Bundeswehr-Wegtreten ist umgezogen. Ohne Werbung gibt es uns unter www.bundeswehr-wegtreten.org !

Seit geraumer Zeit stiften AntimilitaristInnen und Erwerbslosengruppen Unruhe bei Reklame-Einsätzen
der Bundeswehr. Ihr Schwerpunkt sind die Rekrutierungsveranstaltungen der Bundeswehr an Arbeitsämtern,
Messen und Schulen, sowie die „KarriereTreffs“ der Bundeswehr in den Innenstädten.
Zielsetzung der Initiative Bundeswehr-Wegtreten ist es, die Bundeswehr in ihrem Streben nach mehr
gesellschaftlicher Akzeptanz bei ihrer Selbstinszenierung im öffentlichen Raum anzugreifen.
Das Motto:
Wer die Öffentlichkeit sucht, muss sie auch ertragen!

-Aktivitäten 2008 (2007) (2006)
-Materialien
-Solidarität
-Kontakt
-
Die Panzerknackerin
(Nullnummer einer neuen antimil. Zeitung)

Termine:
Die Proteste und direkten Störungen haben dazu geführt, dass die Bundeswehr in Berlin und Köln zunächst nicht mehr in den Arbeitsämtern für ihre „Jobs“ im Kriegshandwerk werben durfte. Dies begreifen wir durchaus als Etappensieg der vielfältigen Störaktivitäten in mittlerweile rund 40 Städten. Die Arbeitsagenturen scheuen die öffentliche Auseinandersetzung und wollen den Protesten damit (zeitlich begrenzt) ausweichen. Seit Ende Mai 2007 setzen Bundeswehr und Arbeitsagenturen auch in Köln und Berlin ihre Reklameeinsätze fort. Gegenüber der Presse versuchen sie sich auf ihren Dienstleistungsauftrag zurückzuziehen, jedem potenziellen Arbeitgeber ein Forum zu bieten. Daher ist es unbedingt notwendig, die Proteste auszuweiten und den Druck zu erhöhen !!! Bundeswehr-Veranstaltungen am Arbeitsamt


8. Mai 2008 Köln | Gedenken an die Befreiung vom Faschismus
Mahnmal am Hansaring, 17.30 Uhr | Am 8. Mai 2008 jährt sich zum 63. Mal der Tag, an dem die Truppen der Alliierten

Deutschland und Europa von der Nazidiktatur befreiten und der 2. Weltkrieg auf unserem Kontinent endete.
Für hunderttausende Menschen,
die aus rassistischen, politischen oder anderen Gründen verfolgt wurden, bedeutete

dieser Tag das Ende von Folter, Zwangsarbeit und Unterdrückung – für Millionen andere kam die Befreiung zu spät:
sie wurden, teilweise noch in letzter Minute, ermordet. Auch in diesem Jahr wird die Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA) Köln in einer Feierstunde der Opfer des
Faschismus und des Tages
der Befreiung gedenken.


Veranstaltungstermine der Bundeswehr in Eurer Stadt:
http://mil.bundeswehr-karriere.de
->
Ihre Bewerbung  -> Termine für Veranstaltungen
-> Ihre Bewerbung  -> Persönliche Beratung   für regelmäßige Termine der Wehrdienstberater (auch an Arbeitsagenturen)
Liste der Reklameeinsätze der Bundeswehr 2008 (2007)
Liste der öffentlichen Gelöbnisse und Zapfenstreiche 2008 (2007)
Veranstaltungen am Arbeitsamt
Liste der Arbeitsagenturen mit festen BW-Büros bzw. mit dauerhaften Sprechstunden (pdf)



Aktivitäten 2008:



