Bundeswehr-Wegtreten ist umgezogen. Ohne Werbung gibt es uns unter www.bundeswehr-wegtreten.org !

Seit geraumer Zeit stiften AntimilitaristInnen und Erwerbslosengruppen Unruhe bei Reklame-Einsätzen
der Bundeswehr. Ihr Schwerpunkt sind die Rekrutierungsveranstaltungen der Bundeswehr an Arbeitsämtern,
Messen, Schulen und Universitäten, sowie die „KarriereTreffs“ der Bundeswehr in den Innenstädten.
Zielsetzung der Initiative Bundeswehr-Wegtreten ist es, die Bundeswehr in ihrem Streben nach mehr
gesellschaftlicher Akzeptanz bei ihrer Selbstinszenierung im öffentlichen Raum anzugreifen.
Das Motto:
Wer die Öffentlichkeit sucht, muss sie auch ertragen!

-Aktivitäten 2009 (2008) (2007) (2006)
-Infos+Materialien
-Solidarität
-Kontakt
-Die Panzerknackerin
Ausgabe 05 (04) (03) (02) (01) (00)
-NATO Gipfel 2009 Strasbourg/Baden-Baden
-DHL „Deutsche Heeres Logistik“ - Kampagnen-Seite

Termine:


Einstellung der §129-Verfahren - sofort!

Solidarität mit Oliver, Florian, Axel, Andrej und allen Betroffenen! (mehr Infos)

Infos zum Verfahren der Bundesanwaltwaltschaft gegen sieben linke Aktivisten aus Berlin
Ihnen wird die Mitgliedschaft in der "militanten gruppe" (mg) als "kriminelle Vereinigung" nach §129 vorgeworfen.
Prozesstermine:
8.+15.+ 16. Juli 2009 jeweils 9 Uhr, Gerichtsgebäude Berlin-Moabit, Wilsnacker Straße 4, Saal B129


4. Juli 2009 Celle | Demo gegen den Celler Trialog
Der Celler Trialog findet vom 08.-10 Juli in Celle statt. Er ist das "nationale Austauschforum für einen engeren Schulterschluss
zwischen Wirtschaft Politik und Bundeswehr". Es wird initiiert von der Commerzbank, dem Verteidigungsministerium und der
1. Panzerdivision Hannover. Als Redner werden dieses Jahr u.a. der Aufsichtsratsvorsitzende der Commerzbank Klaus-Peter Müller,
der Kriegsminister Jung, der Innenminister Schäuble und der Mitautor des aktuellen NATO-Strategiepapiers Klaus Naumann erwartet.
Bereits am 4.Juli wird es eine Demo in Celle geben 14 Uhr Heeseplatz. Während der Woche sind zahlreiche Aktivitäten geplant.
Weitere Infos gibts unter http://cellertrialog.blogsport.de


6. Juli 2009 Dresden | Verfahren wegen Aufkleber mit SS-Rune am Stahlhelm
öffentlicher Prozessauftakt: 13:30 Uhr am Amtsgericht Dresden, Berliner Straße 13
Es geht um das Verwenden einer SS-Rune an einem Soldatenhelm auf einem Aufkleber gegen den Großen Zapfenstreich der BW
in Dresden 2006 !!! Nach einer Hausdurchsuchung im Oktober 2006, die nichts ergab, ruhte der Vorwurf. Zwei Jahre lang passierte
nichts mehr. Es scheint fast, als wolle das Gericht die Sache verjähren lassen, um sich inhaltlich nicht äußern zu müssen. Aber: Weit gefehlt.
Am 18.05.2009 wird die zwei Jahre alte Anklage zugelassen. (weitere Informationen)


7. Juli 2009 Berlin | SOLIDARITÄT! Veranstaltung zum mg-Prozess
Humboldt-Universität, Unter den Linden 6, Hauptgebäude/ Westflügel, Raum 3094
Am 7. Juli 2009 findet eine Veranstaltung zum mg-Prozess statt. Ab 19 Uhr berichtet das Einstellungsbündnis und ein Rechtsanwalt
über Neues und Altes aus dem mg-Verfahren, Ermittlungsmethoden und Solidarität.(weitere Infos)


Veranstaltungstermine der Bundeswehr in Eurer Stadt:
http://mil.bundeswehr-karriere.de
->
Ihre Bewerbung  -> Termine für Veranstaltungen
-> Ihre Bewerbung  -> Persönliche Beratung   für regelmäßige Termine der Wehrdienstberater (auch an Arbeitsagenturen)
Liste der Reklameeinsätze der Bundeswehr 2009 2008 (2007)
Liste der öffentlichen Gelöbnisse und Zapfenstreiche 2009 2008 (2007)
Veranstaltungen am Arbeitsamt
Liste der Arbeitsagenturen mit festen BW-Büros bzw. mit dauerhaften Sprechstunden (pdf)



Aktivitäten 2009:


27. Juni 2009 Husum | Proteste gegen Bundeswehr-Bigband
Anlässlich des Konzertes der Bundeswehr Bigband am 27.Juni 2009 kam es in Husum/Nordsee zu kreativen Protestaktionen
von Straßentheater bis zu einer Kletteraktion. Verschiedene Gruppen machten damit auf die Machenschaften der Bundeswehr
aufmerksam. (Bericht)


26.+27. Juni 2009 Müllheim | Militärspektakel verhindern
Freitag, 26.Juni um 16.00 Uhr vor der Martinskirche in Müllheim,
Samstag, 27. Juni ab 7.30 Uhr entlang der Werderstasse in Müllheim

Am Freitag, 26.Juni und Samstag, 27. Juni soll in Müllheim, dem Sitz des Stabes der Deutsch Französischen Brigade,
deren 20-jähriges Bestehen mit einem militärischen Spektakel begangen werden.
Am Freitag, den 26. Juni um 17.00 Uhr
soll das Stadtfest von dem ehemaligen Kommandeur dieser Einheit und jetzigem Inspekteur des Heeres, Generalleutnant
Hans Otto Budde, eröffnet werden; am Samstag, den 27. Juni sollen 1500 leicht bewaffnete Soldaten in Felduniform durch
Müllheim ziehen. Die Deutsch-Französische  Brigade ist die Speerspitze der kriegerischen Interventionskräfte der
Europäischen Union UND der NATO. (Aufruf) , Presse im Vorfeld: (1)


17. Juni 2009 Berlin | Pastoren gegen Missbrauch des Kirchentages durch BW
Beim "Abend der Begegnung" spielte auf der Domshof-Bühne die Big Band der Bundeswehr - Jazz, Swing, keineswegs Marschmusik.
Doch der Auftritt der Band wurde garniert mit "visuellen Botschaften", mit Werbebannern und mit Transparenten, die für eine Karriere
in der Bundeswehr werben. Bewaffnete Feldjäger waren anwesend. Und hochrangige Offiziere in Uniform. "Der halbe Domshof war
von der Bundeswehr besetzt" 34 Bremer Pastoren kritisieren in einer öffentlichen Erklärung den martialischen Auftritt der Bundeswehr
beim ′Abend der Begegnung′ Dass sich bewaffnete Feldjäger unters Kirchentagsvolk mischen und dass ebendort für eine Bundeswehr-
Karriere geworben wird, deren integraler Bestandteil das Töten ist, "hat eine neue Qualität", sagte Warnecke. Kollege Friedrich Scherrer
sprach von einer "völlig falschen Signalsetzung". Die Rolle der Bundeswehr am Hindukusch werde verniedlicht, und der Kirchentag
segne das auch noch ab. (Bericht kreiszeitung.de)


16. Juni 2009 Berlin | DHL kommt nicht zur Ruhe
In Berlin haben erneut Unbekannte Fahrzeuge der Posttochter DHL angezündet. Der Brand wurde am frühen Dienstagmorgen
in der Gerichtstraße in Berlin-Wedding entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde niemand. Erst in der vergangenen Woche
waren in Tempelhof sieben DHL-Fahrzeuge angezündet worden. Hinter dem Brandanschlag werden politische Motive vermutet.
Deshalb hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. [Quelle: Welt]


12.-14.Juni 2009 Frankfurt | Bundestreffen zur Totalverweigerung
Bundestreffen zur Totalen Kriegsdienstverweigerung. Fr., 12.06. - So., 14.06.09 in Frankfurt-Rödelheim.
Anreise: Freitag, 12.06.09 ab 16.00 Uhr. Ort und Unterkunft: ‚Raumstation Rödelheim', Auf der Insel 14,
60489 Frankfurt-Rödelheim; http://www.insel14.de Kontakt: totalverweigerung@gmx.de


