindestens 3
Mio Euro. In einem Schreiben der „Initiative für ein
neues blaues Wunder“ heißt es „Schwerter zu Pflugscharen,
Panzer zu Gartenscheren! Wenn ihr nicht abrüstet, tun wir es! Es
herrscht Krieg. Die Bundeswehr weitet u.a. ihren Angriffskrieg
in Afghanistan im Rahmen des NATO-Kriegsbündnis stetig aus. Jetzt
Waffen und Kriegsgerät zerstören: Das kann jeder, das sollte
sogar jeder vernünftige Mensch machen. (...) Wir müssen den
Kriegen ihre materielle Grundlage entziehen.
Eigenverantwortliche Abrüstungsschritte sind dabei das Gebot der
Stunde. Um menschenverachtendes Kriegsgerät unbrauchbar zu
machen, haben wir es einfach angezündet. (...)“. Dokumentation
junge
Welt 16.4.09,
sowie directactionde.blogspot.com (dpa)
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12.April
2009
Ostermarsch
2009 |
gegen Bombodrom und Krieg Mehr
als 12.000 OstermarschiererInnen protestieren im brandenburgischen
Fretzdorf gegen das Bombodrom. An den Antikriegsaktionen in
ingesamt mehr als 70 Städten beteiligen sich bis zu 30.000
Menschen. Politischer Schwerpunkt der Ostermärsche war der
Protest gegen den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr und gegen
die NATO als Kriegsbündnis. Im Mittelpunkt mehrerer Kundgebungen
stand ebenfalls die Forderung nach Abschaffung aller
Atomwaffen.
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12.April
2009
Köln
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Protestfahrt gegen das Militärgeschäft der DHL 200
Motorradfahrerinnen und -fahrer fuhren am Ostersonntag zum Kölner
Frachtpostzentrum/DHL am Eifeltor. Sie protestierten dagegen, daß
die Postfirma DHL in den weltweiten Militärtransport der
Bundeswehr eingebunden ist und fast die gesamte Logistik der
Bundeswehr übernehmen will. Die Friedensfahrt wurde vom
Motorradclub Brigadistas organisiert. (Bericht)
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6+7.April
2009
Berlin
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militante Überraschungsdemo gegen SAP Gleich
an zwei Abenden hintereinander geht es dem Software-Entwickler ans
Glas. Bei der Firma, die u.a. für Bundeswehr und NATO
arbeitet , werden zunächst 9 Schieben eingeworfen bevor eine 100
Leute starke Spontandemo am Abend danach für weiteren Glasbruch
sorgt und einen Brandsatz gegen die Fassade des Glapalastes
schleudert. Die Demo hinterlässt „NO NATO“ Slogans an den
Wänden der Umgebung.
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4.April
2009
Berlin
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Steine und Farbe für Kriegsgewinnler “Um
die NATO-Geburtstagsfeierlichkeiten in Berlin nicht unkommnetiert
zu lassen“ fliegen Farbe und Steine auf das „Berliner
Zentrum für Internationale Friedenseinsätze“,
das durch Beratung und Training zum Aufbau von Polizei- und
Regierungsstrukuren in Kriegsgebieten beiträgt, sowie das
„Deutsche
Institut für Internationale Politik und Sicherheit“,
das die Regierung in Fragen von NATO und EU, der Entwicklung
von Militärtechnologien und Waffenhandel berät. Bombadier
wird
als Hersteller und Entwickler militärisch genutzter Fahrzeug- und
Flugtechnik angegriffen. „In kapitalistischen Verhältnissen
kann es keinen Frieden geben, deswegen ist es notwendig,
militärische und mit diesen zusammenarbeitende Organisationen
anzugreifen, hier und weltweit. Fight capitalist war, fight
capitalist peace!“
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3.April
2009
Leipzig
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„Sicherheitsüberprüfung“ wegen mil.
Flughafenausbau Zahlreiche
Haushalte erhielten heute in Leipzig seltsame Post von der
Stadtverwaltung mit der Aufforderung sich einer
Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen. In Zusammenarbeit mit
der NATO und DHL sollte gecheckt werden, in wieweit Leipziger
Bürger eine Gefährdung für die öffentliche Sicherheit in
Deutschland darstellen. "Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger
der Stadt Leipzig, der Flughafen Halle/ Leipzig wird in den
kommenden Jahren zu einem zentralen Umschlagplatz für
militärische Transporte im Rahmen von Friedenseinsätzen der
Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) ausgebaut. Damit der
Flughafen mit seiner vollen Kapazität genutzt werden kann, werden
die Frachtflugzeuge auch über die Anflugroute Süd den
Flughafen ansteuern. Die Stadtgebiete im Bereich der Anflugroute
Süd werden damit zu einer Sicherheitszone der Stufe IIA.
(...)“ (Bericht)
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3.April
2009
Mannheim
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Hauptpost mit gelb-roter Farbe getränkt Zu
Beginn des NATO-Gipfels wird die Post verschönert. Der Fußboden
im Eingangsbereich wird gelb-rot eingefärbt, an die Wände
werden die Parolen „No NATO“ und „DHL Kriegstreiber“
gesprüht. Die AktivistInnen solidarisieren sich mit dem Protest
in Strasbourg und Baden-Baden.
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1.-5.April
2009
Strasbourg/Baden
Baden
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Widerstand gegen den NATO-Gipfel Eine
erste Sammlung von Auswertungspapieren zu den sehr
unterschiedlichen Erfahrungen in Strasbourg sind unter
gipfelsoli.org
gelistet.