4. Mai 2008 Berlin | Anti-Kriegs-Café - ein nomadisches Konzept
19 Uhr | Babylonia, Cuvrystr. 20-23, Kreuzberg Die Idee ist abgeguckt von der frühen Bewegung gegen den Vietnamkrieg. Weil
Webseiten, Büros, Bücher und Zeitungen nicht ausreichen. Weil es zwar notwendig ist uns und andere darüber aufzuklären, was sich gerade ändert und was Krieg 2008 bedeutet, Wissen allein aber noch niemand dagegen auf die Beine bringt. Wir wollen einen offenen Ort schaffen, an dem wir uns erst einmal treffen können, uns austauschen, zusammen nachdenken und beratschlagen wie wir dazu beitragen können, den Krieg zu beenden. Wenn wir nicht nur unser Gewissen beruhigen wollen mit ein bißchen Kritik hier und da, dann muss es darum gehen: den Krieg zu stoppen mit allem was dazu gehört. Atemberaubend! Unmöglich? Wenn überhaupt, dann kann es nur gelingen, wenn wir uns zusammentun, unsere Kräfte, Erfahrungen, Widerstandstraditionen, unser Wissen und Hintergründe zusammenbringen an diesem einen
Punkt ... ( Einladung ) ( Die Panzerknackerin – Nullnummer einer neuen Antikriegszeitung )


3.+ 4. Mai 2008 Mittenwald |Berg frei! - und tschüss“
Über 50 Jahre lang treffen sich jährlich zu Pfingsten einige tausend aktive und ehemalige Gebirgsjäger aus Bundeswehr und
Wehrmacht. Dieses Jahr ist alles etwas anders, denn der Kameradenkreis musste das Gebirgstreffen auf Anfang Mai verlegen.
Aufgrund der Proteste gegen die Mörder unterm Hakenkreuz blieben zu Pfingsten die Touristen im oberbayerischen Mittenwald aus ...
(Aufruf+Programm) (Bericht+Presse)



28. April 2008 Göttingen | BerufsBildende Schulen: Invasion der Bundeswehr verhindert !
Ab heute Morgen sollte ein Rekrutierungs-Trupp der Bundeswehr auf dem Schulhof der BBS I für drei Tage stationiert werden. Mit den zahlreichen Protesten heute Morgen und in den vergangenen Tagen ist es gelungen, den Einsatz zu verhindern. Als die ersten AntimilitaristInnen sich heute um 7 Uhr dem Schulhof näherten, sah zunächst alles danach aus, dass sich Militär und Schulleitung zur gewaltsamen Durchsetzung der Zwangsveranstaltung für die Schulklassen entschieden hatten: Bis auf einen waren alle Zugänge zum Schulhof abgesperrt und die umliegenden Straßen von Bereitschaftspolizei gesäumt ... ( Bericht, offener Brief , Flugblatt , Pressemitteilungen 1 , 2 )


22.+23. April 2008 Magdeburg | Protest bei Karrieretreff der Bundeswehr
Die Fahrzeuge der sechs verschiedenen Stationen (Quizbühne, Taucher, Sanitäter...) waren wie eine Wagenburg aufgebaut. Etwa zehn Leute mit Transpis stellten sich in den Eingang der Veranstaltung, sprachen mit PassantInnen und verteilten Flyer. Auf den Protest reagierten die Bundis nicht persönlich sondern holten gleich die Bullen... (Bericht)


22. April 2008 Hannover | Protest gegen Krieg + Entsendung der 1. Panzerdivision
Heute verabschiedete der niedersächsische Landtag die SoldatInnen der 1. Panzerdivion Hannover, die nun ihre Kriegseinsätze beginnen. Dagegen protestierten in der Nähe des Landtags etwa 100 Menschen, um ein Zeichen gegen die Kriegseinsätze der Bundeswehr zu setzen. (Bericht , Zeitung gegen den Krieg 1/2008 , Hannovers antimilitaristische Website)


22. April 2008 Hannover | Soldatendenkmäler mit Farbe verziert
Anlässlich der Verabschiedung der SoldatInnen der 1. Panzerdivision Hannover (u.a. nach Afghanistan) am heutigen Tag im niedersächsischen Landtag, wurden in der Nacht vier Soldatendenkmäler in Hannover mit Farbe verziert. „ ... Wir wählten die Denkmäler für Soldaten der Wehrmacht um darauf aufmerksam zu machen, dass erst die mangelnde Aufarbeitung des von Deutschland begonnen zweiten Weltkrieges und der von der Wehrmacht begangenen Verbrechen, die Kriegseinsätze der Bundeswehr ermöglichen. ...“ (Bericht)