12. Juni 2009 Hannover | Militärgegner foppen Uni
Studieren Sie Krieg! Per Flyer wirbt die Uni Hannover für einen Master in "Military Studies" - doch den gibt's gar nicht.
Militärgegner protestierten mit einem täuschend echten Fake gegen das, was sie Rüstungsforschung nennen.
Humorfrei erstattete die Hochschule Anzeige. Aktueller Aufhänger für die Kritik an der Zusammenarbeit von militärischen
Dienststellen mit Wissenschaftlern sei möglicherweise die für Anfang Juli geplante Veranstaltung "Celler Trialog", bei der
Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Bundeswehr miteinander diskutieren.
[Spiegel-online 12.6.09 ] (Flyer Vorderseite , Rückseite) Hintergrundinformationen


11. Juni 2009 Berlin | „Leicht entflammbar“ - DHL
Am frühen Donnerstag morgen haben in Berlin-Tempelhof erneut Transportfahrzeuge der Post-Logistiktochter DHL gebrannt.
Die sieben Wagen waren in einer Niederlassung in der Schöneberger Straße geparkt, wie die Polizei mitteilte, und wurden erheblich
beschädigt. (…) Zum Teil brannten die Fahrzeuge komplett aus.(...) Hintergrund der Aktion könnte eine antimilitaristische Kampagne
gegen den Postdienstleister sein. DHL bewirbt sich um einen Milliardenauftrag des Verteidigungsministeriums. Konkret geht es um die
Lagerung von Bundeswehrmaterial und den Transport von Kriegsgerät, Munition, Treibstoffen und Soldaten. Kriegsgegner haben
sich zum Ziel gesetzt, am Beispiel von DHL die wachsende Verzahnung ziviler und militärischer Bereiche zu thematisieren.
(Mittlerwile ist ein BekennerInnen-Schreiben veröffentlicht worden)
[ jungewelt 12.6.09 ]


8. Juni 2009 Konstanz | Piraten stören ATALANTA-Vortrag der Bundeswehr
An der Universität Konstanz sollte am Montag ein Bundeswehrvortrag unter dem Motto „ATALANTA-Einsatz der deutschen
Marine am Horn von Afrika“ stattfinden. Eine größere Gruppe Studierender, darunter auch ein als Pirat verkleideter Student,
verhinderten den reibungslosen ablauf. Darauf hin wurden die Veranstalter gewalttätig und es kam zu einem Handgemenge
zwischen den Veranstaltern und herbeieilenden Studierenden. (Bericht)


6. Juni 2009 Berlin | Reichskriegsdenkmal verschönert
"zum auftakt der actionweeks wurde in berlin-lindenberg ein reichskriegsdenkmal mit rosa farbbeuteln verschönert.
dieses „denkmal“ soll an die getöteten deutschen soldaten aus den beiden weltkriegen erinnern.
doch deutsche täter sind keine opfer.
mehr farbe in den grauen alltag!"
[Dokumentation: directactionde.blogspot.com ]


5. Juni 2009 Herne | Protest gegen Bundeswehr Big Band
Am Abend sammelten sich ca. 25 Antimilitaristen in Herne, um das Konzert der Bundeswehr Big Band „Timeless“ mit einem
stillen, sowie friedlichen Protest zu begleiten. Dabei verteilten die überwiegend Jugendlichen und jungen Erwachsenen 300 Flyer
an das Publikum. Die DemonstrantInnen wurden teilweise massiv von den KonzertbesucherInnen beleidigt. Dabei wurde auch ein
Demonstrant von KonzertbesucherInnen angegriffen. Dennoch fanden einige kritische Gespräche zwischen ProtestantInnen
und ZuschauerInnen statt. (Bericht)


3. Juni 2009 Düsseldorf | Rheinmetall verschrottet
Am Mittwoch fand an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) der "Recruitingtag" der Campus Messe 2009 statt.
Verschiede Firmen wollten sich den StudentInnen und AbsolventInnen präsentieren. Unter ihnen die Rheinmetall AG.
Gegen die Anwesenheit des Rüstungskonzern protestierten etwa 15 Personen. Und das mit Erfolg: Nach einer halben Stunde
packten die beiden MitarbeiterInnen ein und verließen den Campus. (Bericht+Fotos)


30. Mai 2009 Köln | Protest gegen Patenschaft mit der Fregatte „Köln“
Mit einem Transparent und Flugblättern protestierten Gegnerinnen und Gegner der Kriegspolitik vor dem Kölner Rathaus.
Die Stadt Köln und die Bundeswehr wollten an diesem Tag feiern: 100 Jahre Patenschaft der Stadt Köln mit der jeweiligen
Kriegsmarine und den bisher 5 Kriegsschiffen mit dem Namen Köln. Während draußen „Keine Patenschaft für Kriegsgerät
– auch nicht für die Fregatte Köln - Bundeswehr wegtreten“ gefordert wurde, vertrat Vizeadmiral Nolting die Auffassung,
dass die Sicherung des Wohlstandes nicht ohne Konflikte zu erreichen sei und der Einsatz der Bundeswehr zur See eine zentrale
Rolle im globalen Markt spiele ...(Bericht)


30. Mai 2009 Mittenwald | Massives Denkmal für NS-Opfer
Am Pfingstsamstag stellte der Arbeitskreis „Angreifbare Traditionspflege“ auf dem Bahnhofsvorplatz in Mittenwald ein Denkmal für
die Opfer von Nazi-Verbrechen auf. An der Feierlichkeit nahmen über 200 Menschen aus verschieden Ländern teil.
Das Denkmal
wurde in einem bewegenden Akt von Maurice Cling, Max Tzwangue, Marcella und Enzo de Negri enthüllt.

Mit einem Denkmal für die Bevölkerung Mittenwalds wurde ein „Stein des Anstoßes“ im Ort der Täter aufgestellt, in dem sich das
Gedenken an die Opfer deutscher Kriegsverbrechen und deren Forderung nach Entschädigung manifestiert.
(Presseerklärung) (Programm: Veranstaltung+Demo)


29. Mai 2009 Rheine| GelöbNIX – Gegen Militärspektakel und Auslandseinsätze
Anlässlich des fünfzigsten Standortjubiläums führte die Bundeswehr ein öffentliches Rekrutengelöbnis durch. Gegen dieses
Militärspektakel demonstrierten rund 200 Menschen. Es kam zu einer Brückenblockade, die kurz darauf von der Polizei
aufgelöst wurde. (Presse) (Aufruf)


18. Mai 2009 Rosenheim| Militär in Rosenheimer Berufsschule
Bereits am frühen Morgen pflasterten Leichen den Weg der Bundeswehr. Aktivist_innen hatten sich symbolisch für
Millionen von Kriegstoten in die Einfahrt der Berufsschule gelegt. Dadurch wurde die Zufahrt des Bundeswehr-Karriere-
Trucks kutzzeitig verzögert. Vom 18. bis zum 20. Mai wollte die Bundeswehr an der Berufsschule II in Rosenheim Nachwuchs rekrutieren.
In einem offenen Brief wurde die Schulleitung aufgefordert, diesen Reklameeinsatz zu verhindern. Die Schulleitung
hielt allerdings am geplanten „Einsatz an der Heimatfront“ der Bundeswehr fest. (Ankündigung) (Bericht)


17. Mai 2009 Augustdorf| Friedensaktivisten erobern Panzer
Auf dem diesjährigen „Soldatentag“ im ostwestfälischen Augustdorf hinderten Aktivisten der Friedensbewegung die
Bundeswehr daran sich nach belieben darzustellen. Die Antimilitaristen kletterten auf einen Panzer und breiteten ein
Transparent mit dem Tucholsky-Zitat „Soldaten sind Mörder“ aus. (Bericht)


15. Mai 2009 Bernau/Berlin | Bundeswehr bei Ausbildungsplatzbörse gestört
Im Gymnasium fand eine Ausbildungs- und Studienbörse statt, auf der zahlreiche Aussteller, darunter Rüstungskonzerne,
die Polizei und eben auch die Bundeswehr, Kinder und Jugendliche für sich begeistern wollten. Seit Jahren gibt es Proteste
gegen die Bundeswehr bei dieser Bernauer Veranstaltung. In diesem Jahr war die Bundeswehr, anders als ursprünglich vorgesehen,
nicht mit ihrem Info-Truck vor Ort. Einer ihrer Info-Trucks wurde schließlich einige Tage zuvor in Heilbronn abgefackelt.
Die Bundeswehr zog sich in einen Klassenraum zurück … (Bericht)


15.Mai 2009 Mittenwald | Protest gegen Gebirgstruppen
AntimilitaristInnen haben aus Protest gegen das Gebirgstruppentreffen im bayerischen Mittenwald eine hakenkreuzverseuchte
Kapelle im Stadtzentrum symbolisch geschlossen. (Bericht)


