(Bundesweite Plakat+Postkartenaktion zum Jahrestag des Kunduz-Massakers am 4. September)

Seit geraumer Zeit stiften AntimilitaristInnen und FriedensaktivistInnen Unruhe bei Reklame-Einsätze
der Bundeswehr. Ihr Schwerpunkt sind die Rekrutierungsveranstaltungen der Bundeswehr an Arbeitsämtern,
Messen, Schulen und Universitäten, sowie die „KarriereTreffs“ der Bundeswehr in den Innenstädten.
Zielsetzung der Initiative Bundeswehr-Wegtreten ist es, die Bundeswehr in ihrem Streben nach mehr
gesellschaftlicher Akzeptanz bei ihrer Selbstinszenierung im öffentlichen Raum anzugreifen.
Das Motto:
Wer die Öffentlichkeit sucht, muss sie auch ertragen!


Aktivitäten: (2011) (2010) (2009)
(2008) (2007) (2006)
-Infos+Materialien
-Solidarität
-Kontakt
-Die Panzerknackerin
Ausgabe 07 (06) (05) (04) (03) (02) (01) (00)
-DHL „Deutsche Heeres Logistik“ - Kampagnen-Seite
-War starts here : Kampagne gegen die kriegerische Normalität und zivil-militärische Zusammenarbeit

Termine:
( neu: Reklameeinsätze der Bundeswehr 2012 (1.Quartal)


28. Jan 2012 Berlin | Polizeikongress und Urban Operations Conference verhindern
Nun veranstalten Behörden, Regierungsvertreter, Politiker und Firmen zwei Kongresse in Berlin, die das staatliche Morden perfektionieren sollen.
Zuerst vom 31. Januar bis 02. Februar 2012 die “International Urban Operations Conference“. Auf dieser Konferenz sollen Erfahrungen aus militärischer und paramilitärischer Aufstandsbekämpfung in Kriegsgebieten ausgewertet und weiterentwickelt werden. Die Veranstalter gehen davon aus, dass sich Szenarien aus städtischen Konflikten in Kabul, Bagdad oder Mogadischu auch in Europa ereignen können. Danach findet vom 14. bis 15. Februar 2012 der 15. Internationale Polizeikongress statt. Hier wird seit Jahren an einer Koordinierung von Polizeibehörden und Sicherheitsfirmen gearbeitet, die sich auf Grund ihrer Gefährdungsanalysen ständig weiter vernetzen. (Aufruf+Plakat) (indy-Artikel)
Demonstration am Samstag, 28. Januar 2012 um 16:00
Herrfurthplatz – Berlin Neukölln/ U 8 Boddinstraße


1. Feb 2012 Berlin | Kundgebung gegen Militärtagung
Vom 31.1. bis 2.2. findet in Berlin ein Treffen von VertreterInnen der Rüstungsindustrie , der Bundeswehr und ThinkTanks statt. Ganz ungestört sollen im Hotel Maritim proArte neue Methoden der Kriegsführung, neue Waffensysteme und militärische Ausrüstungsgegenstände angepriesen werden. Wir lassen den Kriesgstrategen und Kriegsprofiteuren keine Ruhe! (Berliner Bündnis gegen Krieg und Militarisierung) (Aufruf)

18 Uhr | Hotel Maritim pro Arte | Friedrichstr. 151


4. Feb 2012 München | Mobilisierung gegen die Sicherheitskonferenz [SiKo] 2012
Am ersten Februar-Wochenende treffen sich im Hotel Bayerischer Hof wieder Kriegsstrateg_innen, überwiegend aus NATO- und EU-Staaten, hochrangige Militärs, Vertreter_innen von Wirtschafts- und Rüstungskonzernen und Regierungen. Sie schmieden Kriegskoalitionen und koordinieren Militärstrategien für ihre weltweiten Interventionspläne. Solange Deutschland, solange die NATO Krieg führt ist Widerstand gegen diese Konferenz unverzichtbar. Wir rufen alle Menschen auf im Februar gegen diese Kriegskonferenz auf die Straße zugehen. Doch das kann nicht alles sein, tagtäglich versucht die Bundeswehr an Schulen, in Universitäten und auf öffentlichen Plätzen Militarismus zu verankern. Deshalb müssen auch wir täglich gegen Krieg und Militarismus kämpfen, damit eines schönen Tages wirklich NIE MEHR Krieg von deutschem Boden ausgeht. (Aufrufe)