16. April 2008 Köln | Als die Deutschen vom Himmel fielen
Filmveranstaltung 19:30 Uhr in der Filmpalette | Buch & Regie: Olga Schell | 82. Min. | Berlin 2008
Der Film erzählt vom Widerstand der Bevölkerung Kretas gegen die deutschen Truppen, die im Mai 1941 die Mittelmeerinsel angriffen.
Für die Frauen, Männer und Kinder war es ein Kampf um Freiheit, gegen die Vernichtung ihrer Angehörigen und die Zerstörung der Dörfer.
Doch die Erzählungen offenbaren auch die Konflikte, die sich während der Besatzungszeit innerhalb des Widerstandes an der Frage
der politischen Zukunft des Landes entzündeten und unter Einflußnahme der Alliierten und der deutschen Truppen im Bürgerkrieg mündeten.
Anschließend Diskussion mit der Regisseurin Olga Schell, Angreifbare Tradionspflege und Bundeswehr-Wegtreten zu den Protesten
gegen das alljährliche Gebirgsjägertreffen in Mittenwald
. (Film-Flyer)


14. April 2008 Köln | Bundeswehrkonzert aufs Dach gestiegen und weggestampft
Das Benefizkonzert der Bundeswehr in der Kölner Philharmonie musste unterbrochen werden. Der Live-Mitschnitt des Konzert war versaut. Ein antimilitaristischer Rave auf dem Dach der Philharmonie nutzte mit schweren „Instrumenten“ den Konstruktionsfehler des Konzertsaals: Stiefel, Holz-Clocks und schwere Holzstempel sorgten für ausreichende Verstärkung der Sambabeats ins Innere der Philharmonie. Join the Rave against Militarisierung! (Bericht)


12. April 2008 Hamburg | „Bundeswehr raus aus den Schulen“
WERBEN FÜRS STERBEN am samstag begab sich ein kleiner haufen antimilitaristischer aktivistinnen zum gymnasium buckhorn in hamburg-volksdorf, um vor der schule gegen die beteiligung der bundeswehr an der "infobörse beruf und ausland" zu protestieren. die infobörse ist eine pflichtveranstaltung zur berufsorientierung für schüler_innen ab der 8. klasse. in der pausenhalle gab es infostände potentieller "arbeitgeber", darunter polizei und bundeswehr. (Bericht+Flugblatt)


11. April 2008 Bernau | Kundgebung gegen Bundeswehr aufgelöst
Der lautstarke Protest, der in der Aula des Gymnasiums begann, verlagerte sich unter dem Verweis der anwesenden Polizei „draußen weiter machen zu dürfen“ vor den Haupteingang der Schule. Dort sorgte der Protest für noch mehr Aufsehen unter den Besucher_innen der Studienbörse. Auf einem Transparent hieß es „Militarismus sabotieren – ins Leben desertieren“. Neben der zentralen Forderung „Bundeswehr raus aus den Schulen“ wurde zur Verweigerung des Kriegsdienstes, sowie zur Schaffung von Ausbildungs- und Studienplätze aufgerufen. (Bericht+Flugblatt)


7. April 2008 Köln | Militarisierung der Innenpolitik in der BRD
19:30 Uhr | DGB-Haus Hans-Böckler-Platz 1 | Veranstaltung mit Ulrich Sander (VVB/BdA) und Detlef Hartmann (Bundeswehr-Wegtreten)
Die Militarisierung des Landes erreicht mit dem neuen Reservistenkonzept und der „Zivilmilitärischen Zusammenarbeit Inneres“ (ZMZI)
eine neue Dimension. Wir wollen über die Maßnahmen und ihre Auswirkungen informieren und über Widerstandsmöglichkeiten gegen
den Prozess der zunehmenden inneren Militarisierung diskutieren.


