|

|
13.
Mai
2012
HH
|
zahlreiche antimil. Aktionen beim Hafengeburtstag
Seit
Jahren wird gegen die Teilnahme deutscher und anderer
Kriegsmarinen am Hamburger Hafengeburtstag protestiert. Nicht nur
weil Hightech-Kriegsgeräte zu Showzwecken genutzt und damit
verharmlost werden, sondern auch, weil solche Auftritte bei
zivilen Anlässen ein Konzept verfolgen: Akzeptanz für Militär
und Militarismus und für die weltweiten Kriegseinsätze der
Bundeswehr zu schaffen. (…)
Aus diesen vielfältigen
Gründen haben sich AntimilitaristInnen aufgemacht, den
Hafengeburtstag aktionistisch zu begleiten. Am Mittwochabend
wurden in der Umgebung des Hafens mehrere Hundert Plakate mit dem
Tenor: „Krieg beginnt hier - als Rüstungsgeschäft in Hamburg“
verklebt. Donnerstag
wurden
rund um die Hafenstraßen Häuser und dem „Park Fiction“
zahlreiche antimilitaristische Transparente aufgehängt.
Samstagmittag
wurden zweimal an der Hafenstraße vorbeifahrende Bundeswehr
Fahrzeuge blockiert, mit Aufklebern markiert und anschließend des
Ortes verwiesen. Am Nachmittag wurde am Tropeninstitut ein
Transparent mit der Aufschrift: „Krieg beginnt hier – als
Forschung für die Bundeswehr“ aufgehängt Dieses wurde mit
Feuerwerk und Rauch begleitet. Am Sonntag
wurde
ein Konzert des Marinemusikkorps auf den Übersehbrücken mit
Pfeifen und Tröten gestört. Abschließend fuhr während der
Auslaufparade des Hafengeburtstages eine Barkasse mit
antimilitaristischen Transparenten mit und wurde von einem Großen
Schriftzug von Land aus begleitet. Während all diesen Aktionen
wurden thematische Flyer verteilt. (Bericht+
Fotos)
|
|

|
11.
Mai
2012
Essen
|
Erinnerung an erschossenen Gegner der Wiederbewaffnung
300
Menschen haben am Sonnabend in Essen an die Ermordung des
Kommunisten Philipp Müller durch die nordrhein-westfälische
Polizei 1952 erinnert. Am Freitag hatte sich der Todestag Philipp
Müllers zum 60. Mal gejährt. Der 21jährige war am 11. Mai 1952
bei einer Demonstration der sogenannten Jugendkarawane gegen
Wiederbewaffnung und Generalvertrag in Essen von der Polizei
erschossen worden. Der gebürtige Münchner war Mitglied der KPD
und FDJ. Durch Polizeikugeln schwer verletzt wurden der
Sozialdemokrat Bernhard Schwarze aus Kassel und der Gewerkschafter
Albert Bretthauer aus Münster. Das aus Anlaß des Jahrestags
gegründete Philipp-Müller-Bündnis Essen, bestehend unter
anderem aus Vertreten der DKP, SDAJ und Linkspartei, hatte an
diesem Wochenende zu verschiedenen Aktionen aufgerufen. Am Freitag
wurden am Ort von Müllers Ermordung Kränze niedergelegt. Die
rund 100 Teilnehmer forderten die Anbringung einer Mahntafel und
Umbenennung der Rüttenscheider Brücke in Philipp-Müller-Brücke.
(jungewelt)
|
|

|
5.
Mai
2012
Köln
|
Antimilitaristische Fahrradtour – Krieg beginnt hier
Der
Krieg kommt auch aus Köln. Die Verantwortlichen für das Elend,
das Kriege bringen, sitzen auch hier! Die Militarisierung der
Gesellschaft macht um Köln keinen Bogen. Wer wissen will, wo in
dieser Stadt Krieg vorbereitet wird, sollte an der ersten
geführten antimilitaristischen Fahrrad-Tour teilnehmen. Nicht
Soldatenfriedhof, Kriegerdenkmal oder Bundeswehrkaserne steuern
wir an, sondern einige Orte in Köln, deren Geschäfte und
Projekte zivil daherkommen, in Wirklichkeit aber Krieg vorbereiten
und unterstützen, wo am Krieg verdient wird. Wir besuchen u.a.
die Commerzbank, die Universität und auch eines der
Kreisverbindungskommandos, die seit 2007 neu eingerichtet wurden …
(Flyer) (Broschüre
zur Tour)
Da Köln reich an Orten der
zivil-militärischen Zusammenarbeit ist, wird es weitere Touren an
andere Orte geben. Achtet auf Ankündigungen!
|
|

|
3.
Mai
2012
Hamburg
|
Brennende Telekom Autos Dokumentation:
„die
telekom ist ein herausragendes beispiel für die
menschenverachtende krisenpolitik des kapitals und die zunehmende
zivilmilitärische zusammenarbeit in der brd. (…) die 100%ige
tochter firma t-systems ist groß im rüstungsgeschäft
eingebunden. laut firmen-website: als "der ideale partner für
streitkräfte und die wehrtechnische industrie" ist t-systems
seit über 30 jahren für die kommunikationstechnik der bundeswehr
zuständig und betreut dabei sowohl das telefonnetz der bundeswehr
mit fast 3500 anschlüssen als auch die militärische
satellitenkommunikation. auch glasfaserverkabelung in
kriegsschiffen und information- und kommunikationstechnische
angebote für den waffeneinsatz gehören in das angebot des
konzerns. krieg bedeutet immer mord, leid und unterdrückung.
vielen ist bekannt, dass deutschland der weltweit drittgrößte
rüstungsexporteur ist, und die telekom ist teil dessen! wir
werden die logik von krieg und kapitalismus nicht unwidersprochen
hinnehmen und unsere aktion ist teil des gemeinsamen widerstandes
gegen diese.“ (Quelle)
|
|

|
2.
Mai
2012
Kassel
|
Mit Kunstblut gegen Militärforschung Nicht
zu übersehen war am Mittwoch der Protest von Studierenden und
Uni-Mitarbeitern gegen Militärforschung an der Universität
Kassel. Mit Kunstblut, Plastikpanzern und Transparenten machten
die Aktivisten auf ihre Forderung nach rein ziviler und
friedlicher Forschung aufmerksam: „Die Wissenschaft darf sich
ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht entziehen“,
erklärte Jörg Schrader vom „Arbeitskreis Zivilklausel“. Die
im März gegründete Gruppe strebt die Einbindung einer so
genannten Zivilklausel in die Grundordnung der Universität bzw.
der einzelnen Fachbereiche an: „Damit wäre militärischer
Forschung eine Absage erteilt“, so Schrader. Dies sei gerade in
Zeiten zunehmender Auslandseinsätze der Bundeswehr und deutscher
Waffenexporte dringend nötig um Krieg und Leid in der Welt zu
vermeiden. Die Kunstblut-Aktion in Kassel fand im Rahmen einer
bundesweiten Woche für Zivilklauseln statt, die noch bis zum 8.
Mai dauert. Und so sind noch weitere Aktionen geplant ...
(Bericht)
(Aufruf)
|
|