13.Mai 2009 Berlin | Minister Jung von der Bühne vertrieben
Zwei Aktivistinnen stürmen das Podium in der Urania mit grün schillerndem Transparent: "Kriegsstrategen das Handwerk legen!",
als zwei Schuhe in Richtung des Referenten fliegen. Kriegsminister Jung geht in Deckung und verlässt fluchtartig das Rednerpult
und lässt sich von dem Bundeswehroffizier und seinen Bodyguards aus dem Gebäude bringen. "Krieg ist Frieden!" schallt ihm
hinterher und "Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!". Tumult im Publikum. Alle sind aufgesprungen, reden und gestikulieren
wild durcheinander. (Kurzbericht)


9.Mai 2009 Heilbronn | Bundeswehr-LKW brennt aus
Eine Zugmaschine der Bundeswehr brannte am Samstagmorgen vor dem IHK-Gebäude in der Heilbronner Ferdinand-Braun-Straße
vollständig aus. Nur noch schwarze Brandflecken wiesen am Samstagmittag darauf hin, wo das sogenannte Info-Mobil abgestellt war.
Seit Donnerstag hatte sich die Bundeswehr gemeinsam mit anderen Unternehmen auf der IHK-Bildungsmesse präsentiert. (Presse)


8.Mai 2009 Berlin | Umfärbung einer DHL-Paketstation
Montag Nacht ist eine DHL-Station komplett in grüner Frabe verschönert worden. Es soll hiermit der Protest und die Wut gegenüber
der Unterstützung dieser Firma für die deutsche Bundeswehr gezeigt werden. DHL bewirbt sich gerade um den Auftrag der Bundeswehr
bei Kriegseinsätzen logistische Unterstützung zu leisten, natürlich bezahlt. Das Anmalen von Post- und DHL-Stationen in grüner Frabe
stellt symbolisch die Umwandlung in so genannte Feldpostkästen dar. Bundeswehr wegtreten! Kapitalismus abschaffen! Nie wider Krieg.”
[dokumentation interim 691, 15.5.09]


5.Mai 2009 Köln | BW-Musikkorps in massiver Polizeibegleitung
Konzertbesucher eilen zum Haupteingang durch Einsatzfahrzeuge und Ketten von polizeilichen Einsatztruppen. Ein ähnliches Bild hat
man auf dem Heinrich- Böll- Platz, der lärmempfindlichen Decke des Konzertsaals der Philharmonie. Ein zusätzlicher Bauzaun bietet Schutz vor
potentiellen Poltergeistern. Hier wird Un- Kultur durch Polizei vor Protesten bewahrt.
Un- Kultur deshalb, weil sich das Musikkorps
der Bundeswehr zu einem wohltätigen Einsatz für die Altenhilfe der Kölnischen Rundschau angebiedert hat. Die Musik aber dem Militär
dazu dient, seine wesentliche Funktion, das fachgerechte Töten, zu vernebeln und zu verharmlosen. Zusätzlich wird das marsch-freudige
aber höchst unkritische Publikum mit schneidigen Märschen der Nazi- Zeit erfreut.
Ein Grund mehr, Proteste gegen diese Art von
Musikveranstaltungen zu verstärken! Ein Großtransparent hat es dennoch in den Konzertsaal geschafft … (Briefwechsel 1, 2 )


5.Mai 2009 Bremen | EADS überflüssig gemacht
An der Bremer Universität hat die „Praxisbörse“ schon eine mehrjährige Geschichte - und auch der Widerstand dagegen.
In den letzten Jahren haben immer wieder "Überflüssige", Jubel-Demonstrant_innen und andere entschlossene Studierende
den anwesenden Unternehmen klar gemacht, dass sie hier nicht nur auf Sympathie stoßen. Gegen 10.30 Uhr sorgte zunächst
eine Gruppe von etwa 10 "Überflüssigen" für Tumult in der Veranstaltungshalle - mit Musik, Megaphon und Flyern gehörte
ihnen kurz die Aufmerksamkeit der Anwesenden. Nur einige Minuten später wurde dann von einer anderen Gruppe der Stand
des größten europäischen Rüstungsunternehmen EADS (Airbus) mit Farbbeuteln angegriffen. Teile des Informationsmaterials
und des technischen Equipment wurden hierbei unbrauchbar gemacht, auch einige weiße Hemden und Anzüge bedürfen einer
ausgiebigen Reinigung. (Bericht)


26.April 2009 Scheeßel (Bremen) | „Angrillen“ bei DHL
Angrillen bei Deutsche Heeres Logistik in Scheeßel bei Bremen – 4 Transporter abgewrackelt
DHL angreifen – BUNDESWEHR angreifen – NATO angreifen – Entzückte Grüße nach Dresden !!!“
[Dokumentation interim No 691 (15.5.09)]


25.April 2009 Mittenwald | Think pink: riesiges Gebirgsjäger-Ehrenmal eingefärbt
Die Traditionspflege der Gebirgsjäger angreifen - Wir haben das Ehrenmal der Gebirgsjäger auf dem Hohen Brendten in Mittenwald
mit pinker Farbe überzogen. Gebirgsjäger verübten während des Zweiten Weltkrieges zahlreiche Kriegsverbrechen. Sie ermordeten
tausende Zivilistinnen und Zivilisten und massakrierten insbesondere in Italien und Griechenland ganze Dörfer. Keiner der Mörder
wurde in Deutschland verurteilt - keines der Opfer entschädigt. Dieses Jahr wollen wir mit dem in Pink gestalteten Denkmal der
Gedenkfeier der Gebirgsjäger und ihrer jungen Kameraden aus der Bundeswehr für die gefallenen Mörder einen unübersehbaren
antimilitaristischen Kontrapunkt entgegensetzen. Die Opfer von NS-Kriegsverbrechen entschädigen! NS-Kriegsverbrecher zur
Verantwortung ziehen!“
[Dokumentation indymedia] (Bericht) (Film)


23.April 2009 Kirchheim | Aktion gegen Bundeswehrtruck
20 AktivistInnen fanden sich vor dem Technischen Gymnasium „Max Eyth Schule“ in Kirchheim unter Teck zusammen
und statteten dem dort stehenden Bundeswehr-Werbetruck einen Besuch ab. Mit Flugblättern und Parolen wie
„Niemals Salutieren - lieber Sabotieren“ machten sie den Werbeoffizieren das Rekrutieren auf dem Schulhof schwer. (Bericht)


23.April 2009 Solingen | Farbe auf Museum Baden vor NATO-Festvortrag
Aus Protest gegen eine NATO-Veranstaltung „60 Jahre NATO – 60 Jahre Frieden in Freiheit“ im Museum Baden, bei der
Brandenburgs Innenminister und Generalleutnant a.D Jörg Schönbohm und Bernd Wilz (ehemaliger parlamentarische Staatssekretär
beim Bundesminister für Verteidigung geladen sind, haben AktivistInnen die Fassade mit roter Farbe beworfen und Parolen angebracht.
„(...) Solidarität mit den Verhafteten von Strasbourg! No Nato! AG Kein Frieden mit der Nato“
directactionde.blogspot.com


22.April 2009 Wolfenbüttel | Bundeswehr-Vortrag gestört
Im Wolfenbütteler Hotel Antoinette war gestern Abend Oberstleutnant Lange, Sprecher für den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan,
Gastgeber. Das Hotelmanagement und die Bundeswehr luden zu einem Vortrag über Afghanistan. Die rund 50 Gäste waren vom Einsatz
der Bundeswehr überzeugte Pensionisten, einige wenige Personen mittleren Alters und etwa 20 Schülerinnen und Schüler. Nach den ersten
Ausführungen des Oberstleutnants standen zwei Aktivisten auf, hielten die Friedensfahne hoch und sagten laut „Nein zu Krieg!“ ... (Bericht)


13.April 2009 Dresden | Bundeswehr-Fuhrpark unbrauchbar gemacht
Am Morgen des Ostermontages bricht in der Offizierschule in Dresden an drei Stellen Feuer aus. 42 PKW, Busse und Lastwagen
sowie ein Hangar brennen aus. Es entsteht ein Schaden von mindestens 3 Mio Euro. In einem Schreiben der „Initiative für ein neues
blaues Wunder“ heißt es „Schwerter zu Pflugscharen, Panzer zu Gartenscheren! Wenn ihr nicht abrüstet, tun wir es! Es herrscht Krieg.
Die Bundeswehr weitet u.a. ihren Angriffskrieg in Afghanistan im Rahmen des NATO-Kriegsbündnis stetig aus. Jetzt Waffen und
Kriegsgerät zerstören: Das kann jeder, das sollte sogar jeder vernünftige Mensch machen. (...) Wir müssen den Kriegen ihre materielle
Grundlage entziehen. Eigenverantwortliche Abrüstungsschritte sind dabei das Gebot der Stunde. Um menschenverachtendes Kriegsgerät
unbrauchbar zu machen, haben wir es einfach angezündet. (...)“. Dokumentation
junge Welt 16.4.09, sowie directactionde.blogspot.com
(dpa)


12.April 2009 Ostermarsch 2009 | gegen Bombodrom und Krieg
Mehr als 12.000 OstermarschiererInnen protestieren im brandenburgischen Fretzdorf gegen das Bombodrom. An den Antikriegsaktionen in
ingesamt mehr als 70 Städten beteiligen sich bis zu 30.000 Menschen. Politischer Schwerpunkt der Ostermärsche war der Protest gegen
den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr und gegen die NATO als Kriegsbündnis. Im Mittelpunkt mehrerer Kundgebungen stand ebenfalls
die Forderung nach Abschaffung aller Atomwaffen.