4. April 2008 Berlin/Bukarest | Widerstand gegen NATO
Heute gegen 15 Uhr versammelten sich in Blickwinkel zur rumänischen Botschaft in Berlin ein gut gelaunter Haufen AntimilitaristInnen um ihre unbegrenzbare Soldarität mit den Anti-NATO-AktivistInnen, die sich gerade in Bukarest aufhalten zu demonstrieren. Mit Redebeiträgen bekundeten sie gleichzeitig ihren Widerstand gegen die NATO und den weltweiten Aufrüstungswahnsinn, der unweigerlich zu Krieg führt. Mit dem Zitat "Das eigentliche Problem ist, das es zu wenig Anschläge auf Bundeswehrfahrzeuge gibt!" endete die Solikundgebung ohne Zwischenfälle trotz zahlenmäßig überlegendem Polizeiaufgebot und überraschendem Interesse der öffentlichen Medien. (Bericht) (Fotos)


4. April 2008 Köln | Infoveranstaltung Ermittlungsverfahren gegen die 'militante gruppe'
19:30 Uhr SSK | Salierring 37 Auch wenn die BGH-Richter in der 'militanten gruppe (mg)' inzwischen keine 'terroristische' Vereinigung
nach § 129a mehr sehen, gehen die Ermittlungen weiter. Der Vorwurf der Generalbundesanwalt schaft lautet nun Mitgliedschaft in einer
'kriminellen' Vereinigung nach § 129. Axel, Florian und Oliver werden darüber hinaus beschuldigt, an Fahrzeugen der Bundeswehr
Brandsätze angebracht zu haben. Die anderen vier werden einer Art intellektueller Täterschaft bezichtigt. Ihre wissenschaftlichen und
journalistischen Publikationen enthalten Begriffe, die auch in Bekennerschreiben der 'mg' zu finden sein sollen. Ihnen wird vorgeworfen,
sich an Debatten zu beteiligen, die etwa die gegenwärtigen Militäreinsätze der Bundesregierung, die Umstrukturierung von Städten oder
Stadtteilen oder den Ausbau des Sicherheitsstaats kritisieren. ( Infotour)


1. April 2008 Münster | Mit Wasserpistole gegen die Bundeswehr
Da staunten die Soldaten auf dem Münsteraner Domplatz nicht schlecht: Mit Staubwedel und Wasserpistole ausgerüstet, bliesen nicht sie, sondern die Clowns zum Angriff. „Wir wollen es nicht hinnehmen, dass die deutsche Armee hier ungestört Jugendliche ködert“, erklärt Janina Kant die kreative Protest-Aktion. „Das ist eindeutig ein Fall für die Clowns Army!“ ... (Bericht)


29. März 2008 Slupsk (Polen)+Leipzig+HH+B | Demo +Solidaritätsaktionen gegen US-Raketenschild
Rund 800-1000 Personen haben am Samstag in Slupsk (Polen) gegen das geplante US-Raketenabwehrsystem demonstriert. (Bericht), (Soli1), (Soli2), (Soli3)


27. März 2008 Baumholder | Kriegsgegner und Deserteur vor US-Kaserne
Unmittelbar vor der Verlegung der 2. Brigade der 1. US-Panzerdivision aus der Garnisonsstadt Baumholder (Rheinlad-Pfalz)
in den Irak verteilten Friedensaktivisten und der Deserteur Chris Capps Flugbätter „GIs -know your Rights“ vor der Kaserne
und rieten zur Kriegsdienstverweigerung. (Bericht+Interview)


23. März 2008 Köln | Friedensfahrt der Motorradfahrer/innen
Bundeswehr raus aus Afghanistan! Im Rahmen der Ostermärsche Rhein-Ruhr starteten am Ostersonntag
um 11.30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein rund 30 Biker/innen vom Kölner Südverteiler aus quer
durch Köln zunächst zur gut einstündigen Fahrt zur Luftwaffenkaserne Köln-Wahn. (Bericht , Redebeitrag )


23. März 2008 Brüssel | NATO Game over!
Etwa 1000 Menschen aus 17 verschiedenen Ländern beteiligten sich an einem Protestmarsch auf das NATO-Hauptquartier in Brüssel,
welches seit 1967 mit dem Nordatlantikrat das Hauptorgan der NATO beherbergt, es gab ca. 500 Festnahmen. (Bericht)


22. März 2008 Wittstock | Ostermarsch gegen das Bombodrom
Mehr als 3000 Menschen haben auch dieses Jahr am Ostersonntag gegen die militärische Nutzung eines
Truppenübungsplatzes in der Wittstocker Heide in Brandenburg protestiert. (Bericht)