|
1.
Mai
2012
München
|
Großtransparent zum 1. Mai: „Fight for your class, not for your
country“ Ein
seltenes Bild zeigte sich am heutigen 1. Mai in Münchnens
Innenstadt.
Mit
einem 65qm großen Transparent beteiligte sich das
Antimilitaristische Bündnis am 1. Mai, dem Tag der arbeitenden
Menschen in München. Die Losung „Fight for your class, not for
your country“ hing mehr als zwei Stunden gut sichtbar über
Münchners Innenstadt an einem der Türme der Frauenkirche. Mit
dem Spruch forderte der Zusammenschluss aus mehreren
Organisationen dazu auf, nicht für ein sogenanntes Vaterland zu
kämpfen, sondern sich grenzüberschreitend mit den arbeitenden
Menschen zusammenzuschließen und gemeinsam für ein besseres
Leben zu kämpfen.
Gleichzeitig
nutzen AktivistInnen die Aufmerksamkeit um Werbung für Proteste
gegen ein Konzert der Bundeswehr am 22.Mai am Odeonsplatz zu
machen. In dem verteilten Flyer steht u.a.: „Die Bundeswehr Big
Band kommt nach München und tritt zusammen mit ihrem Infotruck
für Jugendliche am Dienstag, den 22. Mai um 20:30 Uhr am
Odeonsplatz auf. Das Konzert wird vom Lions Club International
(München) organisiert. Dieser Verein zählt zu seinen Grundsätzen
die „gegenseitige Verständigung unter den Völkern der Welt zu
wecken und zu erhalten.“
|
|
|
1-8.
Mai
2012
bundesweit
|
Aktionswoche für Zivilklauseln -
Mit den Waffen des Geistes gegen den Geist der Waffen Wir,
die Initiative „Hochschulen für den Frieden – Ja zur
Zivilklausel“, rufen Studierende, Lehrende,
Hochschulmitarbeiter*innen und gesellschaftliche Kräfte auf, sich
an der Aktionswoche für zivile und friedliche Wissenschaften vom
1. bis 8. Mai 2012 zu beteiligen und Aktivitäten vor Ort zu
initiieren. Mit dem Tag der Arbeit und dem Tag der Befreiung vom
deutschen Faschismus stellen wir uns in die Tradition des
weltweiten Engagements für die humane und zivile Entwicklung der
Gesellschaft. Bundesweit stößt die Indienstnahme von
Forschung und Lehre für den Krieg zunehmend auf das Engagement
von Hochschulaktiven für eine Wissenschaft, die zu einer zivilen,
sozialen, demokratischen und nachhaltigen Entwicklung der
Gesellschaft beiträgt. Am KIT in Karlsruhe, an der Uni Köln, der
FU Berlin und der Uni Frankfurt haben sich bei Urabstimmungen
deutliche Mehrheiten der Studierenden für eine strikt zivile und
friedenschaffende Orientierung der Wissenschaft (Zivilklausel)
ausgesprochen; mehrere Hochschulen haben Zivilklauseln. Die
Universität Bremen hat ihre Zivilklausel gerade gegen den Druck
eines Rüstungsunternehmens bekräftigt. Wir rufen bundesweit zu
vielfältigen Aktionen zwischen dem 1. Mai und den 8. Mai auf, zu
öffentlichen Veranstaltungen, Seminaren, Aufklärungs- und
Protestaktionen, Pressekonferenzen und Diskussionen mit Politik
und Universität über die gesellschaftliche Verantwortung der
Wissenschaft. Mit den Waffen des Geistes gegen den Geist der
Waffen können alle kooperativ für eine humane und zivile
Gestaltung der Welt lernen, forschen und arbeiten. (Aufruf)
|
|

|
27.
April
2012
Lüneburg
|
Wir stören gerne - Bundeswehrappell vermiesen Am
Freitag, den 27. April 2012 wollten die Bundeswehr und die Stadt
Lüneburg einen sog. "Rückkehrerappell" auf dem
Lüneburger Marktplatz durchführen. Rund 500 Soldaten traten zu
diesem schaurigen Spektakel an. Diese Soldaten waren bis vor
kurzem noch im Auslandseinsatz in Afghanistan, Bosnien und vor
Somalia, um dort deutsche ökonomische und geostrategische
Interessen zu sichern. Die Bundeswehrveranstaltung konnte
durch diverse Proteste gestört werden. (Bericht)
(Appell der
Antifa)
|
|

|
22.
April
2012
Klietz
|
Krieg beginnt hier - Parole auf Zufahrt zum
Truppenübungsplatz “Letztes
Wochenende habe ich an der nördlichen Zufahrtsstraße zum
Truppenübungsplatz Klietz zwei große Parolen auf der Fahrbahn
entdeckt. Auf beide Fahrbahnseiten war fahrbahnfüllend "Krieg
beginnt hier" mit rosa Farbe gemalt worden - direkt vor eine
Zufahrt zum Übungsplatz. Der befindet sich im östlichen
Sachsen-Anhalt.“ (Bericht)
|
|
|
21.
April
2012
Stuttgart
|
Wi(e)der deutsches Militär auf Bildungsmesse! Am
21. April traute sich die Bundeswehr wiedermal mit einem Stand auf
eine Bildungsmesse in Stuttgart. Auf Grund der vergangenen
Gegenproteste von ähnlichen Bundeswehrauftritten wird diese, wie
auch die Messeleitungen, zunehmend nervöser. So ist es nun bei
den Veranstaltern angekommen, dass Events bei denen die Bundeswehr
mit dabei ist nur unter dem Schutz zahlreicher Sicherheitskräfte
in Uniform und zivil durchführbar sind. Rund ein Dutzend
AntimilitaristInnen zeigten auch heute ihren Unmut und ihr
Missfallen gegen die Präsenz des deutschen Militärs auf der so
genannten Stuzubi Messe. Einige wurden beim Betreten des
Messegebäudes von Sicherheitskräften in eine stille Ecke
gebeten, um dort mit ihnen auf Tuchfühlung zugehen. Auch in dem
Gebäude ließen die Sicherheitskräfte nicht locker und
verfolgten einige BundeswehrgegnerInnen sogar bis auf die
Toilette. Trotz dieser schikanösen Kontrollen gelang es ein
Transparent und Informationsflyer zum Militärstand zubringen.
(Bericht)
|
|

|
19.
April
2012
Stuttgart
|
Der Ketchup-Prozess Am
heutigen Donnerstag fand am Stuttgarter Amtsgericht der Prozess
gegen zwei AntimilitaristInnen statt, die wegen der Beschmutzung
eines Teppichs und einer Uniform während eines Bundeswehrstands
an der Didacta-Bildungsmesse am 24. Februar 2011 angeklagt waren.
Hier eine kurze Einschätzung und die Erklärung der Angeklagten.
Während einer kreativen Protestaktion, bei der sich
AntimilitaristInnen mit Ketchup als Kunstblut bewarfen und sich
unter dem Lärm von Gewehrschüssen und Angstschreien vor dem
Stand auf den Boden fielen ließen, wurden die
Bundeswehrutensilien in leichte Mitleidenschaft gezogen. (Bericht)
|
|