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28.März
2009
Frankfurt
a.M. |
Antimilitaristischer Block auf Krisendemo Auf
der Demo läuft an der Spitze ein
antimilitaristischer+antikapitalistischer Block mit der Message:
„Krise -ist Kapitalismus– heißt Krieg“ Für die soziale
Revolution. Beim Zwischenstopp vor einer der unzähligen Filialen
der Commerzbank gibt es einen Redebeitrag zur neuen Strategie
der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Während der
Abschlusskundgebung geht ein Panzer(nachbau) verziert mit Logos
von DHL und Commerzbank in Flammen auf.
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26.März
2009
Hanau
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Go-In bei Wehrberatung in der ARGE `Wehrberater`
Mattias Riddler, der einmal im Monat in der Hanauer Arbeitsagentur
versucht, Jugendliche und Erwerbslose für die Bundeswehr zu
rekrutieren, hat am heutigen Donnerstag kurzen unangemeldeten
Besuch erhalten. Ein antimilitaristisches Abrüstungsteam
hatte zunächst Transparente und Plakate am Eingang und im Foyer
aufgehängt sowie einige Flugzettel verteilt, danach fand ein
kurzes Go-In im Zimmer des Wehrberaters statt. Da der
„Wehrberater“ etwas verloren und ganz alleine in seinem Saal
saß – was wir ja ziemlich gut fanden - und auch ansonsten die
Arge eher leergepustet war, beendeten wir das Go-In nach einigen
Minuten. Wir
lassen uns nicht für ihre Kriege rekrutieren! `Beratertage`
der Bundeswehr bei der Arbeitsagentur in Hanau stoppen!! (Bericht)
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24.März
2009
Düsseldorf
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Den Kriegshetzern das Handwerk legen! In
den Mittagsstunden protestierten 20 AntimilitaristInnen gegen den
Karriere Truck der Bundeswehr, der in Düsseldorf für zwei
Tage vor der Rheinterasse seine Propagandashow aufgebaut hat. Mit
der Vorführung von Kriegsgerät und anderer Technologie
wollen sie „Spaß und Action“ verbreiten und orientierungslose
Jugendliche für ihr mörderisches Handwerk werben. (Bericht,
Ankündigung)
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24.März
2009
Göttingen
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Demo gegen Krieg und Abschiebung Heute
demonstrierten in Göttingen ca. 80 Menschen gegen Krieg und
Abschiebung anlässlich des Krieges der NATO vor genau 10
Jahren im Balkan Das
Motto der Demo lautete: "Gegen Krieg und Abschiebung!
Bleiberecht für Roma, Ashkali und Gorani! Wer bleiben will
soll bleiben!"
(Bericht)
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21.März
2009
Brüssel
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NATO GAME OVER Erneut
versuchen Hunderte Menschen das NATO-Hauptquartier nahe Brüssel
in einer gemeinsamen Anstrengung zu erstürmen und endlich zu
schließen. Wie bereits im letzten Jahr gelingt es einigen NATO
GAME OVER AktivistInnen trotz Stacheldraht und massiver
Polizeipräsenz aufd Gelände zu kommen und Tore, Fenster und
Türen zu versiegeln, während das Militärbündnis vor der
Absperrung zeremoniell verbaschiedet wird. 450 Leute werden
festgenommen. Am gleichen Tag erklettern in den Niederlanden
60 AktivistInnen die Zäune am Luftwaffenstützpunkt in Nieuw
Milligen im Osten des Landes, wo DARS das mobile
Luftüberwachungs- und Kommandosystem der NATO stationiert ist. 35
AktivistInnen werden festgenommen. In Deutschland ist der
Atomraketenstandort Büchel sowie das US-Headquarter in Heidelberg
Ziel von Protesten.
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21.März
2009
Bremen
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Aktion gegen Rüstung und Flüchtlingsabwehr Das
italienische Konsulat wurde mit einem Boot und einer Gedenktafel
bedacht worden. "Zur Erinnerung an die Ertrunkenen im
Mittelmeer. Ihr Tod ist Folge der EU-Flüchtlingsabwehr. Bremen
Firmen wie EADS und OHB liefern der EU-Grenzschutzagentur FRONTEX
hierfür die Technik. In diesem Gebäude residiert der
italienische Honororkonsul M.Fuchs, zugleich Chef der
Rüstungsfirma OHB. Bremen 21.03.09." Der italienische
Honorarkonsul ist Aufsichtsratsvoristzender der Rüstungsfirma
OHB. Diese will ihr Geld in zunehmendem Maße mit dem Tod der
Flüchtlingen auf den Meeren verdienen. ... (Bericht)
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19.März
2009
Ahlen
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Pro Bundeswehr Aktion „Für
weltweiten Frieden – Bundeswehr unterstützen“ und „Frieden
für den Allerwertesten – Krieg ist geil“. Das „I love
Bundeswehr-Unterstützungskommandos“ sorgte für Verwirrung. Im
westfälischen Ahlen brachten am Donnerstag- nachmittag rund
zehn junge Menschen ihre Unterstützung für die deutsche Armee
zum Ausdruck indem sie mit Flugblättern für mehr globale
deutsche Friedenseinsätze und den Dienst an der Waffe warben.
Anlass war ein großer Zapfenstreich auf dem Marktplatz der
55.000-Einwohner Stadt, bei dem auch Verteidigungsminister Franz
Josef Jung anwesend war. (Bericht)
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19.März
2009
Wuppertal
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Blasmusik-Battle: bw-wegtreten vs. BW-Musikkorps Alljährlich
findet in der Wuppertaler Stadthalle ein Benefizkonzert des
Bundeswehr-Musikkorps statt. Heute jedoch ging der
Kampfeinsatz des Musikkorps nicht unwidersprochen vonstatten -
musikalisch "angetreten" war im Foyer statt des
Musikkorps zunächst ein Ghetto-Blaster, aus dem laut und
deutlich hörbar nicht Wohlklang, sondern Marschmusik und
Kriegsgetöse zu vernehmen war. (Bericht)
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19.März
2009
Berlin
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Olivgrün statt gelb – keine Geschmacksfrage Anfang
dieser Woche waren im Stadtbild von Berlin gelbe Briefkästen zu
oliv-grünen mutiert. In verschiedenen Berliner Stadtteilen
wurde das neue Design der Deutschen Post bereits gesichtet. Mit
einer Kundeninformation unterrichtet die DHL von ihren
Zukunftsplänen als "Deutsche Heeres Logistik".