12.April 2009 Köln | Protestfahrt gegen das Militärgeschäft der DHL
200 Motorradfahrerinnen und -fahrer fuhren am Ostersonntag zum Kölner Frachtpostzentrum/DHL am Eifeltor. Sie protestierten dagegen,
daß die Postfirma DHL in den weltweiten Militärtransport der Bundeswehr eingebunden ist und fast die gesamte Logistik der Bundeswehr
übernehmen will. Die Friedensfahrt wurde vom Motorradclub Brigadistas organisiert. (Bericht)


6+7.April 2009 Berlin | militante Überraschungsdemo gegen SAP
Gleich an zwei Abenden hintereinander geht es dem Software-Entwickler ans Glas. Bei der Firma, die u.a. für Bundeswehr und
NATO arbeitet , werden zunächst 9 Schieben eingeworfen bevor eine 100 Leute starke Spontandemo am Abend danach für weiteren
Glasbruch sorgt und einen Brandsatz gegen die Fassade des Glapalastes schleudert. Die Demo hinterlässt „NO NATO“ Slogans an
den Wänden der Umgebung.


4.April 2009 Berlin | Steine und Farbe für Kriegsgewinnler
Um die NATO-Geburtstagsfeierlichkeiten in Berlin nicht unkommnetiert zu lassen“ fliegen Farbe und Steine auf das „Berliner Zentrum
für Internationale Friedenseinsätze
, das durch Beratung und Training zum Aufbau von Polizei- und Regierungsstrukuren in Kriegsgebieten
beiträgt, sowie das „
Deutsche Institut für Internationale Politik und Sicherheit, das die Regierung in Fragen von NATO und EU, der
Entwicklung von Militärtechnologien und Waffenhandel berät.
Bombadier wird als Hersteller und Entwickler militärisch genutzter Fahrzeug-
und Flugtechnik angegriffen. „In kapitalistischen Verhältnissen kann es keinen Frieden geben, deswegen ist es notwendig, militärische und
mit diesen zusammenarbeitende Organisationen anzugreifen, hier und weltweit. Fight capitalist war, fight capitalist peace!“


3.April 2009 Leipzig | „Sicherheitsüberprüfung“ wegen mil. Flughafenausbau
Zahlreiche Haushalte erhielten heute in Leipzig seltsame Post von der Stadtverwaltung mit der Aufforderung sich einer Sicherheitsüberprüfung zu
unterziehen. In Zusammenarbeit mit der NATO und DHL sollte gecheckt werden, in wieweit Leipziger Bürger eine Gefährdung für die
öffentliche Sicherheit in Deutschland darstellen. "Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Leipzig, der Flughafen Halle/ Leipzig wird
in den kommenden Jahren zu einem zentralen Umschlagplatz für militärische Transporte im Rahmen von Friedenseinsätzen der
Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) ausgebaut. Damit der Flughafen mit seiner vollen Kapazität genutzt werden kann, werden die
Frachtflugzeuge auch über die Anflugroute Süd den Flughafen ansteuern. Die Stadtgebiete im Bereich der Anflugroute Süd werden damit zu
einer Sicherheitszone der Stufe IIA. (...)“ (Bericht)


3.April 2009 Mannheim | Hauptpost mit gelb-roter Farbe getränkt
Zu Beginn des NATO-Gipfels wird die Post verschönert. Der Fußboden im Eingangsbereich wird gelb-rot eingefärbt, an die Wände werden
die Parolen „No NATO“ und „DHL Kriegstreiber“ gesprüht. Die AktivistInnen solidarisieren sich mit dem Protest in Strasbourg und Baden-Baden.


1.-5.April 2009 Strasbourg/Baden Baden | Widerstand gegen den NATO-Gipfel
Eine erste Sammlung von Auswertungspapieren zu den sehr unterschiedlichen Erfahrungen in Strasbourg sind unter gipfelsoli.org gelistet.


28.März 2009 Frankfurt a.M. | Antimilitaristischer Block auf Krisendemo
Auf der Demo läuft an der Spitze ein antimilitaristischer+antikapitalistischer Block mit der Message: „Krise -ist Kapitalismus– heißt Krieg“
Für die soziale Revolution. Beim Zwischenstopp vor einer der unzähligen Filialen der Commerzbank gibt es einen Redebeitrag zur neuen
Strategie der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Während der Abschlusskundgebung geht ein Panzer(nachbau) verziert mit Logos von
DHL und Commerzbank in Flammen auf.


26.März 2009 Hanau | Go-In bei Wehrberatung in der ARGE
`Wehrberater` Mattias Riddler, der einmal im Monat in der Hanauer Arbeitsagentur versucht, Jugendliche und Erwerbslose
für die Bundeswehr zu rekrutieren, hat am heutigen Donnerstag kurzen unangemeldeten Besuch erhalten. Ein antimilitaristisches
Abrüstungsteam hatte zunächst Transparente und Plakate am Eingang und im Foyer aufgehängt sowie einige Flugzettel verteilt,
danach fand ein kurzes Go-In im Zimmer des Wehrberaters statt. Da der „Wehrberater“ etwas verloren und ganz alleine in seinem
Saal saß – was wir ja ziemlich gut fanden - und auch ansonsten die Arge eher leergepustet war, beendeten wir das Go-In nach
einigen Minuten.
Wir lassen uns nicht für ihre Kriege rekrutieren!
`Beratertage` der Bundeswehr bei der Arbeitsagentur in Hanau stoppen!!
(Bericht)


24.März 2009 Düsseldorf | Den Kriegshetzern das Handwerk legen!
In den Mittagsstunden protestierten 20 AntimilitaristInnen gegen den Karriere Truck der Bundeswehr, der in Düsseldorf
für zwei Tage vor der Rheinterasse seine Propagandashow aufgebaut hat. Mit der Vorführung von Kriegsgerät und anderer
Technologie wollen sie „Spaß und Action“ verbreiten und orientierungslose Jugendliche für ihr mörderisches Handwerk werben.
(Bericht, Ankündigung)


24.März 2009 Göttingen | Demo gegen Krieg und Abschiebung
Heute demonstrierten in Göttingen ca. 80 Menschen gegen Krieg und Abschiebung anlässlich des Krieges der NATO
vor genau 10 Jahren im Balkan
Das Motto der Demo lautete: "Gegen Krieg und Abschiebung! Bleiberecht für Roma,
Ashkali und Gorani! Wer bleiben will soll bleiben!"
(Bericht)



21.März 2009 Brüssel | NATO GAME OVER
Erneut versuchen Hunderte Menschen das NATO-Hauptquartier nahe Brüssel in einer gemeinsamen Anstrengung zu erstürmen
und endlich zu schließen. Wie bereits im letzten Jahr gelingt es einigen NATO GAME OVER AktivistInnen trotz Stacheldraht
und massiver Polizeipräsenz aufd Gelände zu kommen und Tore, Fenster und Türen zu versiegeln, während das Militärbündnis
vor der Absperrung zeremoniell verbaschiedet wird. 450 Leute werden festgenommen. Am gleichen Tag erklettern in den
Niederlanden 60 AktivistInnen die Zäune am Luftwaffenstützpunkt in Nieuw Milligen im Osten des Landes, wo DARS das
mobile Luftüberwachungs- und Kommandosystem der NATO stationiert ist. 35 AktivistInnen werden festgenommen.
In Deutschland ist der Atomraketenstandort Büchel sowie das US-Headquarter in Heidelberg Ziel von Protesten.