|
10.
April
2012
Dresden
|
Transparent am Militärhistorischen Museum "Mit
uns kein drittes Mal", das war die Botschaft von
Jugendlichen, die am Militärhistorischen Museum in Dresden eine
spektakuläre Aktion durchführten. Am Neubaukeil war plötzlich
zu lesen: "Krieg dem deutschen Krieg", keine 10 Minuten
später kam die Antwort vom Gebäude gegenüber - auf 80
Quadratmetern Stoff stand geschrieben: "Unsere Zukunft ist
nicht Krise, Krieg und Barbarei - KLASSENKAMPF statt WELTKRIEG -
Für die internationale Solidarität". Zeitgleich fand vor
den Toren des Museums eine Kundgebung statt. (Pressemitteilung)
|
|

|
9.
April
2012
Bonn
|
Ostern in Bonn – Militärverlag einfärben Ostermontag
wurde der Hauptsitz der Mönch Verlagsgesellschaft in der
Heilsbachstr. 26 in Bonn im Erdgeschoss großflächig mit „WAR
STARTS HERE!“ bemalt und in den oberen Stockwerken mit Farbeiern
beworfen. Der international publizierende Verlag am Fuß der
Hardthöhe steht dem Noch-Verteidigungsministerium nicht nur
räumlich nahe.
Der
Verlag sieht sich als ein Motor der Modernisierung und
Transformation der Bundeswehr und möchte mit seinen Publikationen
sowie der Austragung von Sicherheitstagungen und Militärmessen
Bindeglied zwischen den amtlichen Stellen der Bundeswehr und der
zivil-militärischen Industrie sein.
Der
Beirat der Redaktion einer zweimonatlich erscheinenden
Verlagszeitschrift „wehrtechnik“ besteht dazu sowohl aus den
ranghöchsten Militärs, dem Staatssekretär des
Verteidigungsministeriums, dem Präsidenten des Bundesamts für
Wehrtechnik, des IT-Amts der Bundeswehr und des
Haushaltsauschschusses als auch aus den Geschäftsführern der
Konzerne ThyssenKrupp Marine Systems, Airbus, Mercedes Benz
Special Trucks, Krauss-Maffei Wegmann, Lürssen Werft GmbH,
Rolls-Royce, … (Quelle)
|
|
|
6-9.
April
2012
bundesweit
|
Ostermärsche 2012 Da
es bundesweit über 75 Kundgebungen, Mahnwachen und
Demonstrationen geben wird, verlinken wir auf die Seite des
Netzwerk Friedenskooperative. Dort findet ihr die meisten
Oster-Aktivitäten verzeichnet. (Liste)
(Zeitung
gegen den Krieg)
|
|

|
3.
April
2012
Villingen-Schwenningen
|
Protest gegen Begrüßungszeremonie der Patenkompanie Heute
fand eine Begrüßungszeremonie der Bundeswehrpatenkompanie der
Stadt Villingen-Schwenningen auf dem Münsterplatz in VS-Villingen
statt. Zu Beginn der Veranstaltung zogen etwa 30 KriegsgegnerInnen
aus der Umgebung auf den Veranstaltungsplatz, taten ihren Protest
lautstark kund und störten so die militaristische
Propagandaveranstaltung etwa eine halbe Stunde lang bevor sie
wieder abzogen und sich zu einer Spontandemonstration durch die
Innenstadt formierten.
Die
mit dem unangekündigten Protest offensichtlich überforderten
Polizeikräfte konnten nur zusammen mit mehreren Soldaten die
Demonstrierenden soweit zurückdrängen, dass die
Soldatenformation begleitet von einigen Trommlern einer Stadtmusik
unter lautem Protest auf dem Platz aufmarschieren konnte. Dieser
Einsatz von Soldaten gegen DemonstrantInnen ist juristisch mehr
als fragwürdig, zumal auffällig war, dass einige von ihnen mit
der Situation überfordert waren und besonders aggressiv vorgingen
… (Bericht)
|
|

|
1.
April
2012
Brüssel
|
NATO GAME OVER – War starts here: Hunderte erstürmen
NATO-Hauptquartier
Etwa
800 Friedensaktivisten aus mehr als zehn europäischen Ländern
beteiligten sich heute an einer gewaltfreien Intervention des
NATO-Hauptquartier Brüssel. Dabei versuchten etwa 500 Menschen in
das NATO-Quartier zu gelangen. Zwanzig Demonstranten gelang es,
direkt in den militärischen Bereich vorzudringen. Das Gebiet rund
um die NATO wurde mit rot-weiße Band als Kriegsgebiet markiert.
483 Menschen wurden durch die Polizei festgenommen. Bis zum Abend
waren sie wieder auf freiem Fuß. Gegenüber dem Haupteingang des
NATO-Hauptquartiers unterstützten 300 Anhänger jubelnd den
nichtmilitärischen Eingriff. Monty Schädel, Politischer
Geschäftsführer der DFG-VK, erklärte in Brüssel: „Wo Frieden
auf dem Spiel steht, ist gewaltfreie Intervention notwendig. Ein
Militärbündnis wie die NATO, ein exklusiven Club der sich anmaßt
auf der ganzen Welt für Profitinteressen Krieg zu führen, ist
eine Bedrohung für den Weltfrieden. In den NATO-Ländern blüht
der Waffenhandel und die NATO verteidigt weiterhin den eigenen
Besitz von Atomwaffen während sie anderen Ländern mit einem
Atomwaffen-Ersteinsatz bedroht. - Das wird auch am
NATO-Hauptquartier nicht mehr kritiklos bleiben.“
Am
20. und 21. Mai werden in Chicago die Staats-und Regierungschefs
der NATO zusammen kommen. Mit der gewaltfreien Intervention in
Brüssel heute gaben die Friedensaktivisten eine klare Botschaft:
Die NATO schafft mehr Probleme als sie löst! Die NATO gehört
abgeschafft! (Bericht+Fotos)
(Video)
|
|
|
31.März/1.
April
2012
HH
|
War starts here: Feuer und Farbe für Rüstungsindustrie in
Hamburg Dokumentation:
„Wir sind dieses Wochenende an drei Orten gegen die
Rüstungsindustrie in Hamburg vorgegangen: An der Elbchaussee 146
haben wir ein Auto des Blohm und Voss Geschäftsführers Herbert
Aly vor seiner Villa abgebrannt; am Gebäude der Muehlhan AG in
der Schlinckstrasse 3 in Wilhelmsburg wurde Feuer gelegt und in
der Woltmannstrasse 19 ist die Fassade der Hamburger Niederlassung
von NORTHROP-GRUMMAN eingefärbt worden. (...)“ Quelle:
Autonomes
Blättchen Nr. 9 – April 2012, Seite 14 | (Abendblatt)
|
|