(Bericht)
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18.März
2009
Karlsruhe
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Abgebrannt: 3 DHL-Fahrzeuge Laut
ka-news und Stuttgarter Zeitung wurden in der Nacht zum Mittwoch
auf dem Freigelände des Logistikunternehmens DHL in der
Rüppurrer Straße in Karlsruhe drei Transportfahrzeuge in Brand
gesetzt, wodurch ein Gesamtschaden von 120.000 Euro entstand.
Zwei Fahrzeuge waren vollständig ausgebrannt, während ein
drittes Fahrzeug durch die eingesetzte Feuerwehr noch gelöscht
werden konnte. Zu der Tat bekannte sich die Gruppe "militante
Antimilitaristen", welche sich in einem den lokalen Medien
vorliegenden Bekennerschreiben auf den bevorstehenden Nato-Gipfel
bezog. Die DHL bewirbt sich momentan für eine groß angelegte
Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. (indymedia)
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14.März
2009
dezentral
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antimilitaristischer Aktionstag Am
14. März 2009 wollen wir landauf und landab zeigen, dass
Antimilitarismus kein eingemottetes Relikt vergangener Zeiten ist.
Der Kampf gegen Militarismus muss auf die Tagesordnung Aller,
denen die herrschenden Verhältnisse unerträglich sind, er ist
notwendig! Mit dem Aktionstag wird u.a. die Politik der DHL in
den Mittelpunkt gestellt, die einer der Vorreiter der Verankerung
von Krieg in Gesellschaft und Ökonomie ist. Die DHL als
100%ige Tochter der Deutschen Post, ist ein herausragendes
Beispiel für die Privatisierung der Kriegsführung. DHL
wickelt nicht nur den Feldpostverkehr der Bundeswehr ab, er ist
als weltweit führender Logistikkonzern zuständig für einen
großen Teil des Materialtransportes der deutschen wie der
US-Armee. Zukünftig wird sich diese Aufgabe erheblich
ausweiten ... (DHL
Kampagnenaufruf)
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14.März
2009
Leipzig
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Großtranparent gegen mil. Flughafennutzung Im
Rahmen des bundesweiten Aktionstages gegen Militarismus brachten
AktivistInnen am 14. März in den frühen Morgenstunden am
Schkeuditzer Kreuz, dem Autobahnkreuz der A9 und A14, ein
Transparent in den Bäumen an. Das Transparent informiert
Autofahrer, die kurz darauf den Flughafen passieren, über
dessen starke militärische Nutzung. Hintergrund
ist die zunehmende und vielschichtige militärische Nutzung
des Flughafens Leipzig/Halle. Der Flughafen ist das Drehkreuz für
Luftfracht des Logistikunternehmens DHL ... (Bericht+Foto)
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14.März
2009
Celle
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Aktion gegen Commerzbank & Krieg Im
Rahmen des deutschlandweiten Antimilitaristischen Aktionstages hat
das „Bündnis gegen den Celler Trialog, Militarismus und Krieg“,
einen Infostand in der Celler Innenstadt organisiert, welcher
die Bevölkerung über das Agieren der Commerzbank AG in
Wirtschaft und Militär informieren sollte.
Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank , Präsident des
Bundesverbandes Deutscher Banken und Reserveoffizier der
deutschen Armee, Klaus-Peter Müller, initiierte 2007 zusammen
mit dem Bundesverteidigungsministerium ein Treffen von rund 100
hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Militär,
den sogenannten „Celler Trialog“. Ihr Ziel ist es das Ansehen
der Armee und der Deutschen Kriegseinsätze in Wirtschaft und
Gesellschaft zu stärken. Beim Celler Trialog 2008 formulierte
Klaus-Peter Müller dies folgendermaßen: „Die
Mannschaftsleistung der Bundeswehr verdient mehr Wertschätzung,
mehr Unterstützung – ideell, aber auch materiell.“ Die
Zusammenarbeit von Bundeswehr und deutschen Unternehmen soll
zu Gunsten internationaler „Sicherheit und Stabilität“ und
Wohlstand der westlich-kapitalistischen Staaten ausgebaut und
etabliert werden. Deswegen findet seit 2007 dieses
„Diskussionsforum für Außen- und Sicherheitspolitik“
jährlich in Celle statt. (Infos
zum Celler Trialog)
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14.März
2009
Freiburg
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Öffentlichkeit gegen Kriegslogistiker DHL Am
14. März 2009, dem Aktionstag gegen Militarismus, verteilten
AktivistInnen in Freiburg Infomaterialien gegen den
Kriegslogistikkonzern DHL. Vor der Postfiliale in der
Eisenbahnstraße wurden PassantInnen und KundInnen über die neue
„Firmenphilosohie“ und über die Zusammenarbeit zwischen
der Bundeswehr und DHL durch Flugblätter aufgeklärt.
Vorbeieilende PassantInnen reagierten teils erstaunt und
entsetzt, als sie von den Machenschaften DHLs in den diversen
Kriegsgebieten der Welt erfuhren. (Bericht)
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14.März
2009
Frankfurt
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Proteste gegen Kriegsunterstützung bei Commerzbank und DHL Auch
in Frankfurt
am Main
gab
es Aktionen vor Commerzbank und DHL. Am 13. März wurde vor die
Eingänge jeweils Absperrband gehängt und diverse Flugblätter
daran befestigt. Ein sehr langes Transparent klärte über Sinn
und Zweck der Aktion auf.