22. März 2008 bundesweit | Friedensmärsche 2008
Mit Aktionen an mehreren Bundeswehr-Standorten und in verschiedenen Städten in ganz Deutschland haben
DemonstrantInnen ihre traditionellen Ostermärsche fortgesetzt. (Zusammenfassung) (Redebeitrag Rheinland bw-wegtreten)


18. März 2008 FFM | Protestaktion vor italienischem Konsulat
Am Vormittag fand in Frankfurt/Main vor dem italienischen
Konsulat eine kleine Protestaktion statt. Anlass war die Verurteilung
von italienischen Antimilitarist/innen für ihren Widerstand gegen den
NATO-Krieg in Jugoslawien. Wie auch in anderen Städten wurde dieser
Protest am diesjährigen Aktionstag gegen staatliche Unterdrückung und
für Solidarität mit den politischen Gefangenen durchgeführt. (Bericht)


9. März 2008 Berlin | „Deutschland führt Krieg – Sabotage ist notwendig“
18 Uhr | Kato , U-Bahn Schlesisches Tor
Die Kriegseinsätze im Ausland zur Durchsetzung deutsch/europäischer Interessenpolitik werden ständig
ausgeweitet und intensiviert. Für die deutsche Regierung, das Militär und die profitierenden
Wirtschaftszweige ist der Krieg wieder offen zu einem legitimen und ganz normalen Instrument ihrer
„Weltmachtpolitik“ geworden. Allein die Bevölkerung hat dazu eine gegenteilige Meinung.
Mehr als 84% lehnen die Kriegspolitik ab. Das ist ein Problem für die kriegführende Elite, denn
ohne einen gesellschaftlichen Konsens ist es nicht möglich, größere künftige Kriegsvorhaben zu bestehen.
Und so hat sich die Elite zur Aufgabe gemacht, der deutschen Bevölkerung ihr Schmerzgedächtnis von
zwei verbrecherischen Raubkriegen und ihren Folgen auszulöschen.
Bombardierende, marodierende Truppen, Hightech Kriegsgeräte, archaische Kämpfer, imperialistische
Kriegsbündnisse für den Profit, das alles ist keine „Normalität“, das sind Verbrechen, gegen die wir Widerstand
leisten müssen.
Veranstaltung: bündnis gegen militarisierung und krieg. [ Flyer , Bericht (jungewelt 11.3.08)]bün


7. März 2008 Hannover | Kundgebung gegen 1.Panzerdivision
Heute am 07.03.2008 zelebrierte die 1.Panzerdivision Hannover das 25-jährige Bestehen der Patenschaft 
mit der Stadt Hannover mit einem feierlichen Akt im Rathaus. Dagegen demonstrierten ca. 50-60 Menschen. (Bericht)


6. März 2008 Frankfurt | Das Militär will den Zugriff auf die Arbeitsagenturen
8.30 bis 12 Uhr | vor der Frankfurter Arbeitsagentur, Fischerfeldstraße
Erneute Aktion der Frankfurter Initiative gegen Rekrutierungsveranstaltungen der Bundeswehr in der Arbeitsagentur.
(Ankündigung+Interview jungewelt 4.3.08)


5. März 2008 Köln | Fortsetzung Prozess gegen Clownsarmee: Rechtsfrieden gestört
10 Uhr |Amtsgericht Köln, Luxemburger Straße 101, Raum 210 Fortsetzung des Prozesses vom 14. Februar, der wegen des großen Ansturms an ZuschauerInnen kurz nach Beginn vertagt wurde. Die Robenträger waren offensichtlich überrascht von so viel clownesker Professionalität und konnten ihre Bewunderung für den genialen Einsatz der Clownsarmee im Arbeitsamt nur schwer verbergen. Auf die Nachfrage des Richters, ob die Angeklagten ihre Beteiligung am dargestellten Einsatz einzuräumen bereit wären konnten diese nur antworten, dass sie aufgrund der Notwendigkeit militärischer Geheimhaltung nicht dazu befugt seien weitere Aussagen zu machen. (Bericht) (Bericht vom 14.2.)