|
24.
März
2012
Stuttgart
|
Proteste auf der Bildungsmesse Horizon im Haus der Wirtschaft Am
Samstag fand in Stuttgart auf der Horizonmesse, im Haus der
Wirtschaft, eine antimilitaristische Aktion gegen den
Bundeswehrstand, auf der Bildungsmesse, statt. 10 AktivistInnen
versammelten sich vor dem Bundeswehrstand im Messegebäude,
entrollten ein Transparent mit der Aufschrift „Töten und
getötet werden ist keine Perspektive, Bundeswehr raus aus den
Bildungsmessen“, um damit deutlich zu machen, dass die
Bundeswehr kein gewöhnlicher Arbeitgeber ist. Dazu legten sich
einige AktivistInnen, verdeckt mit „blutverschmierten“
Tüchern, um den Militärwerbestand. Dadurch wurde auf die von der
Bundeswehr erschossenen Menschen aufmerksam gemacht. Zusätzlich
wurde trotz Widerstand einiger privater Sicherheitskräfte eine
Rede via Megaphon gehalten.
Während
der Aktion wurden Flyer an die Messebesucher verteilt. Parallel
wurde Kriegspropagandamaterial des Bundeswehrstandes in einem
dafür gekennzeichnetem Müllsack fachgerecht entsorgt. Außerdem
bekamen die Soldaten von einem XXL Kameraden mit Kopfschuss
Besuch. Aus dem gegenüberliegenden Gebäude hingen zwei Transpis
aus dem Fenster, welche sich ebenfalls gegen die Anwesenheit der
Bundeswehr auf der Horizonmesse richteten. (Bericht)
|
|

|
24.
März
2012
Kaiserslautern
|
Eröffnung des ersten GI-Cafes The
café will be run by anti-war veterans who have recently gotten
out of the military themselves, who will be able to operate on a
level of mutual understanding with soldiers living around
Kaiserslautern that is often difficult to attain by many others.
This GI café will provide an initial starting point for
developing critical voices of dissent inside the US military to be
organized further in all of Europe. There are many voices of
dissent within the US military who need a space and a platform for
their experiences and views on the war to affect public discourse
on the war. Although Kaiserslautern is an essential hub for the
Iraq and Afghanistan wars and is essential to work in, the impact
of such a Café could reach beyond Iraq, Afghanistan, and
Kaiserslautern. It could affect the dialogue about the US
military´s presence in Germany as well as Germany´s involvement
in Afghanistan, similar to the way Wikileaks has changed the
dialogue on the nature of the wars in Iraq and Afghanistan. Having
a sizeable diverse group of military personnel and veterans speak
out and tell the truth about a broad range of experiences in Iraq
and Afghanistan and the wider implications can definitely heavily
influence the debates unfolding around these military
operations. If the goal of the peace movement here in
Germany right now is to end the war in Afghanistan, I do not see a
more direct way to influence the course of the war from here in
Germany than to help the people right here in Germany who dissent,
but feel forced to participate, and to help them with their
struggles and offer them alternatives. ( www.gicafegermany.com
) Richard-Wagner
Str. 48 | Kaiserslautern
|
|

|
23.
März
2012
Villingen-Schwenningen
|
Bundeswehr auf der Messe „Jobs for Future“ Heute
waren AntimilaristInnen aus Villingen-Schwenningen auf der Messe
"Jobs for Future" in VS-Schwenningen vor dem dortigen
Stand der Bundeswehr präsent um gegen Krieg und Militarismus zu
protestieren. Es wurden Parolen gerufen, thematische Broschüren
an MessebesucherInnen verteilt und ein Transparent entrollt. Auf
Berufsmessen, im Fernsehen und sogar an Schulen versucht die
Bundeswehr den Beruf des Soldaten als sicheren und spannenden
Arbeitsplatz mit Karrierechancen zu verkaufen. Dabei stellt sie
sich als besonders attraktiven und sozialen Arbeitgeber neben
anderen dar. Bei keinem anderen Beruf ist es nötig seine wahren
Aufgabenfelder, nämlich in diesem Fall den Krieg und das Töten
derart zu verschweigen. Ebenso werden persönliche Konsequenzen
für die SoldatInnen wie schwere körperliche Verletzungen oder
psychische Traumata ausge blendet. (Bericht)
|
|
|
17.
März
2012
München
|
Putzaktion bei den „Azubi- und Studientagen“ Auch
in diesem Jahr fand die Bildungsmesse „Azubi & Studientagen“
am 16. und 17. 3. 2012 im M,O,C, in München statt – auch wieder
mit dabei die Bundeswehr. Seit einigen Jahren schon
präsentiert sich die Bundeswehr immer wieder als ganz normaler
Arbeitgeber auf Berufsmessen oder in Schulen und macht sich dabei
die Perspektivlosigkeit vieler Jugendlicher, hohe Studiengebühren
und Ausbildungsplatzmangel zu Nutze um neues Kanonenfutter
anzuwerben. Doch ihre Kriegspropaganda blieb an diesem Samstag
nicht unbeantwortet. Über den ganzen Tag verteilt, konnten
mehrere AntimilitaristInnen mit aufeinanderfolgenden Aktionen den
Bundeswehrstand immer wieder stören und hielten dabei Bundeswehr,
Polizei und Veranstaltungsleiter auf Trapp. Nach Puztaktionen,
bei denen Kriegspropaganda entsorgt wurde, Verteilung von
Informationsflyern und vereinzelten Gesprächen mit Eltern und
interessierten SchülerInnen, hörte man nur noch ein
verzweifeltes „nicht schon wieder“, vom Veranstaltungsleiter,
als erneut AntimilitaristInnen mit einem Transparent (Deutschland
führt Krieg - Desertiere!Sabotiere!Blockiere!) den
Bundeswehrstand kurzzeitig blockierten. (Bericht)
|
|

|
17.
März
2012
Düsseldorf
|
Perspektiv- und Aktionskonferenz
"Es lernt sich besser ohne Helm" Die
Diskussion um die Bundeswehr-Werbung an Schulen und darüber
hinaus hat im letzten Jahr auf breiter Ebene stattgefunden. An
Schulen, bei den Schülervertretungen, in der Friedens- und
antimilitaristischen Bewegung, in Jugendorganisationen, in der GEW
und anderen Gewerkschaften, im Landesjugendring, in Parteien, in
kirchlichen Organisationen und auch im Landtag wurde darüber
debattiert. Überall herrscht ein Unbehagen gegen die Präsenz der
Bundeswehr gerade an Schulen vor, allerdings sind die Konsequenzen
daraus unterschiedlich. So hat der Staatssekretär im
Schulministerium Herr Hecke in einem Schreiben an unser Bündnis
bestätigt, dass der Zugang der Bundeswehr zur Lehrer-Aus- und
Weiterbildung gestrichen werden soll. Und es mehr sich die Zahl
derjenigen, die klar die Forderung nach Kündigung der
Kooperationsvereinbarung zwischen Schulministerium und Bundeswehr
unterstützen.
Unser vor einem Jahr gegründetes
landesweites Bündnis "Schule ohne Bundeswehr NRW"
möchte nun die Diskussion über weitere Schritte gegen die
Bundeswehr-Werbung voranbringen und dazu auch mit Interessierten
und Gruppen außerhalb des Bündnisses ins Gespräch kommen. Dazu
veranstalten wir die Perspektiv- und Aktionskonferenz "Es
lernt sich besser ohne Helm" am 17. März in Düsseldorf.
(Einladung)
www.schule-ohne-bundeswehr-nrw.de
|
|