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14.März
2009
Nürnberg
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Lokale Aktivitäten gegen NATO - Gipfel Nürnberg Heute
fand in der Nürnberger Innenstadt vor der Lorenzkirche eine
AgitProp Aktion statt. Geboten wurden Ausstellungstafeln, die sich
unter anderem mit der Geschichte und Funktion der NATO, mit
Kriegspropaganda aber auch mit dem Widerstand der
Anti-Kriegsbewegung seit Gründung der BRD auseinander
setzten. In einer größeren Installation wurden die
Kriegseinsätze von NATO-Mitgliedsstaaten dokumentiert und
symbolisch wurden die ökonomischen Interessen, die hinter der
Kriegspolitik der imperialistischen Metropolstaaten stecken,
dargestellt. Auditiv wurde die Veranstaltung mit Alarmsirenen,
Kriegsgeräuschen und Redebeiträgen untermalt.Unter dem Motto
„Krieg ist kein Grund zum Feiern! NATO abschaffen! Für eine
Welt jenseits von Krieg und Kapitalismus!“ zogen rund 300
TeilnehmerInnen zogen durch die Innenstadt. Redebeiträge wurden
unter anderem zum Zusammenhang zwischen Krieg und Krise, sowie zur
Rolle der DHL bei der Heereslogistik gehalten. (Bericht)
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14.März
2009
Braunschweig
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Gemeinsam gegen Krieg und NATO! Kein
ruhiges Hinterland für Kriegstreiber und Kriegsprofiteure! Am
Samstag, den 14.03.2009, findet um 12 Uhr am Brunnen der
Friedrich-Wilhelm-Str. (zwischen City-Kino und der Deutschen
Post) in Braunschweig eine Kundgebung im Vorfeld der
NATO-Feierlichkeiten statt. Neben der NATO selbst, geht es um
die Pläne der Deutschen Post, über ihre Tochterfirma DHL an
Logistikaufträge der Bundeswehr zu kommen und sich somit an
Kriegseinsätzen zu breichern. (Aufruf)
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13.
März 2009
Berlin
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Bundeswehr-Auto in Flammen Unbekannte
haben am frühen Freitagmorgen ein Fahrzeug der Bundeswehr in
Berlin-Niederschöneweide in Brand gesetzt. Das auf dem Gelände
des Bundeswehr-Kreiswehrersatzamtes in der Oberspreestraße
geparkte Fahrzeug brannte nach Angaben der Polizei aus. Passanten
hatten das Feuer bemerkt und Feuerwehr und Polizei alarmiert.
Verletzt wurde niemand. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen
aufgenommen. Im Vorfeld der bevorstehenden Tagung der Nato
hatten linksextremistische Gruppen in Berlin derartige Anschläge
angekündigt. Ob die Täter tatsächlich aus solchen
politischen Gruppierungen stammen, ist jedoch unklar. (Berliner
Morgenpost)
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12.
März 2009
Hamburg
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5 Postautos angezündet (...)
Postsprecher Martin Grundler verurteilte die "kriminellen
Handlungen" und kündigte eine Verbesserung der
Sicherungsmaßnahmen seines Unternehmens an. Zu möglichen
politischen Motiven der Brandstifter wollte er sich nicht äußern.
Die Kripo verfolgt eine Spur in die linke Szene. Dort läuft
eine Kampagne gegen Pläne der Post-Tochter DHL, die Logistik der
Bundeswehr zu übernehmen. Im Internet wird angekündigt, die
Post "in die Zange zu nehmen". Weiter heißt es: "Die
Post ist deshalb so angreifbar, weil in jedem Dorf ein
Briefkasten, in jeder Stadt ein Postamt steht. Uns steht eine
bunte Palette der Widerstandsformen zur Verfügung, welche sich
weder an legale noch an illegale Formen bindet." Auch in
Husum und Berlin hatte es Brandanschläge auf Postautos gegeben.
[Mopo,
Abendblatt]
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12.
März 2009
Reutlingen
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NATO-Pipeline dokumentieren: Kehl - Tübingen – Hindukusch Zwei
unscheinbare rot-weiss gestreifte Pfeiler zwischen Wannweil und
Reutlingen markieren die NATO-Pipeline CEPS - Ein wichtiger und
gefährlicher Teil der westeuropäischen Infrastruktur für
Kriege: Durch die Pipeline fließt Sprit, der in Kehl am Rheinufer
eingespeist wird in verschiedene NATO-, US- und
Bundeswehrstandorte. Wir
haben uns vorgenommen, den Verlauf der Pipeline um Tübingen
herum, zwischen Reutlingen und Bodelshausen zu dokumentieren
... (NATO-Pipeline:
Verlauf + Hintergrundinfos)
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12.März
2009
Nürnberg
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Farbe auf DHL Anfang
dieser Woche wurden in Nürnberg die Kritik an der DHL - nämlich
dass das Unternehmen Profite aus den Kriegseinsätzen der
Bundeswehr macht - mittels direkter Aktion an zwei
Packstationen geäußert. Genauer wurden in der Nürnebrger
Nordstadt (Kilianstr) und Eberhardtshof (Volzstr)
Packstationen der DHL mit roten Lack übergossen und
Sprühschablonen (DHL --> Profite aus Krieg) angebracht.
(Bericht)
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11.März
2009
Strasbourg
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Block NATO-öffentliches Aktionstraining Mit
einem öffentlichen Aktionstraining von etwa 50 AktivistInnen im
Vorfeld des NATO Gipfels in Strasbourg, stellt die Initiative
BLOCK NATO ihr Vorhaben und ihre Motivationen der
Öffentlichkeit vor. „Wir
sind der Überzeugung, dass der NATO-Gipfel als Treffen eines
Kriegsbündnisses keinerlei Legitimität besitzt und daher
Aktionen des Zivilen Ungehorsams notwendig und gerechtfertigt
sind. Die Aktionen des Zivilen Ungehorsams sind - wie Camps,
Gegenkongress und Demonstration - ein Teil der vielfältigen
Proteste gegen den NATO-Gipfel.“ , so eine Teilnehmerin.