23. Februar 2008 Berlin | „Kriegsgerät interessiert uns brennend!“ - Why? - Why not?
18 Uhr | Statthaus Böcklerpark, Prinzenstr. 1 
In der Veranstaltung wurden die Legitimität und Notwendigkeit von antimilitaristischem Widerstand 
und direktem Eingreifen im Sinne selbstorganisierter Abrüstung zur Debatte gestellt. Vorgetragen haben AktivistInnen 
aus verschiedenen europäischen Ländern über Sabotage- und Blockadeaktionen gegen Kriegsgerät : 
- aus den Niederlanden eine Aktivistin, die eine militärische Satellitenanlage zerstört hat. 
- aus Irland ein Aktivist, der in Shannon ein Militärflugzeug beschädigt hat. 
- aus der BRD eine Aktivistin, die (vor zwei Wochen) einen Bundeswehr-Militärtransport auf der Schiene blockiert hat.
 [ Ankündigung+Broschüre , Bericht ]


22. Februar 2008 Münster | antimilitaristische Beschilderung von Truppenübungsgelände
In den vergangenen Tagen wurden Schilder des Militärs - die den Übungsplatz Dorbaum/Münster markieren – mit Farbe verschönert 
und mit einem Zusatzschild versehen. Der Truppenübungsplatz wird sowohl vom britischen als auch vom deutschen Militär genutzt. 
Bis auf das „Bombodrom“ in der Kyritz-Ruppiner-Heide regte sich bisher wenig Widerstand gegen militärische Übungsplätze, die in
Deutschland immerhin eine Gesamtfläche von 230.000 Hektar haben. Schluss mit der militärischen Nutzung des Übungsplatzes
Dorbaum/Münster und aller anderen Truppenübungsplätze – Militär abschaffen! ( Bericht )


16. Februar 2008 Reutlingen | Protest gegen Bundeswehr auf Bildungsmesse
Abschirmung des Bundeswehr-Infobus durch FlugblattverteilerInnen  - „Bundeswehr Wegtreten!“ (Bericht+Flugblatt) 


15. Februar 2008 Göttingen | Aktion gegen Militärmusikveranstaltung
Gevatter Tod mit blutiger Sense begrüßte sein Lieblings-Orchester bei „Militär- und Blasmusik - Internationale Musikparade 2008“ 
in der Göttinger Lokhalle. (Bericht)


14. Februar 2008 Köln | Prozess gegen Clownsarmee: Hausfriedensbruch am Arbeitsamt
Amtsgericht Köln, Luxemburger Straße 101, Raum 246  wegen des großen Ansturms an ZuschauerInnen kurz nach Beginn vertagt !!!
In tiefer Dankbarkeit und in Erwartung der gerechten Vergeltung unserer Sünden gegen die Ordnung der Herrschenden
 freuen wir uns deshalb, wenn am 14.02.08 von Richter Wiegelmann über unsere Verfehlungen geurteilt wird. Auf dem
  Papier steht geschrieben, dass drei Angehörige der Kölner Clownsarmee wegen Hausfriedensbruch im Zusammenhang mit
 einer antimilitaristischen Aktion im Kölner Arbeitsamt angeklagt werden...Treffpunkt 13:30 Uhr vor dem Amtsgericht
[schlaue Ermittlungen der Polizei] (Bericht nrhz) (Artikel Neues Deutschland)


10. Februar 2008 Husum/Kiel | Militärtransport durch Ankettung gestoppt
Eine Gruppe junger AktivistInnen hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen Zug der Bundeswehr gestoppt, 
um gegen Militarismus zu protestieren. Die AktivistInnen wenden sich sowohl gegen die kriegerischen Einsätze der Bundeswehr
im Ausland, als auch gegen den Einsatz der Bundeswehr im Innern wie momentan in München zur Nato-Sicherheitskonferenz. (Bericht)