21.März 2009 Bremen | Aktion gegen Rüstung und Flüchtlingsabwehr
Das italienische Konsulat wurde mit einem Boot und einer Gedenktafel bedacht worden. "Zur Erinnerung an die Ertrunkenen
im Mittelmeer. Ihr Tod ist Folge der EU-Flüchtlingsabwehr. Bremen Firmen wie EADS und OHB liefern der EU-Grenzschutzagentur
FRONTEX hierfür die Technik. In diesem Gebäude residiert der italienische Honororkonsul M.Fuchs, zugleich Chef der
Rüstungsfirma OHB. Bremen 21.03.09." Der italienische Honorarkonsul ist Aufsichtsratsvoristzender der Rüstungsfirma OHB.
Diese will ihr Geld in zunehmendem Maße mit dem Tod der Flüchtlingen auf den Meeren verdienen. ... (Bericht)


19.März 2009 Ahlen | Pro Bundeswehr Aktion
Für weltweiten Frieden – Bundeswehr unterstützen“ und „Frieden für den Allerwertesten – Krieg ist geil“. Das
„I love Bundeswehr-Unterstützungskommandos“ sorgte für Verwirrung. Im westfälischen Ahlen brachten am Donnerstag-
nachmittag rund zehn junge Menschen ihre Unterstützung für die deutsche Armee zum Ausdruck indem sie mit Flugblättern
für mehr globale deutsche Friedenseinsätze und den Dienst an der Waffe warben. Anlass war ein großer Zapfenstreich auf
dem Marktplatz der 55.000-Einwohner Stadt, bei dem auch Verteidigungsminister Franz Josef Jung anwesend war. (Bericht)


19.März 2009 Wuppertal | Blasmusik-Battle: bw-wegtreten vs. BW-Musikkorps
Alljährlich findet in der Wuppertaler Stadthalle ein Benefizkonzert des Bundeswehr-Musikkorps statt. Heute jedoch ging
der Kampfeinsatz des Musikkorps nicht unwidersprochen vonstatten - musikalisch "angetreten" war im Foyer statt des
Musikkorps zunächst ein Ghetto-Blaster, aus dem laut und deutlich hörbar nicht Wohlklang, sondern Marschmusik und
Kriegsgetöse zu vernehmen war. (Bericht)


19.März 2009 Berlin | Olivgrün statt gelb – keine Geschmacksfrage
Anfang dieser Woche waren im Stadtbild von Berlin gelbe Briefkästen zu oliv-grünen mutiert. In verschiedenen Berliner
Stadtteilen wurde das neue Design der Deutschen Post bereits gesichtet. Mit einer Kundeninformation unterrichtet die DHL
von ihren Zukunftsplänen als "Deutsche Heeres Logistik". (Bericht)


18.März 2009 Karlsruhe | Abgebrannt: 3 DHL-Fahrzeuge
Laut ka-news und Stuttgarter Zeitung wurden in der Nacht zum Mittwoch auf dem Freigelände des Logistikunternehmens DHL
in der Rüppurrer Straße in Karlsruhe drei Transportfahrzeuge in Brand gesetzt, wodurch ein Gesamtschaden von 120.000 Euro
entstand. Zwei Fahrzeuge waren vollständig ausgebrannt, während ein drittes Fahrzeug durch die eingesetzte Feuerwehr noch
gelöscht werden konnte. Zu der Tat bekannte sich die Gruppe "militante Antimilitaristen", welche sich in einem den lokalen
Medien vorliegenden Bekennerschreiben auf den bevorstehenden Nato-Gipfel bezog. Die DHL bewirbt sich momentan für eine
groß angelegte Zusammenarbeit mit der Bundeswehr.
(indymedia)


14.März 2009 dezentral | antimilitaristischer Aktionstag
Am 14. März 2009 wollen wir landauf und landab zeigen, dass Antimilitarismus kein eingemottetes Relikt vergangener Zeiten ist.
Der Kampf gegen Militarismus muss auf die Tagesordnung Aller, denen die herrschenden Verhältnisse unerträglich sind, er ist notwendig!
Mit dem Aktionstag wird u.a. die Politik der DHL in den Mittelpunkt gestellt, die einer der Vorreiter der Verankerung von Krieg in
Gesellschaft und Ökonomie ist. Die DHL als 100%ige Tochter der Deutschen Post, ist ein herausragendes Beispiel für die Privatisierung
der Kriegsführung. DHL wickelt nicht nur den Feldpostverkehr der Bundeswehr ab, er ist als weltweit führender Logistikkonzern zuständig
für einen großen Teil des Materialtransportes der deutschen wie der US-Armee.
Zukünftig wird sich diese Aufgabe erheblich ausweiten ...
(DHL Kampagnenaufruf)


14.März 2009 Leipzig | Großtranparent gegen mil. Flughafennutzung
Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages gegen Militarismus brachten AktivistInnen am 14. März in den frühen Morgenstunden am
Schkeuditzer Kreuz, dem Autobahnkreuz der A9 und A14, ein Transparent in den Bäumen an. Das Transparent informiert Autofahrer,
die kurz darauf den Flughafen passieren, über dessen starke militärische Nutzung. H
intergrund ist die zunehmende und vielschichtige
militärische Nutzung des Flughafens Leipzig/Halle. Der Flughafen ist das Drehkreuz für Luftfracht des Logistikunternehmens DHL ...
(Bericht+Foto)


14.März 2009 Celle | Aktion gegen Commerzbank & Krieg
Im Rahmen des deutschlandweiten Antimilitaristischen Aktionstages hat das „Bündnis gegen den Celler Trialog, Militarismus und Krieg“,
einen Infostand in der Celler Innenstadt organisiert, welcher die Bevölkerung über das Agieren der Commerzbank AG in Wirtschaft und Militär
informieren sollte. Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank , Präsident des Bundesverbandes Deutscher Banken und Reserveoffizier der
deutschen Armee, Klaus-Peter Müller, initiierte 2007 zusammen mit dem Bundesverteidigungsministerium ein Treffen von rund 100 hochrangigen
Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Militär, den sogenannten „Celler Trialog“. Ihr Ziel ist es das Ansehen der Armee und der Deutschen
Kriegseinsätze in Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken. Beim Celler Trialog 2008 formulierte Klaus-Peter Müller dies folgendermaßen:
„Die Mannschaftsleistung der Bundeswehr verdient mehr Wertschätzung, mehr Unterstützung – ideell, aber auch materiell.“ Die Zusammenarbeit
von Bundeswehr und deutschen Unternehmen soll zu Gunsten internationaler „Sicherheit und Stabilität“ und Wohlstand der westlich-kapitalistischen
Staaten ausgebaut und etabliert werden. Deswegen findet seit 2007 dieses „Diskussionsforum für Außen- und Sicherheitspolitik“ jährlich in Celle statt.
(Infos zum Celler Trialog)


14.März 2009 Freiburg | Öffentlichkeit gegen Kriegslogistiker DHL
Am 14. März 2009, dem Aktionstag gegen Militarismus, verteilten AktivistInnen in Freiburg Infomaterialien gegen den Kriegslogistikkonzern
DHL. Vor der Postfiliale in der Eisenbahnstraße wurden PassantInnen und KundInnen über die neue „Firmenphilosohie“ und über die
Zusammenarbeit zwischen der Bundeswehr und DHL durch Flugblätter aufgeklärt. Vorbeieilende PassantInnen reagierten teils erstaunt und
entsetzt, als sie von den Machenschaften DHLs in den diversen Kriegsgebieten der Welt erfuhren. (Bericht)


14.März 2009 Frankfurt | Proteste gegen Kriegsunterstützung bei Commerzbank und DHL
Auch in Frankfurt am Main gab es Aktionen vor Commerzbank und DHL. Am 13. März wurde vor die Eingänge jeweils Absperrband
gehängt und diverse Flugblätter daran befestigt. Ein sehr langes Transparent klärte über Sinn und Zweck der Aktion auf.


14.März 2009 Nürnberg | Lokale Aktivitäten gegen NATO - Gipfel Nürnberg
Heute fand in der Nürnberger Innenstadt vor der Lorenzkirche eine AgitProp Aktion statt. Geboten wurden Ausstellungstafeln, die sich unter
anderem mit der Geschichte und Funktion der NATO, mit Kriegspropaganda aber auch mit dem Widerstand der Anti-Kriegsbewegung seit
Gründung der BRD auseinander setzten. In einer größeren Installation wurden die Kriegseinsätze von NATO-Mitgliedsstaaten dokumentiert und
symbolisch wurden die ökonomischen Interessen, die hinter der Kriegspolitik der imperialistischen Metropolstaaten stecken, dargestellt. Auditiv
wurde die Veranstaltung mit Alarmsirenen, Kriegsgeräuschen und Redebeiträgen untermalt.Unter dem Motto „Krieg ist kein Grund zum Feiern!
NATO abschaffen! Für eine Welt jenseits von Krieg und Kapitalismus!“ zogen rund 300 TeilnehmerInnen zogen durch die Innenstadt. Redebeiträge
wurden unter anderem zum Zusammenhang zwischen Krieg und Krise, sowie zur Rolle der DHL bei der Heereslogistik gehalten. (Bericht)