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Erste
Märzhälfte 2009
Mannheim
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Steine für Jobcenter und Farbe für Bismarckstatue “Das
Jobcenter der ARGE Mannheim wurde vor wenigen Tagen mit Steinen
angegriffen, wobei Scheiben zerstört wurden. Dieser Angriff
steht in Zusammenhang mit Rekrutierungsveranstaltungen der
Bundeswehr und der Polizei, die immer wieder dort stattfinden.
Außerdem richtet er sich gegen die alltäglichen Zumutungen und
Zwangsmaßnahmen gegen "Arbeitslose", mit denen
Menschen z.B. erst dazu gezwungen werden Jobs bei der Armee
anzunehmen. Ungefähr im gleichen Zeitraum ereignete sich ein
Farbanschlag auf die Bismarckstatue in der Nähe des Mannheimer
Hauptbahnhofs. Die mehrere Meter hohe Statue wurde mit
orangener Farbe beworfen ...“ (Dokumentation)
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10.
März 2009
Bensheim
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Totaler Kriegsdienstverweigerer vor Gericht 14
Uhr, Amtsgericht
Bensheim, Wilhelmstraße 26, Saal 126 Verhandelt
wird wegen "Eigenmächtiger Abwesenheit". Die
Gerichtsverhandlung
ist öffentlich, solidarische Teilnahme ist erwünscht. Silvio
Walther ist zum 1. April 2008 einberufen worden. Am 9.4.2008 wurde
er von Feldjägern aufgegriffen. Gegen ihn wurden insgesamt 38
Tage "Disziplinararrest" vollstreckt, insgesamt vier
Einzelarreste unterschiedlicher Dauer. Außerdem saß er zwei Tage
in Militärhaft aufgrund "vorläufiger Festnahmen".
Der fünfte beantragte Arrest wurde vom Truppendienstgericht
abgewiesen. Bereits zu Anfang wurde gegen ihn auch eine
Disziplinarbuße in Höhe von 120 Euro verhängt. Am 24. Juli 2008
endeten die Strafmaßnahmen der Bundeswehr. Silvio wurde vom
25. Juli bis zur Entlassung aus der Bundeswehr, die am 31. Juli
erfolgte, ein Dienstverbot erteilt.
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8.
März 2009
Berlin
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Demonstration: Kein Frieden mit dem alltäglichen Kriegszustand
14
Uhr Pariser Platz Berlin Mitte Internationaler
Frauen_Lesben_Trans_kampftag - Der Kriegslogik den Boden
entziehen! Dieses Jahr stellen wir in Berlin den Kampf gegen
Militarismus und Krieg ins Zentrum des 8. März. Deutschland
treibt Kriege voran und ist an mehreren Orten der Welt an
Kriegshandlungen beteiligt ... Eingeladen
sind Frauen Lesben Transgender (Programm)(Bericht)
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8.
März 2009
Aachen
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Bundeswehr wegtreten! Die
SDAJ Aachen protestierte am Sonntag, den 08. März 2009, gegen
einen Werbestand der Bundeswehr, der im Rahmen der „Euregio
Wirtschaftsschau - Aachen“ stattfindet. Der Protest richtete
sich gegen die Bundeswehr, die sich unter dem Slogan:
„Karriere mit Zukunft“ dort als seriöser Ausbilder und
Arbeitgeber präsentiert. (Bericht)
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8.
März 2009
Nürnberg
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Konferenz
gegen Krieg und Militarismus: "Kein
Kapitalismus - Kein Krieg - 60 Jahre NATO sind genug"
(Programm)
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6.
März 2009
Freiburg
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Bundeswehr erfolgreich vertrieben In
Freiburg sagte die Armee ihren Auftritt beim Jugendgipfel nach
Störaufrufen ab.
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6.
März 2009
Berlin
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antimilitaristischer Aktionsspaziergang Umgestaltungen,
Straßenumbenennungen, Transparente, Denkmalerweiterungen ,... bei
Daimler, EADS, Bertelsmann, der Hertie school of governance,
Siemens, DB, dem Bendlerblock ,... (Berichte
+Fotos)
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5.
März 2009
FFM
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Bundeswehr vom Arbeitsamt wegtreten 9.30
h - Ffm: Arbeitsagentur, Fischerfeldstr. Die
Bundeswehr macht Reklame in Arbeitsagenturen, Messen, Schulen und
Universitäten. Sie dienen auch der Rekrutierung für das
Kriegshandwerk. So jeden Monat in der Frankfurter
Arbeitsagentur. Unsere Aktion zielt darauf, die Bundeswehr in
ihrem Streben nach mehr gesellschaftlicher Akzeptanz bei ihrer
Selbstinszenierung im öffentlichen Raum anzugreifen. Das
Motto: Wer die Öffentlichkeit sucht, muss sie auch ertragen!
(NoNato
Rhein-Main)
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Februar+März
2009
Göttingen
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Veranstaltungsreihe gegen Krieg, Militär und Herrschaft In
der Veranstaltungsreihe werden verschiedene Facetten
antimilitaristischen Widerstands beleuchtet. Am Ende der
Veranstaltungsreihe stehen nicht zufällig die Feierlichkeiten
zum 60. Geburtstag der NATO im April: Versalzen wir ihnen den
Geburtstagskuchen! (Programm)
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28.