|
15.
März
2012
Munster
|
Rosa Denkstütze für die Bundeswehr Einige
Mitglieder der autonomen Gruppe ‚Rosa Tank Gang‘ haben in der
Nacht von Donnerstag auf Freitag (15./16.03.2012) einen Panzer des
Deutschen Panzermuseums Munster mit rosa Farbe lackiert. Die
AktivistInnen richten sich mit ihrer Aktion sowohl gegen die
kriegerischen und wirtschaftlich motivierten Einsätze der
Bundeswehr im Ausland, als auch gegen die Inhaftierung der
Antimilitaristin Hanna Poddig, die am Donnerstag ihre 90-tägige
Haft in der JVA Frankfurt antrat.
Hanna
Poddig wurde verurteilt, weil sie sich am 10.02.2008 an der
Bahnstrecke zwischen Husum und Kiel an die Gleise kettete, um die
Weiterfahrt eines Zuges der Bundeswehr zu verhindern. Dieser
Transport sollte Kriegsmaterial und Fahrzeuge für die Ausbildung
einer Einheit der NATO liefern. Diese ist dafür zuständig im
Bedarfsfall weltweit schnell einsatzfähig zu sein und u.a. den
NATO-Staaten den Zugang zu Rohstoffen zu erzwingen. (Bericht)
|
|

|
seit
15. März
2012
Frankfurt
|
Knast statt Geldstrafe – Knastpatenschaft gewünscht Die
Antimilitaristin Hanna sitzt seit dem 15. März ihre Verurteilung
zu 90 Tagessätzen im Knast in Frankfurt Preungesheim ab.
Hintergrund ist eine mehrstündige
Blockade eines Militärtransportes bei Ohrstedt auf der
Bahnstrecke zwischen Husum und Kiel. Hanna möchte einem Staat,
der nach wie vor in aller Welt Kriege führt, nicht leichtfertig
Geld geben. Deshalb hat sie sich entschlossen, zumindest einen
Teil ihrer Strafe im Gefängnis abzusitzen. (Aufruf
Knastpatenschaft)
Hanna
freut sich über solidarische Aktionen gegen die kriegerische
Normalität. Wer ihr schreiben möchte kann dies unter folgender
Adresse tun: Hanna
Poddig, JVA Frankfurt, Obere Kreuzäckerstraße 4, 60435 Frankfurt
am Main Seid
Sand im Getriebe der Kriegsindustrie! Ob bei
Bundeswehrwerbeauftritten an Schulen oder auf Messen, bei
Konzerten der Bundeswehr-BigBand oder an den Produktionsstätten
von Heckler&Koch: Krieg beginnt vor unserer Haustür und kann
auch dort angegriffen werden. Verteilt Flyer
in eurem Umfeld.
|
|

|
3.
März
2012
HH
|
Der „Piratenprozess“ in Hamburg — Teil der europäischen
Kriegslogik Bei
der heutigen Werbeshow der Bundesmarine auf zwei Fregatten, die im
Hamburger Hafen zum Tag der Offenen Gangway eingeladen hatten,
wiesen Aktivist_innen auf den Zusammenhang zwischen der
Militärmission Atalanta, den stragetischen Interessen Europas und
dem in Hamburg stattfindenen Prozess gegen der wegen Piraterie
angeklagten Somalis hin, die zu hohen Haftstrafen verurteilt
werden sollen. (Bericht)
|
|

|
26.
Feb
2012
Berlin
|
Der Krieg beginnt hier - Aktionstag gegen Waffenhandel Mit
100 Großballons in der Form von Bomben machte die Kampagne
"Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!" am
Sonntag, den 26. Februar, auf der Wiese vor dem Deutschen
Bundestag auf den Skandal des deutschen Waffenhandels aufmerksam.
Keine LEOPARD-2-Panzer für Saudi-Arabien – für
Menschenrechte statt Unterdrückung der Demokratiebewegung! Keine
Waffenlieferungen an Griechenland – für Aufbauhilfen statt
Verarmung durch Rüstungsgeschäfte! Einen "sofortigen
Verwendungsstopp für Waffengeschäfte" fordert Paul
Russmann, Geschäftsführer der Aktion "Ohne Rüstung Leben"
für die Gewährung von EU-Krediten an Griechenland. "Ein
wesentlicher Beitrag zur desolaten griechischen Haushaltslage
haben die vollkommen überhöhte Rüstungsausgaben und Waffenkäufe
`Made in Germany´ geleistet." Russmann kritisiert die
Haltung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die darauf dränge,
dass Griechenland bestehende Rüstungsaufträge nicht storniert.
"Hier wird zu Lasten der verarmten griechischen Bevölkerung
die Profitgier der deutschen Rüstungsindustrie verteidigt."
(Aufruf+Kampagnenseite)
|
|

|
26.
Feb
2012
Halle
|
Aktionstag gegen Waffenhandel Ein
Papp-Panzer, vier Trommeln, ein Megaphon, zahlreiche
Unterschriften-listen und rund 25 Friedensaktivist_innen: am
26.2.2012 veranstaltete die AG Friedenspolitik eine Kritische
Waffenparade, um gegen deutsche Rüstungsexporte zu protestieren.
(Bericht)
|
|

|
25.
Feb
2012
Hannover
|
Krieg beginnt hier - Weiterbildungsmesse „Beruf und
Bildung“ Nach
dem Widerstand auf der Bildungsmesse "didacta" ging der
Protest heute weiter. (siehe
Video auf Facebook) Neun FriedensaktivistInnen waren zu Gast
auf der Aus - und Weiterbildungsmesse "Beruf und Bildung"
in Hannover. Das Bundeswehr Zentrum für Nachwuchsgewinnung Nord
Wehrdienstberatung Hannover und die Wehrdienstverwaltung Nord
wollten sich um 14:15 Uhr auf der Bühne als attraktiven
Arbeitgeber präsentieren und einen Vortrag unter dem Titel
"Studium bei der Bundeswehr - Interview mit Medizinstudenten"
halten. "So werden Sie sicherlich nicht so oft
empfangen." Inhaltlich wird wohl nichts bei den
ZuschauerInnen angekommen sein, da die AktivistInnen eine
Jubeldemo veranstalteten. Jedes Mal, wenn ein Vertreter der
Bundeswehr das Wort ergriff, jubelten und applaudierten sie
lautstark und pfiffen auf Trillerpfeifen. Zunächst ging der
Moderator darauf freudig ein und meinte: "So werden Sie
sicherlich nicht so oft empfangen." Als jedoch der Jubeln
die Stimme der Bundeswehrmenschen übertönte, wurde klar, dass
das Jubeln nicht als Zuspruch, sondern als Protest zu verstehen
war! Die AktivistInnen entfalteten Transparente: "Krieg
beginnt hier" und "KARRIERE TOD". Nach knapp 10
Minuten - wohl vorzeitig - war der Vortrag der Bundeswehr beendet.
Zeitgleich kamen die Feldjäger. Die Messleitung forderte die
Demonstranten, keine weiteren Aktionen zu starten. Auch unterband
sie, dass die AktivistInnen zu dem Stand der Bundeswehr gingen, um
dort mit potentiell interessierte Menschen an der Bundeswehr über
die Bundeswehr als Arbeitgeber diskutieren. Sie mussten das
Messegelände verlassen. (Bericht)
|
|