14.März 2009 Braunschweig | Gemeinsam gegen Krieg und NATO!
Kein ruhiges Hinterland für Kriegstreiber und Kriegsprofiteure! Am Samstag, den 14.03.2009, findet um 12 Uhr am Brunnen der
Friedrich-Wilhelm-Str. (zwischen City-Kino und der Deutschen Post) in Braunschweig eine Kundgebung im Vorfeld der
NATO-Feierlichkeiten statt. Neben der NATO selbst, geht es um die Pläne der Deutschen Post, über ihre Tochterfirma DHL
an Logistikaufträge der Bundeswehr zu kommen und sich somit an Kriegseinsätzen zu breichern. (Aufruf)


13. März 2009 Berlin | Bundeswehr-Auto in Flammen
Unbekannte haben am frühen Freitagmorgen ein Fahrzeug der Bundeswehr in Berlin-Niederschöneweide in Brand gesetzt. Das auf dem
Gelände des Bundeswehr-Kreiswehrersatzamtes in der Oberspreestraße geparkte Fahrzeug brannte nach Angaben der Polizei aus. Passanten
hatten das Feuer bemerkt und Feuerwehr und Polizei alarmiert. Verletzt wurde niemand. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen.
Im Vorfeld der bevorstehenden Tagung der Nato hatten linksextremistische Gruppen in Berlin derartige Anschläge angekündigt. Ob die Täter
tatsächlich aus solchen politischen Gruppierungen stammen, ist jedoch unklar. (Berliner Morgenpost)



12. März 2009 Hamburg | 5 Postautos angezündet
(...) Postsprecher Martin Grundler verurteilte die "kriminellen Handlungen" und kündigte eine Verbesserung der Sicherungsmaßnahmen
seines Unternehmens an. Zu möglichen politischen Motiven der Brandstifter wollte er sich nicht äußern. Die Kripo verfolgt eine Spur in die
linke Szene. Dort läuft eine Kampagne gegen Pläne der Post-Tochter DHL, die Logistik der Bundeswehr zu übernehmen. Im Internet wird
angekündigt, die Post "in die Zange zu nehmen". Weiter heißt es: "Die Post ist deshalb so angreifbar, weil in jedem Dorf ein Briefkasten, in jeder
Stadt ein Postamt steht. Uns steht eine bunte Palette der Widerstandsformen zur Verfügung, welche sich weder an legale noch an illegale Formen
bindet." Auch in Husum und Berlin hatte es Brandanschläge auf Postautos gegeben. [Mopo, Abendblatt]


12. März 2009 Reutlingen | NATO-Pipeline dokumentieren: Kehl - Tübingen – Hindukusch
Zwei unscheinbare rot-weiss gestreifte Pfeiler zwischen Wannweil und Reutlingen markieren die NATO-Pipeline CEPS - Ein wichtiger und
gefährlicher Teil der westeuropäischen Infrastruktur für Kriege: Durch die Pipeline fließt Sprit, der in Kehl am Rheinufer eingespeist wird in
verschiedene NATO-, US- und Bundeswehrstandorte.
Wir haben uns vorgenommen, den Verlauf der Pipeline um Tübingen herum, zwischen
Reutlingen und Bodelshausen zu dokumentieren ... (NATO-Pipeline: Verlauf + Hintergrundinfos)


12.März 2009 Nürnberg | Farbe auf DHL
Anfang dieser Woche wurden in Nürnberg die Kritik an der DHL - nämlich dass das Unternehmen Profite aus den Kriegseinsätzen der
Bundeswehr macht - mittels direkter Aktion an zwei Packstationen geäußert. Genauer wurden in der Nürnebrger Nordstadt (Kilianstr) und
Eberhardtshof (Volzstr) Packstationen der DHL mit roten Lack übergossen und Sprühschablonen (DHL --> Profite aus Krieg) angebracht. (Bericht)


11.März 2009 Strasbourg | Block NATO-öffentliches Aktionstraining
Mit einem öffentlichen Aktionstraining von etwa 50 AktivistInnen im Vorfeld des NATO Gipfels in Strasbourg, stellt die Initiative
BLOCK NATO ihr Vorhaben und ihre Motivationen der Öffentlichkeit vor.
Wir sind der Überzeugung, dass der NATO-Gipfel als
Treffen eines Kriegsbündnisses keinerlei Legitimität besitzt und daher Aktionen des Zivilen Ungehorsams notwendig und gerechtfertigt
sind. Die Aktionen des Zivilen Ungehorsams sind - wie Camps, Gegenkongress und Demonstration - ein Teil der vielfältigen Proteste
gegen den NATO-Gipfel.“ , so eine Teilnehmerin.


Erste Märzhälfte 2009 Mannheim | Steine für Jobcenter und Farbe für Bismarckstatue
Das Jobcenter der ARGE Mannheim wurde vor wenigen Tagen mit Steinen angegriffen, wobei Scheiben zerstört wurden.
Dieser Angriff steht in Zusammenhang mit Rekrutierungsveranstaltungen der Bundeswehr und der Polizei, die immer wieder
dort stattfinden. Außerdem richtet er sich gegen die alltäglichen Zumutungen und Zwangsmaßnahmen gegen "Arbeitslose",
mit denen Menschen z.B. erst dazu gezwungen werden Jobs bei der Armee anzunehmen. Ungefähr im gleichen Zeitraum ereignete
sich ein Farbanschlag auf die Bismarckstatue in der Nähe des Mannheimer Hauptbahnhofs. Die mehrere Meter hohe Statue wurde
mit orangener Farbe beworfen ...“ (Dokumentation)


10. März 2009 Bensheim | Totaler Kriegsdienstverweigerer vor Gericht
14 Uhr, Amtsgericht Bensheim, Wilhelmstraße 26, Saal 126
Verhandelt wird wegen "Eigenmächtiger Abwesenheit". Die Gerichtsverhandlung ist öffentlich, solidarische Teilnahme ist erwünscht.
Silvio Walther ist zum 1. April 2008 einberufen worden. Am 9.4.2008 wurde er von Feldjägern aufgegriffen. Gegen ihn wurden insgesamt
38 Tage "Disziplinararrest" vollstreckt, insgesamt vier Einzelarreste unterschiedlicher Dauer. Außerdem saß er zwei Tage in Militärhaft
aufgrund "vorläufiger Festnahmen". Der fünfte beantragte Arrest wurde vom Truppendienstgericht abgewiesen. Bereits zu Anfang wurde
gegen ihn auch eine Disziplinarbuße in Höhe von 120 Euro verhängt. Am 24. Juli 2008 endeten die Strafmaßnahmen der Bundeswehr.
Silvio wurde vom 25. Juli bis zur Entlassung aus der Bundeswehr, die am 31. Juli erfolgte, ein Dienstverbot erteilt.


8. März 2009 Berlin | Demonstration: Kein Frieden mit dem alltäglichen Kriegszustand
14 Uhr Pariser Platz Berlin Mitte Internationaler Frauen_Lesben_Trans_kampftag - Der Kriegslogik den Boden entziehen!
Dieses Jahr stellen wir in Berlin den Kampf gegen Militarismus und Krieg ins Zentrum des 8. März.
Deutschland treibt Kriege voran und ist an mehreren Orten der Welt an Kriegshandlungen beteiligt ...
Eingeladen sind Frauen Lesben Transgender (Programm)(Bericht)


8. März 2009 Aachen | Bundeswehr wegtreten!
Die SDAJ Aachen protestierte am Sonntag, den 08. März 2009, gegen einen Werbestand der Bundeswehr,
der im Rahmen der „Euregio Wirtschaftsschau - Aachen“ stattfindet. Der Protest richtete sich gegen die Bundeswehr,
die sich unter dem Slogan: „Karriere mit Zukunft“ dort als seriöser Ausbilder und Arbeitgeber präsentiert. (Bericht)


8. März 2009 Nürnberg | Konferenz gegen Krieg und Militarismus:
"Kein Kapitalismus - Kein Krieg - 60 Jahre NATO sind genug" (Programm)


6. März 2009 Freiburg | Bundeswehr erfolgreich vertrieben
In Freiburg sagte die Armee ihren Auftritt beim Jugendgipfel nach Störaufrufen ab.