Veranstaltungstermine der Bundeswehr in Eurer Stadt:
http://mil.bundeswehr-karriere.de
->
Ihre Bewerbung  -> Termine für Veranstaltungen
Liste der Reklameeinsätze der Bundeswehr 2011 2010 2009 2008 (2007)
Liste der öffentlichen Gelöbnisse und Zapfenstreiche 2011 2010 2009 2008 (2007)
Veranstaltungen am Arbeitsamt
Liste der Arbeitsagenturen mit festen BW-Büros bzw. mit dauerhaften Sprechstunden (pdf)



Aktivitäten 2012:


22. Jan 2011 Berlin | Brandstiftung gegen Krieg und Urban Operations Conference
"Gegen 2.34 Uhr am Sonntagmorgen musste die Feuerwehr in den Tempelhofer Weg in Tempelhof ausrücken. Auf dem Gelände einer Werkstatt gingen zwei Laster der MAN - Truck & Bus Deutschland GmbH in Flammen auf. Anwohner hatten die brennenden Fahrzeuge, die im Auftrag der Deutschen Post unterwegs sind, entdeckt. Von beiden Lieferwagen blieben nur Aschereste übrig, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, zudem prüft der Staatsschutz, ob hinter der Zündelei politische Motive stecken. Am 11. Januar wurden zwei Fahrzeuge der Wohnungsbaugesellschaft Degewo und einer Sicherheitstechnik-Firma, die für die Bundeswehr und die Polizei tätig ist, angesteckt. Später bekannten sich Linke Feuer-Chaoten dazu, die Brandstiftungen begangen zu haben."

Die Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH  ist ein im Jahr 2010 gegründetes Joint-Venture zur Herstellung von militärischen Radfahrzeugen der beiden deutschen Unternehmen Rheinmetall und MAN Nutzfahrzeuge AG. Rheinmetall ist einer der Initiatoren der International Urban Operations Conference, die Anfang Februar in Berlin präsentiert wird. Mit der RMMV verfolgen beide Unternehmen das Ziel, ihre militärtechnologischen Fähigkeiten zu bündeln. Dabei verspricht sich MAN bald auch eine nationale oder gar europaweite Konsolidierung des Produktionsbereiches der militärischen Nutzfahrzeuge. Die Fahrzeuge sollen international vertrieben werden. Zum 1. Mai 2010 führten beide Unternehmen ihre Aktivitäten in dem Gemeinschaftsunternehmen zusammen. Quelle: (linksunten.indymedia.org , bz-berlin, directactionde)


12. Jan 2011 Köln | Krieg beginnt hier: Schulterschluss von Meisner und de Maziere
Zur alljährlichen Segnung der aktuellen deutschen Waffengänge empfing Gotteskrieger Kardinal Meisner sowohl den Bundesverteidigungsminister de Maziere als auch den obersten Soldaten Generalinspekteur Wieker im Kölner Dom. Der Protest gegen die Kriegsweihung beschränkte sich dieses Jahr auf den Vorplatz vor dem Dom. Dort waren (nur) etwa 50 Leute zusammen gekommen, die auf Transparenten „Entrüstet Euch!“ forderten und mit „Krieg beginnt hier“ auf die besonders perfide fundamantalistisch-christlich-militärische Zusammenarbeit zur Absicherung der deutschen Kriege hinwiesen. Schafe hielten das wohl auffälligste Transparent mit der Aufschrift: „Wir (peng) Dienen (peng) Deutschland (peng)“ in Anspielung auf den gleich lautenden rechtspatriotischen Werbeslogan der Bundeswehr. (Bilder)