|
25.
Feb
2012
Gö
|
Bundeswehr bei Berufsmesse GöBit gestört Bei
der größten Berufs- und Ausbildungsmesse in Südniedersachsen,
GöBit, war die Bundeswehr erneut mit einem Werbestand vertreten.
Mehrere antimilitaristische Aktionsgruppen protestierten im
Verlauf des Tages mit direkten Aktionen, Transparenten und
Flugblättern. Kurz nachdem sich um 10 Uhr die Tore der BBS II für
die GöBit-BesucherInnen öffneten, waren bereits alle Toiletten
mit antimilitaristischen Aufklebern bestückt. Im Verlauf des
Tages wurden immer wieder Flugblätter im gesamten Gebäude
verteilt und ausgelegt, auf denen das tödliche Handwerk der
Bundeswehr skandalisiert wird. Kurz nach 11Uhr blockierte eine
erste Aktionsgruppe mit dem Transparent „Kein Werben für´s
Sterben“ direkt den Bundeswehrstand in der Sporthalle der BBS
II. Sprüche wie „Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze“
wurden skandiert, bis die Aktivist_innen von Sicherheitskräften
und Polizei abgedrängt wurden. Gegen 12:30 Uhr ertönte ein
Knall, womit eine weitere Aktion eingeleitet wurde. Aktivist_innen
versperrten als Leichen auf dem Boden liegend den Zugang zum Stand
der Bundeswehr. Ein Großtrasparent „Militär wegfegen“
verdeckte weite Teile der BW-Werbetafeln, überall lagen
antimilitaristische Flugblätter auf dem Boden. Es dauerte gut 15
Minuten, bis die Polizeikräfte schließlich mit der Räumung
beginnen konnten, Platzverweise aussprachen und mit Anzeigen wegen
Hausfriedensbruch drohten. Genau in diesem Moment erhoben nun
einige Umstehende lautstark ihre Stimme und forderten, der
Bundeswehr zukünftig keinen Raum mehr auf dieser und anderen
Ausbildungsmessen zu geben – keine Ausbildung zum Töten.
Kurzzeitig war die Situation damit für die Sicherheitskräfte
erneut unübersichtlich … (Bericht)
|
|

|
20.
Feb
2012
Kiel
|
„Kiel ist Kriegsgebiet“ - Protest gegen BW am
Berufsbildungszentrum Noch
vor Ankunft des Bundeswehrtrucks und vor Unterrichtsbeginn am
Berufsbildungszentrum Kiel Gaarden verteilten Antimilitarist_innen
Flugblätter gegen die nahende Bundeswehrreklame. Nach etwa einer
halben Stunde war offenbar auch die Schulleitung auf die laufende
Aktion aufmerksam geworden, wodurch sich der hysterische und
latent handgreifliche stellvertretende Schulleiter veranlasst sah,
erfolglos die Aktivist_innen abzufotografieren und
einzuschüchtern. Nachdem auch der (mutmaßlich) echte Schulleiter
höchstpersönlich nichts gegen den antimilitaristischen Protest
an seiner Schule ausrichten konnte, ließ dieser zwei
Wagenladungen Polizei auf diese los, welche eher unmotiviert fünf
Personen kontrollierten und mit Platzverweisen für das
Schulgelände belegten. Mittlerweile hatte der Unterricht jedoch
ohnehin begonnen … (Bericht+Flugblatt)
|
|

|
18.
Feb
2012
Hannover
|
Krieg beginnt hier: Proteste auf der Bildungsmesse didacta Vom
14. bis 18. Februar trafen sich Pädagogen zur Bildungsmesse
didacta in Hannover. Auch die Bundeswehr war dabei, mit zwei
großen Ständen, als wäre die Gegenwart von Militärs unter
Lehrern eine Selbstverständlichkeit. Am letzten Messetag
demonstrierten zahlreiche Friedensaktivisten und Aktivistinnen
dagegen. An den Protesten waren das Friedensbüro Hannover, die
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und die Organisation
"unique planet" beteiligt. Die Demonstranten
diskutierten mit Passanten, Jugendoffizieren und Teilnehmern eines
Planspiels, mit dem die Bundeswehroffiziere Schüler anwerben
wollten. Sie entrollten Transparente und verteilten Flugblätter.
Die Bundeswehrangehörigen reagierten irritiert und riefen die
Messeleitung, welche die Aktivisten aufforderte, die Transparente
einzurollen und nur noch individuell zu diskutieren, andernfalls
werde die Polizei gerufen.
|
|
|
14.
Feb
2012
nowhere
|
Anonymous greift Tränengas-Hersteller an Internetseite
von Combined Systems lahmgelegt - Die Hackergruppe Anonymous hat
nach eigenen Angaben die Internetseite der US-Sicherheitsfirma
Combined Systems lahmgelegt. In einer am Dienstag über den
Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichten Mitteilung
beschuldigten die Hacker das Unternehmen, "irrwitzige
chemische Waffen" weltweit an Armeen und Geschäfte für
Polizeiausrüstung zu verkaufen. Ferner warnten sie, die Firma
werde nicht unbeschadet den "Fluten des Aufstands"
entkommen. "Legt eure Waffen nieder: Ihr habt das Spiel
verloren", forderten sie Combined Systems auf. Die Firma
stellt Tränengas her. Die Hacker behaupteten überdies, sie
hätten die Telefonnummern, E-Mails und Passwörter von
Mitarbeitern und Kunden von Combined Systems herausgefunden. Die
Internetseite der Firma war am Dienstag offenbar nicht zugänglich.
Auch für eine Stellungnahme war das Unternehmen zunächst nicht
zu erreichen. Vergangene Woche hatten Hacker von Anonymous nach
eigenen Angaben die Website des US-Auslandsgeheimdiensts CIA
vorübergehend lahmgelegt. Im Jänner setzten sie überdies
kurzzeitig die Internetseiten des US-Justizministeriums und der
Bundespolizei FBI außer Gefecht. Sie protestierten damit gegen
die Schließung des Online-Speicherdiensts Megaupload durch die
US-Behörden. (Quelle: Der Standard /linksunten.indymedia.org)
|
|

|
10.+11.
Feb
2012
Köln
|
Krieg beginnt hier - Protest bei Einstieg Abi-Messe Mit
diesmal 34.000 BesucherInnen ist die „Einstieg Abi-Messe“ eine
der größten Berufs- und Ausbildungsmessen in Deutschland. Die
„Einstieg GmbH“ veranstaltet bundesweit solche Großmessen und
arbeitet dabei mit der Bundeswehr als „ganz normalem“
Arbeitgeber zusammen. Diese hatte auch diesmal wieder zwei große
Stände auf der Messe und warb für ihre breite Palette an
vermeintlich zivilen und klassisch militärischen Berufen im
Tötungs-Business. Die Parolen „Krieg beginnt hier“ und „Kaum
Abi- schon tot“ sorgten für viele Nachfragen und Gespräche mit
den (angeghenden) AbiturientInnen. 2000 verteilte Flugblätter
sprechen für ein breites Interesse. Zu breit, für den Geschmack
des aggressiv reagierenden Veranstalters. Die Polizei sollte die
StörerInnen entfernen, verschob die AktivistInnen jedoch nur um
zwanzig Meter … (Flugblatt)
|
|