6. März 2009 Berlin | antimilitaristischer Aktionsspaziergang
Umgestaltungen, Straßenumbenennungen, Transparente, Denkmalerweiterungen ,... bei Daimler, EADS, Bertelsmann,
der Hertie school of governance, Siemens, DB, dem Bendlerblock ,... (Berichte +Fotos)


5. März 2009 FFM | Bundeswehr vom Arbeitsamt wegtreten
9.30 h - Ffm: Arbeitsagentur, Fischerfeldstr.
Die Bundeswehr macht Reklame in Arbeitsagenturen, Messen, Schulen und Universitäten. Sie dienen auch der Rekrutierung für das
Kriegshandwerk. So jeden Monat in der Frankfurter Arbeitsagentur. Unsere Aktion zielt darauf, die Bundeswehr in ihrem Streben nach
mehr gesellschaftlicher Akzeptanz bei ihrer Selbstinszenierung im öffentlichen Raum anzugreifen.
Das Motto: Wer die Öffentlichkeit sucht, muss sie auch ertragen! (NoNato Rhein-Main)


Februar+März 2009 Göttingen | Veranstaltungsreihe gegen Krieg, Militär und Herrschaft
In der Veranstaltungsreihe werden verschiedene Facetten antimilitaristischen Widerstands beleuchtet. Am Ende der Veranstaltungsreihe
stehen nicht zufällig die Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag der NATO im April: Versalzen wir ihnen den Geburtstagskuchen!
(Programm)


28. Februar 2009 Stuttgart | Tote Soldaten feiern Militämusikparade
In der Porsche-Arena in Stuttgart fand heute, am 28. Februar 2009, eine „Militär- und Blasmusikparade“ mit über 400 Musikern
aus 7 Nationen statt. 11 Freunde des Kriegshandwerks ließen es sich nicht nehmen dieses Ereignis gebührend zu preisen.
In Gestalt
von toten Soldaten zeigten sie sich mit Sprüchen wie: „mehr Krieg, mehr Blut, denn: „Sterben ist so gut“ „deutsche Waffen, deutsches
Geld schaffen Ordnung in der Welt“ solidarisch mit ihren musizierenden Kameraden. In einem vorgetragenen Gedicht und einem
Flugblatt wurde die Veranstaltung in den Kontext der weltweit geführten Kriege gestellt.(Fotos, Flublatt, Bericht)


27. Februar 2009 Offenburg | Gemetzel bei Militärmusikparade
In der Baden-Arena in Offenburg fand heute, am 27.Februar 2009, eine „Militär- und Blasmusikparade“ mit über 400 MusikerInnen statt.
Ca. 20 AntimilitaristInnen wurden schon bei der Ankunft durch ein massives Polizeiaufgebot am Betreten des Geländes gehindert.
Dabei kam es zur Festnahme eines Berichterstatters und zu einem Platzverweis.
Trotzdem konnten die AktivistInnen ihren Protest gegen
die Militarisierung der Gesellschaft zum Ausdruck bringen, jedoch nur an der Einfahrt. Untermalt wurde das Ganze von Marschmusik
und Kriegsgeräuschen mithilfe eines Ghettoblasters. ... (Bericht)


27.-28. Februar 2009 Wuppertal | 60 Jahre NATO - ein Grund zum Feiern?
Kongress zu Bundeswehr, Militarisierung und Krieg |
»ICH KANN DOCH DA NICHT EINFACH ZUSEHEN…« Zwischen westlichem schlechten Gewissen und der Unaushaltbarkeit
zunehmender Militarisierung: was verhindert angesichts zunehmender Bundeswehreinsätze im In- und Ausland eine klare
antimilitaristische Haltung der Linken?
Organisiert vom Antimilitaristischen Aktionsbündnis Wuppertal
Einaldung+Programm
unter: bundeswehrwegtorten.blogsport.de


27. Februar 2009 Berlin | DHL-Zentrale oliv-grün eingefärbt
In der Ritterstraße in Berlin Kreuzberg wurde eine Zentrale des Paketzustellers DHL angegriffen. Dem Gebäude wurde
ein Anstrich verpasst der, „dem militärischem Engagement der DHL gerecht wird“. Dazu wurde ein mit olivgrüner Farbe
gefüllter Feuerlöscher benutzt, „um die Farbe großflächig und schnell verteilen zu können.“ „Grund für
den Angriff auf das Gebäude der DHL ist, dass diese im Auftrag der Militärs weltweit Kriegsgerät, SoldatInnen, Munition und
Treibstoff an die verschiedenen Kriegsschauplätze transportiert ...“ (Bericht)


26. Februar 2009 Burg/Magdeburg | Drei BW-Funkwagen ausgebrannt
Einen Sachschaden von geschätzten 100 000 Euro richtete in der Nacht zum Donnerstag ein Feuer auf dem Gelände einer
Autowerkstatt in Burg an. Drei abgestellte Bundeswehr-Kleintransporter brannten teilweise komplett aus ... (Pressebericht)


Mitte Februar 2009 Wuppertal | DHL-Paketstation blutrot
Eine DHL-Paketstation wurde fast komplett rot eingefärbt. Dabei entstand laut Lokalpresse ein Schaden von mehreren
tausend Euro. Die Paketstation war mehrere Tage außer Betrieb und abgesperrt. Wahrscheinlich steht diese Aktion auch
im Zusammenhang mit der aktuellen DHL-Kampagne. Ende Januar wurden bereits im gesamten Wuppertaler Stadtgebiet,
im Rahmen der DHL-Kampagne, Briefkästen oliv-grün eingefärbt. Diese wurden nach ein paar Tagen durch komplett
neue Briefkästen ersetzt. (Bericht)


20. Februar 2009 Göttingen | Aktionen gegen Militärmusikparade
Etwa 75 Personen beteiligten sich mit Transparenten, Flugblättern und interaktivem Straßentheater an der Begleitung des
Aufmarschs. Die BesucherInnen der Veranstaltung wurden von dem so gar nicht marschmusikalischen Beat-the-Army-SoundSystem
empfangen. Die DemonstrantInnen machten klar, dass auch MusiksoldatInnen Teil der kämpfenden Truppe sind und dass die
tönenden Auftritte von Militär der Akzeptanzbeschaffung für die nächsten Kriege dienen. (Bericht)


18. Februar 2009 Göttingen | Der Militärmusik den Marsch blasen
Die Göttinger Lokhalle ist in regelmäßigen Abständen Schauort für militärische Aufmärsche der besonderen Art:
Der„großen Militärmusik-Schau“. Etwa 400 Musik-Soldaten werden am 20. Februar erwartet, dazu einige tausend
LiebhaberInnen überlebter Marschmusik. Aus diesem Anlass wurden in der Nacht vom 17. auf den 18.2. zwei
Kriegsdenkmäler themenbezogen verschönert!
Am 20.2.09 wird es eine Kundgebung unter dem Motto
"Der Militärmusik den Marsch blasen - Protest gegen die Militärmusik-Schau” geben
.
Treffpunkt ist
um 18.00 Uhr vor der Lokhalle. (Bericht) (Veranstaltungsreihe)


17. Februar 2009 Köln | Bundeswehr Wegputzen auf Job-Messe
Alles muss raus! Die schnell eingreifende Putztruppe hatte tatsächlich nicht lang gefackelt. Mit großen Mülltüten,
Schürzen und Kitteln, Handschuhen und Kopftüchern ausgestattet kamen die 20 Reinigungskräfte aus den
Toilettenräumen direkt zum Messebreich der Bundeswehr herüber und haben den ganzen Hochglanz-Bundeswehr-
Werbemist einfach komplett eingesackt. Schafft viele militärfreie Zonen! ... auch an Eurer Schule!
„Ausbildungsplätze statt Auslandseinsätze“ (Bericht+Fotos+Flugblatt)


16. Februar 2009 Berlin | antimil. Aufkleber = „Belohnung und Billigung von Straftaten“?
Freispruch für AntimilitaristInnen nach Anklage wegen angeblicher Belohnung und Billigung von Straftaten
(antimilitaristischer Aufkleber „Why not?“). Am 1. Prozesstag waren rund 25 Personen anwesend, die erfolgreich
für Öffentlichkeit gesorgt haben und eine große Unterstützung für die beiden AntimilitaristInnen waren.
Am 2.Prozesstag folgte der Freispruch ... (2.Tag: Bericht) (1. Tag: Infos , indymedia ,taz )


15. Februar 2009 Braunschweig | Militärmusikparade
20 AktivistInnen demonstrierten gegen die Militärmusikparade 2009 in der Volkswagen-Halle und verteilten Flugblätter.
Währenddessen wurde mit einem Fahrrad und einem Kassettenrekorder von dem Kriegsgeräusche wie Sirenen und Schüsse
ertönten vor dem Eingang der Halle in der Nähe der eintreffenden MusikparadebesucherInnen auf und ab gefahren.
Ebenfalls anwesend waren Mitglieder der Clowns Army ... (Bericht, Fotos, Flugblatt, Presse)


7. Februar 2009 Düsseldorf | antimilitaristischer Stadtrundgang
Anlässlich des von der Interventionistischen Linken [IL] ausgerufenen Aktionstages gab es am Samstag, den 7. Februar
in der Düsseldorfer Innenstadt einen antimilitaristischen Stadtrundgang zu verschiedenen Orten, die im Zusammenhang
mit Militarisierung und Krieg stehen. Einige der Stationen: Thyssen-Krupp, DHL, Ecolog ... (Bericht)