9. Februar 2008 München | Großdemo gegen Münchener „Sicherheitskonferenz“
Vom 8. bis 10. Februar 2008 fand in München die Nato-Sicherheitskonferenz statt. Die TeilnehmerInnen sind vor
allem ranghohe Militärs, Außen- und KriegsministerInnen der NATO. Außerdem befinden sich VertreterInnen von
(Rüstungs-) Konzernen wie beispielsweise Daimler, EADS und Boeing auf der Gästeliste. Die Konferenz soll dazu
dienen, Kriegseinsätze vorzubereiten, zu koordinieren und zu propagieren sowie auftretende Widersprüche
zwischen den einzelnen Staaten zu verhandeln. Etwa 5000 Kriegsgegnerinnen haben gegen diese sogenannte “Sicherheitskonferenz”
demonstriert – teilweise in einem großen Wanderkesssel der Polizei. Diesmal lag der Fokus erstmals auf dem Abendprogramm der SIKO:
Zur Verleihung einer „Friedensmedaille“ und zur Abendgala sollten die Teilnehmer_innen der Konferenz vom Hotel Bayerischer Hof in die
Residenz transferiert werden. Die Residenz, der Odeonsplatz und die noblen Einkaufsstraßen der Münchner Innenstadt wurden somit zum
zentralen Schauplatz der Protestaktionen. Demo und direkte Aktionen auch in Mannheim. (Aufruf) (weitere Infos) 
(aktuelle Vorhaben der NATO-Kriegselite) (Bundeswehr sichert NATO-Konferenz) (Liveticker auf indymedia)


7. Februar 2008 Frankfurt a.M. | Protestaktion vor dem Arbeitsamt | Fischerfeldstr. 10-12
Erwerbslose protestieren gegen die Bundeswehr im Arbeitsamt. Nicht noch einmal darf das Motto
von der Schulbank auf die Schlachtbank“ lauten. „Völkermord ist kein Beruf!“ (jungewelt 6.2.2008 und 8.2.2008)


6. Februar 2008 Brühl | Kollateralschäden an Arbeitsagentur 
Katerstimmung am Aschermittwoch für Bundeswehr und Arbeitsagentur. Tarnflecken, reichlich Glasbruch sowie eine 
riesige Parole vor dem Eingang des Berufinformationszentrum: "Bundeswehr raus!" (Bericht)


6. Februar 2008 Jena | RebelClowns unterstützen Steinmeier in Jena
Rote Nasen für neue Kriegshelden. Außenkanister Steinmeier besucht Jena. (Bericht)


31. Januar 2008 Görlitz | wenn die Bundeswehr informiert...
Potentielle BewerberInnen für die Bundeswehr konnten sich in Görlitz von einer relativ guten Inszenierungsleistung des zuständigen,
in Tarnuniform auftretenden Bundeswehr-Vertreters Leutnant Burau überzeugen - Note: da geht noch mehr! (Bericht)


10. Januar 2008 Köln | Jagt sie zum Teufel – Soldatengottesdienst im Dom
Der christradikale Militarist Kardinal Meisner empfängt Kriegsoberhaupt Jung mit hunderten von Soldaten im Kölner Dom 
zur jährlichen Absegnung der aktuellen Kriegspolitik. Dabei blickt er unfreiwillig dem Tod ins Auge, der sich für die 
gesegnete Ernte bedankt. KriegsgenerInnen werden weiträumig abgedrängt und sind dennoch laut und deutlich zu hören 
- auch im Dom. Die Feldjäger der Bundesarmy stören den Auftritt der Clowns-Rebel-Army.  (Bericht) (Aufruf) (Meisners Anthropologie 1, 2)


4. Januar 2008 Köln | Mahnwache an der Villa Schröder | Stadtwaldgürtel 35
75 Jahre nach dem Treffen in der Villa Schröder, das in der Geschichtswissenschaft als „die Geburtsstunde des Dritten Reiches“
bezeichnet wurde, gilt Max Horkheimers Wort noch immer: „Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch
vom Faschismus schweigen.“
(Aufruf) (historischer Hintergrund)



1. Januar 2008 Schweinrich | Neujahrswanderung gegen das Bombodrom
Ca. 1200 Menschen haben am Neujahrstag gegen den geplanten Bombenabwurfplatz in der Kyritz-Ruppiner Heide protestiert.
Eine Bürgerinitiative fordert die zivile Nutzung der Heide. Die Lufwaffe plant nach eigenen Angaben bis zu 1700 Einsätze im Jahr
auf dem rund 14 000 Hektar großen Gelände. (Bericht)