Februar 2009
Stuttgart
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Tote Soldaten feiern Militämusikparade In
der Porsche-Arena in Stuttgart fand heute, am 28. Februar 2009,
eine „Militär- und Blasmusikparade“ mit über 400 Musikern
aus 7 Nationen statt. 11 Freunde des Kriegshandwerks ließen
es sich nicht nehmen dieses Ereignis gebührend zu preisen. In
Gestalt von toten Soldaten zeigten sie sich mit Sprüchen wie:
„mehr Krieg, mehr Blut, denn: „Sterben ist so gut“ „deutsche
Waffen, deutsches Geld schaffen Ordnung in der Welt“
solidarisch mit ihren musizierenden Kameraden. In einem
vorgetragenen Gedicht und einem Flugblatt wurde die
Veranstaltung in den Kontext der weltweit geführten Kriege
gestellt.(Fotos,
Flublatt, Bericht)
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27.
Februar 2009
Offenburg
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Gemetzel bei Militärmusikparade In
der Baden-Arena in Offenburg fand heute, am 27.Februar 2009, eine
„Militär- und Blasmusikparade“ mit über 400 MusikerInnen
statt. Ca. 20 AntimilitaristInnen wurden schon bei der Ankunft
durch ein massives Polizeiaufgebot am Betreten des Geländes
gehindert. Dabei kam es zur Festnahme eines Berichterstatters
und zu einem Platzverweis. Trotzdem
konnten die AktivistInnen ihren Protest gegen die
Militarisierung der Gesellschaft zum Ausdruck bringen, jedoch nur
an der Einfahrt. Untermalt wurde das Ganze von Marschmusik und
Kriegsgeräuschen mithilfe eines Ghettoblasters. ... (Bericht)
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27.-28.
Februar 2009
Wuppertal
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60 Jahre NATO - ein Grund zum Feiern? Kongress
zu Bundeswehr, Militarisierung und Krieg | »ICH
KANN DOCH DA NICHT EINFACH ZUSEHEN…« Zwischen westlichem
schlechten Gewissen und der Unaushaltbarkeit zunehmender
Militarisierung: was verhindert angesichts zunehmender
Bundeswehreinsätze im In- und Ausland eine klare
antimilitaristische Haltung der Linken? Organisiert
vom Antimilitaristischen Aktionsbündnis
Wuppertal Einaldung+Programm
unter:
bundeswehrwegtorten.blogsport.de
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27.
Februar 2009
Berlin
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DHL-Zentrale oliv-grün eingefärbt In
der Ritterstraße in Berlin Kreuzberg wurde eine Zentrale des
Paketzustellers DHL angegriffen. Dem Gebäude wurde ein
Anstrich verpasst der, „dem militärischem Engagement der DHL
gerecht wird“. Dazu wurde ein mit olivgrüner Farbe gefüllter
Feuerlöscher benutzt, „um die Farbe großflächig und schnell
verteilen zu können.“ „Grund für den Angriff auf das
Gebäude der DHL ist, dass diese im Auftrag der Militärs weltweit
Kriegsgerät, SoldatInnen, Munition und Treibstoff an die
verschiedenen Kriegsschauplätze transportiert ...“ (Bericht)
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26.
Februar 2009
Burg/Magdeburg
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Drei BW-Funkwagen ausgebrannt Einen
Sachschaden von geschätzten 100 000 Euro richtete in der Nacht
zum Donnerstag ein Feuer auf dem Gelände einer Autowerkstatt
in Burg an. Drei abgestellte Bundeswehr-Kleintransporter brannten
teilweise komplett aus ... (Pressebericht)
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Mitte
Februar 2009
Wuppertal
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DHL-Paketstation blutrot Eine
DHL-Paketstation wurde fast komplett rot eingefärbt. Dabei
entstand laut Lokalpresse ein Schaden von mehreren tausend
Euro. Die Paketstation war mehrere Tage außer Betrieb und
abgesperrt. Wahrscheinlich steht diese Aktion auch im
Zusammenhang mit der aktuellen DHL-Kampagne. Ende Januar wurden
bereits im gesamten Wuppertaler Stadtgebiet, im Rahmen der
DHL-Kampagne, Briefkästen oliv-grün eingefärbt. Diese wurden
nach ein paar Tagen durch komplett neue Briefkästen ersetzt.
(Bericht)
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20.
Februar 2009
Göttingen
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Aktionen gegen Militärmusikparade Etwa
75 Personen beteiligten sich mit Transparenten, Flugblättern und
interaktivem Straßentheater an der Begleitung des Aufmarschs.
Die BesucherInnen der Veranstaltung wurden von dem so gar nicht
marschmusikalischen Beat-the-Army-SoundSystem empfangen. Die
DemonstrantInnen machten klar, dass auch MusiksoldatInnen Teil der
kämpfenden Truppe sind und dass die tönenden Auftritte von
Militär der Akzeptanzbeschaffung für die nächsten Kriege
dienen. (Bericht)
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18.
Februar 2009
Göttingen
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Der Militärmusik den Marsch blasen Die
Göttinger Lokhalle ist in regelmäßigen Abständen Schauort für
militärische Aufmärsche der besonderen Art: Der„großen
Militärmusik-Schau“. Etwa 400 Musik-Soldaten werden am 20.
Februar erwartet, dazu einige tausend LiebhaberInnen
überlebter Marschmusik. Aus diesem Anlass wurden in der Nacht vom
17. auf den 18.2. zwei Kriegsdenkmäler themenbezogen
verschönert! Am
20.2.09 wird es eine Kundgebung unter dem Motto "Der
Militärmusik den Marsch blasen - Protest gegen die
Militärmusik-Schau” geben.
Treffpunkt ist um
18.00 Uhr
vor
der Lokhalle. (Bericht)
(Veranstaltungsreihe)
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17.