7. Februar 2009 München | Von München nach Strasbourg - Smash we can -
Wieder trafen sich die führenden Repräsentant_innen der NATO-Staaten und ihre
Verbündeten sowie
Vertreter_innen der Rüstungsindustrie in München. Die sogenannte Sicherheitskonferenz ist laut ihrem
neuen Vorsitzenden Wolfgang Ischinger „das wichtigste Forum zum Gedankenaustausch von Entscheidungsträgern
der internationalen Sicherheitspolitik“. Das Ergebnis dieser militärischen „Sicherheitspolitik“ bedeutet für Millionen
Menschen Krieg und Unterdrückung. Über 6000 Menschen demonstrierten am Samstag gegen Militarisierung und Krieg
- entgegen aller Zumutungen des neuen Versammlungsgesetztes (Zusammenfassung, Bericht, Infos unter www.no-nato.de) (Aktionen)


2. Februar 2009 Hamburg+Kiel | ungebetener Besuch bei Rüstungsunternehmen
Die Rüstungsunternehmen Northrop Grumman in der Woltmanstr. 19 in Hamburg und Marine Logistics (MARLOG)
in der Werltstr. 179 in Kiel wurden mit Steinen und Farbe verschönert. „Mit dieser Aktion wenden wir uns gegen das
Zusammentreffen internationaler Politiker_innen der NATO-Staaten und ihrer Verbündeten, Rüstungsindustrieller wie
Northrop Grumman und MARLOG und Militärs, die sich Anfang Februar 2009 auf der 45. Münchner Konferenz für
Sicherheitspolitik treffen. Sie möchten sich dort versammeln, um die zivil-militärische Zusammenarbeit zu verstärken.
Dies bedeutet für Millionen Menschen Krieg und Unterdrückung. Zusätzlich sehen wir diese Aktion als einen Beitrag
zum Auftakt der Proteste gegen den 60. Jahrestag der NATO in Baden Baden und Strasbourg Anfang April 2009.
Gegen die kapitalistische Globalisierung und weltweite Kriegspolitik der NATO-Staaten, die zu einer weiteren Militarisierung
der Gesellschaften nach innen wie außen führt.
Action group against militarism and capitalism“ (aus interim Januar 2009)


1. Februar 2009 Potsdam | Riesenschriftzüge an FH und BW-Forschungseinrichtung
Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag mehrere Gebäude in Potsdam großflächig mit Farbe beschmiert.
Unter anderen seien das Militärgeschichtliche Forschungsamt der Bundeswehr und die Fachhochschule Potsdam mit
bis zu sieben Metern großen roten und schwarzen Schriftzügen besprüht worden, teilte ein Polizeisprecher am Sonntag mit.
Die Schmierereien hätten einen Bezug zu Bundeswehr und NATO sowie zu städtischen Themen wie dem Bau des Stadtschlosses.
Am Gebäude der Bundeswehr wurde unter anderem der Spruch «Soldaten sind Mörder» an die Fassade gesprüht,
an der Fachhochschule «Preußen Militarismus».
(Mopo , ad-hoc news 1.2.09)


28. Januar 2009 Wuppertal | Briefkästen Olivgrün
In der Nacht vom 27. auf den 28. Januar haben wir im ganzen Wuppertaler Stadtgebiet Briefkästen oliv-grün gefärbt.
Damit wollen wir auf das militaristische Engagement der DHL aufmerksam machen.
Die DHL, die im 100%igen Eigentum
der Deutschen Post World Net steht, transportiert bereits seit 2002 Post für die Bundeswehr. Gerade bewirbt sich die DHL
für den größten Auftrag der deutschen Transportgeschichte, da die Bundeswehr große Teile ihrer Basislogistik an ein ziviles
Unternehmen abtreten will. Konkret geht es um die Lagerung von Bundeswehrmaterial und den Transport von Kriegsgerät,
Soldaten, Munition und Treibstoffen. DHL raus aus dem “Kriegsgeschäft”! ... (Bericht+Fotos)


Mitte Januar 2009 München | DHL-Packstationen außer Betrieb
In der zweiten Januarwoche wurden in München DHL Packstationen mit Hammer und Farbe ausser Betrieb gesetzt.
„ DHL IST LOGISTISCH-KRIEGSDIENST LEISTENDER PARTNER VON NATO UND BUNDESWEHR. DIE DHL
ALS TEIL DER DEUTSCHEN POST IST ZUSTÄNDIG FÜR DEN TRANSPORT VON KRIEGSWICHTIGEM MATERIAL.
NEBEN DIREKTEN ANGRIFFEN AUF KRIEGSGERÄT DER BUNDESWEHR UND NATO LOHNT SICH AUCH DER
ANGRIFF AUF IHRE PARTNER UND WERBEKAMPAGNEN DIESER. BUNDESWEHR UND NATO ZERSCHLAGEN!
6./7.2.2009 NATO-KRIEGSKONFERENZ ANGREIFEN! AUF NACH BADEN-BADEN! FIGHT 129abcdefg!
AK MAKE NATO HISTORY“ (Quelle:
interim Jan 2009, indymedia-Notiz)


19.+21.+25. Januar 2009 Berlin | DHL-Transporter angezündet
Der Webseite direct action news wurde eine Erklärung zugeschickt: In der Nacht zum 19.1.09 entzündete sich
unsere Wut über die bestehenden Verhältnisse an einem
Transporter der Deutschen Heeres Logistik (DHL).”
Die Autoren beziehen sich dabei auf einen Text, der im Oktober 2008 beim langen Tag des Antimilitarismus entstand.
Offenbar wurden mittlerweile weitere DHL-Fahrzeuge angezündet (Polizeiberichte (a) (b))


18. Januar 2009 Bühl | Volker Kauder und die Waffenschmiede Heckler&Koch
Proteste beim Neujahrsempfang der CDU mit Gastredner Volker Kauder. 20 Anti-KriegsaktivistInnen nahmen den
Neujahrsempfang des CDU Ortsverbands Bühl (Baden) zum Anlass kreativ Krieg, Aufrüstung und den anstehenden
NATO Jubiläumsgipfel in Strasbourg, Kehl und Baden-Baden zu protestieren... (Bericht+Flugblatt)
Das Rüstungsunternehmen Heckler & Koch ist in Volker Kauders Wahlkreis Rottweil/Tuttlingen ansässig, beschäftigt 700
Mitarbeiter und stellt vor allem Kleinwaffen her. Es zählt zu den 5 weltgrößten Unternehmen seiner Art und exportiert
Waffen in 88 Länder. Das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (Bafa) genehmigt Exportaufträge, unter anderem auch von
Heckler & Koch. Mit dem gegenwärtigen Fraktionsvorsitzenden Kauder der CDU/CSU - Bundestagsfraktion hat das Unternehmen
dafür einen gewichtigen Fürsprecher im Bund, für dessen Dienste sich die Firma mit hohen Spenden an seine Partei artig bedankt.


16. Januar 2009 Düsseldorf | antimilitaristisches Spalier bei BW-Fest der Stadt
Anläßlich einer Feier der Stadt Düsseldorf für "ihre" Bundeswehreinheiten organisierten AntimilitaristInnen
im Rahmen des Aktionstages der Interventionistischen Linken am 16. Januar ein Spalier, durch das alte
und neue Kriegsbegeisterte laufen mußten. (Fotos)


14. Januar 2009 Bremen | Ex-General Naumann mit Schuhen beworfen
Heute wurde der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr Klaus Naumann bei einer Veranstaltung in Bremen
mit Schuhen beworfen. Anlass war eine Veranstaltung Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik in Bremen, bei der
Naumann für die von ihm mit anderen Ex-Generälen vorgeschlagene Politik werben wollte. In diesem Strategiepapier
wird für eine politische und militärische Dominanz des Westens (im Rahmen der NATO) geworben. (Bericht+Erklärung)


8. Januar 2009 Köln | Soldatengottesdienst im Kölner Dom
Kardinal Meisner unterlegt seine Predigt mit der Musik „Spiel mir das Lied vom Tod“
Heute morgen versammelte sich um 8 Uhr trotz eisiger Kälte vor dem Dom ein antimilitaristisches Empfangskomitee,
bestehend aus ca. 40 Menschen und der Samba-Gruppe
Rhythms of Resistanceum Generalfeldkardinal Meisner zu
seinem jährlichen Soldatengottesdienst lautstark zu begrüssen. Für Verwunderung sorgte nicht nur seine Predigt, sondern
auch die Tatsache, dass - wie Ohrenzeugen berichteten- der Kardinal diese für viele Anwesende gut hörbar mit der Musik
aus Sergio Leones Film
Spiel mir das Lied vom Todunterlegt hatte! (Bericht) (Flugblatt)