|
7.
Feb
2012
Oldenburg
|
Farbe und Glasbruch bei der Bundeswehr »Oldenburg
hat als Garnisonsstadt Tradition,
der Stab der 1. Panzerdivision ist nicht
der erste hier stationierte Stab, der beim Führen
von Kriegen im Auftrag deutschen
Großmachtstrebens ganz vorne mit dabei ist. So war
Jahre lang der Stab der Luftlandebrigade
„Oldenburg“ hier zuhause. Nach den Plänen
de Maizières und den Träumen von Oberbürgermeister
Schwandner und Kossendey, Staatssekretär
im Verteidigungsministerium,
wird Oldenburg nach wie vor ein wichtiger
Standort der Bundeswehr bleiben. Noch
streiten sich Oldenburg und Hannover um
den Stab der 1. Panzerdivision. Für uns
ist klar: wir werden der 1. Panzerdivision
einen heißen Empfang bereiten, sollte
sie wirklich hier her verlegt werden. Natürlich
geht es uns nicht nur um die prominente 1.
Panzerdivision. Es muss darum gehen, alle
hier stationierten Soldat_innen als
das sichtbar zu machen, was sie sind: Menschen, die
dazu ausgebildet werden, andere
Menschen umzubringen. Kaputte
Scheiben und ein bisschen Farbe sind nur der Anfang.
Lasst uns die künftig hier stationierten
Soldat_innen gebührend empfangen«
(Dokumentation)
|
|

|
4.
Feb
2012
München
|
Demo gegen Sicherheitskonferenz [SiKo] 2012 Am
ersten Februar-Wochenende trafen sich im Hotel Bayerischer Hof
wieder Kriegsstrateg_innen, überwiegend aus NATO- und EU-Staaten,
hochrangige Militärs, Vertreter_innen von Wirtschafts- und
Rüstungskonzernen und Regierungen. Sie schmieden
Kriegskoalitionen und koordinieren Militärstrategien für ihre
weltweiten Interventionspläne. Solange Deutschland, solange die
NATO Krieg führt ist Widerstand gegen diese Konferenz
unverzichtbar. (Bericht folgt) (Aufrufe)
|
|

|
4.
Feb
2012
München
|
Krieg beginnt hier – Ausbildungsmesse während SiKo gestört Am
Tag der Nato-Kriegskonferenz, am 4.2.12, störte das
Antimilitaristische Bündnis München einen Infostand der
Bundeswehr auf der stuzubi, der Ausbildungs- und Studenten-Messe
in München. Ein knappes dutzend AktivistInnen blockierte den
Infostand mit einem großen Transparent unter Bezugnahme auf die
„Der Krieg beginnt hier“-Kampagne und verteilte Flugblätter.
Außerdem wurde der Infostand etwas gereinigt und Kriegspropaganda
entsorgt. Insgesamt 15 Minuten konnte verteilt werden, so lange
wie selten, denn die anwesende Polizei konnte den
Messeveranstalter nicht ausfindig machen und somit kein Hausverbot
erteilen. Am Tag der großen Friedensdemonstration gegen die sog.
Nato-Sicherheitskonferenz hatte wohl niemand mit einer direkten
Aktion gegen die Bundeswehr gerechnet.
|
|

|
1.
Feb
2012
Berlin
|
Kundgebung gegen Militärtagung Vom
31.1. bis 2.2. findet in Berlin ein Treffen von VertreterInnen der
Rüstungsindustrie , der Bundeswehr und ThinkTanks statt. Ganz
ungestört sollen im Hotel Maritim proArte neue Methoden der
Kriegsführung, neue Waffensysteme und militärische
Ausrüstungsgegenstände angepriesen werden. Wir lassen den
Kriesgstrategen und Kriegsprofiteuren keine Ruhe! Organisiert
wird die Konferenz von der Deutschen Gesellschaft
für Wehrtechnik (DWT), einer Lobbyorganisation
der deutschen Rüstungsindustrie, das
Verteidigungsministerium
unterstützt die Konferenz. Bei der
International Urban Operations
Conference werden Vorträge über neue
Kriegstechniken und insbesondere
über Kriegshandlungen in städtischen
Gebieten gehalten. Etwa 100 Personen
beteiligten sich an einer Kundgebung auf der Friedrichstraße, um
gegen die im Hotel Maritim stattfindende Konference zu
protestieren. Neben Redebeiträgen wurden auch mehrere
antimilitaristische Videos und Fotos von Anti-Kriegs-Aktionen auf
einer Leinwand gezeigt. (Berliner Bündnis gegen Krieg und
Militarisierung) (Aufruf)
(Bericht)
|
|
|
31.
Jan
2012
FFM
|
76% stimmen für Zivilklausel an der Frankfurter Uni Studierende
der Universität Frankfurt stimmen für friedliche und zivile
Lehre und Forschung 76,3% der Studierenden sprechen sich für die
Aufnahme einer Zivilklausel in die Grundordnung der
Goethe-Universität aus. Damit fordern sie die Universität auf,
keine Kooperationen oder Drittmittelprojekte mit der
Rüstungsindustrie oder der Bundeswehr einzugehen. „Wir sind
unglaublich begeistert von diesem Ergebnis“, freut sich Beate
Steinbach vom Arbeitskreis Zivilklausel. „Das ist ein
eindeutiges Zeichen für eine friedliche Hochschule und eine klare
Absage an Kooperationen mit der Bundeswehr oder
Rüstungsindustrie.“ Gestern hatte der Wahlausschuss das
Endergebnis der studentischen Urabstimmung über eine Zivilklausel
an der Universität Frankfurt bekannt gegeben. Demnach sprachen
sich 76,3% der Studierenden dafür aus, in der Grundordnung der
Goethe-Universität festzuschreiben, dass „Lehre, Forschung und
Studium zivilen und friedlichen Zwecken dienen“. Lediglich 12,6%
stimmten mit Nein, während sich 11,1% der Stimme enthielten.
(weitere Infos)
|
|

|
30.
Jan
2012
Kassel
|
Panzer im Stadtparlament – Protest gegen Rüstungsexport nach
Saudi-Arabien Im
nordhessischen Kassel kämpft ein Friedensbündnis gegen den
Export von in der Stadt produzierten Kampfpanzern nach
Saudi-Arabien (KMW). Ein Teil der Lokalpolitiker will das Thema
lieber ignorieren. Buhrufe von den Zuschauerrängen,
Ermahnungen durch das Präsidium und ein um Worte ringender
Oberbürgermeister: In der Kasseler Stadtverordnetenversammlung
Ende Januar ging es turbulent zu. Das war der vorläufige, aber
wohl nicht letzte Höhepunkt eines monatelangen Streits. Nachdem
im Juli 2011 bekannt wurde, dass in den kommenden Jahren 270
teilweise in Kassel hergestellte Kampfpanzer vom Typ Leopard 2A7+
nach Saudi-Arabien geliefert werden sollen, gründete sich in
Kassel eine Initiative für den Stopp des Rüstungsexports. Die
schweren Panzer sind besonders geeignet, um Aufstände - wie die
während des »Arabischen Frühlings« 2011 - niederzuschlagen.
Experten schätzen den Wert des Geschäfts auf mindestens 1,7
Milliarden Euro. (Bericht)
|
|