Februar 2009
Köln
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Bundeswehr Wegputzen auf Job-Messe Alles
muss raus! Die schnell eingreifende Putztruppe hatte tatsächlich
nicht lang gefackelt. Mit großen Mülltüten, Schürzen und
Kitteln, Handschuhen und Kopftüchern ausgestattet kamen die 20
Reinigungskräfte aus den Toilettenräumen direkt zum
Messebreich der Bundeswehr herüber und haben den ganzen
Hochglanz-Bundeswehr- Werbemist einfach komplett eingesackt.
Schafft viele militärfreie Zonen! ... auch an Eurer Schule!
„Ausbildungsplätze statt Auslandseinsätze“
(Bericht+Fotos+Flugblatt)
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16.
Februar 2009
Berlin
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antimil. Aufkleber = „Belohnung und Billigung von
Straftaten“? Freispruch
für AntimilitaristInnen nach Anklage wegen angeblicher Belohnung
und Billigung von Straftaten (antimilitaristischer Aufkleber
„Why not?“). Am 1. Prozesstag waren rund 25 Personen anwesend,
die erfolgreich für Öffentlichkeit gesorgt haben und eine
große Unterstützung für die beiden AntimilitaristInnen waren.
Am 2.Prozesstag folgte der Freispruch ... (2.Tag: Bericht)
(1. Tag: Infos
, indymedia
,taz
)
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15.
Februar 2009
Braunschweig
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Militärmusikparade 20
AktivistInnen demonstrierten gegen die Militärmusikparade 2009 in
der Volkswagen-Halle und verteilten Flugblätter. Währenddessen
wurde mit einem Fahrrad und einem Kassettenrekorder von dem
Kriegsgeräusche wie Sirenen und Schüsse ertönten vor dem
Eingang der Halle in der Nähe der eintreffenden
MusikparadebesucherInnen auf und ab gefahren. Ebenfalls
anwesend waren Mitglieder der Clowns Army ... (Bericht,
Fotos, Flugblatt, Presse)
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7.
Februar 2009
Düsseldorf
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antimilitaristischer Stadtrundgang Anlässlich
des von der Interventionistischen Linken [IL] ausgerufenen
Aktionstages gab es am Samstag, den 7. Februar in der
Düsseldorfer Innenstadt einen antimilitaristischen Stadtrundgang
zu verschiedenen Orten, die im Zusammenhang mit
Militarisierung und Krieg stehen. Einige der Stationen:
Thyssen-Krupp, DHL, Ecolog ... (Bericht)
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7.
Februar 2009
München
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Von München nach Strasbourg - Smash we can - Wieder
trafen sich die führenden Repräsentant_innen der NATO-Staaten
und ihre Verbündeten
sowie Vertreter_innen der Rüstungsindustrie in München. Die
sogenannte Sicherheitskonferenz ist laut ihrem neuen
Vorsitzenden Wolfgang Ischinger „das wichtigste Forum zum
Gedankenaustausch von Entscheidungsträgern der
internationalen Sicherheitspolitik“. Das Ergebnis dieser
militärischen „Sicherheitspolitik“ bedeutet für Millionen
Menschen Krieg und Unterdrückung. Über 6000 Menschen
demonstrierten am Samstag gegen Militarisierung und Krieg -
entgegen aller Zumutungen des neuen Versammlungsgesetztes
(Zusammenfassung,
Bericht,
Infos unter www.no-nato.de)
(Aktionen)
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2.
Februar 2009
Hamburg+Kiel
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ungebetener Besuch bei Rüstungsunternehmen Die
Rüstungsunternehmen Northrop Grumman in der Woltmanstr. 19 in
Hamburg und Marine Logistics (MARLOG) in der Werltstr. 179 in
Kiel wurden mit Steinen und Farbe verschönert. „Mit dieser
Aktion wenden wir uns gegen das Zusammentreffen
internationaler Politiker_innen der NATO-Staaten und ihrer
Verbündeten, Rüstungsindustrieller wie Northrop Grumman und
MARLOG und Militärs, die sich Anfang Februar 2009 auf der 45.
Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik treffen. Sie
möchten sich dort versammeln, um die zivil-militärische
Zusammenarbeit zu verstärken. Dies bedeutet für Millionen
Menschen Krieg und Unterdrückung. Zusätzlich sehen wir diese
Aktion als einen Beitrag zum Auftakt der Proteste gegen den
60. Jahrestag der NATO in Baden Baden und Strasbourg Anfang April
2009. Gegen die kapitalistische Globalisierung und weltweite
Kriegspolitik der NATO-Staaten, die zu einer weiteren
Militarisierung der Gesellschaften nach innen wie außen
führt. Action
group against militarism and capitalism“ (aus interim Januar
2009)
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1.
Februar 2009
Potsdam
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Riesenschriftzüge an FH und BW-Forschungseinrichtung Unbekannte
haben in der Nacht zu Sonntag mehrere Gebäude in Potsdam
großflächig mit Farbe beschmiert. Unter anderen seien das
Militärgeschichtliche Forschungsamt der Bundeswehr und die
Fachhochschule Potsdam mit bis zu sieben Metern großen roten
und schwarzen Schriftzügen besprüht worden, teilte ein
Polizeisprecher am Sonntag mit. Die Schmierereien hätten
einen Bezug zu Bundeswehr und NATO sowie zu städtischen Themen
wie dem Bau des Stadtschlosses. Am
Gebäude der Bundeswehr wurde unter anderem der Spruch «Soldaten
sind Mörder» an die Fassade gesprüht, an der Fachhochschule
«Preußen Militarismus».
(Mopo
, ad-hoc
news 1.2.09)
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28.
Januar 2009
Wuppertal
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Briefkästen Olivgrün „In
der Nacht vom 27. auf den 28. Januar haben wir im ganzen
Wuppertaler Stadtgebiet Briefkästen oliv-grün gefärbt. Damit
wollen wir auf das militaristische Engagement der DHL aufmerksam
machen. Die
DHL, die im 100%igen Eigentum der Deutschen Post World Net
steht, transportiert bereits seit 2002 Post für die Bundeswehr.
Gerade bewirbt sich die DHL für den größten Auftrag der
deutschen Transportgeschichte, da die Bundeswehr große Teile
ihrer Basislogistik an ein ziviles Unternehmen abtreten will.
Konkret geht es um die Lagerung von Bundeswehrmaterial und den
Transport von Kriegsgerät, Soldaten, Munition und
Treibstoffen. DHL raus aus dem “Kriegsgeschäft”! ...
(Bericht+Fotos)
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Mitte
Januar 2009
München
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DHL-Packstationen außer Betrieb In
der zweiten Januarwoche wurden in München DHL Packstationen mit
Hammer und Farbe ausser Betrieb gesetzt. „ DHL IST
LOGISTISCH-KRIEGSDIENST LEISTENDER PARTNER VON NATO UND
BUNDESWEHR. DIE DHL ALS TEIL DER DEUTSCHEN POST IST ZUSTÄNDIG
FÜR DEN TRANSPORT VON KRIEGSWICHTIGEM MATERIAL. NEBEN
DIREKTEN ANGRIFFEN AUF KRIEGSGERÄT DER BUNDESWEHR UND NATO LOHNT
SICH AUCH DER ANGRIFF AUF IHRE PARTNER UND WERBEKAMPAGNEN
DIESER. BUNDESWEHR UND NATO ZERSCHLAGEN! 6./7.2.2009
NATO-KRIEGSKONFERENZ ANGREIFEN! AUF NACH BADEN-BADEN! FIGHT
129abcdefg! AK MAKE NATO HISTORY“ (Quelle: interim
Jan 2009,
indymedia-Notiz)
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19.+21.+25.
Januar 2009
Berlin
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DHL-Transporter angezündet Der
Webseite
direct
action news wurde
eine Erklärung zugeschickt: “In
der Nacht zum 19.1.09 entzündete sich unsere Wut über die
bestehenden Verhältnisse an einem Transporter
der Deutschen Heeres Logistik (DHL).”
Die Autoren beziehen sich dabei auf einen Text,
der im Oktober 2008 beim
langen Tag des Antimilitarismus entstand. Offenbar wurden
mittlerweile weitere DHL-Fahrzeuge angezündet (Polizeiberichte
(a) (b))
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18.
Januar 2009
Bühl
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Volker Kauder und die Waffenschmiede Heckler&Koch Proteste
beim Neujahrsempfang der CDU mit Gastredner Volker Kauder.
20 Anti-KriegsaktivistInnen nahmen den Neujahrsempfang des CDU
Ortsverbands Bühl (Baden) zum Anlass kreativ Krieg, Aufrüstung
und den anstehenden NATO Jubiläumsgipfel in Strasbourg, Kehl
und Baden-Baden zu protestieren... (Bericht+Flugblatt) Das
Rüstungsunternehmen Heckler & Koch ist in Volker Kauders
Wahlkreis Rottweil/Tuttlingen ansässig, beschäftigt 700
Mitarbeiter und stellt vor allem Kleinwaffen her. Es zählt zu
den 5 weltgrößten Unternehmen seiner Art und exportiert Waffen
in 88 Länder. Das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (Bafa)
genehmigt Exportaufträge, unter anderem auch von Heckler &
Koch. Mit dem gegenwärtigen Fraktionsvorsitzenden Kauder der
CDU/CSU - Bundestagsfraktion hat das Unternehmen dafür einen
gewichtigen Fürsprecher im Bund, für dessen Dienste sich die
Firma mit hohen Spenden an seine Partei artig bedankt.
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16.
Januar 2009
Düsseldorf
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antimilitaristisches Spalier bei BW-Fest der Stadt Anläßlich
einer Feier der Stadt Düsseldorf für "ihre"
Bundeswehreinheiten organisierten AntimilitaristInnen im
Rahmen des Aktionstages der Interventionistischen Linken am 16.
Januar ein Spalier, durch das alte und neue Kriegsbegeisterte
laufen mußten. (Fotos)
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14.
Januar 2009
Bremen
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Ex-General Naumann mit Schuhen beworfen Heute
wurde der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr Klaus Naumann
bei einer Veranstaltung in Bremen mit Schuhen beworfen. Anlass
war eine Veranstaltung Gesellschaft für Wehr- und
Sicherheitspolitik in Bremen, bei der Naumann für die von ihm
mit anderen Ex-Generälen vorgeschlagene Politik werben wollte. In
diesem Strategiepapier wird für eine politische und
militärische Dominanz des Westens (im Rahmen der NATO) geworben.
(Bericht+Erklärung)
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8.
Januar 2009
Köln
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Soldatengottesdienst im Kölner Dom Kardinal
Meisner unterlegt seine Predigt mit der Musik „Spiel mir das
Lied vom Tod“ Heute
morgen versammelte
sich um 8 Uhr trotz eisiger Kälte vor dem Dom ein
antimilitaristisches Empfangskomitee, bestehend aus ca. 40
Menschen und der Samba-Gruppe “Rhythms
of Resistance“
um
Generalfeldkardinal Meisner zu seinem jährlichen
Soldatengottesdienst lautstark zu begrüssen. Für Verwunderung
sorgte nicht nur seine Predigt, sondern auch die Tatsache,
dass - wie Ohrenzeugen berichteten- der Kardinal diese für viele
Anwesende gut hörbar mit der Musik aus Sergio Leones Film
“Spiel
mir das Lied vom Tod”
unterlegt
hatte! (Bericht)
(Flugblatt)
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