|
30.
Jan
2012
Bonn
|
Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik markiert Einen
Tag vor Beginn der „Urban Operations Conference“ in Berlin
wurde der Sitz der der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik
(DWT) ,als Organisatorin der Kriegstagung, am Hochstadenring 50 in
Bonn markiert. Ein einziger Farbbeutel (mit 10 Liter Lackfarbe)
vor dem Portal des Verwaltungsgebäudes zwingt die
Mitarbeiter*innen heute zum Sprung über die „Blutlache“. Die
DWT lädt ab morgen (vom 31.1-2.2) zu einer Kriegstagung ins Hotel
Maritim in der Freidrichstr. 151 in Berlin, die sich neben der
üblichen Waffenschau europäischer Rüstungsunternehmen
insbesondere mit neuen Kriegstechniken auch in städtischen
Ballungsräumen befasst. Hochrangige Offiziere des
Gefechtsübungszentrums (GÜZ) in der Letzlinger Heide bei
Magdeburg sind für das Thema Training urbaner Kampfhandlungen
geladen. Auf dem riesigen Gelände des GÜZ soll noch dieses Jahr
mit dem Bau einer Übungsstadt begonnen werden (inklusive
Flughafen und U-Bahnstationen): zum verbesserten Einüben der
Aufstandsbekämpfung als zentralem Bestandteil moderner
Kriegsführung. (Bericht)
|
|

|
28.
Jan
2012
München
|
Jubeldemo für die SiKo Ca.
30 Leute sind diesen Samstag dem Aufruf: "Gestern
noch am Ballermann, heute schon Afghanistan" für eine
satirische Jubeldemo im Vorfeld der "SiKo gefolgt. Jeder
Demonstrant und jede Demonstrantin konnte sich dabei über einen
persönlich zugeteilten Personenschutz durch die bayerische
Polizei erfreuen. Es ist schön zu sehen dass die Kooperation von
Armee und Polizei so wunderbar funktioniert. (Bericht)
|
|

|
28.
Jan
2012
Berlin
|
Polizeikongress und Urban Operations Conference verhindern Nun
veranstalten Behörden, Regierungsvertreter, Politiker und Firmen
zwei Kongresse in Berlin, die das staatliche Morden
perfektionieren sollen. Zuerst vom 31. Januar bis 02. Februar
2012 die “International Urban Operations Conference“. Auf
dieser Konferenz sollen Erfahrungen aus militärischer und
paramilitärischer Aufstandsbekämpfung in Kriegsgebieten
ausgewertet und weiterentwickelt werden. Die Veranstalter gehen
davon aus, dass sich Szenarien aus städtischen Konflikten in
Kabul, Bagdad oder Mogadischu auch in Europa ereignen können.
Danach findet vom 14. bis 15. Februar 2012 der 15. Internationale
Polizeikongress statt. Hier wird seit Jahren an einer
Koordinierung von Polizeibehörden und Sicherheitsfirmen
gearbeitet, die sich auf Grund ihrer Gefährdungsanalysen ständig
weiter vernetzen. (Aufruf+Plakat)
(indy-Artikel)
(Nachtreten
der Polizei)
|
|

|
26.
Jan
2012
Berlin
|
Flyer-Aktion bei Vorlesung der GIZ an der TU Berlin Heute,
am Tag der Mandatsverlängerung für den Bundeswehreinsatz in
Afghanistan, besuchten Antimilitarist_innen die Vorlesung „EZ
Scouts: Vermittler oder neuer Akteur?“, die am Abend die im
Rahmen der Ringvorlesung „Entwicklungspolitik XXI“ an der TU
Berlin stattfand. Mit Flugblättern und einem Transparent mit der
Aufschrift „Krieg beginnt hier“ protestierten sie gegen den
Vortrag von Elisabeth Dürr von der Deutschen Gesellschaft für
Internationale Zusammenarbeit (GIZ). (Bericht)
|
|

|
22.
Jan
2011
Berlin
|
Brandstiftung gegen Krieg und Urban Operations Conference "Gegen
2.34 Uhr am Sonntagmorgen musste die Feuerwehr in den Tempelhofer
Weg in Tempelhof ausrücken. Auf dem Gelände einer Werkstatt
gingen zwei Laster der MAN - Truck & Bus Deutschland GmbH in
Flammen auf. Anwohner hatten die brennenden Fahrzeuge, die im
Auftrag der Deutschen Post unterwegs sind, entdeckt. Von beiden
Lieferwagen blieben nur Aschereste übrig, verletzt wurde
glücklicherweise niemand. Die Polizei geht von Brandstiftung aus,
zudem prüft der Staatsschutz, ob hinter der Zündelei politische
Motive stecken. Am 11. Januar wurden zwei Fahrzeuge der
Wohnungsbaugesellschaft Degewo und einer Sicherheitstechnik-Firma,
die für die Bundeswehr und die Polizei tätig ist, angesteckt.
Später bekannten sich Linke Feuer-Chaoten dazu, die
Brandstiftungen begangen zu haben."
Die
Rheinmetall
MAN Military Vehicles GmbH
ist
ein im Jahr 2010 gegründetes Joint-Venture zur
Herstellung von militärischen Radfahrzeugen der beiden deutschen
Unternehmen Rheinmetall und MAN Nutzfahrzeuge AG.
Rheinmetall ist einer der Initiatoren der International Urban
Operations Conference, die Anfang Februar in Berlin präsentiert
wird. Mit der RMMV verfolgen beide Unternehmen das Ziel,
ihre militärtechnologischen Fähigkeiten zu bündeln. Dabei
verspricht sich MAN bald auch eine nationale oder gar
europaweite Konsolidierung des Produktionsbereiches der
militärischen Nutzfahrzeuge. Die Fahrzeuge sollen international
vertrieben werden. Zum 1. Mai 2010 führten beide Unternehmen ihre
Aktivitäten in dem Gemeinschaftsunternehmen zusammen. Quelle:
(linksunten.indymedia.org
, bz-berlin,
directactionde)
|
|

|
12.
Jan
2011
Köln
|
Krieg beginnt hier: Schulterschluss von Meisner und de
Maiziere Zur
alljährlichen Segnung der aktuellen deutschen Waffengänge
empfing Gotteskrieger Kardinal Meisner sowohl den
Bundesverteidigungsminister de Maiziere als auch den obersten
Soldaten Generalinspekteur Wieker im Kölner Dom. Der Protest
gegen die Kriegsweihung beschränkte sich dieses Jahr auf den
Vorplatz vor dem Dom. Dort waren (nur) etwa 50 Leute zusammen
gekommen, die auf Transparenten „Entrüstet Euch!“ forderten
und mit „Krieg beginnt hier“ auf die besonders perfide
fundamantalistisch-christlich-militärische Zusammenarbeit zur
Absicherung der deutschen Kriege hinwiesen. Schafe hielten das
wohl auffälligste Transparent mit der Aufschrift: „Wir (peng)
Dienen (peng) Deutschland (peng)“ in Anspielung auf den gleich
lautenden rechtspatriotischen Werbeslogan der Bundeswehr. (Bilder)
|